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Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 02:16
von beowulf
Und ich möchte mal wissen, was für "gleiche Vorfahren" diese Völker haben sollen.

http://www.zeit.de/wissen/2010-07/tibet-gen-athlet
Das Forscherteam untersuchte die genetischen Unterschiede von Han-Chinesen und Tibetern. Beide Völker wiesen ursprünglich keine genetischen Unterschiede auf. Vor 2750 Jahren jedoch spalteten sie sich auf: Während sich die Han-Chinesen im Tiefland rasch ausbreiteten, zog die größere Gruppe in das tibetische Hochland.

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 09:14
von edmund27
earleyalgorithmus hat geschrieben:Hanchinesen und Tibetianer sind Brudervölker wie Deutsche und Österreicher. Wir haben gleiche Sprache (Sinotibetisch), gleichen Religionshintergrund (Buddhismus) und gleiche Vorfahren. Es ist ehe sinnlicher, um Uiguren zu besorgen. :lol:
Also da muss ich als Deutscher mal eingreifen. Deutsche und Östereicher sind keine Brudervölker. Die DDR war ein Bruderland. 8) 8) 8)

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 09:41
von happyfuture
qpr hat geschrieben:Aber gut, daß du als Deutscher eingreifst...... oder stört es dich, daß jemand Österreicher als unsere Brüder bezeichnet, ich hoffe doch nicht? :wink:
Er ist kein Deutscher, Eddy ist HESSE :lol: :lol:

Bruderstaat :wink:

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 09:57
von Aremonus
"Warum gerade jetzt? Ich mein, im Winter ist's ja egal, aber im Sommer nervt das schon."....wie meinst du das?
Im Winter möchte doch keiner nach Tibet - ist viel zu kalt 8)

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 10:58
von Grufti
qpr hat geschrieben: Aber gut, daß du als Deutscher eingreifst...... oder stört es dich, daß jemand Österreicher als unsere Brüder bezeichnet, ich hoffe doch nicht? :wink:
Österreich ist nur ein baierischer Off-Spring zu einer Zeit, als es noch keinen Staat "Deutschland" gegeben hatte.
Österreicher sprechen den gleichen Dialekt wie die Bayern....also nix "Brüder" sondern vom gleichen Stamm
Die Bezeichnung "Brudervolk" hat den Beigeschmack , den der osteuropäische Sozialismus mitgegeben hatte ( "sozialistische Bruderländer")

aber das nur "O-T" :oops:

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 11:34
von edmund27
Grufti hat geschrieben:
qpr hat geschrieben: Aber gut, daß du als Deutscher eingreifst...... oder stört es dich, daß jemand Österreicher als unsere Brüder bezeichnet, ich hoffe doch nicht? :wink:
Österreich ist nur ein baierischer Off-Spring zu einer Zeit, als es noch keinen Staat "Deutschland" gegeben hatte.
Österreicher sprechen den gleichen Dialekt wie die Bayern....also nix "Brüder" sondern vom gleichen Stamm
Die Bezeichnung "Brudervolk" hat den Beigeschmack , den der osteuropäische Sozialismus mitgegeben hatte ( "sozialistische Bruderländer")

aber das nur "O-T" :oops:
Also, dass die Bayern vom gleichen Stamm wie die Östereicher sind, das darfst du aber einem Urbayern nicht sagen. Der springt dir doch direkt an die Gurgel. Alles was nördlich der Weißwurstgrenze liegt ist für die Ausland. Ich weiß das sehr genau, ich habe jahrlang in Bayern für die Dresdner Bank gearbeitet und hatte auch ein Visum für Bayern. Wie schon gesagt DDR Bevölkerung sind für uns Brüder und Schwestern. Aber es ist halt so Freunde kann man sich aussuchen, aber Brüder nicht. :lol: :lol: :lol:

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 11:55
von Grufti

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 11:57
von Grufti
edmund27 hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:
Österreich ist nur ein baierischer Off-Spring zu einer Zeit, als es noch keinen Staat "Deutschland" gegeben hatte.
Österreicher sprechen den gleichen Dialekt wie die Bayern....also nix "Brüder" sondern vom gleichen Stamm
Die Bezeichnung "Brudervolk" hat den Beigeschmack , den der osteuropäische Sozialismus mitgegeben hatte ( "sozialistische Bruderländer")

aber das nur "O-T" :oops:
Also, dass die Bayern vom gleichen Stamm wie die Östereicher sind, das darfst du aber einem Urbayern nicht sagen. Der springt dir doch direkt an die Gurgel. Alles was nördlich der Weißwurstgrenze liegt ist für die Ausland. Ich weiß das sehr genau, ich habe jahrlang in Bayern für die Dresdner Bank gearbeitet und hatte auch ein Visum für Bayern. Wie schon gesagt DDR Bevölkerung sind für uns Brüder und Schwestern. Aber es ist halt so Freunde kann man sich aussuchen, aber Brüder nicht. :lol: :lol: :lol:
Schau Dir den Link oben an, und ausschließlich auf den beziehe ich mich !
Also, dass die Bayern vom gleichen Stamm wie die Östereicher sind, das darfst du aber einem Urbayern nicht sagen. Der springt dir doch direkt an die Gurgel. Alles was nördlich der Weißwurstgrenze liegt ist für die Ausland
S wird wohl mal Zeit, daß Du wieder einen Atlas zur Hand nimmst :wink: :

Österreich liegt im Südosten und Süden von Bayern. Die Donau ("Weißwurst-Äquator") ist fast schon die Nordgrenze von Österreich. Es liegt wesentlich mehr von Bayern nördlich der Donau als von Österreich..

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 13:53
von beowulf
Als Oberösterreicher muss ich sagen, dass Bayern wohl eher zu uns gehört :lol: :lol: :lol:

Im Ernst, europäische Geschichte ist nur sehr schwer mit der chinesischen zu vergleichen, da im Gegensatz zu China, Europa doch eher immer einem Fleckenteppich geähnelt hat. Ich kann aber sagen, dass Bayern einen besonderen Status in Österreich haben. Sie gelten nicht als Piefke, vielleicht nicht einmal als zurgraiste. Besonders in Oberösterreich wird ein Bayer nicht "fremder" wahrgenommen als ein Tiroler oder ein Wiener.

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 14:26
von Luntan
blackrice hat geschrieben:beowulf, das hört man gerne! xiexie! und BTW: die Bayern geniessen eine besonderen (hervorragenden) Status all over the world ;-)
Allgemein ist es besser wenn man im Ausland sagt man sei Bayer als Deutscher... da wird man dann nicht für die Untaten von einem Oesterreicher mitverantwortlich gemacht 8)

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 15:02
von ingo_001
Da wir ja jetzt komplett OT sind, schaut mal hier rein Jungs:

http://forum.chinaseite.de/ltopic6388-2 ... ml#p221088

Deutsche - Österreicher ... alles eine "Soße" :mrgreen: 8) :lol:

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 22:36
von Bernhard
beowulf hat geschrieben:
Und ich möchte mal wissen, was für "gleiche Vorfahren" diese Völker haben sollen.

http://www.zeit.de/wissen/2010-07/tibet-gen-athlet
Das Forscherteam untersuchte die genetischen Unterschiede von Han-Chinesen und Tibetern. Beide Völker wiesen ursprünglich keine genetischen Unterschiede auf. Vor 2750 Jahren jedoch spalteten sie sich auf: Während sich die Han-Chinesen im Tiefland rasch ausbreiteten, zog die größere Gruppe in das tibetische Hochland.
das ist jetzt OT, aber ich sage doch mal so viel:
Diejenigen, die man heutzutage als "Han-Chinesen" bezeichnet, sind doch genetisch äußerst inhomogen.
Da sind die "ursprünglich chinesischen" Völker, vermischt mit den Völkern im Süden und Norden, die mit der Zeit erobert und assimiliert wurden, mit Einflüssen von Zentralasiaten, die über die Seidenstraße kamen, und mongolischen Eroberern. Es mag ja sein, dass die Han mit den Tibetern einige Vorfahren teilen. Aber eben nur einige wenige.

Überhaupt war die Zugehörigkeit zu den "Han" wohl historisch eher kulturell als abstammungsmäßig definiert. Und da muss man eben ganz klar sagen: Die traditionelle chinesische und die traditionelle tibetische Kultur sind doch sehr, sehr unterschiedlich.

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 07.06.2012, 23:11
von shuhan
Bernhard hat geschrieben:
beowulf hat geschrieben:
Und ich möchte mal wissen, was für "gleiche Vorfahren" diese Völker haben sollen.

http://www.zeit.de/wissen/2010-07/tibet-gen-athlet
Das Forscherteam untersuchte die genetischen Unterschiede von Han-Chinesen und Tibetern. Beide Völker wiesen ursprünglich keine genetischen Unterschiede auf. Vor 2750 Jahren jedoch spalteten sie sich auf: Während sich die Han-Chinesen im Tiefland rasch ausbreiteten, zog die größere Gruppe in das tibetische Hochland.
das ist jetzt OT, aber ich sage doch mal so viel:
Diejenigen, die man heutzutage als "Han-Chinesen" bezeichnet, sind doch genetisch äußerst inhomogen.
Da sind die "ursprünglich chinesischen" Völker, vermischt mit den Völkern im Süden und Norden, die mit der Zeit erobert und assimiliert wurden, mit Einflüssen von Zentralasiaten, die über die Seidenstraße kamen, und mongolischen Eroberern. Es mag ja sein, dass die Han mit den Tibetern einige Vorfahren teilen. Aber eben nur einige wenige.

Überhaupt war die Zugehörigkeit zu den "Han" wohl historisch eher kulturell als abstammungsmäßig definiert. Und da muss man eben ganz klar sagen: Die traditionelle chinesische und die traditionelle tibetische Kultur sind doch sehr, sehr unterschiedlich.
Dass Han und Tibeter ursprünglich von dem selben Stamm abstammten, ist nichts neues. Es waren die sogenannten "proto-Sinotibeter", von denen die Huaxia-Stämme (Han-Chinesen) und Tibeter abstammten.
Sprachlich gehören Tibetisch und die chinesischen Sprachen auch derselben Sprachfamilie an, der sinotibetischen.
Dass die Han-Chinesen genetisch äußerst inhomogen seien, stimmt so nicht, jedenfalls überhaupt nicht, was die väterliche Abstammung betrifft.Sämtliche seriöse moderne genetische Forschungen über die han-chinesische Abstammung legen nahe, dass die väterliche Abstammung der allermeisten Han-Chinesen, also der Nord-und Südchinesen, sehr homogen ist.Ich habe diesbezüglich schon zahlreiche (westliche) Studien gelesen.
Was allerdings auch stimmt, ist, dass die mütterliche Abstammung von Teilen der Süd-Han-chinesen, insbesondere in Guangdong und Fujian etc, ziemlich inhomogen ist. Das ist auch historisch sehr gut zu erklären..Damals kamen zuerst vorallem han-chinesische Männer als Einwanderer und Kolonisten im Zuge der chinesischen Expansionen nach Süden, also ich meine nach Guangdong und Fujian etc(die vor zweitausend Jahren noch überwiegend von Nicht-Han besiedelt wurden), nicht Südjiangsu oder Nordzhejiang(deren bewohner waren schon vor zweitausend Jahren vorwiegend han-chinesisch), und nahmen sich dann oft einheimliche Nich-Han-Frauen.Aber traditionell galt sowieso jemand als Han, der väterlicherseits han-chinesisch war. Der Gründerkaiser der Tang-Dynastie hatte mütterlicherseits "barbarisches" Blut (die Mutter war eine Xianbei), trotzdem galt er als Han. Der Kaiser Kangxi der Qing-Dynastie war hingegen mütterlicherseits han-chinesisch, kein seriöser Historiker würde auf die Idee kommen zu behaupten, Kangxi wäre deshalb ein Han. Die ethnische Selbstidentifikation der Han und vieler anderer Völker in China war mit der väterlichen Seite verknüpft.

In Nordchina hatten diverse Nomadenvöker der Geschichte, z.B. Xianbei, gewisse Einflüsse auf die genetische Zusammensetzung der Nord-Han gehabt, aber deren Einflüsse waren auch viel geringer als oft angenommen, wie Forschungen zeigten. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Abstammung der Han im Vergleich zu den Deutschen oder Japanern oder Mongolen oder Koreanern oder Engländern und vielen anderen Völkern recht homogen ist, obwohl es 1,3 Milliarden Han gibt. Das ist schon bemerkenswert.Dies ist nur eine wissenschaftliche Feststellung.

Allerdings hast du auch recht, insofern, dass die Tibeter und Han, obwohl ursprünglich der gleichen Abstammung, sich kulturell und sprachlich doch sehr unterschiedlich entwickelt haben.Schon vor tausenden Jahren waren sich beide Gruppen bereits fremd geworden und konnten sich kaum noch verständigen.Die Han sind ja sesshaft geworden und haben sich der Agrarkultur bemächtigt, die Tibeter lebten noch bis vor kurzem vorwiegend nomadisch.

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 08.06.2012, 14:44
von edmund27
Luntan hat geschrieben:
blackrice hat geschrieben:beowulf, das hört man gerne! xiexie! und BTW: die Bayern geniessen eine besonderen (hervorragenden) Status all over the world ;-)
Allgemein ist es besser wenn man im Ausland sagt man sei Bayer als Deutscher... da wird man dann nicht für die Untaten von einem Oesterreicher mitverantwortlich gemacht 8)
Endlich jemand der das richtig verstanden hat. 8) 8) 8)

Re: Unmenschliches vorgehen der Kommunisten aus Peking in Ti

Verfasst: 08.06.2012, 14:52
von Aremonus
Also die Herrschaft eines Landes über ein Gebiet über die Genetik zu begründen, halte ich doch für sehr gefährlich.

Die einzig legitime Art, eine Herrschaft zu begründen, ist, wenn sich ein Volk einer Regierung unterordnet - also wenn man z.B. eine (nicht manipulierte) Volksbefragung bei den Tibetern durchführen würde um festzustellen, ob eine Mehrheit für oder gegen die Zugehörigkeit zu China ist und ob sie mit der Verbannung des Dalai Lama einverstanden sind oder nicht.

Ich glaube, dass sich wohl auch in einer freien Volksbefragung eine Mehrheit finden würde, die für den Verbleib in der Volksrepublik wäre. Schon alleine wirtschaftlich gesehen profitiert Tibet extrem von China - und dürfte die Religion etwas freier gelebt werden, wäre wohl jeder zufrieden. Nicht einmal der Dalai Lama fordert mehr die Unabhängigkeit Tibets... das sind nur noch ein paar Loser, die sich wichtig machen wollen und etwa so ernst genommen werden können wie Fussballfans am Ende eines verlorenen Spiels.