Noch ein übrigens:ferrara hat geschrieben:übligens:das gilt auch für die tibeter.
es ist sowieso verkehrt, wenn man die tibeter mit ihrem friedenliebenden geistlichen oberhaupt den moslems gleichzieht, oder?
Noch ein übrigens:ferrara hat geschrieben:übligens:das gilt auch für die tibeter.

Du kannst die meisten jetzigen Innenmongolen oder Zhuang oder alle Mandschu nicht einfach von Han unterschieden, ausgenommen ihre Personnenausweis siehst....Scipio hat geschrieben:Danke für den Link.ferrara hat geschrieben:falls du "zhonghua minzu" von bedeutung nicht kennt,hier ist ein link für dich, auf englisch.
http://en.wikipedia.org/wiki/Zhonghua_minzu
Trotzdem: für Europäer sind alle Bewohner der VR China Bürger der VR China. Unter einem Chinesen versteht man aber NUR einen HAN-Chinesen.
FG, Scipio
nicht ganz...Grufti hat geschrieben:"Han-Chauvinismus" ....bossel hat geschrieben: Sinozentrismus?
Zitat aus Wiki:
Chauvinismus [∫ovi'nɪsmʊs] ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe.
Chauvinismus im ursprünglichen Sinne ist exzessiver, auch aggressiv überzogener Nationalismus und Patriotismus, bei dem sich ein Angehöriger einer Nation allein aufgrund seiner Zugehörigkeit zu diesen Menschen anderen Nationen gegenüber überlegen fühlt und sie abwertet.
....
Als Voraussetzung des radikalen Nationalismus wird neben dem Nationalstaat eine Krise des nationalen Selbstbewusstseins angesehen. Dazu gehört eine außerordentliche Bedrohung von außen oder eine Gefahr für die Existenz der Nation, beispielsweise eine militärische, wirtschaftliche oder politische Niederlage, die das nationale Selbstwertgefühl verletzt hat.
....
Dennoch gibt es weitere Voraussetzungen, beispielsweise die Absolutsetzung der Nation, welche ebenfalls durch Propaganda unterstützt werden kann. Der individuelle Wille soll hinter dem „Volkswillen“ zurückstehen. Machteliten und ihnen zugehörige Politiker benutzen den radikalen Nationalismus oft, um gerade solche auf Machtausübung gerichteten Ziele besser erreichen zu können.
....
http://de.wikipedia.org/wiki/Chauvinismus

Dann Sino-Chauvinismus...ferrara hat geschrieben:
nicht ganz...
kannst du die drei buchstaben "HAN" weglassen? es würde mir besser gefallen. danke.

du kannst direkt sagen, NazismusGrufti hat geschrieben:Dann Sino-Chauvinismus...ferrara hat geschrieben:
nicht ganz...
kannst du die drei buchstaben "HAN" weglassen? es würde mir besser gefallen. danke.

nein...seit wann gibt es Nazis in China ?polyhedron hat geschrieben:du kannst direkt sagen, NazismusGrufti hat geschrieben:Dann Sino-Chauvinismus...ferrara hat geschrieben:
nicht ganz...
kannst du die drei buchstaben "HAN" weglassen? es würde mir besser gefallen. danke.

ich meine, "Sino-Chauvinismus" klingt so komisch wie "Germano-Nazismus"Grufti hat geschrieben: nein...seit wann gibt es Nazis in China ?
Ein Nationalstaat ist ein Staat, der auf der Idee und Souveränität der Nation beruht. Sprachliche, kulturelle oder ethnische Homogenität wurde zwar im Diskurs um die Nation oft als Voraussetzung des Nationalstaates bezeichnet, ist aber in der Realität nirgends verwirklicht.

wen oder was hast du da zitiert? - erschließt sich mir gerade nichtferrara hat geschrieben: Zitat: bestes beispiel dafür: J.W. Bush. Zitat ende.
lass das. er schreibt sowieso nur ab.polyhedron hat geschrieben:ich meine, "Sino-Chauvinismus" klingt so komisch wie "Germano-Nazismus"Grufti hat geschrieben: nein...seit wann gibt es Nazis in China ?![]()
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dasß Du Dich so engagierst, Deine Herkunft nicht zu verleugnen finde ich toll, das hätte ich wirklcih nicht gedacht..polyhedron hat geschrieben:ich meine, "Sino-Chauvinismus" klingt so komisch wie "Germano-Nazismus"Grufti hat geschrieben: nein...seit wann gibt es Nazis in China ?![]()
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ok, meine Frage, wovon denkst du, die Chinesen, oder eher Han-Chinesen, chauvinistischen Gedanke haben? Ich habe nicht gedacht, die anderen Völkergruppen besser oder schlechter als Han sind. In China, wir fragen einen Unbekannte immer aus welcher Provinz kommt er, aber nie "aus welcher Völkergruppe" (und wir fragen einen Ausländer nie beim ersten Treff "wann kommst du zurück?"). Ich selbst habe kleine Teile mandschurischen und mongolischen Blutes, und ich lerne gern ein bisschen mandschurische und mongolische Sprache (aber darauf kann niemand mit mir sprechen). Ich lerne auch Tibetisch usw... Nur in China, die Leute von Minderheiten werden in vielen Fällen bevorzugt, aber ist es mir noch ok.

man muß nicht Mr. Bush sein ...wenn man sehr viele Postings unserer chinesischen Freunde (nicht unbedingt von Dir, aber von vielen anderen hier im Forum !)liest, die man schon lange nicht mehr unter den Begriffen "Patriotismus"...oder "Nationalismus" einordnen kannferrara hat geschrieben:Chauvinismus [∫ovi'nɪsmʊs] ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe.
ich bin kein präsident der USA.
Siehe oben !ferrara hat geschrieben:
Chauvinismus im ursprünglichen Sinne ist exzessiver, auch aggressiv überzogener Nationalismus und Patriotismus, bei dem sich ein Angehöriger einer Nation allein aufgrund seiner Zugehörigkeit zu diesen Menschen anderen Nationen gegenüber überlegen fühlt und sie abwertet.
"aggressiv" muss sein, "überzogen" lieber nicht. "abwerten"...es kommt darauf an wer gegenübersteht.
....
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also doch "Han-Chauvinismus" !ferrara hat geschrieben: Als Voraussetzung des radikalen Nationalismus wird neben dem Nationalstaat eine Krise des nationalen Selbstbewusstseins angesehen.
Ein Nationalstaat ist ein Staat, der auf der Idee und Souveränität der Nation beruht. Sprachliche, kulturelle oder ethnische Homogenität wurde zwar im Diskurs um die Nation oft als Voraussetzung des Nationalstaates bezeichnet, ist aber in der Realität nirgends verwirklicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalstaat
china ist auf dem weg, dies zu verwirklichen
"Volkswille" = Wille der KPCh!ferrara hat geschrieben: Dazu gehört eine außerordentliche Bedrohung von außen oder eine Gefahr für die Existenz der Nation, beispielsweise eine militärische, wirtschaftliche oder politische Niederlage, (oder eben von berichterstattung?) die das nationale Selbstwertgefühl verletzt hat.
....
Dennoch gibt es weitere Voraussetzungen, beispielsweise die Absolutsetzung der Nation, welche ebenfalls durch Propaganda unterstützt werden kann. Der individuelle Wille soll hinter dem „Volkswillen“ zurückstehen. (das passt doch sehr gut zu demokratie.)
Paßt aber 100 % zu einem autoritärem / totalitären Staat --> VR Chinaferrara hat geschrieben: Machteliten und ihnen zugehörige Politiker[ benutzen den radikalen Nationalismus oft, um gerade solche auf Machtausübung gerichteten Ziele besser erreichen zu können. (darauf kann ich verzichten.)...

Warum sind die meisten Tibeter nicht Chinese? Doch. Ich denke nie, dass "Chinese" gleich wie "Han" ist. Die "minder"en Völkergruppen (chin. "少數民族") bedeutet nicht sie schlechter oder schwächer sind, sondern nur sie nicht so viel Einwohnerzahl haben. Die Minderheiten werden in China immer gleich oder eher bevorzugt als die Han, weil sie oft Nachteil im Leben (z.B. sprachlich oder geografisch) haben. In Deutschland gibt's auch ein bisschen Däne und Sorben (und Bayer...), aber wenn sie deutschen Staatsangehörigkeit haben, denke ich sie natürlich auch "Deutsche".Grufti hat geschrieben:
Steht nicht in fast jedem Posting, daß Tibeter "chinesen" sind ??
Das ist staatsrechtlich so, aber ich bezweifle , daß das auch für die Volkszugehörigkeit zutrifft.. Wenn es eh "Chinesen" sind , wieso gehören die Tibeter dann zu den "nationalen Minderheiten" ?
Warum keinen "Han" gibt? Dalai will Macht. Ich verstehe deinen letzten Paragraph noch nicht...Wenn es keinen "Han"-Ch. gibt, wieso gibt es dann keine weitergefaßte Autonomie in Tibet, die der DL fordert ? Passen denn die von mir zitierten Ausschnitte nicht auf die Chinesen, jetzt mal nicht in Zusammenhang mit den "nationalen Minderheiten gesehen ?
wenn die nicht von mir sind, kann ich doch nichts für. wenn du das auch noch auf die ganzen chinesen überträgst...Grufti hat geschrieben: aber Chinese...und das reicht meist schon, denn die meisten Postings (nicht unbedingt von Dir, aber von vielen anderen hier im Forum !) kann man schon lange nicht mehr unter den Begriffen "Patriotismus"...oder "Nationalismus" einordnen...
ferrara hat geschrieben:"überzogen" lieber nicht.
Grufti hat geschrieben:also doch "Han-Chauvinismus" !
Quod erat demonstrandum!
willst du damit beweisen, dass du kein deutscher bist?Dennoch gibt es weitere Voraussetzungen,...
"Volkswille" = Wille des volks! ein anderer beweis für?Grufti hat geschrieben: "Volkswille" = Wille der KPCh!
so was nutzt jeder gnadenlos aus. passendes beispiel dafür: Roland Koch.Grufti hat geschrieben:Paßt aber 100 % zu einem autoritärem / totalitären Staat --> VR Chinaferrara hat geschrieben:Machteliten und ihnen zugehörige Politiker[ benutzen den radikalen Nationalismus oft, um gerade solche auf Machtausübung gerichteten Ziele besser erreichen zu können. (darauf kann ich verzichten.)...
http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_KochIm Wahlkampf um die Landtagswahl 1999 führte die CDU die umstrittene Unterschriftenaktion gegen die Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts gegen die damalige rot-grüne Bundesregierung durch. Kritiker warfen Koch deswegen vor, Ausländerfeindlichkeit zu schüren und für den Wahlkampf zu instrumentalisieren.
ferrara, der gern eigene wörter zitiert.de guo xiong hat geschrieben:wen oder was hast du da zitiert? - erschließt sich mir gerade nichtferrara hat geschrieben: Zitat: bestes beispiel dafür: J.W. Bush. Zitat ende.
de guo xiong, der manchmal einfach nur *ben* ist
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