Re: Billige Anti-China-Hetze Ai Weiwei
Verfasst: 07.04.2011, 07:44
Und jetzt? Meinungsfreiheit ist nunmal immer die Freiheit des stinkenden Arschlochs, und nicht die Freiheit derer die einem nach dem Mund reden. Wenn es im nahen Osten Leute gibt, die krass genug drauf sind wegen ein paar Mohammed Karikaturen ihre halbe Stadt anzuzuenden und so zu randalieren, dass sie sich dabei gegenseitig umbringen, dann ist das nicht da Problem des Erstellers der Karikaturen. Nicht derjenige der etwas schreibt, malt oder sagt muss sich hinterfragen wenn die Reaktion extrem ist, sondern diejenigen die so extrem reagieren muessen hinterfragt werden, warum sie denn nicht einfach akzeptieren koennen, dass es auch eine andere Sichtweise der Dinge gibt. Wenn ein Chinese nicht mehr im Carrefour einkaufen kann, nur weil nicht jeder Franzose die aktuelle chinesische Doktrin in die Welt bruellt, dann ist das ebenfalls mangelnde Toleranz und Freiheitsverstaendnis des Chinesen und nicht fehlende interkulturelle Kompetenz des Franzosen. Auch wenn ich auf eine Deutschlandfahne uriniere, dann ist das vielleicht geschmacklos, eklig und entspricht nicht der gesellschaftlichen Norm und jeder sollte wegsehen und es ignorieren anstatt mir Aufmerksamkeit zu verschaffen. Man kann sogar mit mir reden und mich versuchen vom Gegenteil zu ueberzeugen. Trotzdem ist es noch sehr weit weg davon, dass man mich einsperren muss.Bernhard hat geschrieben: Es ist vielmehr so, dass die chinesische Bevölkerung sich angegriffen fühlt, wenn China international so negativ dargestellt wird. Und dann scharft sie sich eben um die Regierung, auch wenn die meisten Leute sie eigentlich gar nicht so toll finden.