PRC in trouble.
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PRC in trouble.
Bis zu 400,000 Menschen sind in HK gestern auf die Strasse gegangen, um gegen 15 Jahre Handover, die Politik von Peking und dessen eingesetzten CE zu protestieren. In den verlogenen chinesischen Medien wie immer kein Wort hiervon...
http://edition.cnn.com/2012/07/02/world ... index.html
http://edition.cnn.com/2012/07/02/world ... index.html
Re: PRC in trouble.
Nein, verlogen wären diese, hätten die etwas falsches darüber berichtet, das ist ein großer Unterscheid. Btw ist es den meisten egal was die in HK wollen :/
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aquadraht
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Re: PRC in trouble.
Nach Angaben der Polizei haben 50.000 demonstriert, die PanDem-freundliche University of Hongkong spricht von 110.000 Teilnehmern, die Veranstalter behaupten 400.000. Nun ist das eine über 7Millionenstadt. Im halb so grossen Berlin kommen zum Gedenken an die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg im Januar 1919 durch SPD und Freikorps jedes Jahr nach Polizeiangaben 40-70.000 Menschen. Ist da die BRD in trouble?
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Re: PRC in trouble.
... dafür wurde in den HK-Medien (TVB & Co.) berichtet. Und das ist auch gut so und soll hoffentlich auch so bleiben!asiaxxxpat hat geschrieben:Bis zu 400,000 Menschen sind in HK gestern auf die Strasse gegangen, um gegen 15 Jahre Handover, die Politik von Peking und dessen eingesetzten CE zu protestieren. In den verlogenen chinesischen Medien wie immer kein Wort hiervon...
Auch interessant und lustig, dass einige der Demonstranten die Union Jack oder die alte Kolonialflagge schwenkten. Offenbar haben sie nicht das Gefühl, dass sie früher von einer "British oppression" gelitten haben, wie einige Politbüro-Freundliche im Internet (ich meine nicht unbedingt hier, sondern allgemein in Foren, Youtube-Kommentaren usw.) immer wieder sagen. Ich meine sowieso, dass die Hker es selbst am besten wissen.
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aquadraht
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Re: PRC in trouble.
Nun, Tatsache ist, dass die Organisatoren in diesem Jahr aufgeschnitten haben wie selten zuvor. Die Teilnehmerzahl lag nach den Schätzungen nicht nur der Polizei, sondern auch des Statistikers Paul Yip Siu-fai von der HK University in der gleichen Grössenordnung, aber wohl um 20-40% höher als im Vorjahr, zwischen 60.000 und 90.000 Teilnehmern. Damals hatten die Veranstalter 216.000 Teilnehmer behauptet.sirius hat geschrieben:... dafür wurde in den HK-Medien (TVB & Co.) berichtet. Und das ist auch gut so und soll hoffentlich auch so bleiben!asiaxxxpat hat geschrieben:Bis zu 400,000 Menschen ..
Auch interessant und lustig, dass einige der Demonstranten die Union Jack oder die alte Kolonialflagge schwenkten. Offenbar haben sie nicht das Gefühl, dass sie früher von einer "British oppression" gelitten haben, wie einige Politbüro-Freundliche im Internet (ich meine nicht unbedingt hier, sondern allgemein in Foren, Youtube-Kommentaren usw.) immer wieder sagen. Ich meine sowieso, dass die Hker es selbst am besten wissen.
Das ist zwar eine grosse Demonstration, aber in einer 7Millionenstadt auch nur ein Teil des politischen Spektrums, das da für seine Seite und Lobby auf die Strasse geht. "Die HKer" sind auch die über 40.000 Menschen, die den Darbietungen der offiziellen Festveranstaltung im überfüllten Stadium beiwohnten, und die vielen, die andere Sorgen haben. Die PanDems sind ja auch nicht unbedingt als die Anwälte der kleinen Leute verschrieen. Und ihre Politik der letzten Jahre ist steril, lokalchauvinistisch und konzeptionslos.
Sicher ist, dass die VR China in 15 Jahren mehr für Hongkong getan hat als UK in einem Jahrhundert. Klar ist auch, dass Hetze gegen die letztes Jahr 26 Millionen Mainland-Besucher kein politisches Programm ersetzt. Dabei hätten die PanDems, wenn sie eine realistische Politik betrieben, gar keine so schlechten Karten. China kann schon im Interesse seiner langfristigen Taiwanpolitik nicht von Ein Land, zwei Systeme herunter, daher sind die Hetze und die Bedrohungsszenarien aus diesem Lager einfach neben der Sache. Es ist sogar zweifelhaft, dass Beijing das wollte, selbst wenn es möglich wäre, dort wird HK eher als Experimentierfeld in politischer Hinsicht gesehen, wie es in den 80er und 90er Jahren Shenzhen in wirtschaftlicher Hinsicht war.
Naja, vielleicht fällt ihnen ja noch was ein ausser Teilnehmerzahlen aufblähen.
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jadelixx
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Re: PRC in trouble.
Offensichtlich sind den Hongkongern ein unabhaengiges Rechtssystem, Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und andere grundlegende gesellschaftliche Errungenschaften wichtiger als alles was die VR China jemals fuer Hong Kong getan hat.aquadraht hat geschrieben:Sicher ist, dass die VR China in 15 Jahren mehr für Hongkong getan hat als UK in einem Jahrhundert.
Klar ist, das das Thema in der Boulevardpresse wichtig war. Das allein dem politischen Streben der Demokraten hier ankleben zu wollen, ist politische Hetze und Propaganda pur.aquadraht hat geschrieben:Klar ist auch, dass Hetze gegen die letztes Jahr 26 Millionen Mainland-Besucher kein politisches Programm ersetzt. Dabei hätten die PanDems, wenn sie eine realistische Politik betrieben, gar keine so schlechten Karten.
Darauf faellt doch keiner mehr rein. So bloede kann man auch in Deutschland nicht sein.
Ob die Leute sich bedroht fuehlen oder nicht, ist ihre freie Entscheidung. Sie koennen sich hier frei informieren.aquadraht hat geschrieben:China kann schon im Interesse seiner langfristigen Taiwanpolitik nicht von Ein Land, zwei Systeme herunter, daher sind die Hetze und die Bedrohungsszenarien aus diesem Lager einfach neben der Sache.
Und damit das auch so bleibt, gehen die mutigeren Leute hier auf die Strasse.
Einige hier gehen nicht auf die Strasse zu den Demonstrationen, weil sie Angst haben vor automatisierter Gesichtserkennung von Fotos und andere haben sich sowas hier angeschaut.
Sie glauben, das sie Nachteile haben, wenn sie auf solche Demonstrationen gehen.
Das kannst Du als "verfolgter Kommunist" in Deutschland ja sicher gut nachvollziehen oder?
Zum Thema:
Was man so hoert und liest, scheinen die Reformer in Beijing ihren Rueckenwind durch die Deinstallation der BoXiLai Fraktion zu nutzen, um im Herbst einen Schritt nach vorne zu wagen.
Von daher wuerde ich auch meinen, die PRC ist nicht in trouble.
Es koennte eine positive Richtung nehmen.
Moeglich waere z.B. das die VR China aus ihrer Zensurbehoerde eine Anitikorruptionsbehoerde nach Hongkonger Muster baut. siehe ICAC, uebrigens von den Briten in HK eingefuehrt und von den HongKongern gefuerchtet und respektiert.
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Re: PRC in trouble.
Es ist bei Euch Konservativen immer dasselbe: Wenn Ihr argumentativ am Ende seid, offenbart Ihr Euren totalitären Mindset. Die 50-90.000 Teilnehmer an den Demonstrationen sind "die Hongkonger", die über hunderttausend, die an den Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum Jahrestag teilgenommen haben, allein 40.000 im Hongkong Stadium, sind dagegen für Euch wohl keine Menschen oder wenigstens keine, die der Erwähnung wert sind. Und typischerweise rekurriert Ihr dann auf Antikommunismus und Xenophobie. So stellt Ihr Euch Pluralismus vor.jadelixx hat geschrieben:Offensichtlich sind den Hongkongern ..aquadraht hat geschrieben:Sicher ist, dass die VR China in 15 Jahren mehr für Hongkong getan hat als UK in einem Jahrhundert.
Die Sterilität der Politik der PanDems wird gerade in HK, und auch darüber hinaus registriert. Wenn jemand hier "bloede" rumhetzt, bist Du das. Die bis 1997 wenig für universal suffrage getan haben, regen sich jetzt auf, dass die Stadtregierung erst 2017 direkt gewählt wird. Politik stelle ich mir anders vor, auch anders als die Versuche, auf Ressentiments zu schwimmen.Klar ist, das das Thema in der Boulevardpresse wichtig war. Das allein dem politischen Streben der Demokraten hier ankleben zu wollen, ist politische Hetze und Propaganda pur.aquadraht hat geschrieben:Klar ist auch, dass Hetze gegen die letztes Jahr 26 Millionen Mainland-Besucher kein politisches Programm ersetzt. Dabei hätten die PanDems, wenn sie eine realistische Politik betrieben, gar keine so schlechten Karten.
Darauf faellt doch keiner mehr rein. So bloede kann man auch in Deutschland nicht sein.
Das Video ist nun wirklich Hetze. Die Garnison der PLA gibt es seit 15 Jahren und die Zahl der Fahrzeuge, die da mit Rücksicht auf den normalen Strassenverkehr nächtens hin- und auch herfahren, ist doch recht begrenzt, auch in dem Clip. Mit den Demonstrationen hatte das gewiss nichts zu tun, vielmehr mit der Parade auf dem Kasernengelände am Freitag, an der Hu Jintao teilgenommen hat. So etwas, nämlich die Einrahmung Hongkonger Oppositionsdemonstrationen durch Panzerfahrzeuge der PLA, ist vielleicht, wovon antikommunistische Fanatiker träumen. Tatsächlich waren während der Veranstaltungen ausschliesslich HK-Polizisten auf den Strassen.Einige hier gehen nicht auf die Strasse zu den Demonstrationen, weil sie Angst haben vor automatisierter Gesichtserkennung von Fotos und andere haben sich sowas hier angeschaut.
Sie glauben, das sie Nachteile haben, wenn sie auf solche Demonstrationen gehen.
Belege für Deine Behauptung, die Leute gingen nicht auf Demonstrationen, weil sie durch Panzer und Drohung mit Gesichtserkennung eingeschüchtert seien, bringst Du nicht. Erwarte ich auch eigentlich nicht. Nur sollte man sich entscheiden. Entweder gibt es brutale oder auch subtile kommunistische Repression, wegen der "nur" einige zehntausend auf die Strasse gehen, die anderen würden ja gern. Dann sollte man aber keine Teilnehmerzahlen aufblähen.
Was die "grundlegenden gesellschaftlichen Errungenschaften" angeht, hat Hongkong seit 1997 mehr Selbstbestimmung, Konstitutionalität und zunehmend auch Wahlrecht realisiert, im Gegensatz zur Kolonialzeit, in der sich da wenig getan hat. Die Untergangsszenarien von 1997 haben sich als Popanz erwiesen. Wenn dann Leute die Kolonialflagge schwenken, unter der sie viele der Rechte von heute nicht hatten, spricht das nicht für demokratisches Empfinden und demokratische Reife, so wenig wie Bedrohung von Händlern und Wirten wegen Angeboten in jiantizi.
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Edit: Das Geschwätz über die "Deinstallation der BoXilai-Fraktion" kommentiere ich mal nicht weiter, Zhongnanhai-Astrologie ist langweilig und hier klar off topic und überhaupt nicht "zum Thema".
Re: PRC in trouble.
Wenn ich mir die Fotos anschaue halten weniger Personen in Hong Kong eine "Kolonialflagge" als Leute bei gewissen Demonstrationen in Deutschland die "Reichskriegsflagge" zur Schau stellen
Die Ewiggestrigen scheint es somit auch in China in verschiedenen Ausführungen zu geben, siehe etwa die Maoisten an andern Orten.
Da bekommen sie in Hong Kong am 1. Juli einen Feiertag wegen der "Rückkehr zum Vaterland" und etwa 1% der Bevölkerung hat nichts anderes zu tun als an eine solche Demo zu gehen. Wahrscheinlich denken sie noch jetzt fängt jemand in Beijing an zu zittern...
Die alleinige Tatsache wie eine solche Demonstrationstradition sich am 1. Juli unbehelligt entwickeln konnte zeigt mir, wie wenig Grund zum Wehklagen besteht.
Da bekommen sie in Hong Kong am 1. Juli einen Feiertag wegen der "Rückkehr zum Vaterland" und etwa 1% der Bevölkerung hat nichts anderes zu tun als an eine solche Demo zu gehen. Wahrscheinlich denken sie noch jetzt fängt jemand in Beijing an zu zittern...
Re: PRC in trouble.
Dafür ist aber 'Queens Birthday' entfallenLuntan hat geschrieben:Da bekommen sie in Hong Kong am 1. Juli einen Feiertag
VR China hat das funktionierende britische System in Takt gelassen, und das ist wahrlich deren größter Verdienst.Sicher ist, dass die VR China in 15 Jahren mehr für Hongkong getan hat als UK in einem Jahrhundert.
Ich werde oft gefragt; was hat sich dann seit 97 geändert? Eigentlich nichts. Und das ist auch gut so.
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jadelixx
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Re: PRC in trouble.
aquadraht hat geschrieben:Es ist bei Euch Konservativen immer dasselbe: Wenn Ihr argumentativ am Ende seid, offenbart Ihr Euren totalitären Mindset. Die 50-90.000 Teilnehmer an den Demonstrationen sind "die Hongkonger", die über hunderttausend, die an den Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum Jahrestag teilgenommen haben, allein 40.000 im Hongkong Stadium, sind dagegen für Euch wohl keine Menschen oder wenigstens keine, die der Erwähnung wert sind. Und typischerweise rekurriert Ihr dann auf Antikommunismus und Xenophobie. So stellt Ihr Euch Pluralismus vor.
Zu Deinem Aufreger, es waeren ja nur soundso viele und keine 400000 Leute auf der Strasse gewesen. Das scheint ja Dein Hauptargument zu sein, weswegen Du hier schon wieder boese Kraefte am Werke siehst.
Wieviele es jetzt genau waren, das spielt doch gar keine Rolle. Mal ein Beispiel, am 4. November 1989 auf der Alexanderplatz Demonstration wurden 250000 und 1,5 Mio Leute gezaehlt, je nachdem welche Quelle du bemuehen moechtest. Das sind Zahlen, die extrem weit auseinander liegen. Dem Ergebnis hat es nicht geschadet. Die konservative DDR Linke musste danach ihr menschenunfreundliches 40 jaehriges Experiment aufgeben.
Auf Grossdemonstrationen ist ohnehin sehr zweifelhaft, wie die Menschenmassen statistisch erfasst werden sollen. Zaehlen nur die die aktiv mitgehen und Fahnen schwenken oder auch die die am Strassenrand stehen und Beifall klatschen oder einfach nur dabeistehen?
Und ueberhaupt, was schwingst Du Dich denn auf, die Leute in Solche und Solche aufzuteilen. Bei denen, die an den Feierlichkeiten teilgenommen haben, duerfte es Sympathien gegeben haben fuer die Demonstranten und bei den Demonstranten duerfte es fuer die Feiernden ebenso Sympathien gegeben haben. Du Spalter Du
So so es wird also registriert, naja ...Die Sterilität der Politik der PanDems wird gerade in HK, und auch darüber hinaus registriert. Wenn jemand hier "bloede" rumhetzt, bist Du das. Die bis 1997 wenig für universal suffrage getan haben, regen sich jetzt auf, dass die Stadtregierung erst 2017 direkt gewählt wird. Politik stelle ich mir anders vor, auch anders als die Versuche, auf Ressentiments zu schwimmen.
Die Ansagen der sogenannten PanDems sind manchmal tatsaechlich daneben. Und ich kenne einige hier in HK, denen sie schlicht peinlich sind. Aber immerhin sie verfolgen keine Ideologie.
Das Video wurde mir vor der Veranstaltung zugeschickt. Derjenige (und wenn Du mal googlest ziemlich viele andere, die die Bewegungen der PLA in HK verfolgen) fuehlte sich von den Fahrzeugen bedroht. Am Grenzuebergang standen sie auch im Tarnanzug aufgereiht. Interessant waere, warum denn keine normalen Polizeikraefte verwendet wurden. Wieso muss es die PLA sein, das kannst Du Dir tatsaechlich nicht vorstellen, welche Assoziationen das bei einem Hongkonger Chinesen erzeugt?Das Video ist nun wirklich Hetze. Die Garnison der PLA gibt es seit 15 Jahren und die Zahl der Fahrzeuge, die da mit Rücksicht auf den normalen Strassenverkehr nächtens hin- und auch herfahren, ist doch recht begrenzt, auch in dem Clip. Mit den Demonstrationen hatte das gewiss nichts zu tun, vielmehr mit der Parade auf dem Kasernengelände am Freitag, an der Hu Jintao teilgenommen hat. So etwas, nämlich die Einrahmung Hongkonger Oppositionsdemonstrationen durch Panzerfahrzeuge der PLA, ist vielleicht, wovon antikommunistische Fanatiker träumen. Tatsächlich waren während der Veranstaltungen ausschliesslich HK-Polizisten auf den Strassen.
Soll ich jetzt noch Leute denunzieren, nur damit so ein alter Starrkopf, mal endlich in der Realitaet des 21.Jahrhunderts ankommt?Belege für Deine Behauptung, die Leute gingen nicht auf Demonstrationen, weil sie durch Panzer und Drohung mit Gesichtserkennung eingeschüchtert seien, bringst Du nicht.
Ich lebe hier in Hong Kong, ich spreche jeden Tag mit Hong Kongern. Ich lebe zusammen mit einer Hongkongerin, die aus Mainland stammt(so wie fast alle hier). Ich muss mir nichts aus dem Internet zusammen suchen. Ich habe aber auch keinen wissenschaftlichen Anspruch auf die ultimative Wahrheit.
Ob das was ich hoere Allgemeingueltigkeit hat, weiss ich nicht. Wenn ich von zwei verschiedenen Quellen, das Gleiche hoere, gehe ich einfach mal davon aus, das da was dran ist.
Von einer kommunistischen Bedrohung kann keine Rede sein. Wo soll die denn jetzt noch herkommen? Der Kommunismus ist in China schon vor Jahren abgeschafft worden. Es gibt noch eine kommunistische Partei. Aber seid wann muss denn auch das drin sein, was drauf steht. In China schon gar nicht.... Entweder gibt es brutale oder auch subtile kommunistische Repression, wegen der "nur" einige zehntausend auf die Strasse gehen, die anderen würden ja gern. Dann sollte man aber keine Teilnehmerzahlen aufblähen.
Es gibt eine allgegenwaertige konkrete Bedrohung durch Korrupte im chinesischen Staatsaparat. Davor haben die Hongkonger und die Mainlaender Angst. Die Hongkonger duerfen ihren Aengsten auf Demonstrationen Ausdruck verleihen, die Mainlaender duerfen es nicht.
Das sind eben nicht die wesentlichen Gruppen, die sich um mehr Mitbestimmung bemuehen und auch wenn Du es 100mal so versuchst darzustellen. Die Anzahl der Wiederholungen, laesst aber einen Schluss zu. Du machst bewusst oder unbewusst gegen die Leute Stimmung, die mehr Mitbestimmung wollen.... Wenn dann Leute die Kolonialflagge schwenken, unter der sie viele der Rechte von heute nicht hatten, spricht das nicht für demokratisches Empfinden und demokratische Reife, so wenig wie Bedrohung von Händlern und Wirten wegen Angeboten in jiantizi.
Wozu eigentlich?
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Re: PRC in trouble.
die KPCh agiert so komunistisch, wie die CDU christlich. Es mag hier und da einen Slogan oder Gesang geben, gehandelt wird aber anders.
Die KPCh sollte eher "einzige und unfreiheitliche Partei Chinas" heißen, wäre treffender.
Freiheit und Demokratie sind immer zu bevorzugen, ich stehe voll hiner den Hongkongern und Taiwanesen. Mit der Wirtschaftspolitik (Marktwirtschaft vs Kommunismus) hat das erstmal auch gar nichts zu tun.
Danke @jadelixx, wenn es einen "Danke-Button" geben würde, ich würde ihn drücken..
Die KPCh sollte eher "einzige und unfreiheitliche Partei Chinas" heißen, wäre treffender.
Freiheit und Demokratie sind immer zu bevorzugen, ich stehe voll hiner den Hongkongern und Taiwanesen. Mit der Wirtschaftspolitik (Marktwirtschaft vs Kommunismus) hat das erstmal auch gar nichts zu tun.
Danke @jadelixx, wenn es einen "Danke-Button" geben würde, ich würde ihn drücken..
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Re: PRC in trouble.
Ich finde schon, dass es eine Rolle spielt, gerade für die Veranstalter und die, die daraus politisches Kapital schlagen möchten. Natürlich nicht, ob es 65k, 75k, 95k waren, aber sehr wohl Dynamik und Grössenordnung. Die SCMP hat darüber ja auch eine nette Graphik mit den verschiedenen Schätzungen veröffentlicht. Ich schreibe auch nicht von den "bösen Kräften", sondern über Deine Vorwürfe von Hetze, Propaganda und Kommunismus. Da hast Du auf ein paar Zeilen mehr alles Gift Deiner Polemik untergebracht.jadelixx hat geschrieben:ein klassischer "aquadraht", fehlt noch Imperialismus und Faschismus, dann hast Du Dein ganzes Sortiment in einem Absatz unterbracht.
Zu Deinem Aufreger, es waeren ja nur soundso viele und keine 400000 Leute auf der Strasse gewesen. Das scheint ja Dein Hauptargument zu sein, weswegen Du hier schon wieder boese Kraefte am Werke siehst.
Wieviele es jetzt genau waren, das spielt doch gar keine Rolle...
Tue ich nicht, Du bist derjenige, der eine Gruppe als "die Hongkonger" verabsolutiert, darunter die Kolonialfahnenschwenker.Und ueberhaupt, was schwingst Du Dich denn auf, die Leute in Solche und Solche aufzuteilen.
Naja, tun sie irgendwie schon. Ich sag übrigens nicht, dass ich grosse Sympathien für DAB und Konsorten hätte. Es ist eher schade, dass das "demokratische" Lager nicht als intelligente und konstruktive Opposition wirkt.Die Ansagen der sogenannten PanDems sind manchmal tatsaechlich daneben. Und ich kenne einige hier in HK, denen sie schlicht peinlich sind. Aber immerhin sie verfolgen keine Ideologie.
Ich kenne "denjenigen" natürlich nicht, aber dass es seit 1997 eine Garnison der PLA gibt, sollte ihm bekannt sein. Mir kommt das vor wie Anstoßnehmerei um ihrer selbst willen. Ich war jetzt gerade nicht in HK, habe aber einiges verfolgt und auch mitgeteilt bekommen, und gemessen daran, dass Hu Jintao da auf Besuch war, waren die gesamten Sicherheitsvorkehrungen von einer relativen Liberalität, die ich mir für Deutschland (Heiligendamm, Wehrkundetagung u.a.), die Schweiz (WEF, Bilderbergertreffen etc.) und andere wünschen würde. Auf dem Video sieht man recht gut, dass das keine Fahrzeuge für den Gefechtseinsatz sind, sie dürften für die Parade auf dem Kasernengelände gedacht gewesen sein (sehen grossenteils aus wie gerade vom Band gerollt). An der wurde ja in HK von den üblichen Verdächtigen auch Kritik geübt bzw. wurde sich "bedroht gefühlt". Tatsächlich war diese Veranstaltung ein Zeichen von Diplomatie und Taktgefühl, sowohl gegenüber Patrioten und Überpatrioten im Mainland und in der PLA (man zeigte Flagge und musste sich wegen der Wiederherstellung der Souveränität auch nicht verstecken) als auch gegenüber den Hongkongern, die eine Parade mitten in Hongkong wohl nicht alle lustig gefunden hätten.Das Video wurde mir vor der Veranstaltung zugeschickt. Derjenige (und wenn Du mal googlest ziemlich viele andere, die die Bewegungen der PLA in HK verfolgen) fuehlte sich von den Fahrzeugen bedroht.Das Video ist nun wirklich Hetze. Die Garnison der PLA gibt es seit 15 Jahren ..
Ich kenne Hongkonger Chinesen, die das komplett gelassen sehen, weil sie schlicht wissen, dass die PLA in HK in ihren Kasernen ist, dass seit 1949 die PLA HK jederzeit hätte besetzen können (in den Zeiten konnte man sich in der Tat sorgen) und dass sie das gewiss nicht tun. Das habe ich bereits erläutert, HK ist für die PRC viel zu wichtig, gerade als Sonderzone mit ihrem eigenen Status.Wieso muss es die PLA sein, das kannst Du Dir tatsaechlich nicht vorstellen, welche Assoziationen das bei einem Hongkonger Chinesen erzeugt?
Dass Du mit Starrköpfen zusammenbist, die die Vorurteile des Kalten Krieges nie loswerden, glaube ich gern, Deine Äusserungen zeigen das. Natürlich weiss ich nicht, ob mehr Leute auf die Demo gehen würden, wenn BJ .. ja was denn .. machte, und Du auch nicht. Es ging mir eher darum, dass die Opposition sich einen Erfolg herbeiredet, mit aufgeblähten Angaben, danach war offenbar keiner so eingeschüchtert. Und wenn es an der Einschüchterung gelegen haben soll, waren die Leute 2003 weniger eingeschüchtert? Deine "Logik" klingt danach "naja wenn es nicht so viele waren, dann nur weil sie Angst hatten" - wenig überzeugend.Soll ich jetzt noch Leute denunzieren, nur damit so ein alter Starrkopf, mal endlich in der Realitaet des 21.Jahrhunderts ankommt?Belege für Deine Behauptung, die Leute gingen nicht auf Demonstrationen, weil sie durch Panzer und Drohung mit Gesichtserkennung eingeschüchtert seien, bringst Du nicht.
Also wie im deutschen, gähn. Und während im Mainland tatsächlich teilweise erhebliche Rechtsunsicherheit existiert, kann davon in HK nicht die Rede sein.Es gibt eine allgegenwaertige konkrete Bedrohung durch Korrupte im chinesischen Staatsaparat.
Die Mainlander demonstrieren nicht eben selten, und es ist auch nicht grundsätzlich verboten. Die Polizei dort ist mitunter duldsamer als die etwa in Berlin. Aber sicher haben die HKer Freiheiten, die die Mainlander nicht haben.Davor haben die Hongkonger und die Mainlaender Angst. Die Hongkonger duerfen ihren Aengsten auf Demonstrationen Ausdruck verleihen, die Mainlaender duerfen es nicht.
Das ist eine Unterstellung, die einmal mehr Dein gebrochenes Verhältnis zur Logik und/oder Deine Unfähigkeit zum verstehenden Lesen demonstriert.Das sind eben nicht die wesentlichen Gruppen, die sich um mehr Mitbestimmung bemuehen und auch wenn Du es 100mal so versuchst darzustellen. Die Anzahl der Wiederholungen, laesst aber einen Schluss zu. Du machst bewusst oder unbewusst gegen die Leute Stimmung, die mehr Mitbestimmung wollen.Wozu eigentlich?... Wenn dann Leute die Kolonialflagge schwenken, unter der sie viele der Rechte von heute nicht hatten, spricht das nicht für demokratisches Empfinden und demokratische Reife, so wenig wie Bedrohung von Händlern und Wirten wegen Angeboten in jiantizi.
Nicht nur sage ich nichts gegen mehr Mitbestimmung, ich stelle sogar fest, dass die Chancen, diese durchzusetzen, nicht schlecht sind, da hier eher eine sehr weit reichende Interessenidentität mit BJ existiert, die auch Perspektiven für die Entwicklungen im Mutterland bietet. Wer daran interessiert ist, sollte die Gemeinsamkeiten und die Grenzen ausloten, offen thematisieren und entsprechend agieren, mit Festigkeit wie mit Bereitschaft zum Kompromiss. Davon sehe ich leider nicht so viel, und es ist eben nicht nur der Boulevard, der da unkonstruktiv und polternd lokalchauvinistisch auftritt.
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Re: PRC in trouble.
Gut, es gibt also eine Gruppe, die daraus politisch Kapital schlagen will und jeweils die extremste Zahl nennt. Das Veranstalter ihre Veranstaltung schoenreden, duerfte auch klar sein.aquadraht hat geschrieben:Ich finde schon, dass es eine Rolle spielt, gerade für die Veranstalter und die, die daraus politisches Kapital schlagen möchten. Natürlich nicht, ob es 65k, 75k, 95k waren, aber sehr wohl Dynamik und Grössenordnung.
Trotzdem, die Leute sind hier muendig und koennen sich einen Ueberblick verschaffen, was wahr ist und was nicht. Die Gruppe der Kolonialfahnenschwenker will natuerlich provozieren. Das koennen sie auch ganz gut.
Gerade in letzter Zeit haben Hongkonger Journalisten einiges aufgedeckt. Darunter auch die Geschichte mit Li Wangyang, der sich seltsamerweise mitten in einer Reportage ueber die Ereignisse 1989 selbst umgebracht haben soll.
Diese Geschichte beunruhigt nicht nur die "Kolonialfahnenschwenker" sondern eben auch die normalen Hongkonger, die die hier schon seit wenisgtens einer Generation leben, die die hier vor 20 Jahren zugezogen sind und die die sich hier in den letzten Jahren reingekauft haben usw.
Tust Du doch, hier gerade wieder.Tue ich nicht, Du bist derjenige, der eine Gruppe als "die Hongkonger" verabsolutiert, darunter die Kolonialfahnenschwenker.
Fuer mich macht diese Unterscheidung der Hongkonger keinen Sinn. In der Familie in der ich bin, sind alle Gruppen vertreten, einschliesslich Parteigaenger. Politik wird normalerweise tunlichst ignoriert.
Na hast Du schon mal darueber nachgedacht, warum sich intelligente Leute so dermassen querstellen? Anscheinend nicht.Naja, tun sie irgendwie schon. Ich sag übrigens nicht, dass ich grosse Sympathien für DAB und Konsorten hätte. Es ist eher schade, dass das "demokratische" Lager nicht als intelligente und konstruktive Opposition wirkt.
Das Du ihn nicht kennst, das ist auch ganz gut so. Deine Empfehlungen zum Mord habe ich noch gut in Erinnerung.Ich kenne "denjenigen" natürlich nicht, aber dass es seit 1997 eine Garnison der PLA gibt, sollte ihm bekannt sein.
Willst Du Dich davon irgendwann mal distanzieren oder ist mir da was entgangen(ich hoffe es ja irgendwie)?aquadraht hat geschrieben:Neid. Das hätten sie hier mit Mehdorn auch machen sollen. SCNRhelge-hamburg hat geschrieben:Konzernchef zu Tode geprügelt - Stahlfusion in China abgesagt
Also sorry, ob ich jetzt befuerchten muss mit einer Handpistole erledigt zu werden oder mit einer GefechtskanoneAuf dem Video sieht man recht gut, dass das keine Fahrzeuge für den Gefechtseinsatz sind, sie dürften für die Parade auf dem Kasernengelände gedacht gewesen sein (sehen grossenteils aus wie gerade vom Band gerollt). An der wurde ja in HK von den üblichen Verdächtigen auch Kritik geübt bzw. wurde sich "bedroht gefühlt".
Ich kenne auch Hongkonger Chinesen, die das ganz gelassen sehen und sich lieber die Show anschauen und ich kenne eben auch Hongkonger die zur Demo gehen wollten und dann nicht gegangen sind, weil sie Angst haben, diesmal wuerde alles aus dem Ruder laufen.Ich kenne Hongkonger Chinesen, die das komplett gelassen sehen, weil sie schlicht wissen, dass die ...
Meine Guete das spielt doch fuer die Hongkonger hier vor Ort keine Rolle, ob Du glaubst die SAR behielte ihren Status oder nicht.Das habe ich bereits erläutert, HK ist für die PRC viel zu wichtig, gerade als Sonderzone mit ihrem eigenen Status.
Doch ich weiss es, mir wurde es genauso gesagt von Angesicht zu Angesicht. Natuerlich nicht von einer Menschenmasse.Dass Du mit Starrköpfen zusammenbist, die die Vorurteile des Kalten Krieges nie loswerden, glaube ich gern, Deine Äusserungen zeigen das. Natürlich weiss ich nicht, ob mehr Leute auf die Demo gehen würden, wenn BJ .. ja was denn .. machte, und Du auch nicht.
Nein das ist nicht meine Logik, ich kann hier nur davon berichten was hier geschieht und wie sich die Leute fuehlen, waehrend Du Dir da irgendwas zusammentheoretisierst.Es ging mir eher darum, dass die Opposition sich einen Erfolg herbeiredet, mit aufgeblähten Angaben, danach war offenbar keiner so eingeschüchtert. Und wenn es an der Einschüchterung gelegen haben soll, waren die Leute 2003 weniger eingeschüchtert? Deine "Logik" klingt danach "naja wenn es nicht so viele waren, dann nur weil sie Angst hatten" - wenig überzeugend.
Sehe ich genauso, darum bin ich ja auch hier, logisch nich war alter Mann. Dann lies alles nochmal etwas langsamer. Wenn Du mehr ueber die Effizienz der HK Administration erfahren willst liess z.B. "E-Government in Hong Kong - Digitalisierung der Verwaltung in einer chinesischen Metropole", ibidem Verlag Stuttgart, war fuer mich u.a. Entscheidungsgrundlage genau hierher auszusiedeln.Also wie im deutschen, gähn. Und während im Mainland tatsächlich teilweise erhebliche Rechtsunsicherheit existiert, kann davon in HK nicht die Rede sein.
Die Hongkonger haben schiss, das ihnen die Mainland Buerokratie irgendwann mal uebergestuelbt wird. Falls Du es jetzt immernoch nicht verstanden hast, solltest Dir Sorgen machen.
Lol, ich werde mir nicht immer die Zeit nehmen koennen, Deine Verwirrungen etwas zu durchleuchten, aber das es Dir gefaellt, habe ich auch nicht erwartet.Das ist eine Unterstellung, die einmal mehr Dein gebrochenes Verhältnis zur Logik und/oder Deine Unfähigkeit zum verstehenden Lesen demonstriert.
Endlich hast Du mal was Sachliches geschrieben. Ich habs mal dicker gemacht, weils so selten ist.Nicht nur sage ich nichts gegen mehr Mitbestimmung, ich stelle sogar fest, dass die Chancen, diese durchzusetzen, nicht schlecht sind, da hier eher eine sehr weit reichende Interessenidentität mit BJ existiert, die auch Perspektiven für die Entwicklungen im Mutterland bietet. Wer daran interessiert ist, sollte die Gemeinsamkeiten und die Grenzen ausloten, offen thematisieren und entsprechend agieren, mit Festigkeit wie mit Bereitschaft zum Kompromiss. Davon sehe ich leider nicht so viel, und es ist eben nicht nur der Boulevard, der da unkonstruktiv und polternd lokalchauvinistisch auftritt.
Vor Kompromissbereitschaft kommt Vertrauen. Das verliert die KPCh mit jedem verunfallten "Li Wangyang". Das auch noch vertuschen zu wollen, wenn da ein besonders Eifriger mal wieder eine Sauerei veranstaltet hat, wird immer wieder auf die KPCh zurueckfallen.
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The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem. - Jack Sparrow
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aquadraht
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Re: PRC in trouble.
Das ist nicht der Punkt und das machen sie wohl jedes Jahr, und dazu neigen die meisten Veranstalter nicht nur von Demonstrationen (s. Love Parade). Die Zählungen des Statistikers zeigen sogar, dass die Polizei nicht so tendenziös schätzt wie ich das von der Polizei in anderen Ländern kenne. Es geht eher darum, dass die Veranstalter und mit ihnen der gesamte HK-Boulevard aus einer relativ enttäuschenden Beteiligung einen grossen Sieg hochjubeln, und das relativ unisono. Nur die SCMP ist hier diesmal eine rühmliche Ausnahme.jadelixx hat geschrieben:Gut, es gibt also eine Gruppe, die daraus politisch Kapital schlagen will und jeweils die extremste Zahl nennt. Das Veranstalter ihre Veranstaltung schoenreden, duerfte auch klar sein.
Das haben HK-Journalisten meines Wissens von Mainland-Journalisten, Aktivisten und der Familie übernommen, um nicht zu sagen, gekupfert. Die Geschichte ist ein Skandal, der nun wohl auch untersucht wird. So übel, wie ich das finde, langt das nicht annähernd etwa an den NSU-Skandal heran, der bei uns immer noch nach Kräften vertuscht wird und bei dem die Wahrheit wohl nicht herauskommen wird, oder Jahrzehnte später wie bei den erpressten Expertisen von Historikern zum Reichstagsbrand durch Verfassungsschutz und CDU-Innenminister.Trotzdem, die Leute sind hier muendig und koennen sich einen Ueberblick verschaffen, was wahr ist und was nicht. Die Gruppe der Kolonialfahnenschwenker will natuerlich provozieren. Das koennen sie auch ganz gut.
Gerade in letzter Zeit haben Hongkonger Journalisten einiges aufgedeckt. Darunter auch die Geschichte mit Li Wangyang, der sich seltsamerweise mitten in einer Reportage ueber die Ereignisse 1989 selbst umgebracht haben soll.
Das zeigt nur, dass sich da, von der abstossenden vermutlichen Mordgeschichte abgesehen, Leute aufregen wollen. Wenn das wahrscheinliche Verbrechen einen politischen Hintergrund hat, dann bei lokalen Primitivlingen der untersten Schublade. Einen Herzkranken und Diabetiker in der Klinik unauffällig umzubringen ist einfacher als ein Auto einzuparken, etwas Insulin, Betablocker, Glykoside, Nitrate etc. zuviel oder zuwenig ist auch forensisch praktisch nicht nachweisbar. Was da geschehen ist, sollte unbedingt aufgeklärt werden, aber wer da skandalisiert, die Regierung stecke dahinter, hat eine Agenda.Diese Geschichte beunruhigt nicht nur die "Kolonialfahnenschwenker" sondern eben auch die normalen Hongkonger, die die hier schon seit wenisgtens einer Generation leben, ..
Die sind nicht intelligent, so wenig wie Du, der Leute wegen ihres von Dir vermuteten Alters beschimpft. Die sind einfach etwas primitiv.Na hast Du schon mal darueber nachgedacht, warum sich intelligente Leute so dermassen querstellen? Anscheinend nicht.
Ich habe nichts empfohlen, aber der Fall in Nordostchina war auf der selben Ebene wie Marie Antoinette mit ihrer Brot-Kuchen-Geschichte. Da habe ich nicht so viel Mitleid. Und ein Manager, der die Betriebssicherheit der Deutschen Bahn bis an den Rand der Transportgefährdung und darüber hinaus für erhoffte Boni ruiniert hat, wodurch auch Todesfälle zu verzeichnen waren, von den auch Menschenleben kostenden Massenentlassungen nicht geredet, hat Blut an den Händen und ist von derselben Sorte, nur dass sich die Menschen in Deutschland weniger wehren. Ich habe da nichts zu dementieren, aber Deine Ideologie ist ja ganz ähnlich, kein Wunder, dass Du Dich erregst.Das Du ihn nicht kennst, das ist auch ganz gut so. Deine Empfehlungen zum Mord habe ich noch gut in Erinnerung.Ich kenne "denjenigen" natürlich nicht, aber dass es seit 1997 eine Garnison der PLA gibt, sollte ihm bekannt sein.
Wenn hier in Berlin Leute Polizisten totschlagen oder lebendig verbrennen würden (wie an liusi in BJ), wäre auch mit Schusswaffengebrauch zu rechnen, mindestens die "Bundespolizei" hat ähnliche Ausrüstung wie die Truppen auf Deinem Video. Übrigens waren zur Kolonialzeit in den Kasernen auch Truppen, nur britische. Historisch gesehen haben die auch schon mal auf Chinesen geschossen, bei deutlich geringeren Anlässen. Was ist also Dein Punkt? Es gibt eine Garnison, die tauscht Einheiten aus oder füllt sie auf, und natürlich kommen die irgendwo lang. Nur weil ich die Politik der BRD nicht wirklich liebe, werde ich auch nicht paranoid bei jedem MTW oder Schützenpanzer, dem ich auf der Autobahn begegne. Oder träumen Du und Deine Bekannten vom bewaffneten Aufstand? Davon würde ich eher abraten, das ist nicht Syrien.Also sorry, ob ich jetzt befuerchten muss mit einer Handpistole erledigt zu werden oder mit einer GefechtskanoneAuf dem Video sieht man recht gut, dass das keine Fahrzeuge für den Gefechtseinsatz sind, ..., wenn die Aussicht besteht, das die Dinge eskalieren und dann auch noch PLA Fahrzeuge vorbeirollen sehe. Da muss keiner was erfinden.
Wenn meine Einschätzung zutreffend und richtig beobachtet ist (und es ist nicht nur meine), spielt sie sehr wohl eine Rolle, nicht weil es meine ist, sondern weil der Status erhalten bleibt. Das mag Scharfmacher, die von Spannungen profitieren wollen, stören.Meine Guete das spielt doch fuer die Hongkonger hier vor Ort keine Rolle, ob Du glaubst die SAR behielte ihren Status oder nicht..
Also Du kennst einen, der Dir das gesagt hat. Sehr überzeugend, selbst wenn es wahr ist.Doch ich weiss es, mir wurde es genauso gesagt von Angesicht zu Angesicht. Natuerlich nicht von einer Menschenmasse.Dass Du mit Starrköpfen zusammenbist, die die Vorurteile des Kalten Krieges nie loswerden, glaube ich gern, Deine Äusserungen zeigen das...
Schon wieder "die Hongkonger". Mit Deinem gebrochenen Verhältnis zur Logik hatten wir es ja schon.Die Hongkonger haben schiss, das ihnen die Mainland Buerokratie irgendwann mal uebergestuelbt wird. Falls Du es jetzt immernoch nicht verstanden hast, solltest Dir Sorgen machen.
Wirres Gestammel finde ich in der Tat eher störend, aber da ist eher mein begrenztes Mitgefühl bei Deinen kognitiven Defiziten.Lol, ich werde mir nicht immer die Zeit nehmen koennen, Deine Verwirrungen etwas zu durchleuchten, aber das es Dir nicht gefaellt, habe ich auch nicht erwartet.
Nein. Vor Kompromissen kommt Realismus. Wenn in einem Land mit 1,4 Milliarden Menschen eine Sauerei passiert, kann man sich natürlich daran hochziehen. Wer sich da empören und den aufrechten Intransigenten spielen will, der sich jedem Kompromiss verweigert, wird immer etwas finden. Das bringt aber die Menschen in HK nicht weiter, wie das ganze dümmliche Bashing. Auch Deines.Vor Kompromissbereitschaft kommt Vertrauen. Das verliert die KPCh mit jedem verunfallten "Li Wangyang". Das auch noch vertuschen zu wollen, wenn da ein besonders Eifriger mal wieder eine Sauerei veranstaltet hat, wird immer wieder auf die KPCh zurueckfallen.
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jadelixx
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Re: PRC in trouble.
Das ist falsch. Der Eindruck den Du hier zu erwecken versuchst ist falsch. Andere HKer, die sich nicht dem Boulevard zurechnen lassen, vertreten ebenso mehr oder weniger offen Meinungen, die von Deiner und der Meinung Deiner Freunde abweichen.aquadraht hat geschrieben:... Es geht eher darum, dass die Veranstalter und mit ihnen der gesamte HK-Boulevard aus einer relativ enttäuschenden Beteiligung einen grossen Sieg hochjubeln, und das relativ unisono. Nur die SCMP ist hier diesmal eine rühmliche Ausnahme.
Nein, das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Es zeigt eigentlich nur, das Du nicht mehr in der Lage bist, die Ereignisse zu trennen. Im guenstigsten Fall ist das Altersschwaeche.aquadraht hat geschrieben:... So übel, wie ich das finde, langt das nicht annähernd etwa an den NSU-Skandal heran, der bei uns immer noch nach Kräften vertuscht wird und bei dem die Wahrheit wohl nicht herauskommen wird, oder Jahrzehnte später wie bei den erpressten Expertisen von Historikern zum Reichstagsbrand durch Verfassungsschutz und CDU-Innenminister.
Na das ist ja eine beruhigende Neuigkeit. Da muss sich auch keiner bedroht fuehlen und falls doch, rechnen wir ihn einfach mal zu den Faschisten, Imperialisten, Chauvinisten, zum Boulevard oder einfach auch mal zum dreckigem Mob. Das sind alles Worte aus deinem Geschreibsel.Das zeigt nur, dass sich da, von der abstossenden vermutlichen Mordgeschichte abgesehen, Leute aufregen wollen. Wenn das wahrscheinliche Verbrechen einen politischen Hintergrund hat, dann bei lokalen Primitivlingen der untersten Schublade. Einen Herzkranken und Diabetiker in der Klinik unauffällig umzubringen ist einfacher als ein Auto einzuparken, etwas Insulin, Betablocker, Glykoside, Nitrate etc. zuviel oder zuwenig ist auch forensisch praktisch nicht nachweisbar.
Es geht nicht darum das die Regierung dahinter steckt(die hat fuer sowas ganz sicher keine Zeit), sondern darum das das Problem systemisch ist. Da der Informationsfluss nicht mehr wirklich total blockiert wird, was auch einer gewissen Lockerung der Zensur durch Regierung(?) oder den Zensurbehoerden selbst(?) zu verdanken ist. Es wird immer deutlicher und es wird den Leuten in den Reihen der kommunistischen Partei "vor Augen gefuehrt", das es eine Berechtigung fuer noetige Aenderungen gibt, die in ihr priviligiertes Leben eingreifen wird.aquadraht hat geschrieben:Was da geschehen ist, sollte unbedingt aufgeklärt werden, aber wer da skandalisiert, die Regierung stecke dahinter, hat eine Agenda.
Jemand hat moeglicherweise eine Agenda, die Agenda der Fahnenschwenker spielt keine Rolle. Die wollen damit nur zeigen, das sie sich auch von nationalistischen Rattenfaengern nicht einfangen lassen werden, im Zweifelsfall jubelt man der alten Kolonialmacht zu. Provokation pur und eben legitimes Mittel zum Protest.
Ich beschimpfe Dich nicht wegen Deines Alters, Dein Alter mildert lediglich Deine Worte, immerhin stehst Du zu Mordaufrufen und beschimpfst in diesem Forum regelmaessig Leute mit Deinem asozialen Kauderwelsch. Du scheinst etwas vereinsamt zu sein. Geh mal wieder unter Leute. Ich habe auch noch nie gehoert, das Du Dich mal bei irgendeinem Forumtreffen hast sehen lassen. Wuerde Dir vielleicht mal gut tun.Die sind nicht intelligent, so wenig wie Du, der Leute wegen ihres von Dir vermuteten Alters beschimpft. Die sind einfach etwas primitiv.
Also nochmal:
Und nochmal zusammengefasst fuer Dich: "Konzernchef zu Tode gepruegelt" Deine Antwort: "Das haetten sie hier mit Mehdorn auch machen sollen"aquadraht hat geschrieben:Neid. Das hätten sie hier mit Mehdorn auch machen sollen. SCNRhelge-hamburg hat geschrieben:Konzernchef zu Tode geprügelt - Stahlfusion in China abgesagt
Du bist der Meinung, man sollte Mehdorn zu Tode pruegeln. Verstehst Du, was Du da geschrieben hast?
Ist Dir klar, das Du damit alles andere, was Du schreibst, relativierst? Glaubst Du wirklich, das es irgendwie hilfreich ist, anderen oeffentlich den Tod zu Wuenschen?
Du meinst Du musst Dich davon nicht distanzieren?
Eben man nimmt die Bundespolizei, nicht die Armee. Polizeitruppen und Armee haben unterschiedlichen Ausbildungen.Wenn hier in Berlin Leute Polizisten totschlagen oder lebendig verbrennen würden (wie an liusi in BJ), wäre auch mit Schusswaffengebrauch zu rechnen, mindestens die "Bundespolizei" hat ähnliche Ausrüstung wie die Truppen auf Deinem Video. Übrigens waren zur Kolonialzeit in den Kasernen auch Truppen, nur britische.
Ein anderes Handyvideo und Kommentar im Video, die die Befuerchtungen einiger Hongkonger belegen: http://www.youtube.com/watch?v=TKr0LLsIHTs
Ich finde es widerlich, wenn hier einer Leute staendig versucht in kleine Schachteln zu stecken. Und das bist meistens Du in diesem Forum.Was ist also Dein Punkt?
Ich lebe hier, Du NaseEs gibt eine Garnison, die tauscht Einheiten aus oder füllt sie auf, und natürlich kommen die irgendwo lang. Nur weil ich die Politik der BRD nicht wirklich liebe, werde ich auch nicht paranoid bei jedem MTW oder Schützenpanzer, dem ich auf der Autobahn begegne. Oder träumen Du und Deine Bekannten vom bewaffneten Aufstand? Davon würde ich eher abraten, das ist nicht Syrien.
Du bist der Scharfmacher, der Meinungsaeusserungen staendig in eine bestimmte Ecke zu schieben versucht. Kann doch jeder hier im Forum nachlesen.Wenn meine Einschätzung zutreffend und richtig beobachtet ist (und es ist nicht nur meine), spielt sie sehr wohl eine Rolle, nicht weil es meine ist, sondern weil der Status erhalten bleibt. Das mag Scharfmacher, die von Spannungen profitieren wollen, stören.
Ich habe eben keine Agenda dazu. Ich weiss aber, das das was Du hier meinst ueber Hongkong zu wissen, neben der Realitaet ist. Es hat nicht einen Einzelnen abgeschreckt, sondern eine ganze Gruppe und zwar Leute, die was zu verlieren haben.Also Du kennst einen, der Dir das gesagt hat. Sehr überzeugend, selbst wenn es wahr ist.
Wolltest Du hier noch irgendwas Sagen? Was vergessen oder wieder was in den Mund genommen, was Du nicht verstehst? Die Hongkonger, sind die die in Hongkong leben, logisch oder?Schon wieder "die Hongkonger". Mit Deinem gebrochenen Verhältnis zur Logik hatten wir es ja schon.
Ich hab Neuigkeiten fuer Dich, es ist kein Einzelfall und es laesst sich nicht in Zusammenhang mit FLG bringen, wie solche erbaermlichen Informationsverzerrer, wie Du es immer so gerne haben.Nein. Vor Kompromissen kommt Realismus. Wenn in einem Land mit 1,4 Milliarden Menschen eine Sauerei passiert, kann man sich natürlich daran hochziehen.
BoXiLai hat Aehnliches Unrecht systemisch betrieben und man hat es zugelassen, das Details ueber seine Vorgehensweise diskutiert werden. Das ist eine Aenderung. Das deutet darauf hin, das ein Klima bereitet wird, um Massnahmen zu rechtfertigen. Das ist meine Meinung dazu.
So oder so aehnlich wirst Du es sicher auch von Deinen Freunden frueher oder spaeter erzaehlt bekommen, sobald sie meinen eine eigene Meinung gegenueber einem AltKommunisten wie Dir, kann fuer sie keine Nachteile mehr haben.
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