Dennis (CDS) hat geschrieben:... aber für China ist Stillstand oder ein zu langsames Vorankommen beim Lösen der aktuellen Probleme ein Rückschritt. Das Land besitzt nach innen und außen viele Konfliktpotentiale und die Regierung zeigt leider in vielen Fällen, dass sie nicht die kompetenteste im Umgang mit diesen Problemen zu sein scheint.
Hier steckt mal wieder typisch westliche Arroganz in der Aussage.
Wie ich bereits erwähnt habe, wird in China an vielen Baustellen gleichzeitig gearbeitet. Aber nur weil Baustelle 100 000 noch nicht bearbeitet wird, sprichst du von Rückschritt?
Es ist ja klar: Wer keine Verantwortung hat kann ja alles fordern. Wer Verantwortung hat, müsste ja seine Kompetenz beweisen. Deswegen will ja auch die FDP seit Jahren nicht mehr selber regieren!
Wenn man sich die Ziele, die Castro, Mao, Ulbricht und Honegger etc. einst hatten, anschaut, dann sieht man auch, dass sie das Ziel hatten, eine bessere Welt für die Bürger zu schaffen. Und was ist dabei herausgekommen? Genau das Gegenteil. Die Realität hat sie eingeholt und zu vielen Todesopfern geführt.
Man muss schon einen Blick für die Realität haben, um zu erkennen, was ist machbar und was wurde bereits getan.
Wenn du mal Kinder hast und ihnen permanent sagst, was sie nicht können und was sie falsch gemacht haben, kannst du sie in den Selbstmord treiben.
Wenn du deine Kinder bei (auch kleinen) Fortschritten lobst, dann können sie über sich hinauswachsen. Und sie werden grossen Respekt vor dir haben.
Das Gleiche gilt auch für Länder!
Dennis (CDS) hat geschrieben:
Das kann man von anderen Ländern zu Recht auch behaupten, aber andere Länder müssen sich nicht um das Wohlergehen von 1,3 Milliarden Menschen kümmern. Zu Unruhen mit Todesfolge wird es in Zukunft in China sowieso kommen, dafür sorgt alleine schon der soziale Wandel.
Daher ist Fingerspitzengefühl besonders wichtig und man sollte nicht wie ein Elephant im Porzellanladen herumtrampeln.