Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Für alle, die in Peking leben, sich für Peking interessieren oder vor bzw. während ihres Peking-Aufenthalts Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen möchten.
Memo
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Memo »

Basti hat geschrieben: Sie hat auch viel mehr geld als ich, neben ihr bin ich eigentlich ein armer bengel, die koennte sich auch jeden anderen Typen holen mit mehr Geld, aber sie wusste von Anfang an, dass ich nicht so viel habe wie sie, hat sie nie gestoert, was ja auch nicht der Regelfall ist, wenn die eine Familie ein bisschen mehr hat.
Möchte dir natürlich nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber vielleicht geht es ihr wirklich nicht ums Geld, sondern darum das du eben Ausländer bist. Durch dich bekommt sie ja diverse Privilegien z. B. im Ausland leben zu können. Daher ist das Argument "sie ist viel reicher als ich" nicht ganz passend. Wie gesagt, kann bei dir anders sein. Wenn ich das Wort "Datingseite" höre werde ich jedenfalls immer skeptisch. Da sind ja fast nur Bräute, die gezielt Ausländer suchen ;) !

Wünsch dir natürlich trotzdem alles gute und das es bei dir anders sein möge :) !
Aremonus
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Aremonus »

Naja, vielleicht suchte sie auch einfach "etwas anderse", nachdem sie enttäuscht worden war. Oder sie fand es hip, mit 'nem Ausländer zusammen zu sein... soll ja auch vorkommen ;)
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Memo
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Memo »

Aremonus hat geschrieben:Naja, vielleicht suchte sie auch einfach "etwas anderse", nachdem sie enttäuscht worden war. Oder sie fand es hip, mit 'nem Ausländer zusammen zu sein... soll ja auch vorkommen ;)
Ja "hip". macht es auch nicht besser und kommt aufs gleiche hinaus :mrgreen:
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von arrow »

Basti hat geschrieben: z.b Hat sie meiner Familie mal in Not geholfen, OHNE das wir uns jemals vorher in real gesehen haben. Wie viel Liebe oder Vertrauen muss man haben.
Sie hat auch viel mehr geld als ich, neben ihr bin ich eigentlich ein armer bengel, die koennte sich auch jeden anderen Typen holen mit mehr Geld, aber sie wusste von Anfang an, dass ich nicht so viel habe wie sie, hat sie nie gestoert, was ja auch nicht der Regelfall ist, wenn die eine Familie ein bisschen mehr hat.
Ihre Mutter das Selbe, stoert sie nicht, sie sagt sie hat nie irgendeinen Zweifel gehabt, dass ich schlecht fuer Ihre Tochter bin oder so.


Das ich die Dinge in meinem Alter erleben darf, unglaublich, es gibt wahre Liebe :D
Als wir beschlossen haben zu heiraten, hatten wir eh vor, nur eigentlich nicht soo frueh, aber auch Ihre Mutter, hatte nichts dagegen, sie hat gesagt, dass Sie mich gut behandeln soll, so einen wie mich findet sie nie wieder :wink: :D
Koennte ein neuer Trend werden: Reiche Chinesinnen halten arme deutsche Wuerstchen aus.... Zeiten aendern sich. :mrgreen:
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null.... und das nennen sie ihren Standpunkt.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von VielUnterwegs »

Ach, ich finde das nicht halb so wild. Ist ja fuer Chinesinnen die selber Geld (und Bildung) haben ja oftmals nicht leicht einen Mann zu finden. Die Freundinnen meiner Freundin klagen auch oft ueber das Maennerangebot, wobei man auch oft "Auslaender oder er hat eine Wohnung in Peking" als Bedingung hoehrt. Ich kann das mittlerweile sogar nachvollziehen. Also, wenn die beiden gluecklich sind ist doch alles in Ordnung. Es geht doch nur darum, dass die beiden im Anderen finden was sie suchen.

Zur Frage mit den 3000, also das passt schon. Beim Essen geht es mir um die Lebensqualitaet, nicht um viel oder wenig Geld. Ich koche gerne selber, was mir dann auch besser schmeckt als das "deutsche" oder "italienische" Essen was man hier in Peking so bekommt. Meine Freundin kocht auch oefters Chinesisch. Ich zahle keine 250RMB fuer eine Pasta die ich daheim besser selber gekocht bekomme. Und wenn man wirklich mit den Grundzutaten selber kocht, ist es nicht teuer. Das extremste Beispiel sind Dosentomaten. Meist ueberteuert, nicht so gut im Geschmack wie frische aber dafuer noch mit irgendwelchen Zusatzstoffen. Also wir gehen schon 2 mal die Woche oder so essen, aber gezielt und eben fuer Dinge die im Restaurant wirklich besser sind. Dann werfen wir im Prinzip keine Lebensmittel weg, sondern frieren ein oder nehmen es am naechsten Tag dann in's Buero mit. Auch fuer einen guten Kaffee muss man in Peking nicht taeglich zum Starbucks, ich habe einen Espressokocher und kann mir meinen Kaffee so machen wir er mir am besten schmeckt.
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Basti
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Basti »

VielUnterwegs hat geschrieben:Ach, ich finde das nicht halb so wild. Ist ja fuer Chinesinnen die selber Geld (und Bildung) haben ja oftmals nicht leicht einen Mann zu finden. Die Freundinnen meiner Freundin klagen auch oft ueber das Maennerangebot, wobei man auch oft "Auslaender oder er hat eine Wohnung in Peking" als Bedingung hoehrt. Ich kann das mittlerweile sogar nachvollziehen. Also, wenn die beiden gluecklich sind ist doch alles in Ordnung. Es geht doch nur darum, dass die beiden im Anderen finden was sie suchen.

Zur Frage mit den 3000, also das passt schon. Beim Essen geht es mir um die Lebensqualitaet, nicht um viel oder wenig Geld. Ich koche gerne selber, was mir dann auch besser schmeckt als das "deutsche" oder "italienische" Essen was man hier in Peking so bekommt. Meine Freundin kocht auch oefters Chinesisch. Ich zahle keine 250RMB fuer eine Pasta die ich daheim besser selber gekocht bekomme. Und wenn man wirklich mit den Grundzutaten selber kocht, ist es nicht teuer. Das extremste Beispiel sind Dosentomaten. Meist ueberteuert, nicht so gut im Geschmack wie frische aber dafuer noch mit irgendwelchen Zusatzstoffen. Also wir gehen schon 2 mal die Woche oder so essen, aber gezielt und eben fuer Dinge die im Restaurant wirklich besser sind. Dann werfen wir im Prinzip keine Lebensmittel weg, sondern frieren ein oder nehmen es am naechsten Tag dann in's Buero mit. Auch fuer einen guten Kaffee muss man in Peking nicht taeglich zum Starbucks, ich habe einen Espressokocher und kann mir meinen Kaffee so machen wir er mir am besten schmeckt.

okay, haette ich jetzt nicht gedacht, dass das wirklich moeglich ist, weil du ja meintest das ihr auch deutsche Produkte kauft oder so, die dann ja doch um einiges teurer sind hier und so.

zumindest einer, der versteht worum es mir und meiner Frau geht :)
Und zu den anderen Usern, 1. wo hab ich gesagt, dass ich arm bin
2. wenn man ueber was nichts genaues weiss, einfach mal Mund halten. :roll: :lol: nicht 1 prozent darueber wissen, aber kluge Sprueche klopfen...ihr seid wohl die armen Wuerstchen ( nicht aufs Geld bezogen :wink: )

so laecherlich die ganzen Posts...naja wenns euch Spass macht solche Posts zu schreiben, immerzu :wink:
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von VielUnterwegs »

Basti hat geschrieben: okay, haette ich jetzt nicht gedacht, dass das wirklich moeglich ist, weil du ja meintest das ihr auch deutsche Produkte kauft oder so, die dann ja doch um einiges teurer sind hier und so.
Tue ich. Paprikachips, Ritter Sport, Kaese, Wurst, Schinken, Bier, Brotbackmischung, Senf, Marmelade, Sauerkraut, nehme auch meist Bretzeln und Chiabatta mit. Ich greife aber schon zu den Importprodukten mit Normalpreisen, wenn moeglich. Sprich Neuseelandbutter anstatt franzoesischer. Aber wenn ich so nachdenke, das Zeug ist zwar immer da, aber wir kommen viel weniger dazu als in Deutschland das zu essen, ich habe hier sogar noch Hausmacher Bratwurst von Weihnachten. Ich gehe also ab und an mal in den City Shop/German Food Centre, nicht jeden zweiten Tag. Ich weiss nicht wieviel ihr alle Essen koennt, aber selbst im City Shop bin ich wenn ich fuer 500 einkaufe erstmal eine ganze Weile bedient.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Basti »

VielUnterwegs hat geschrieben:
Basti hat geschrieben: okay, haette ich jetzt nicht gedacht, dass das wirklich moeglich ist, weil du ja meintest das ihr auch deutsche Produkte kauft oder so, die dann ja doch um einiges teurer sind hier und so.
Tue ich. Paprikachips, Ritter Sport, Kaese, Wurst, Schinken, Bier, Brotbackmischung, Senf, Marmelade, Sauerkraut, nehme auch meist Bretzeln und Chiabatta mit. Ich greife aber schon zu den Importprodukten mit Normalpreisen, wenn moeglich. Sprich Neuseelandbutter anstatt franzoesischer. Aber wenn ich so nachdenke, das Zeug ist zwar immer da, aber wir kommen viel weniger dazu als in Deutschland das zu essen, ich habe hier sogar noch Hausmacher Bratwurst von Weihnachten. Ich gehe also ab und an mal in den City Shop/German Food Centre, nicht jeden zweiten Tag. Ich weiss nicht wieviel ihr alle Essen koennt, aber selbst im City Shop bin ich wenn ich fuer 500 einkaufe erstmal eine ganze Weile bedient.
okay, nett das du alles so mit details erzaehlst :)
habe gerade mal bei google geguckt, wegen dem German Food Centre.
ich denke, dass es der hier ist ? http://www.thebeijinger.com/directory/G ... ood-Center
haben die auch Sossen, fuer Spaghetti und so, die man aus Deutschland kennt oder Maggi oder so ?
danke fuer deine Antwort schonmal :)
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von VielUnterwegs »

Das German Food Centre ist mehr eine Metzgerei/Baeckerei die auch Kaese verkauft und ein paar andere deutsche Lebensmittel hat. Maggi, falls du die Wuerze meinst, gibt es in China fast ueberall, auch im Carrefour oder BHG. Selbst Fertiggerichte fuer Spaghetti, nicht unbedingt Maggi aber definitiv Marke, findest du auch im Carrefour oder manchem BHG/Lotus.

Die beste Auswahl fuer Importprodukte/westliches Essen, auch deutsche(s), hat auf jeden Fall City Shop:
http://www.cityweekend.com.cn/beijing/l ... city-shop/
Die haben auch Fertigsossen, Maggi fix, Backmischungen, Tiefkuehlprodukte wie Pizza (Baguette), Fischstaebchen, usw. sogar Bionade.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Linnea »

VielUnterwegs hat geschrieben:Und wenn man wirklich mit den Grundzutaten selber kocht, ist es nicht teuer. Das extremste Beispiel sind Dosentomaten. Meist ueberteuert, nicht so gut im Geschmack wie frische aber dafuer noch mit irgendwelchen Zusatzstoffen.
Auf Dosentomaten kann man auch verzichten, allerdings macht das Kochen mit frischen Tomaten viel mehr Arbeit. Am Einfachsten ist es sich diese Arbeit einmal zu machen, und dann die fertigen Soßen einzufrieren oder einzuwecken. Ähnlich ist es doch auch mit Fertigprodukten wie Maggi-fix Artikeln und ähnlichem. Selber würzen ist deutlich billiger, auch in Deutschland.
Aremonus hat geschrieben:Mit 1000 Yuan = 100 Euro einen Monat essen in Deutschland? Ich studier' wirklich am falschen Ort. Mit vielen Abstrichen und sparsamstem verhalten reicht mir mit viel Glück das Doppelte in der Schweiz...
Auch innerhalb Deutschlands gibt es Preisunterschiede, die bei einer Einzelperson auf den Monat gesehen schon durchaus ins Gewicht fallen können.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Shenzhen »

Die Metro(s?) in Peking hat auch einiges zu bieten, zwar nicht so viel wie spezielle Import-Laeden aber durchaus gutes Angebot...
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Rantintin »

Bin auch hier in Peking, sofern du an einer Uni bist, kannst du denke ich ganz gut recht günstig essen. Ein Essen kostet hier in ner Mensa der mittleren Preisklasse... 5-6 Kuai, auch ziemlich lecker und denke mal auch recht gesund. Wenn du also jeden Tag eine Möglichkeit hast in der Uni zu essen, kommst du sogar mit sag mal 1000 Kuai im Monat hin (kor. BBQ/Bier/McD ab und an und andere Spinnereien). In Manchen Bars gibts auch das Tsingtao für schlappe 5 Kuai... Mit 2000 kuai solltest du recht gut hinkommen, sofern du nicht jeden Tag in west. Läden einkaufst, dir bei Pizza hut 2 Pizzen bestellst oder so.

Eine ehemalige Bekannte von mir, Wohnte auf dem Unigelände, hat mir gesagt, dass sie von ca. 40- 50 kuai die Woche lebt, was mich ziemlich beeindruckt hatte. Was aber das Chinesen Hardcore Sparprogramm sein muss, denke ich.
cestmoi
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von cestmoi »

Danke, Rantintin!
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Sachse28 »

Rantintin hat geschrieben:Bin auch hier in Peking, sofern du an einer Uni bist, kannst du denke ich ganz gut recht günstig essen. Ein Essen kostet hier in ner Mensa der mittleren Preisklasse... 5-6 Kuai, auch ziemlich lecker und denke mal auch recht gesund. Wenn du also jeden Tag eine Möglichkeit hast in der Uni zu essen, kommst du sogar mit sag mal 1000 Kuai im Monat hin (kor. BBQ/Bier/McD ab und an und andere Spinnereien). In Manchen Bars gibts auch das Tsingtao für schlappe 5 Kuai... Mit 2000 kuai solltest du recht gut hinkommen, sofern du nicht jeden Tag in west. Läden einkaufst, dir bei Pizza hut 2 Pizzen bestellst oder so.

Eine ehemalige Bekannte von mir, Wohnte auf dem Unigelände, hat mir gesagt, dass sie von ca. 40- 50 kuai die Woche lebt, was mich ziemlich beeindruckt hatte. Was aber das Chinesen Hardcore Sparprogramm sein muss, denke ich.
Na bitte, geht also doch. :wink:
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