gibt es gläubige Protestanten?

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

meimei hat geschrieben:
Ich habe die Bibel in drei unterschiedlichen Sprachen durchgelesen, das reicht mir als die Kritikgrundlage.
Wow, ich bin beeindruckt! Wie kommt das?


Die Argumentation, "die Bibel in drei verschiedenen Sprachen" gelesen zu haben, bietet auch nicht unbedingt eine ausreichende Grundlage zu einer Kritik, solange es sich nicht um die URTEXTE in den Originalsprachen , also Aramäisch, Altgriechisch und Latein handelt, denn Vieles wird durch die Übersetzung verfälscht und geht verloren.... :roll:

Es gibt Leute, die brauchen den "Weihrauch" von anderen wie die Luft zu leben, und können sich deshalb solche Bemerkungen nicht verkneifen... :roll:


Kein Wunder.. nach dreimaligen Durchlesen der Bibel muß man "weihrauch"süchtig sein.... :lol: :lol: :lol:


...obwohl..... wenn man die Bibel nur ein klein wenig verstanden hätte, müßte man eigentlich etwas bescheidener sein, und seine "Leistungen" nicht unbedingt immer so "heraushängen" lassen.... :roll:
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kusti
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Beitrag von kusti »

Ich will mich hier nicht einmischen. Aber nurnoch kurz einen Hinweis.

Früher wurden die Bibeln sicherlich derart übersetzt. Zuerst vom Aramäischen ins Hebräische, dann vom Hebräischen ins Lateinische, vom Lateinischen ins Deutsche, etc.
Heute gehen die meisten modernen Bibeln direkt von den Urtexten aus. Aber auch dann ist es noch immer eine Interpretation. Vorallem die ganz wichtigen Begriffe werden immer wieder anders übersetzt, als sie in diesem Zusammenhang scheinbar früher gebraucht wurden. Noch heute streitet man sich bei wichtigen Wörtern, wie man sie denn nun übersetzen soll. Und das ist wohl nicht sehr vertrauensbildend.

Zum anderen möchte ich mich nicht äussern. Für mich war es schwierig genug die Bibel einmal ganz durchzulesen. Ich bereue es zwar nicht, aber ich bin der Meinung es war sinnlos und ich hätte mich während dieser Zeit besser auf etwas anderes konzentriert. Das Leben schreibt mehr Bibeln, als man in 2000 Jahren schreiben könnte.

Aber jetzt tue ich wieder so, als wüsste ich Bescheid. Eigentlich weiss ich genau so wenig wie alle anderen auch. Was mir aber sicher auffällt ist, dass asiatische Christen eine Tendend aufweisen, die Bibel eher wortwörtlich auszulegen. Und dies vermutlich, weil ihre Geschichte viel weniger mit dem Nahen Osten verknüpft ist. Je näher man also dem Geschehen ist, desto realistischer scheint man es zu sehen. Ich habe da einfach so meine Erfahrungen gemacht mit asiatischen Christen. Sie scheinen Gott viel eher auf die menschliche Ebene herunterziehen zu wollen. Im Westen ist Gott eher sowas wie das 'Unbeschreibliche', wie auch in der jüdischen Tradition, welche ja Mitten drin in den Ereignissen steckt. Eine Instrumentalisierung von Gott ist aber allen aramäischen Traditionen eigentlich fremd, mit Ausnahme der fanatischen Gläubigen, welche scheinbar auch heute noch in grosser Zahl die Erde bevölkern, und eben der sogenannt 'bekehrten'(gekehrten) Gläubigen in aller Welt, wie eben auch in Asien.

Aber jetzt muss ich noch aufpassen, sonst schwöre ich hier den nächsten Glaubenskrieg oder die nächste Glaubensrichtungs-Abspaltung herauf. :lol: :lol: :lol: :lol:
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devurandom
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Beitrag von devurandom »

ach Grufti Grufti Grufti, lässt ja wohl keine Gelegenheiten aus, gelle? :-) Diese ganze Mühe, nur weil ich Dich früher 'paar mal korrigiert habe und Dich darauf hingewiesen habe, doch auch mal genauer zu lesen? Naja wer's braucht. Ich erwarte jetzt schon sehnsüchtig dein nächstes Hightlight. So besserwisserisch, klugscheisserisch, selbstherrlich wie ich nunmal bin, werde ich Dir sicher noch genug Gelegenheiten für Kommentare dieser Art liefern, streng Dich an. Ich will was neues sehen!! :-D
Weihrauch mag ich übrigens nicht, ich rauch lieber richtigen Dope. ;-)

Gruß
/dev/urandom
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Beitrag von Grufti »

devurandom hat geschrieben:ach Grufti Grufti Grufti, lässt ja wohl keine Gelegenheiten aus, gelle? :-) ....
Weihrauch mag ich übrigens nicht, ich rauch lieber richtigen Dope. ;-)

Gruß
/dev/urandom


Aha ..."Viel Rauch um Nichts" :roll: :lol:
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Bellerophon
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Beitrag von Bellerophon »

Früher wurden die Bibeln sicherlich derart übersetzt. Zuerst vom Aramäischen ins Hebräische, dann vom Hebräischen ins Lateinische, vom Lateinischen ins Deutsche, etc.
Heute gehen die meisten modernen Bibeln direkt von den Urtexten aus. Aber auch dann ist es noch immer eine Interpretation. Vorallem die ganz wichtigen Begriffe werden immer wieder anders übersetzt, als sie in diesem Zusammenhang scheinbar früher gebraucht wurden. Noch heute streitet man sich bei wichtigen Wörtern, wie man sie denn nun übersetzen soll. Und das ist wohl nicht sehr vertrauensbildend.

Sorry!
Jetzt muss ich ein bisschen klugscheißern...
Sie wurde vom hebräischen ins Griechische, und dann ins Lateinische übersetzt.
Im Übrigen muss ich dir recht geben. Die Übersetzung eines antiken Textes ist in erster Linie auch eine Interpretation des selbigen.
Ich studiere Latein und Geschichte und habe im letzten Semester Seminare über das 3. und 6. Jahrhundert nach Christus besucht. Da spielt das Christentum als aufstrebende Religion eine wichtige Rolle.
In den Komentaren, die ich hier lese, entdecke ich einige Parallelen zu diesem Sachverhalt!
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

@Bellerophon


Aha ich hatte mich schon gefragt weshalb du diesen Nick benutzt..

Das mit der Übersetzung vom Hebräischen ins Griechische habe ich ausgelassen..und "Griechisch" eigentlich nur erwähnt, weil das "Neue Testament" ...oder zumindest Teile davon, sicher auch auf griechische Urtexte zurückgreift...


Oder waren die "Briefe an die Korinther" ursprünglich in Hebräisch verfaßt ?? :roll: :oops: :lol:
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Bellerophon
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Beitrag von Bellerophon »

Ich weis es auch nicht genau.
Da die Adressaten aber Korinther waren, liegt die Vermutung nahe.

Ich wüsste jetzt nichts genaues über Paulus. Könnte er eventuell sogar griechischer Muttersprachler gewesen sein?
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