Höhere Wesenheiten (oder Götter) vorzuschieben, heisst für mich diese Verantwortung zu leugnen und sich bei nicht genehmen Entwicklungen/Ereignissen auf "die Höheren Mächte" zu berufen - und gegen deren Willen kann man ja nichts machen ...
Sorry, das kanns nicht sein.
Mit "Gottes Wille" wurden Kriege gerechtfertigt, die einzig und allein nur der Machterhaltung bzw. deren Ausweitung zum Ziel hatten.
Was zu früheren Zeiten das Christentum zur Maxime des Handelns erhoben hatte wird heute von den Hardcore-Islamisten oder den ultraorthodoxen Juden in veränderter Form fortgeführt.
Eigene Machtansprüche durch "Gottes Wille" zu rechtfertigen "Halleluja" kann ich dazu nur sagen
Nochmal kurz zu Tibet: Sicher leiden Teile der tibetischen Bevölkerung unter Repressalien der Han-Chinesen - und das ist natürlich verwerflich.
Ob das aber - wie von der tibetischen "Exil-Regierung" immer wieder behauptet wird - auf die Mehrheit der Tibeter zutrifft steht auf einen anderen Blatt.
Man mag vieles (manches auch zu Recht) verurteilen, was die chin. Regierung in Tibet macht.
Unbestritten ist aber, dass sie das vor dem Einmarsch in Tibet geltende Feudal-System (von dem nicht zuletzt die Lamas profitierten) beseitigt haben und Tibet u.a. eine moderne Infrastruktur und ein Gesundheitssystem gebracht haben.
Wobei Letzteres - wie in ganz China - natürlich noch stark verbesserungswürdig ist.


