Pinyin hat geschrieben:Das U3 System muss in Deutschland ausgebaut werden. Um Familie und Beruf vereinbaren zu können ist das dringend notwendig!
Das sehe ich auch so.
Pinyin hat geschrieben:In meinem Beitrag habe ich auch mehr die Einstellung der Menschen gemeint. Es gibt halt immer noch viel zu viele Frauen, die nach der Geburt 10-20 Jahre aus dem Berufsleben ausscheiden wollen. Davon machen sie sich abhängig von den Männern.
Wenn sie denn aus dem Berufsleben aussteigen
wollen, finde ich daran absolut nichts Negatives.
M.E. geht man, wenn man eine Familie gründet auch eine Verpflichtung ein,
wenigstens die nächsten 20 Jahre Verantwortung für den Nachwuchs zu übernehmen.
Es hängt doch wohl von der familiären Situation ab, wie das jeweils gehandelt wird.
Wenn Beide arbeiten müssen, weil ein Gehalt nicht ausreicht (oder Beide wollen arbeiten), müssen natürlich auch die Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sein.
Sollten sich die Eltern aber einig sein (und die Frau natürlich von sich aus sagen), dass sie (für wie lange auch immer) aus dem Beruf aussteigen will, sollte man dass nicht negativ bewerten.
Immer, wenn ich solche Dinge wie Frau (oder Mann) macht sich abhängig lese, frage ich mich: Sind denn alle auf dem Egotrip?
Familie heisst (für uns jedenfalls) füreinander da sein und sich ergänzen.
Es sollte das "Wir"-Denken selbstverständlich sein (wobei jeder auch seine persönlichen Freiräume haben muss).
Statt dessen heisst es: Sie/er macht sich
abhängig, wenn sie/er nicht arbeitet ...
Wenn jeder sein Ding weiter machen will (sich selbst in den Vordergrund/ins Zentrum stellt), dann brauch man keine (dauerhafte) Beziehung eingehen - oder gar ne Familie gründen.
Wie gesagt: Wenn Beide sich einig sind (und ein Einkommen ausreicht), spricht nichts dagegen, wenn sich die Frau (oder der Mann) ne berufliche Auszeit nimmt.
Wenn meine Frau das grössere Einkommen hätte und ich vor die Wahl gestellt werden würde, würde ich auch - zumindest die ersten Jahre zu hause bleiben wollen.
Meine Frau z.B. wollte eigentlich gleich nach dem Mutterschaftsurlaub wieder arbeiten, hat dann aber für sich endschieden, dass sie noch ein oder zwei Jahre zu hause bleiben will, weil sie gerade die erste Zeit die Entwiicklung unserer Tochter selbst miterleben wollte.
Eitwas, was ich nur allzu gut nachvollziehen kann.
Familie ist (für uns) etwas ohne Ablaufdatum.
* Jeder macht seins - alles ihres oder seins ...
Nur nichts
füreinander/miteinander ... machen oder Verantwortung übernehmen
Nee, dat is nich unser Ding.
Nennts altmodisch, langweilig, spiessig ... na und
