Re: Storm of change/ Chinesische Haltung zum Einmarsch in die Ukraine
Verfasst: 05.04.2022, 20:36
Es hat sehr wenig mit Pro- oder Antiamerikanismus zu tun, und auch die "monothematische" Ausrichtung dissidenter Publikationen hat einen Grund, ähnlich den Samisdat-Veröffentlichungen in ehemaligen Ostblockstaaten. Der Grund lag und liegt darin, dass die westlichen Konzern- und Staatsmedien inzwischen völlig gleichgeschaltet sind, ähnlich "auf Linie" wie die alten Ostmedien.
Daher auch die Zensur gegen RT. Im Kalten Krieg war der Westen noch stolz, dass man Prawda und Iswestija an grösseren Kiosken frei kaufen konnte, während Westmedien im Osten höchstens Bückware waren. Bis vor dem Krieg blockte Russland keine westlichen oder ukrainischen Kanäle, und tut es heute noch nur beschränkt. Die russischen Militär- und Telegram-Blogger zitieren genüsslich die peinlichen Fälschungen ihrer ukrainischen und westlichen Kollegen. In der Ukraine werden Menschen gefoltert und getötet, wenn man Spuren russischer Sites oder Kanäle auf ihren Handys oder Rechnern findet.
Die ukrainischen Fälschungen sind auch deshalb so plump, weil sie, soweit nicht in der SBU, keinen Zugriff zu den Informationen und Diskussionen "des Feindes" haben. Die ukrainische Fälschung, bei der man eine vergewaltigte und verstümmelte Frau aus Mariupol als Bucha-Opfer ausgab. hat es sogar in die britische Presse gebracht, und in Russland einen Empörungssturm ausgelöst.
Über abgeschossene ukrainische Militärtechnik, erkennbar an ihrem Tarnmuster, auf die ein Z gesprüht wurde, um sie als russische Verluste auszugeben, lacht man dort nur noch. Nebenbei: Ich habe auch in den UA-Quellen zu Bucha keine nackten toten Frauen auf der Strasse gesehen. Lediglich bei den Auspeitschungen angeblicher Diebe, "Saboteure" erc. durch Ukrainer habe ich gewaltsame Entkleidungen zur Auspeitschung gesehen, auch von Frauen. Das stellen die Ukrainer ins Netz.
Und gewiss, man findet in Bild, Spiegel, NYT etc. auch völlig unpolitische Kochrezepte, und "Corona, Klima, energieeffizientes Bauen, weibliche Pädophilie". Die haben immerhin im Westen drei- bis vierstellige Milliardenbudgets. Die dissidenten Publikationen und Auftritte halten sich mit Spenden, teils, wie Matt Taibbi, mit Paywalls mühsam über Wasser. Da ist klar, dass sie nicht über Trivia berichten. Die meisten sind übrigens ehemalige Journalisten der Mainstreampresse, wie Robert Parry (verstorben), Matt Taibbi, Glenn Greenwald, Chris Hedges etc., oder ehemalige Nachrichtendienstler und Militärs.
Die Hasstiraden gegen mich hier zeigen, wie das "Overton-Window" politisch akzeptierter Diskurse eingeengt ist, wie in einer Diktatur. Das Faszinierende ist, dass es dazu keiner Reichsschrifttumskammer mehr bedarf. In Russland, und selbst in China, ist der Debattenraum nicht so beengt.
Daher auch die Zensur gegen RT. Im Kalten Krieg war der Westen noch stolz, dass man Prawda und Iswestija an grösseren Kiosken frei kaufen konnte, während Westmedien im Osten höchstens Bückware waren. Bis vor dem Krieg blockte Russland keine westlichen oder ukrainischen Kanäle, und tut es heute noch nur beschränkt. Die russischen Militär- und Telegram-Blogger zitieren genüsslich die peinlichen Fälschungen ihrer ukrainischen und westlichen Kollegen. In der Ukraine werden Menschen gefoltert und getötet, wenn man Spuren russischer Sites oder Kanäle auf ihren Handys oder Rechnern findet.
Die ukrainischen Fälschungen sind auch deshalb so plump, weil sie, soweit nicht in der SBU, keinen Zugriff zu den Informationen und Diskussionen "des Feindes" haben. Die ukrainische Fälschung, bei der man eine vergewaltigte und verstümmelte Frau aus Mariupol als Bucha-Opfer ausgab. hat es sogar in die britische Presse gebracht, und in Russland einen Empörungssturm ausgelöst.
Über abgeschossene ukrainische Militärtechnik, erkennbar an ihrem Tarnmuster, auf die ein Z gesprüht wurde, um sie als russische Verluste auszugeben, lacht man dort nur noch. Nebenbei: Ich habe auch in den UA-Quellen zu Bucha keine nackten toten Frauen auf der Strasse gesehen. Lediglich bei den Auspeitschungen angeblicher Diebe, "Saboteure" erc. durch Ukrainer habe ich gewaltsame Entkleidungen zur Auspeitschung gesehen, auch von Frauen. Das stellen die Ukrainer ins Netz.
Und gewiss, man findet in Bild, Spiegel, NYT etc. auch völlig unpolitische Kochrezepte, und "Corona, Klima, energieeffizientes Bauen, weibliche Pädophilie". Die haben immerhin im Westen drei- bis vierstellige Milliardenbudgets. Die dissidenten Publikationen und Auftritte halten sich mit Spenden, teils, wie Matt Taibbi, mit Paywalls mühsam über Wasser. Da ist klar, dass sie nicht über Trivia berichten. Die meisten sind übrigens ehemalige Journalisten der Mainstreampresse, wie Robert Parry (verstorben), Matt Taibbi, Glenn Greenwald, Chris Hedges etc., oder ehemalige Nachrichtendienstler und Militärs.
Die Hasstiraden gegen mich hier zeigen, wie das "Overton-Window" politisch akzeptierter Diskurse eingeengt ist, wie in einer Diktatur. Das Faszinierende ist, dass es dazu keiner Reichsschrifttumskammer mehr bedarf. In Russland, und selbst in China, ist der Debattenraum nicht so beengt.