Kann da Ingo nur zustimmen.
Was mich immer nervt ist, dass sobald Chinesen erfolgreich sind, gleich die Dopingvorwürfe laut werden. Ich bezweifel nicht, dass im Sport gedopt wird. Aber bei den Ostblockstaaten und China immer die Dopingkeule rauszuholen und so zu tun, dass der Rest der Welt Fair-Play spielt, ist doch an Scheinheiligkeit und Ignoranz der Wirklichkeit kaum noch zu überbieten. Das ZDF hat gestern mal wieder einen Tiefpunkt bei den Schwimmwettkämpfen diesbezüglich erreicht. Ich warte nur noch aufs Turnen, wo dann wieder bezweifelt wird, dass die Chinesen tatsächlich schon alt genug sind um daran teilzunehmen. Ist irgendwie alle vier Jahre das Gleiche. Dass Phelps in Peking 2008 ganze 8 Goldmedaillen gewonnen und dabei 7 Weltrekorde aufgestellt hat und eine Missy Franklin (vor zwei Monaten gerade 17 geworden) gestern innerhalb von 15 Minuten zwei Rennen geschwommen ist (während die Deutschen ja bei Vorläufen nicht alles geben können, um noch genug Energie für den Wettkampf am Abend zu haben???) und im zweiten Rennen eine Goldmedaille holte, ist natürlich völlig normal.
Erinnern möchte auch niemand an 2008, wo zwei Deutsche, nämlich Stefan Schumacher und Christian Ahlmann, des Dopings überführt wurden. Von Herrn Baumann und seiner Zahnpasta ganz zu schweigen

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Doping ist Scheiße und hat im Sport nichts verloren, aber wenn man schon kritisch darüber spricht, dann bitte schön die Leistungen aller Sportler hinterfragen und nicht die einiger ausgewählter Länder. Das gilt dann auch für einen Weltrekord von Paul Biedermann.