Ich hör ja schon aufhappyfuture hat geschrieben:was dir scheinbar nicht gelingt (pieks pieks pieks)ingo_001 hat geschrieben:Ab jetzt guck ich da auch nur noch zu![]()
Grosses Indianer-Ehrenwort

Ich hör ja schon aufhappyfuture hat geschrieben:was dir scheinbar nicht gelingt (pieks pieks pieks)ingo_001 hat geschrieben:Ab jetzt guck ich da auch nur noch zu![]()
genau, bis 1959. Um überhaupt etwas bewusst miterleben und richtig einordnen zu können, muss man m.E. älter als 5 Jahre alt sein.Shenzhen hat geschrieben: HALLO? Bis 1959 herrschten dort diese Zustaende - evtl. mal ein (warheitsgemaesses) Geschichtsbuch vornehmen. Wir reden hier nicht von 1880 oder 1420 sondern von einer Zeit in der der jetzige Dalailama persoenlich wie ein Sklaventreiber geherrscht hat.
Das sehe ich auch so. Es kann nicht anders sein, dass die Situation für die chinesische Regierung unbefriedigend sein muss. Die Reaktion der Regierung auf Menschenrechtsverletzungen in China bzw. Tibet ist entweder zynisch oder kommentarlos. Schweigen bedeutet aber Zustimmung zu den Verhältnissen wie sie gerade sind. Angst ist der bestimmende Charakter eines kommunistischer Regimes. Angst davor dass es Stimmen gibt die die Verhältnisse kritisieren. Für mich sind neben der essentiellen Gedankenfreiheit auch Rede-, Reise- und Willensfreiheit elementare Eigenschaften eines menschlichen Miteinanders.Aremonus hat geschrieben:Lasst uns doch bitte zum Thema zurückkehren - die katholischer Kirche hat trotz der rasant wachsenden Zahl von Christen in China ziemlich wenig mit der Tibet-Frage zu tun.
Nur Tibeter, die gut genug gebildet sind, dass sie zumindest passabel Mandarin sprechen. Da aber gerade die besser gebildeten Menschen sowieso eher nach persönlicher Entwicklung streben, ist diese Umfrage nicht repräsentativ.Und woher hasst du diese Erkenntnis? Wie viele Tibeter hast du fuer diese Weisheit befragt?
Ich gehe aber soweit zu behaupten, dass jeder Mensch auf dieser Welt das Bedürfnis nach persönlicher Verwirklichung hat. Warum ist sonst das Gefängnis eine Strafe, wo man doch wunderbar umsorgt wird und sich um nichts kümmern muss?
Dass vor der "Befreiung" Tibets wohl sklavenähnliche Praktiken existierten, ist unbestriten. Aber es ist auch eine historische Tatsache, dass Mao danach ein paar gesellschaftliche Experimente wagte, die Millionen Menschen das Leben kosteten.
Das Ziel darf aber nicht eine Antwort auf die Frage nach dem "bösen" und dem "guten" Führer sein. Es gibt keine perfekte Regierung, nicht einmal im Westen.
Wichtiger müsste doch die Frage sein, ob die Leute in China und insbesondere in Tibet nicht doch das Recht haben sollten, mehr Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Möche scheinen dies zu verlangen. Sie leben ein gutes Leben und verdienen auch relativ viel Geld (im Vergleich zu normalen Arbeitern), es mangelt ihnen an nichts. Dennoch verbrennen sie sich aus Protest gegen die Unterdrückung. Und schon enden wir bei der Frage nach der optimalen Staatsform, deren Erörterung den hiesigen Rahmen wohl definitiv sprengen würde.
Daher bleibt uns wohl nur die Diskussion, ob es moralisch verwerflich ist, ein Volk zu unterdrücken, um es zu entwickeln. Ich persönlich bin auch jemand, der, um es auf die heutige deutsche Kultur zu beziehen, lieber stehend sterben als kniend Leben würde. Aber am Ende muss das jeder selbst Entscheiden. Diese Entscheidung wird den Tibetern aber verwehrt, weswegen in der Tat nur der Weg des Kampfes verbleibt. Daher halte ich die derzeitige Situation in Tibet selbst aus Sicht der Interessen der chinesischen Regierung (Stabilität, harmonische Gesellschaft) für unbefriedigend.
Herrlich zynisch luntan. Weiter so!Luntan hat geschrieben:So gerne die Exiltibeter für alles und jedes Problem China und die Chinesen verantwortlich machen wollen, so bequem sind sie eben auch wenn es ums selber denken und entscheiden geht. Was immer der grosse Anführer entscheidet wird kopfnickend geschluckt und nur die wenigsten getrauen sich eine eigene Meinung kundzutun. Dann gibt es die westlichen Groupies und Mitläufer die eben auch gerne einfache Antworten auf schwierige Fragen wollen, da Sprachen lernen und Bücher lesen nicht so ihre Sache istSiehe oben unser best1964.
Durch diese Phase sind Länder wie Deutschland schon durch. Heute wird auch der Papst als Verkehrssünder angezeigt: http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 22,00.html Wenn dann so ein Anführer abgesetzt wurde, und auch Kaiser Willhelm II ist von Ausländern aus Deutschland weg nach Holland ins Exil getrieben worden, finden sich Leute die der alten Zeit nachtrauern. Der Kammerdiener vom Kaiser hat den 9.11.1918 sicher auch nicht in guter ErinnerungDie Tibet-Groupies lesen dann solche von Kammerdienern geschriebenen Artikel und "glauben"
die Wahrheit entdeckt zu haben.

Das konnte sich John Stuart Mill schon im 19. Jahrhundert vorstellen und hat seinerseits gefordert, dass eine unentwickelte (in seinen Worten: "barbarian") Gesellschaft von einer autoritären Regierung zu erst auf ein gewisses Bildungsniveau gebracht werden sollte, bevor sie für sich selbst Verantwortung übernehmen muss.Das Problem (hier bei uns im Westen) ist doch, dass sich vor dem Aufstieg Chinas zur Wirtschafts(super)macht, niemand vorstellen konnte, dass eine solche Entwicklung ohne eine Demokratie nach westlichem Vorbild möglich ist.

Schön und gut.Aremonus hat geschrieben:Das konnte sich John Stuart Mill schon im 19. Jahrhundert vorstellen und hat seinerseits gefordert, dass eine unentwickelte (in seinen Worten: "barbarian") Gesellschaft von einer autoritären Regierung zu erst auf ein gewisses Bildungsniveau gebracht werden sollte, bevor sie für sich selbst Verantwortung übernehmen muss.

Da ist "unser" Gedächtnis aber sehr kurz: Große wirtschaftliche Entwicklungen hatte es bei uns unter Willem Zwo und unter A.H., auch gegeben..... nur bei über 1 Milliarde Menschen geht das natürlich in einem ganz anderen Maßstabingo_001 hat geschrieben: Das Problem (hier bei uns im Westen) ist doch, dass sich vor dem Aufstieg Chinas zur Wirtschafts(super)macht, niemand vorstellen konnte, dass eine solche Entwicklung ohne eine Demokratie nach westlichem Vorbild möglich ist.
De facto ist es möglich.
Auch wenns uns schwerfällt: Auch das chin. Einpartein-System hat Vorteile.
Infrastrukturvorhaben z.B. werden um vieles schneller umgesetzt.
Schlüsselbereiche wie das Finanzwesen tragen - obwohl staatl. kontrolliert - zum Wirtschaftswachstum bei.
Lt. westl. Denkweise eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ...
.
Ich sage nicht, dass der Dalai Lama zum neuen alleinigen Herrscher Tibets werden sollte. Meine Aussage ist nur, dass die Leute zumindest ihren religiösen Führer selber wählen können sollten. Das wäre auch in China möglich, wenn er denn zurück nach China in den Potala Palast dürfte.Und genau das macht der Dalai Lama doch selber, er verbietet Religionen (siehe Dorje Shugden).
Wobei hier auch zwei unterschiedliche Situationen vorliegen. Im Westen kann es nur wirtschaftlich vorwärts gehen, wenn Innovationen getätigt werden. In Entwicklungsländern muss hingegen erstmal ein stabiles Umfeld herrschen, damit investiert wird.Sonst würden die Politiker wohl kaum so konsterniert reagieren - und noch immer nicht realisieren, dass es (wirtschaftl. Aufschwung und Anhebung des Lebensstandardts der Bevölkerung) auch ohne unser Demokratie-Model gibt.

Eben das ist die Krux.Aremonus hat geschrieben:Wobei hier auch zwei unterschiedliche Situationen vorliegen. Im Westen kann es nur wirtschaftlich vorwärts gehen, wenn Innovationen getätigt werden. In Entwicklungsländern muss hingegen erstmal ein stabiles Umfeld herrschen, damit investiert wird.
Die westlichen Politiker denken aber garnicht so weit. Sie wollen nur wiedergewählt werden [ ... ]
Dies ist IMHO ein grosses Problem der heutigen Demokratie, besonders der Konsesdemokratie im deutschsprachigen Raum: die Leute denken zwar frei, aber nicht weit genug und die Politiker handeln nur kurzfristig, um die Wiederwahl zu sichern. In der Schweiz konnte letzteres zwar durch direkte Demokratie gelöst werden (das Volk hat eine langfristige Perspektive), aber volkswirtschaftlich gesehen unsinnige Gesetze (z.B. Importzölle) existieren immer noch, da das Volk irrationale Angst vor deren Abschaffung hat.

Was A.H angeht, so war das von Ihm in Gang gebrachte Wirtschaftswachtum, ja nur vordergründig dazu gedacht den Lebensstandardt der Bevölkerung wieder aufzupeppeln.Grufti hat geschrieben:Da ist "unser" Gedächtnis aber sehr kurz: Große wirtschaftliche Entwicklungen hatte es bei uns unter Willem Zwo und unter A.H., auch gegeben..... nur bei über 1 Milliarde Menschen geht das natürlich in einem ganz anderen Maßstabingo_001 hat geschrieben: Das Problem (hier bei uns im Westen) ist doch, dass sich vor dem Aufstieg Chinas zur Wirtschafts(super)macht, niemand vorstellen konnte, dass eine solche Entwicklung ohne eine Demokratie nach westlichem Vorbild möglich ist.
De facto ist es möglich.
Auch wenns uns schwerfällt: Auch das chin. Einpartein-System hat Vorteile.
Infrastrukturvorhaben z.B. werden um vieles schneller umgesetzt.
Schlüsselbereiche wie das Finanzwesen tragen - obwohl staatl. kontrolliert - zum Wirtschaftswachstum bei.
Lt. westl. Denkweise eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ...
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Intention hin und Intention her, das war in dem Posting , auf das ich geantwortet hatte (siehe obiges ZitatAuch wenns uns schwerfällt: Auch das chin. Einpartein-System hat Vorteile.
Infrastrukturvorhaben z.B. werden um vieles schneller umgesetzt.
Schlüsselbereiche wie das Finanzwesen tragen - obwohl staatl. kontrolliert - zum Wirtschaftswachstum bei.
Lt. westl. Denkweise eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit
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