Und es geht wieder los .....
Also gut. Habe beide Berichte gelese. Und beide stützen sich auf den Bericht von Kilgour & Matas. Das Interessante ist sie sagen selbst:
"Knallharte Beweise haben wir nicht", räumt Kilgour ein, der vor seiner Politikerkarriere als Staatsanwalt arbeitete.
Hmmm, ein ehemaliger Staatsanwalt der aufgrund von Indizien urteilt?
Doch die Vielzahl der Indizien ist für Kilgour und Matas eindeutig. Sie sind überzeugt, dass Praktizierende der Bewegung Falun Gong, die in China 1999 als "bösartige Sekte" verboten wurde, "im Verlauf einer Operation oder unmittelbar danach getötet" werden.
Natürlich sind sie davon überzeugt - sonst würden sie auch weltweit als unglaubwürdig dastehen.
Wenn sie aber selber sagen:
Die Organentnahme findet im Geheimen statt. Nach der "Ernte" werden die Leichen verbrannt.
Wie können dann solche Aussagen entstehen?
Angehörige von in Gefangenschaft gestorbenen Falun-Gong-Anhängern berichteten außerdem, dass die Leichname chirurgische Einschnitte aufwiesen oder Körperteile fehlten.
Nochmal, ich bin kein Fan der KP und ich bin mir sicher, in China passiert viel im Geheimen von dem ein Aussenstehender nichts mitbekommt. Und "unliebsame Elemente" werden in China wohl auch beseitigt. Aber das die Regierung dann ausgerechnet bei FG-Anhängern so schlampig arbeiten soll kann ich mir wiederum nicht vorstellen. Wenn es stimmt, was in dem Artikel steht dann ist das sicherlich äusserst schrecklich - wenn es denn stimmt. Aber konkrete Beweise gibt es nicht.
Also, Manuel. Wir alle wissen ja mittlerweile das du nur FG-Kram postest und auch FG-Anhänger bzw. grosser Sympathisant bist. Und natürlich bist du von den Greueltaten gegenüber deinen Glaubensbrüdern und -schwestern überzeugt. Aber bitte, gib mal echte Beweise, keine Indizien. Wenn denn die Berichte so hieb- und stichfest wären, die Kilgour & Matas da veröffentlichen, warum bleiben dann alle Nationen so ruhig? Sind alle Staatschefs so blind oder von den Chinesen gekauft?