Chinesische Studentin in Dessau vermisst
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petrie12345
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
@otternase, hier (http://www.presse.sachsen-anhalt.de/ind ... 338a709a99) unter Punkt2 gibt es ein paar zusätzliche Details
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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otternase
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
http://mobil.mz-web.de/mitteldeutschlan ... f-25058640
Das Verwaltungsgericht Halle hat die Versetzung des Stiefvaters des Tatverdächtigen und (ex-)Revierleiters des Polizeireviers Dessau gestoppt.
Wie auch im Artikel steht, kann man sich eine Weiterbeschäftigung in der PD Ost, möglicherweise sogar mit Öffentlichkeitskontakt nach dem, was vorgefallen ist, nur schwer vorstellen. Das muss auch dem Stiefvater klar sein. Ich kann mir die Klage gegen die Versetzung daher eigentlich nur so erklären, dass er damit eine frühzeitige Pensionierung mit vollen Bezügen erzwingen will...
Das Verwaltungsgericht Halle hat die Versetzung des Stiefvaters des Tatverdächtigen und (ex-)Revierleiters des Polizeireviers Dessau gestoppt.
Wie auch im Artikel steht, kann man sich eine Weiterbeschäftigung in der PD Ost, möglicherweise sogar mit Öffentlichkeitskontakt nach dem, was vorgefallen ist, nur schwer vorstellen. Das muss auch dem Stiefvater klar sein. Ich kann mir die Klage gegen die Versetzung daher eigentlich nur so erklären, dass er damit eine frühzeitige Pensionierung mit vollen Bezügen erzwingen will...
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Morgen startet der Prozeß, die MZ fasst anlässlich dessen in diesem Artikel die Geschichte nochmal zusammen:
Mord in Dessau Bringt der Prozess nun Gerechtigkeit für Yangjie Li? – Quelle: http://www.mz-web.de/25158552 ©2016
Ausserdem werden die Akteure im Prozeß benannt:
Richterin ist Uda Schmidt, die auch im "Litauer Prozess" tätig war, dort aber nur einen mäßig positiven Eindruck hinterlassen hat.
Anklagevertreter sind Heike Kropf und Ulf Lenzner. Erstere hat im Bereich Sexualstraftaten viel Erfahrungen und eine beeindruckende Bilanz, letzterer hingegen ist ganz frisch in Dessau und kommt eigentlich aus dem Wirtschaftstrafrecht.
Es gibt gleich vier Pflichtverteidiger, Marko Bennewitz, Klaus Rumpf, Rüdiger Klose und Christine Inselmann, je zwei pro Angeklagtem.
Nebenklagevertreter ist Sven Peitzner.
Mord in Dessau Bringt der Prozess nun Gerechtigkeit für Yangjie Li? – Quelle: http://www.mz-web.de/25158552 ©2016
Ausserdem werden die Akteure im Prozeß benannt:
Richterin ist Uda Schmidt, die auch im "Litauer Prozess" tätig war, dort aber nur einen mäßig positiven Eindruck hinterlassen hat.
Anklagevertreter sind Heike Kropf und Ulf Lenzner. Erstere hat im Bereich Sexualstraftaten viel Erfahrungen und eine beeindruckende Bilanz, letzterer hingegen ist ganz frisch in Dessau und kommt eigentlich aus dem Wirtschaftstrafrecht.
Es gibt gleich vier Pflichtverteidiger, Marko Bennewitz, Klaus Rumpf, Rüdiger Klose und Christine Inselmann, je zwei pro Angeklagtem.
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Zum Prozessauftakt:
Mordfall Yangjie Li Staatsanwaltschaft spricht über Details der grausamen Tat – Quelle: http://www.mz-web.de/25168366 ©2016
Besonders interessant aus meiner Sicht der Satz, dass die Tateinleitung auf dem Video einer Überwachungskamera zu sehen ist! Das war bislang öffentlich nicht bekannt und dürfte Zweifel weitgehend ausräumen, damit die Chance auf ein angemessenes Urteil deutlich erhöhen!
Mordfall Yangjie Li Staatsanwaltschaft spricht über Details der grausamen Tat – Quelle: http://www.mz-web.de/25168366 ©2016
Die Staatsanwaltschaft geht laut Anklage davon aus, dass Sebastian F. seine Freundin Xenia I. massiv unter Druck gesetzt hat, um ihm neue sexuelle Befriedigung zu verschaffen.
Sie solle nach Frauen Ausschau halten, die dazu bereit sind. Eine Cousine von Xenia I. wurde gefragt, diese lehnte ab. Das alles soll aus dem SMS-Verkehr des Paares ersichtlich sein.
Am Abend des 11. Mai habe das Paar laut Anklage entschieden, den Plan in die Tat umzusetzen und dabei bei Bedarf auch einen Notfall vorzutäuschen. Yangjie Li wurde gegen 21.30 Uhr abgepasst, als sie auf dem Rückweg ihrer Joggingrunde war.
Auf einem Video einer Überwachungskamera soll zu sehen sein, wie Xenia I. vor dem Haus des Paares in der Johannisstraße auf Yangjie Li zugeht, sie in eine Gespräch verwickelte und mit den Händen gestikulierte. Sie lockte sie in den Bereich des Hoftores. Dahinter soll Sebastian F. gestanden haben, mit seiner Freundin soll er Yangjie Li festgehalten und heftig auf das Mädchen eingeschlagen haben.
Das junge Mädchen blutete, wehrte sich, schrie, so die Staatsanwaltschaft am Freitag.
Einstündiges Martyrium: Yangjie Li wurde brutal gequält und vergewaltigt
Sie sei in eine leer stehende Wohnung unter der Wohnung des Paares geschleppt und dort etwa eine Stunde lang extrem brutal und mehrfach vergewaltigt und gequält worden sein. Yangjie Li soll sich gewehrt und Xenia I. auch Haare ausgerissen haben. Die Details zu ihren Verletzungen sind umfangreich, auch Brüche und massive Unterblutungen der Haut, Quetschungen, Schwellungen und Kratzer zählt die Anklage auf.
Dann hätten Sebastian F. und Xenia I. die junge Frau drei Stunden einfach in der Wohnung liegen gelassen, „in der Annahme, dass sie alsbald versterben werde“. Die Staatsanwaltschaft geht auch hierbei davon aus, dass dieser Entschluss gezielt gefasst worden war.
Angeklagte sollen schwerverletzte Yangjie Li in der Wohnung zurückgelassen und dann versteckt haben
Gegen 2.24 Uhr hätten die Angeklagten festgestellt, dass Yangjie Li noch lebte. Sie wurde aus der Wohnung über den Hof zum leer stehenden Hinterhaus getragen, in dem Sanierungsarbeiten stattfanden. Dort hätte das Paar Yangjie Li über das Fenster im Erdgeschoss nach draußen befördert. Während Xenia I. den Körper festhielt, soll Sebastian F. um das Haus gegangen sein, die schwerst Verletzte heraus gehoben und unter eine Konifere gelegt haben.
Besonders interessant aus meiner Sicht der Satz, dass die Tateinleitung auf dem Video einer Überwachungskamera zu sehen ist! Das war bislang öffentlich nicht bekannt und dürfte Zweifel weitgehend ausräumen, damit die Chance auf ein angemessenes Urteil deutlich erhöhen!
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
die aus meiner Sicht moralisch (nicht juristisch) Hauptschuldige sitzt leider nicht auf der Anklagebank:
dieMutter des männlichen Tatverdächtigen, die einmal durch Unterlassung (als der Junge im noch nicht strafmündigen Alter eine Sexualstraftat beging, siehe MZ Artikel) und einmal durch aktive Handlung (als sie die Ermittlungen gegen den Jungen wegen Verdachts der Brandstiftung durch eine Anzeige gegen die Ermittler behinderte, siehe Interview mit der Mutter in der MZ) es verhindert hat, dass der Junge frühzeitig in Therapie kommt und damit möglicherweise seine kriminelle Karriere gestoppt wird!
Damit hat die Mutter sich nicht nur gegenüber der Gesellschaft und dem späteren Opfer moralisch schuldig gemacht, sondern auch ihrem Sohn, dem Täter gegenüber, indem sie ihn hat zum Mörder werden lassen!
dieMutter des männlichen Tatverdächtigen, die einmal durch Unterlassung (als der Junge im noch nicht strafmündigen Alter eine Sexualstraftat beging, siehe MZ Artikel) und einmal durch aktive Handlung (als sie die Ermittlungen gegen den Jungen wegen Verdachts der Brandstiftung durch eine Anzeige gegen die Ermittler behinderte, siehe Interview mit der Mutter in der MZ) es verhindert hat, dass der Junge frühzeitig in Therapie kommt und damit möglicherweise seine kriminelle Karriere gestoppt wird!
Damit hat die Mutter sich nicht nur gegenüber der Gesellschaft und dem späteren Opfer moralisch schuldig gemacht, sondern auch ihrem Sohn, dem Täter gegenüber, indem sie ihn hat zum Mörder werden lassen!
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Exakt auch meine Sicht.
Denn, wer keine Grenzen gesetzt bekommt, macht weiter.
Das gilt für sämtliche Lebensbereiche.
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Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
erstmal zwei Links:
Tod von Yangjie Li Dokumentation einer grausamen Nacht auf 30 Seiten – Quelle: http://www.mz-web.de/25171796 ©2016
Mordfall Yangjie Li So reagieren chinesische Reporter auf das Verbrechen – Quelle: http://www.mz-web.de/25171364 ©2016
An einer Stelle der Anklage und auch der Schilderung der Angeklagten hier habe ich Schwierigkeiten zu folgen, vermute ich einen anderen Tatablauf:
Die Version der Anklage erklärt nicht die aussergewöhnliche Art der Verletzungen, die Art der Tötung.
Wer einen Menschen nur zur Vertuschung einer Tat umbringt, ihn zum Schweigen bringt, der richtet diesen Menschen nicht derart zu und lässt ihn dann sterbend liegen, der wählt vielmehr eine Tötungsform, die schnell und effektiv ist und sicherstellt, dass der Tod sicher eintritt.
Daraus folgt die erste Frage: was veranlasste die Mörder dazu, das Opfer derart zuzurichten und stundenlang leiden zu lassen?
Die Begehung des Mordes in dem Haus, in dem die Täter selbst wohnten und die Entsorgung der Leiche im Garten des Hauses deuten nicht gerade auf einen langvorbereiteten und geplanten Mord hin, in einem solchen Fall wäre wohl eine sicherere Entsorgung der Leiche vorausgeplant worden.
Daraus folgt die zweite Frage: wann und warum wurde der Entschluss zur Ermordung des Opfers gefällt? Und insbesondere: Von wem?
Sebastian F. hat in der Vergangenheit eine Vielzahl von Straftaten begangen, Sachbeschädigung, Brandstiftung, sexuelle Straftaten bereits im strafunmündigen Alter und eben jetzt auch herausgekommen die zwei Vergewaltigungen an Cindy H. Aber nichts ist bislang hinsichtlich dessen bekannt, dass er mit Vorsatz, zwecks Lustgewinn Menschen gequält hätte, dass er signifikante sadistische Züge gezeigt hätte, seine vorangehenden Opfer sind jeweils ohne (erhebliche) Verletzungen davongekommen.
Daraus folgt die dritte Frage: was war hier der Anlass dafür, dass die Schwelle zu Quälen des Opfers und zu Mord überschritten wurde, was war hier anders als bei vorangehenden Taten?
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Schlüssel zur Beantwortung in der Antwort zur letzten Frage liegt und ein Aspekt dort deutlich und auffällig hervorsticht: Sebastian F's vorangehende Taten waren Alleintaten, hier hingegen hatte er die Mittäterin Xenia I.
Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und folgende Theorie aufstellen wollen: bei Tatvorbereitung, Tateinleitung und bei der Vergewaltigung war Sebastian F Tatführer und Xenia I nur "Gehilfin", aber bei der Zurichtung des Opfers, bei dem Zufügen tödlicher Verletzungen, bei dem Quälen und Erniedrigen des Opfers, schlussendlich bei der Entsorgung des Opfers war die Tatführerschaft an Xenia I übergegangen und Sebastian F war "nur" noch "Gehilfe"!
Welches Motiv sie dafür hatte, ist ohne Geständnis unklar, aber denkbar wäre es, dass die Tatsache, dass das Opfer (laut Anklage) der Xenia I bei dem Versuch sich zu verteidigen büschelweise Haar ausgerissen hat, bei der Täterin eine Wut auf das Opfer ausgelöst hat und damit Anlass war, das Opfer so zu quälen. Denkbar aber auch, dass Xenia I eifersüchtig gegenüber dem Opfer war, gerade dies würde sehr gut erklären, warum das Gesicht des Opfers bis zur Unkenntlichkeit zerstört wurde!
Tod von Yangjie Li Dokumentation einer grausamen Nacht auf 30 Seiten – Quelle: http://www.mz-web.de/25171796 ©2016
Mordfall Yangjie Li So reagieren chinesische Reporter auf das Verbrechen – Quelle: http://www.mz-web.de/25171364 ©2016
An einer Stelle der Anklage und auch der Schilderung der Angeklagten hier habe ich Schwierigkeiten zu folgen, vermute ich einen anderen Tatablauf:
Die Version der Anklage erklärt nicht die aussergewöhnliche Art der Verletzungen, die Art der Tötung.
Wer einen Menschen nur zur Vertuschung einer Tat umbringt, ihn zum Schweigen bringt, der richtet diesen Menschen nicht derart zu und lässt ihn dann sterbend liegen, der wählt vielmehr eine Tötungsform, die schnell und effektiv ist und sicherstellt, dass der Tod sicher eintritt.
Daraus folgt die erste Frage: was veranlasste die Mörder dazu, das Opfer derart zuzurichten und stundenlang leiden zu lassen?
Die Begehung des Mordes in dem Haus, in dem die Täter selbst wohnten und die Entsorgung der Leiche im Garten des Hauses deuten nicht gerade auf einen langvorbereiteten und geplanten Mord hin, in einem solchen Fall wäre wohl eine sicherere Entsorgung der Leiche vorausgeplant worden.
Daraus folgt die zweite Frage: wann und warum wurde der Entschluss zur Ermordung des Opfers gefällt? Und insbesondere: Von wem?
Sebastian F. hat in der Vergangenheit eine Vielzahl von Straftaten begangen, Sachbeschädigung, Brandstiftung, sexuelle Straftaten bereits im strafunmündigen Alter und eben jetzt auch herausgekommen die zwei Vergewaltigungen an Cindy H. Aber nichts ist bislang hinsichtlich dessen bekannt, dass er mit Vorsatz, zwecks Lustgewinn Menschen gequält hätte, dass er signifikante sadistische Züge gezeigt hätte, seine vorangehenden Opfer sind jeweils ohne (erhebliche) Verletzungen davongekommen.
Daraus folgt die dritte Frage: was war hier der Anlass dafür, dass die Schwelle zu Quälen des Opfers und zu Mord überschritten wurde, was war hier anders als bei vorangehenden Taten?
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Schlüssel zur Beantwortung in der Antwort zur letzten Frage liegt und ein Aspekt dort deutlich und auffällig hervorsticht: Sebastian F's vorangehende Taten waren Alleintaten, hier hingegen hatte er die Mittäterin Xenia I.
Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und folgende Theorie aufstellen wollen: bei Tatvorbereitung, Tateinleitung und bei der Vergewaltigung war Sebastian F Tatführer und Xenia I nur "Gehilfin", aber bei der Zurichtung des Opfers, bei dem Zufügen tödlicher Verletzungen, bei dem Quälen und Erniedrigen des Opfers, schlussendlich bei der Entsorgung des Opfers war die Tatführerschaft an Xenia I übergegangen und Sebastian F war "nur" noch "Gehilfe"!
Welches Motiv sie dafür hatte, ist ohne Geständnis unklar, aber denkbar wäre es, dass die Tatsache, dass das Opfer (laut Anklage) der Xenia I bei dem Versuch sich zu verteidigen büschelweise Haar ausgerissen hat, bei der Täterin eine Wut auf das Opfer ausgelöst hat und damit Anlass war, das Opfer so zu quälen. Denkbar aber auch, dass Xenia I eifersüchtig gegenüber dem Opfer war, gerade dies würde sehr gut erklären, warum das Gesicht des Opfers bis zur Unkenntlichkeit zerstört wurde!
Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Steigert Euch da mal nicht so rein...
Schnappt Euch einleitende Bücher im materiellen und formellen Strafrecht, ackert die durch, bevor hier immer so laienhaft rumgelabert wird.
Das Recht zu kennen, hilft ungemein zur Distanzierung, was mitnichten Emotionslosigkeit impliziert, sondern bewahrt vor diesen gedanklichen Schnellschüssen hier.
Seit Jahrhunderten wird die Materie durchgekaut und ich würde mal behaupten, dass ein wenig Kenntnis der Terminologie und Normstellungen ausreichte, um nicht nur sowas hier zu tippen
Schnappt Euch einleitende Bücher im materiellen und formellen Strafrecht, ackert die durch, bevor hier immer so laienhaft rumgelabert wird.
Das Recht zu kennen, hilft ungemein zur Distanzierung, was mitnichten Emotionslosigkeit impliziert, sondern bewahrt vor diesen gedanklichen Schnellschüssen hier.
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Die Dauer der Gefängnisstrafe ist nicht so wichtig, die anschließende Sicherungsverwahrung ist hier A und O.
“If you are in favour of global liberal hegemony, you are the enemy.”
Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Ein widerwärtiges Verbrechen! Hoffen wir, dass dort eine gerechtes Urteil gesprochen wird. Mein Beileid an die chinesischen Eltern.
Aber man anders gedacht: Was wäre passiert, wenn eine deutsche Studentin in China vom Sohn eines Polizeichefs einer chinesischen Stadt vergewaltigt und ermordert worden wäre? Hätten dann ausländische Journalisten Zutritt zum Gerichtssaal? Wären die deutschen Eltern wegen Beleidigung der chinesischen Nation oder Untergrabung der Staatsgewalt verhaftet worden? Oder der Anwalt? Wär der Vater auch versetzt worden? Hätte der Sohn am Ende nur eine Bewährungsstrafe bekommen? Wär am Ende gar die deutsche Studentin dran schuld, da sie ja als Ausländerin zu aufreizend durch die Gegend joggt? Würde trotz einer endgültigen Verurteilung des Täters die Deutsche dann während des Prozesses als dekadent dargestellt? Dürften deutsche Studenten in China dann auf der Straße eine Gedenkveranstaltung unternehmen ohne von der chinesischen Polizei verhaftet werden wegen "öffentlicher Unruhestiftung"? Würden ausländische Journalisten, die über den Fall berichten, verhaftet werden, wenn man annimmt, dass diese in der Prozessberichtserstattung schlecht über China schreiben? Würde China freiwillig zugeben, dass ihre Polizeidiensstellen Scheiße gebaut haben? Würde man Kritik daran aus dem Ausland zulassen? Würde die chinesische Nation dann lieber ihr Gesicht bewahren wollen, da es ja angeblich in China keine Vergewaltger gibt, da Chinesen doch ein kultiviertes Volk sind ....
Wäre, hätte, würde ... zumindestens sollte aufgrund der Aufmerksamkeit der chinesischen Medien und Menschen für den Dessauer Fall denen im Vorfeld mal dringendst ein Spiegel vorgehalten werden ...
Aber man anders gedacht: Was wäre passiert, wenn eine deutsche Studentin in China vom Sohn eines Polizeichefs einer chinesischen Stadt vergewaltigt und ermordert worden wäre? Hätten dann ausländische Journalisten Zutritt zum Gerichtssaal? Wären die deutschen Eltern wegen Beleidigung der chinesischen Nation oder Untergrabung der Staatsgewalt verhaftet worden? Oder der Anwalt? Wär der Vater auch versetzt worden? Hätte der Sohn am Ende nur eine Bewährungsstrafe bekommen? Wär am Ende gar die deutsche Studentin dran schuld, da sie ja als Ausländerin zu aufreizend durch die Gegend joggt? Würde trotz einer endgültigen Verurteilung des Täters die Deutsche dann während des Prozesses als dekadent dargestellt? Dürften deutsche Studenten in China dann auf der Straße eine Gedenkveranstaltung unternehmen ohne von der chinesischen Polizei verhaftet werden wegen "öffentlicher Unruhestiftung"? Würden ausländische Journalisten, die über den Fall berichten, verhaftet werden, wenn man annimmt, dass diese in der Prozessberichtserstattung schlecht über China schreiben? Würde China freiwillig zugeben, dass ihre Polizeidiensstellen Scheiße gebaut haben? Würde man Kritik daran aus dem Ausland zulassen? Würde die chinesische Nation dann lieber ihr Gesicht bewahren wollen, da es ja angeblich in China keine Vergewaltger gibt, da Chinesen doch ein kultiviertes Volk sind ....
Wäre, hätte, würde ... zumindestens sollte aufgrund der Aufmerksamkeit der chinesischen Medien und Menschen für den Dessauer Fall denen im Vorfeld mal dringendst ein Spiegel vorgehalten werden ...
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
@Julia Lin
sicher nicht ideal vergleichbar, aber in Ansätzen schon ist der Fall des Mordes an der Familie Pfrang vor knapp 20 Jahren
https://www.welt.de/print-welt/article5 ... China.html
Damals ging man in China sogar so weit, deutsche Ermittler zur Unterstützung und Beobachtung mit in das chinesische Ermittlerteam aufzunehmen. Das hat das Land Sachsen-Anhalt umgekehrt (also chinesische Ermittler) hier abgelehnt.
sicher nicht ideal vergleichbar, aber in Ansätzen schon ist der Fall des Mordes an der Familie Pfrang vor knapp 20 Jahren
https://www.welt.de/print-welt/article5 ... China.html
Damals ging man in China sogar so weit, deutsche Ermittler zur Unterstützung und Beobachtung mit in das chinesische Ermittlerteam aufzunehmen. Das hat das Land Sachsen-Anhalt umgekehrt (also chinesische Ermittler) hier abgelehnt.
Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Naja, ist doch auch eine Variante. Dann nimmt man andere Sündenböcke, die ihren Kopf dafür herhalten müssen. Und die Polizei ist fein raus ...
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Was einem nicht passt wird so lange verbogen, bis es endlich dem eigenen verqueren Bild entspricht. Schäbig und widerlichJulia Lin hat geschrieben:Naja, ist doch auch eine Variante. Dann nimmt man andere Sündenböcke, die ihren Kopf dafür herhalten müssen. Und die Polizei ist fein raus ...
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Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
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Re: Chinesische Studentin in Dessau vermisst
Da ist durchaus was dran, trotzdem würde ich mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Genauso gut hätten die Verantwortlichen in China hingerichtet und die lokale Vätternwirtschaft ausgehoben werden können. Was wirklich passiert wäre kann kein Mensch sagen ... (was jetzt nicht unbedingt heißt, dass ich ein großer Fan des chin. Rechtssystems bin).Julia Lin hat geschrieben: ...
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