Tibet - Was ist da los?

Tibet liegt im Westen Chinas. Städte in Tibet sind Lhasa (拉萨) und Shigatse (日喀则市),
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ferrara
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von ferrara »

bossel hat geschrieben: Vermutlich von Chinesen...
na klar. natürlich von chinesen, wem sonst? ich als chinese würde niemals nicht behaupten, wem zu den deutscher gehört oder wem nicht. man als deutscher würde es auch nie akzeptieren.
bossel hat geschrieben:Nur weil heute manche Völker als Chinesen gelten, heißt das noch lange nicht, daß sie immer schon Chinesen waren. In China gibt es eine seltsame, umgekehrte Logik in der Geschichtsschreibung, die mich immer wieder leicht verblüfft.
nur weil manche völker nicht als chinesen galten, heißt auch lange nicht, dass sie heute keine chinesen sind.
du weißt ja schon dass wir umgekehrte logik haben, warum denkst du aber nicht umgekehrt? es wäre nämlich hilfreich für dich um unsere geschicht zu verstehen...

korrektur: ich als chinese würde niemals behaupten, ...
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chinavelo
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von chinavelo »

ferrara hat geschrieben: ich als chinese würde niemals nicht behaupten,
Doppelte Verneinung! Also würdest Du doch behaupten!

Bernd
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ferrara
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von ferrara »

chinavelo hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben: ich als chinese würde niemals nicht behaupten,
Doppelte Verneinung! Also würdest Du doch behaupten!

Bernd
sorry. schreibfehler. :oops:
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von chinavelo »

ferrara hat geschrieben:
chinavelo hat geschrieben:
ferrara hat geschrieben: ich als chinese würde niemals nicht behaupten,
Doppelte Verneinung! Also würdest Du doch behaupten!

Bernd
sorry. schreibfehler. :oops:
Habe ich schon vermutet!

Bernd
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bossel
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von bossel »

ferrara hat geschrieben:na klar. natürlich von chinesen, wem sonst? ich als chinese würde niemals nicht behaupten, wem zu den deutscher gehört oder wem nicht. man als deutscher würde es auch nie akzeptieren.
Warum nicht? Kommt immer auf die Argumentation an...
du weißt ja schon dass wir umgekehrte logik haben, warum denkst du aber nicht umgekehrt? es wäre nämlich hilfreich für dich um unsere geschicht zu verstehen...
Sinozentrismus?
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Scipio
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Scipio »

ferrara hat geschrieben:falls du "zhonghua minzu" von bedeutung nicht kennt,hier ist ein link für dich, auf englisch.
http://en.wikipedia.org/wiki/Zhonghua_minzu
Danke für den Link.
Trotzdem: für Europäer sind alle Bewohner der VR China Bürger der VR China. Unter einem Chinesen versteht man aber NUR einen HAN-Chinesen.

Wie es weiter im Wiki-Text heisst, wurde in der Mandschu-Zeit weder die Mongolei noch Tiber von Han-Chinesen verwaltet. Die Kaiser waren in Personalunion Staatsoberhaupt der Mongolen bzw. der Tibeter. Die Ansiedlung von HAN-Chinesen in den genannten gebieten und auch in der Mandschurei war VERBOTEN.

Ein SEHR grosser Unterschied im Vergleich zu heute. :wink:

FG, Scipio
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Scipio »

Uebrigens:

Ich nehme an, dass die Tibeter mit einem Zustand wie zur Mandschu-Zeit sehr zufrieden wären. :!:
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von ferrara »

bossel hat geschrieben: Warum nicht? Kommt immer auf die Argumentation an...
weil manche argumente immer aus umgekehrter logik rausgeleitet wurden.
bossel hat geschrieben: Sinozentrismus?
ich würde es eher chinesisches nationales bewußtsein nennen.
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Scipio »

Noch ein übrigens:

Die Moslems werden für China die weitaus grössere Gefahr darstellen, als die Tibeter.

FG, Scipio
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von ferrara »

Scipio hat geschrieben: Danke für den Link.
Trotzdem: für Europäer sind alle Bewohner der VR China Bürger der VR China. Unter einem Chinesen versteht man aber NUR einen HAN-Chinesen.
hoffe mit dem link ist man schlauer geworden.
Scipio hat geschrieben:Wie es weiter im Wiki-Text heisst, wurde in der Mandschu-Zeit weder die Mongolei noch Tiber von Han-Chinesen verwaltet. Die Kaiser waren in Personalunion Staatsoberhaupt der Mongolen bzw. der Tibeter. Die Ansiedlung von HAN-Chinesen in den genannten gebieten und auch in der Mandschurei war VERBOTEN.

Ein SEHR grosser Unterschied im Vergleich zu heute. :wink:

FG, Scipio
klar ist es ein SEHR grosser Unterschied. für uns menschenrechtler ist es ein grundrecht eines persons, zu essen, zu schlafen und -- sich umzusiedeln. das word "menschenrecht" gab es damals in china leider nicht, nicht mal in tibet.
:wink:
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von ferrara »

Scipio hat geschrieben:Uebrigens:

Ich nehme an, dass die Tibeter mit einem Zustand wie zur Mandschu-Zeit sehr zufrieden wären. :!:
kann ich nicht bestätigen. bin zu jung für... :(
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von ferrara »

Scipio hat geschrieben:Noch ein übrigens:

Die Moslems werden für China die weitaus grössere Gefahr darstellen, als die Tibeter.

FG, Scipio
die moslems sind kein gefahr. eher die moslemische extremisten und separatisten.
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von ferrara »

übligens: :wink: das gilt auch für die tibeter.
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Sepel »

Eigentlich schon, aber deswegen wird Xinjiang auch stärker "sinisiert" als Tibet. Also von der Bevölkerungsstruktur her.

Darüber hinaus herrscht in der Islamischen Welt für die Uiguren und Hui wenig interesse. Auch ist man mit Tschetschenien und vor allem Israel schon überfordert.

So könnte Tibet schon "gefährlicher" sein, da sich besonders der Westen dafür einsetzt.
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Re: Tibet - Was ist da los?

Beitrag von Grufti »

bossel hat geschrieben: Sinozentrismus?
"Han-Chauvinismus" ....

Zitat aus Wiki:
Chauvinismus [∫ovi'nɪsmʊs] ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe.

Chauvinismus im ursprünglichen Sinne ist exzessiver, auch aggressiv überzogener Nationalismus und Patriotismus, bei dem sich ein Angehöriger einer Nation allein aufgrund seiner Zugehörigkeit zu diesen Menschen anderen Nationen gegenüber überlegen fühlt und sie abwertet.


....


Als Voraussetzung des radikalen Nationalismus wird neben dem Nationalstaat eine Krise des nationalen Selbstbewusstseins angesehen. Dazu gehört eine außerordentliche Bedrohung von außen oder eine Gefahr für die Existenz der Nation, beispielsweise eine militärische, wirtschaftliche oder politische Niederlage, die das nationale Selbstwertgefühl verletzt hat.
....


Dennoch gibt es weitere Voraussetzungen, beispielsweise die Absolutsetzung der Nation, welche ebenfalls durch Propaganda unterstützt werden kann. Der individuelle Wille soll hinter dem „Volkswillen“ zurückstehen. Machteliten und ihnen zugehörige Politiker benutzen den radikalen Nationalismus oft, um gerade solche auf Machtausübung gerichteten Ziele besser erreichen zu können.
....

http://de.wikipedia.org/wiki/Chauvinismus
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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