Schwiegermutter und das Kind

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ingo_001
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Re: Schwiegermutter und das Kind

Beitrag von ingo_001 »

blackrice hat geschrieben:
tigerprawn hat geschrieben:Zudem ist im Schnitt ein Kleinkind 10-12 Mal pro Jahr auch krank.
:shock: unseres (Enkelkind) nicht..ein-/oder zweimal, ja
Hängt auch nicht unwesentlich davon ab, zu welcher Jahreszeit Baby das Licht der Welt erblickt.

Unsere Kids wurden im März bzw. Juni geboren, d.h., bis zur "bösen" kalten Jahreszeit war genug Zeit, um das Immunsystem wenigstens ein Bisschen aufzubauen.

ABER: Sobald der Kindergarten angesagt ist, nimmt Kind auch alles mit, was da so an Schnupfen, Husten etc. von den anderen Kids "angeboten" wird.
Aber nach dem ersten Jahr in der Kita gibt sich auch das wieder - ist jedenfalls unsere Erfahrung :wink:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
DaLongRen
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Re: Schwiegermutter und das Kind

Beitrag von DaLongRen »

Vielleicht noch ein Hinweis, der mir beim Durchstöbern des Threads aufgefallen ist:
  • Deine Frau kann kein Deutsch/ benötigt einen Integrationskurs
  • Deine Frau hat Angst, alleine in Deutschland mit dem Kind nicht zurecht zu kommen
Also aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es mit meinen Anfangs minimalen Sprachkenntnissen schon extrem anstrengend war *alleine* in einer chinesischen Tier-2 Stadt zurecht zu kommen.

Das ist mir das erste mal wirklich bewusst geworden, als ich mir den Arm gebrochen hatte und (schmerzverzerrt) ins nächste Chinesisches Krankenhaus musste. Irgendwann bin ich dann (*noch* schmerzverzerrter) aus dem Krankenhaus raus und mit dem Taxi zu einem deutlich weiter entfernten Krankenhaus gefahren, wo es Englisch-sprachiges Personal gab.

Und ich gehe außerdem davon aus, dass Menschen mit Chinesisch Kenntnissen hier in Deutschland noch dünner gesät sind, als Menschen mit Englisch-Kenntnissen in einer Tier-2 Stadt.

So - und jetzt stelle ich mir die gleiche Situation mit einem Kleinkind vor, dass es (trotz aller Sicherheitsvorkehrungen) geschafft hat den Medikamentenschrank zu entdecken und die ganz viele lustige, bunte Pillen zu schlucken, deren Verpackung ich nicht lesen kann. Gleichzeitig kann ich auch den Rettungssanitäter nicht anrufen - geschweige denn erklären was passiert ist.

Ich kann also die Angst Deiner Frau in gewisser Weise verstehen, wenn sie sich mit der kleinen in Deutschland überfordert fühlt.

Wie tolerant und geduldig sind denn Deine Eltern? Ist es z.B. möglich, dass Deine Frau und die Tochter 3-4 x pro Woche den Tag bei Deinen Eltern verbringen? Das würde möglicherweise Deiner Frau helfen etwas mehr Sicherheit zu bekommen und außerdem dem Deutsch-lernen der Kleinen sehr zuträglich sein.

Und Achja, noch ein Punkt: Sprache lernen in einem fremden Land tut weh! Da kommt Deine Frau einfach nicht drumherum - geht mir hier in China auch jeden Tag so und meine Chinesische Freundin hat die gleiche Erfahrung in Deutschland gemacht. :wink:
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