ingo_001 hat geschrieben:Wir wedern unsere Töchter mit Sicherheit auch nicht auf eine Schule schicken, in der ein Großteil der Schüler erstmal Deutsch lernen muss, um sich überhaupt verständigen zu müssen....
Alles verständlich, aber der übliche Fehlschluss der Kleinbürger (sry Ingo). Das ist keine Länder- oder "Rassen"-frage sondern eine der Gesellschaftsklassen oder in Neusprech Schichten.
Meine (jüngeren) Kinder sind in Tempelhof zur Schule gegangen, mit einem Ausländeranteil um die 60%. Die Mehrzahl waren Türken, paar Araber, etliche Jugoslawen (erspart mir das Bosnier- Serben- Kroaten-Sortieren), paar Koreaner und Vietnamesen und Amis. Das war alles kein so grosses Problem. Ok, von den türkischen Kids haben es nach den 6 Jahren wenige aufs Gymnasium geschafft, viele auf die Realschule oder den entsprechenden Zweig der Gesamtschulen, aber etliche auch nur zum QA oder drunter.
Die Schule war ok, die Kinder haben gut gelernt. Warum? Gerade die Türken und Araber waren oft Schulflüchtlinge. Ich hatte viel Kontakt zu den Eltern, die zum Teil nach Tempelhof umgezogen waren, zum Teil sogar nur eine Scheinadresse hatten, damit ihre Kinder nicht in Kreuzberg, Neukölln oder Schöneberg mit 90% Ausländern der Unterschicht in eine Klasse gehen mussten. Das waren einfache Leute, aber mit dem festen Entschluss, dass ihre Kinder weiterkommen sollten als sie selbst.
Das sind die Leute, die ein Parasit und eine verkommene Drecksau wie Sarrazin beschimpft, weil sie als (ja) Gemüsehändler, Lastwagenfahrer, Putzfrau, Industriearbeiter oder was immer das tun, was er nie musste: Arbeiten. Es gibt keinen Strick auf der Welt der dreckig genug wäre um zu verdienen dass solches Pack wie der dran baumelt.
Und klar, es gibt die Schichten drunter, die aufgegeben haben. Ich würde auch nicht wollen, dass meine Kinder zu denen zu viel Kontakt haben. Immerhin saufen die Muslime nicht wie unsere "arischen" Unterschichten in Reinickendorf und anderswo. Bei denen geht es nämlich noch krasser ab.
Nebenbei gesagt haben die Chinesen das Problem ja auch, bloss im eigenen Land. Die Uighuren, Anhuier, Szechuaner und Shaanxier in den grossen Städten sind deren Parallelgesellschaften, die kaum Putonghua können, wenige Zeichen verstehen und deren Kinder schlechte Aufstiegschancen haben. Die stellen die Arbeiter in den Sweatshops, die Ayis, die Nutten und die Schläger. Es ist dort halt ein Inländerproblem.
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