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Transsib Reise bis Peking / Kurzaufenthalt/Visum
Verfasst: 25.02.2016, 09:54
von averroes
Liebe Community,
wir planen (Paar) im Sommer eine transsibirische Reise bis nach Peking.
Mit der russischen Bürokratie sind wir soweit vertraut, da es nicht unsere erste Reise dahin sein wird. Aber für die Einreise nach China gibt es da noch einige Fragen.
Geplant ist es mit dem Zug aus Ulaanbaatar nach Peking zu fahren um dort dann ca. 3-4 Tage die Stadt zu erkunden und wieder nach Deutschland zu fliegen.
Gibt es für das doch recht teure Visum ein Schlupfloch um die Kosten im humanen Bereich zu halten?
Kann man bei Ankunft in Peking vielleicht Vor-Ort ein Visum ausstellen lassen oder könnte in dem Fall des Kurzaufenthalts eine der Befreiungsregeln einsetzen? 72-Stunden Visumsfreiheit gilt ja leider nur bei Flug.
Über einen Rat wäre ich euch äußerst dankbar.
MFG averroes
Re: Transsib Reise bis Peking / Kurzaufenthalt/Visum
Verfasst: 25.02.2016, 10:26
von ingo_001
averroes hat geschrieben:Liebe Community,
Gibt es für das doch recht teure Visum ein Schlupfloch um die Kosten im humanen Bereich zu halten?
Kann man bei Ankunft in Peking vielleicht Vor-Ort ein Visum ausstellen lassen oder könnte in dem Fall des Kurzaufenthalts eine der Befreiungsregeln einsetzen?
Die gute Nachricht zuerst:
Herzlich willkommen bei uns
Nun die Schlechte: Es gibt keine Schlupflöcher und auch keine Befreiungsregeln.
Wer hat Dir diesen Quatsch erzählt?
Re: Transsib Reise bis Peking / Kurzaufenthalt/Visum
Verfasst: 25.02.2016, 10:45
von averroes
Hallo Ingo.
Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
Es gibt viele Webseiten die darüber berichten, dass der Transitzeitraum für Gabelflüge über China auf 3 Tage erhöht wurde. Dies gilt natürlich nur für Flugreisen.
http://www.chinarundreisen.com/72-stunden-visafrei/
Daher meine Frage ob es noch andere Möglichkeiten für Zugreisende gibt. Entweder die Ausstellung vor Ort oder oder.
Mfg averroes
Re: Transsib Reise bis Peking / Kurzaufenthalt/Visum
Verfasst: 25.02.2016, 11:12
von ingo_001
China ist aber der Endpunkt Eurer Reise - da nützt Euch das "Gabeln" Nichts.
Was die Visa-Kosten angeht:
Wenn Ihr in der Nähe eines der VACs (Visa Applicaton Centers) wohnt, dann könnt Ihr Eure Visaanträge da persönlich abgeben.
So spart Ihr wenigstens die Portokosten und die Gebühren, die die Visaagenturen nehmen.
Re: Transsib Reise bis Peking / Kurzaufenthalt/Visum
Verfasst: 25.02.2016, 18:18
von cmstein
averroes hat geschrieben:Geplant ist es mit dem Zug aus Ulaanbaatar nach Peking zu fahren
Kleine Vorwarnung: Dieser Zug ist sehr sehr teuer. Die Strecke ist auch nicht schön.
Visatechnisch gibt es in der Tat keinen Ausweg, aber eine ganz einfache und logische Lösung: Ihr bucht einen Flug von ULN nach Deutschland mit Stopp in PEK, so dass ihr das kostenlose 72 Stunden Visum in Anspruch nehmen könnt. Du wirst in Ohnmacht fallen, wenn Du erfährst wie billig das ist und mir ewig dankbar sein.
Re: Transsib Reise bis Peking / Kurzaufenthalt/Visum
Verfasst: 25.02.2016, 19:04
von averroes
Danke euch beiden für die Antworten.
@Ingo_001
Wir wohnen leider zu weit weg von einem VAC, das würde sich nicht rechnen
@cmstein
das ist eine tolle Idee! Nur haben wir uns fest vorgenommen die Reise mit dem Zug zu beginnen und auch zu beenden. Ob eine Strecke schön ist oder nicht, werden wir demnach wohl oder übel selbst erfahren müssen

. In Jurten zu übernachten ist auch nicht so schön wie in einem 5* Hotel, aber dafür authentisch

. Danke aber für den Hinweis.
MfG averroes
Re: Transsib Reise bis Peking / Kurzaufenthalt/Visum
Verfasst: 26.02.2016, 08:44
von cmstein
OK, dann müsst ihr da durch. Den Zug könnt ihr übrigens nicht buchen wie die "normalen" Züge, sprich, er ist nicht im Onlinesystem. Es gibt am Bahnhof in Peking bzw. in Ulaanbaatar ein Reisebüro, das diese Tickets verkauft, zu einem allerdings viel höheren Preis.
Wenn es bei Euch auf das Budget ankommt (was vermutlich nicht der Fall ist, aber egal

), dann bucht ihr einzeln von UL nach Zamyn-Üüd und dann auf der anderen Seite der Grenze von Erenhot nach Peking. Irgendwelche Stopps auf der Route sind sinnlos, auf der chinesischen Seite gibt es gar nichts und auf der mongolischen ist der Bahnhof von Sainshand unendlich weit von der Stadt weg.