Seite 3 von 4

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 14:34
von RoyalTramp
Gibt Schlimmeres...

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 14:43
von Aremonus
Nescafe
Jup.
Gibt Schlimmeres...
Jup. Maxwell Coffee, beispielsweise.
Aber mir schmeckt all dieses Zeug nicht. Wenn ich etwas instant mit heissem Wasser aufbrühe, dann ist es Tee. Und den gibts in China günstig und gut :)

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 15:19
von ingo_001
Aremonus hat geschrieben:Jup. Maxwell Coffee, beispielsweise.
Aber mir schmeckt all dieses Zeug nicht. Wenn ich etwas instant mit heissem Wasser aufbrühe, dann ist es Tee. Und den gibts in China günstig und gut :)
Schon richtig - aus unserer Sicht.
Aber lt. unseren Erfahrungen ist dieser "Möchte-gern-Instant-Kaffee" durchaus bei den Chinesen beliebt - jedenfalls bei denen, die sich nicht extra ne Kaffeemaschiene kaufen wollen, nur um mal ne Tasse Kaffee zu trinken.

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 17:21
von Aremonus
Das dürfte aber an der überaus aggressiven Marketingstrategie des Unternehmens liegen. Kein Wunder mögen die Chinesen keinen Kaffee xD

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 19:29
von wingtsun
Mal eine Frage:
Gibts in China denn auch Kneipen wie wir sie in Deutschland kennen?
Und ab wann darf da Alkohol konsumiert werden?
Wie siehts mit dem Auto aus? Chinesischer Führerschein in 14 Tagen möglich? :P

Beste Grüße,
Lars

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 20:01
von corneta
wingtsun hat geschrieben:Gibts in Shanghai denn auch Kneipen wie wir sie in Deutschland kennen?
Ja, mehr als es dir und deinem Geldbeutel unter Umständen lieb sein könnte. Ich kenne keine andere Stadt, in der man so schnell und unkompliziert seine Kohle auf den Kopf hauen kann.
wingtsun hat geschrieben:Wie siehts mit dem Auto aus? Chinesischer Führerschein in 14 Tagen möglich?
Möglich ist das theoretisch in zwei Wochen schon, allerdings fehlen dir da gewisse formale Vorraussetzungen. Es ist auch für 4 Wochen völlig überflüssig, da es Taxis und die U-Bahn gibt. Außerdem wage ich mal die Prognose, dass du den Gedanken nach der ersten selbst erlebten Rushhour eh erst mal wieder verwerfen wirst :mrgreen: .

Nochmal als Tipp: Wenn du 4 Wochen in Shanghai bist, dann frag auch nach den Gegebenheiten in Shanghai. China ist groß und Infos sind sehr auf die Region bezogen.

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 20:28
von wingtsun
corneta hat geschrieben:Ja, mehr als es dir und deinem Geldbeutel unter Umständen lieb sein könnte. Ich kenne keine andere Stadt, in der man so schnell und unkompliziert seine Kohle auf den Kopf hauen kann.
Also ab 16..?!
Wie schmeckt denn das chinesische Bier?
corneta hat geschrieben:Nochmal als Tipp: Wenn du 4 Wochen in Shanghai bist, dann frag auch nach den Gegebenheiten in Shanghai. China ist groß und Infos sind sehr auf die Region bezogen.
Wie meinst du das?
qpr hat geschrieben: Hast du nicht geschrieben, das du 16 bist???
Dann hast du keinen deutschen Führerschein, ergo kannst du auch keinen in China machen. :wink:
Pure Neugier ;)

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 20:45
von corneta
wingtsun hat geschrieben:Wie schmeckt denn das chinesische Bier?
Ich hab da keinen Vergleich, weil ich kein Bier trinke, aber Tsingtao ist deutschen Ursprungs :wink: .
wingtsun hat geschrieben:Wie meinst du das?
Du brauchst einen deutsche Führerschein und mindestens 2 Jahre Fahrpraxis. Außerdem brauchst du eine Daueraufenthaltsgenehmigung. Mit einem 4-Wochen-Visum wird das nichts.

Und gleich noch ein Tipp: Kauf dir einen Marco-Polo Reiseführer und schmöker dich durch den Shanghai-Tipps-Thread. Dann bist du gut gerüstet und wirst auch die ein oder andere Entdeckung machen. Du wirst feststellen, dass 4 Wochen kürzer sind, als du denkst.

corneta, die schon zwei mal in Shanghai war und immer zu wenig Zeit hatte.

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 20:53
von wingtsun
Hallo corneta,

meinst du den hier:
http://www.amazon.de/MARCO-Reisef%C3%BC ... 293&sr=8-1

Tsingtao habe ich schonmal getrunken, aber das ist ja dann wenn "deutschen Ursprungs"...

Die 4 Wochen beinhalten ja noch morgens die Sprachschule und mittags einen Kung Fu Kurs :P

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 20:59
von corneta
wingtsun hat geschrieben:Meinst du den hier ?
Ja, den fand ich überraschend gut. Lauf auch einfach mal in Querstraßen und du wirst dich wundern, was du alles entdeckst.

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 21:02
von wingtsun
Ich schau morgen mal in der Buchhandlung meines Vertrauens nach, da sind noch welche auf Lager.
Die Reise steht ja noch nicht fest.

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 17.01.2011, 23:44
von Laogai
wingtsun hat geschrieben:Wie schmeckt denn das chinesische Bier?
Du stellst vielleicht Fragen :?: :roll: :shock: :idea:

Aber nochmal in deinem anderen Tread geschnüffelt:
wingtsun hat geschrieben:Die hier kosten "nur" um die 1500 € für alles :)
http://www.carpe.de/?id=3281
Der billigste* Kurs und die billigst* Unterkunft kosten für vier Wochen zusammen 1.772,00 Euro. Hinzu kommt noch der Flug.
"Um die 1500 € für alles" ist also sehr -hmm- wohlwollend formuliert :?

* Die Wortwahl billig statt günstig war pure Absicht.

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 18.01.2011, 11:40
von happyfuture
wingtsun hat geschrieben:Tsingtao habe ich schonmal getrunken, aber das ist ja dann wenn "deutschen Ursprungs"...
hat jedoch heutzutage nicht mehr viel mit Deutschem Bier gemeinsam, schon gar nicht mit dem D Reinheitsgebot! :wink:

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 18.01.2011, 16:25
von i18n
happyfuture hat geschrieben:
wingtsun hat geschrieben:Tsingtao habe ich schonmal getrunken, aber das ist ja dann wenn "deutschen Ursprungs"...
hat jedoch heutzutage nicht mehr viel mit Deutschem Bier gemeinsam, schon gar nicht mit dem D Reinheitsgebot! :wink:
Genau. Der Alkohol einsteht beim Vergären des Reises und der Stärke, die aus Mangel an guter Gerste dem Bier in rauhen Mengen zugegeben werden. Folge: Nach ein paar Bierchen schreckliche Kopfschmerzen. Die Zugabe von Stärke ist aber erst seit etwa zwei-drei Jahren üblich, zuvor war das Bier etwas besser verträglich.

Geschmacklich ist es eher an das amerikanische Bier angelehnt, eben dünn und ohne Saft und Kraft. Für Norddeutsche nicht trinkbar, die bereits beim bayerischen Bier laut aufschreien. Man unterscheidet zwischen 干啤 - Dry Beer (dünn) und 纯生 - Draft Beer (äußerst dünn), in den Bars kann das noch getoppt werden durch Carlsberg Chill Out, das ist dann Wasser mit gelblicher Färbung, dafür gleich zehnmal so teuer wie das bessere Bier aus dem Supermarkt, wenn man noch die winzige Größe der Flaschen berücksichtigt.

Tsing-tau (Qingdao) war zwar deutsche Kolonie (genauer gesagt Kiautschou/Jiaozhou) mit der zweiten Brauerei auf chinesischem Boden (Germania), das Tsingtao-Bier aber ist lange schon auf das Level Budweiser und Co. gesunken.

Es gibt noch Harbin-Bier aus dem Norden, aus der ältesten chinesischen Brauerei, und im Süden ist Kingway stark verbreitet, von denen gibt es sogar ein 12°-Bier, was geschmacklich etwas an die süddeutschen Biere erinnert, muß man aber in großen Supermärkten danach suchen, das gibt es nicht immer.

Neben den großen Platzhirschen leben aber noch viele kleine Brauereien mit ihren manchmal ganz trinkbaren Bieren, meist im Norden. Hier in Xi'an ist es Hans-Bier, in Beijing mochte ich das Yanjing-Bier ganz gern (okay, das ist mal wieder eine der großen).

Und, wenn alle Stränge reißen, die Deutschen plazieren sich jetzt auf dem chinesischen Biermarkt recht gut, allen voran Paulaner, Du kannst, gegen einen horrenden Aufpreis, also auch mal deutsches Bier trinken. ;)

Re: Yuan und Euro, weitere Fragen zum Leben in China

Verfasst: 18.01.2011, 16:33
von VielUnterwegs
Ganz so schlimm wie von i18n beschrieben ist es meiner Meinung nach nicht. Tsingtao ist definitiv kein schlechtes Bier und ich hatte davon noch keine Kopfschmerzen. Yanjing und Harbin taugen auch was. Ich bin mit den Sueddeutschen Bieren aufgwachsen (wie das klingt...) und wurde sagen, dass die Biere in China generell nicht schlecht sind. An so Abenteuer wie "Tsingtao Stout" (wohl deren Guinness Variante) habe ich mich aber noch nicht gewagt. Wer sich eben ein Carlsberg Chill Out in China, oder ein Becks Gold in Deutschland kommen laesst, der muss eben mit einem milden Bier rechnen. Es ist ja zum Glueck niemand gezwungen dass zu bestellen. So etwas schreckliches wie ein Jever ist mir hier in China noch nicht begegnet. ;-)