Atommüll
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Atommüll
Um meine Idee zu verdeutlichen, fasse ich den Herstellungsweg von Kernbrennstäben aus meiner Laiensicht kurz zusammen.
Wir haben ein natürliches Uranvorkommen. Das Erz hat eine Konzentration von 2% Natururan. Durch Zentrifugen und allerlei Arbeitschritte kann die Konzentration auf das Niveau gebracht werden um eine Kettenreaktion zu starten.
Also hat man nichts erschaffen was nicht schon vorher da war. Nur die Konzentration wurde erhöht.
Könnte man die Abfälle nicht mit den nutzlosen Resten des Anreicherungsprozesses wieder verdünnen und locker flockig in der australischen Wüste auskippen wo der Kram seit Milliarden Jahren lag.
In meiner Vorstellungswelt haben die Brennstäbe nach Gebrauch und Leistungsabgabe doch weniger Strahlung als vor Ihrem Einsatz.
Wenn man sie wieder pulverisiert und mit dem Abraum des Abbaus vermischt, sollte doch ein Gemenge herauskommen das weniger strahlt als vorher.
Da man nicht so präzise arbeiten muss, ist die Verdünnung sicher viel billiger als die Anreicherung.
Wo ist der Haken?
Wir haben ein natürliches Uranvorkommen. Das Erz hat eine Konzentration von 2% Natururan. Durch Zentrifugen und allerlei Arbeitschritte kann die Konzentration auf das Niveau gebracht werden um eine Kettenreaktion zu starten.
Also hat man nichts erschaffen was nicht schon vorher da war. Nur die Konzentration wurde erhöht.
Könnte man die Abfälle nicht mit den nutzlosen Resten des Anreicherungsprozesses wieder verdünnen und locker flockig in der australischen Wüste auskippen wo der Kram seit Milliarden Jahren lag.
In meiner Vorstellungswelt haben die Brennstäbe nach Gebrauch und Leistungsabgabe doch weniger Strahlung als vor Ihrem Einsatz.
Wenn man sie wieder pulverisiert und mit dem Abraum des Abbaus vermischt, sollte doch ein Gemenge herauskommen das weniger strahlt als vorher.
Da man nicht so präzise arbeiten muss, ist die Verdünnung sicher viel billiger als die Anreicherung.
Wo ist der Haken?
“If you are in favour of global liberal hegemony, you are the enemy.”
Re: Atommüll
Ich verstehe zwar nicht ganz, warum du das in einem Chinaforum frägst, aber na gut;
Ich gebe dir Recht, im Prinzip ist das was man in die Atomkraftwerke reinsteckt nur angereichtertes Uran; Allerdings kommt hinten in den Brennstäben nicht nur Uran heraus, sondern auch jeder erdenkliche andere Müll, zum Beispiel Plutonium. Und Plutonium ist milde gesagt ein sehr blöder Stoff, den man nicht einfach so entsorgen kann.
Auf der anderen Seite wird über deine Idee sogut wie alles giftige entsorgt. Es werden die radioaktiven Stoffe solange verdünnt, bis sie "unter der bedenklichen" Grenze sind, und dann ins Meer gekippt. (Ja gut, ich weiß, offiziell in Gorleben eingelagert, bis die Fässer zerostet sind ...). Die andere Lösung, wie wir Europäer unseren Müll noch entsorgen, ist den nach Afrika zu schieben (alte Computer/Autos etc.), ich glaube das wird bei Atommüll weniger gemacht. Aber das Entsorgungsproblem dieser Erde ist schon gewaltig, wenn man das ernsthaft betreiben würde und nicht immer die billigste Lösung wählen würde.
Ich gebe dir Recht, im Prinzip ist das was man in die Atomkraftwerke reinsteckt nur angereichtertes Uran; Allerdings kommt hinten in den Brennstäben nicht nur Uran heraus, sondern auch jeder erdenkliche andere Müll, zum Beispiel Plutonium. Und Plutonium ist milde gesagt ein sehr blöder Stoff, den man nicht einfach so entsorgen kann.
Auf der anderen Seite wird über deine Idee sogut wie alles giftige entsorgt. Es werden die radioaktiven Stoffe solange verdünnt, bis sie "unter der bedenklichen" Grenze sind, und dann ins Meer gekippt. (Ja gut, ich weiß, offiziell in Gorleben eingelagert, bis die Fässer zerostet sind ...). Die andere Lösung, wie wir Europäer unseren Müll noch entsorgen, ist den nach Afrika zu schieben (alte Computer/Autos etc.), ich glaube das wird bei Atommüll weniger gemacht. Aber das Entsorgungsproblem dieser Erde ist schon gewaltig, wenn man das ernsthaft betreiben würde und nicht immer die billigste Lösung wählen würde.
我学习汉语!
"Computer games don't affect kids; I mean if Pac-Man affected us as kids, we'd all be running around in darkened rooms, munching magic pills and listening to repetitive electronic music." Brigstocke
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- ingo_001
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Re: Atommüll
Irgendwo muss dennoch ein Haken sein, denn sonst hätte mans doch schon längst so gemacht.
Evtl. liegs daran, dass man das angereicherte Uran eben doch nicht einfach so zerkrümeln (verdünnen) kann.
Die Brennstäbe entwickeln ja eine permanent starke Strahlung und auch Hitze.
Der Aufwand wäre da evtl. noch größer als auf dem "Hinweg" (die Brennstab-Produktion).
Evtl. liegs daran, dass man das angereicherte Uran eben doch nicht einfach so zerkrümeln (verdünnen) kann.
Die Brennstäbe entwickeln ja eine permanent starke Strahlung und auch Hitze.
Der Aufwand wäre da evtl. noch größer als auf dem "Hinweg" (die Brennstab-Produktion).
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Atommüll
Ich kann mal dazu schreiben, was ich noch aus der Schule (Physik) weiß. Es gibt Mineralien, in denen Uran vorkommt, zum Beispiel Pechblende. (kleine Anmerkung nebenbei, Schule können für die verschiedenen Experimente Strahlenquellen kaufen, allerdings sind diese so schwach, dass die meisten Experimente mit Ton als Strahlungsquelle besser geklappt haben, als mit diesen radioaktiven Quellen). Diese natürlichen Vorkommen müssen in Zentrifugen angereichert werden, was ziemlich lange dauert, da der Urangehalt pro Lauf in der Zentrifuge nur um,ca. 1-2% steigt und am Ende eine hohe Konzentration gefordert ist (Ich weiß nicht mehr wie hoch genau, aber es waren über 50%). Diese kann man dann in ein Atomkraftwerk stecken, wo das Uran durch Kernspaltung in andere Stoffe umgewandelt wird. Am Ende bleibt dann ein verbrauchter Stab mit was weiß ich sagen wir mal 20% Uran übrieg (der Rest sind umgewandelte Stoffe; es kommen also noch mehr Stoffe aus der Uran-Radium-Reihe vor.). Dieser muss erstmal für die nächsten Jahre gekühlt werden. Anschließend wird der Stab vlt. wieder aufbereitet und erneut benutzt. Andernfalls wandert er auf den Müll. (Ich habe die Vorgänge im Atomkraftwerk jetzt mal gekürtzt dargestellt.) Aber da der Stab jetzt aus ganz anderen Materialien besteht, als vorher, können, selbst wenn man das wollte nicht mehr die selben Ausgangsstoffe hergestellt werden. Dazu wäre eine Kernfusion nötig, die aus den einzelnen entstandenen Isotophen wieder ein Uranatom basteln würde. Allerdings ist hierzu mindestens genauso viel Energie nötig, wie man durch die Spaltung gewonnen hätte. (Du kannst dich mal informieren, wie weit die Kernfusion ist, mit anderen Worten noch in den Kinderschuhen. Ebenso warum will man Energie erzeugen, wenn man dafür die ganze Energie wieder in die Entsorgung der entstandenen Stoffe stecken müsste.)
Die entstandenen Stoffe haben weiterin teils komplett andere chemische und physikalische Eingenschaften als Uran.
Es ist doch viel leichter, den Atommüll im Meer zu verkippen, zum Beispiel im Atlantik ( http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14 ... 11-02.html ), im Ärmelkanal ( http://www.tagesschau.de/ausland/atommu ... al100.html ) oder in einem Naturschutzgebiet ( http://www.bergedorfer-zeitung.de/incom ... _mehr.html ) um nur wenige Beispiele zu nennen.
und nochmal, zu
Die entstandenen Stoffe haben weiterin teils komplett andere chemische und physikalische Eingenschaften als Uran.
Es ist doch viel leichter, den Atommüll im Meer zu verkippen, zum Beispiel im Atlantik ( http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14 ... 11-02.html ), im Ärmelkanal ( http://www.tagesschau.de/ausland/atommu ... al100.html ) oder in einem Naturschutzgebiet ( http://www.bergedorfer-zeitung.de/incom ... _mehr.html ) um nur wenige Beispiele zu nennen.
und nochmal, zu
Ist es auch, und wird auch gemacht, bloß wird mit meißt mit Meereswasser verdünnt, nennt sich verkappen.Da man nicht so präzise arbeiten muss, ist die Verdünnung sicher viel billiger als die Anreicherung.
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