Sprach-Umfeld schaffen
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Re: Sprach-Umfeld schaffen
Das Problem, was ich mit den ganzen Kursen hier in Deutschland habe und auch den Lehrbuechern...
Man lernt zwar die Grammatik und die Woerter, aber das Alltagschinesisch ist dann doch ein anderes. Aber so geht es wohl auch den Leuten, die Deutsch lernen. Das Lehrbuchdeutsch ist Deutsch, was so heutzutage niemand im Alltag spricht.
Das andere Problem an Chinesisch ist das Hoerverstaendnis. Da helfen imo aber auch Serien oder Filme nicht viel, sondern man sollte hier sein. Ich hab in Deutschland recht viele chinesischsprachige Filme geschaut und Serien, aber nun da ich seit ca. 1 Monat hier bin kann ich sagen, dass man wirklich im Umfeld sein muss um das Hoerverstaendnis gut zu "trainieren".
Sind jetzt aber auch nur meine Erfahrungen.
Man lernt zwar die Grammatik und die Woerter, aber das Alltagschinesisch ist dann doch ein anderes. Aber so geht es wohl auch den Leuten, die Deutsch lernen. Das Lehrbuchdeutsch ist Deutsch, was so heutzutage niemand im Alltag spricht.
Das andere Problem an Chinesisch ist das Hoerverstaendnis. Da helfen imo aber auch Serien oder Filme nicht viel, sondern man sollte hier sein. Ich hab in Deutschland recht viele chinesischsprachige Filme geschaut und Serien, aber nun da ich seit ca. 1 Monat hier bin kann ich sagen, dass man wirklich im Umfeld sein muss um das Hoerverstaendnis gut zu "trainieren".
Sind jetzt aber auch nur meine Erfahrungen.
Re: Sprach-Umfeld schaffen
Mja, aber das ist eigentlich immer so.Phytagoras hat geschrieben:Das Problem, was ich mit den ganzen Kursen hier in Deutschland habe und auch den Lehrbuechern...
Man lernt zwar die Grammatik und die Woerter, aber das Alltagschinesisch ist dann doch ein anderes. Aber so geht es wohl auch den Leuten, die Deutsch lernen. Das Lehrbuchdeutsch ist Deutsch, was so heutzutage niemand im Alltag spricht.
Das einzige Lehrbuch, was ich wirklich gut und praxisnah fand ist "A key to Chinese speech and writing"
Die Lektionen da waren zumindest in Buch 1 relativ aktuell und nuetzlich (und die Charaktere hatten tatsaechlich chinesische Namen
Ich finde schon, dass Filme und TV Serien gut fuers Hoerverstaendnis sind. Allein um ein Gefuehl fuer den Klang der Sprache zu kriegen. Dass die Leute so nicht auf der Strasse reden ist klar, das lernt sich am besten immer noch inmitten von Chinesen. Aber sofern das nicht moeglich ist, ruhig so viel Fernsehen kucken wie geht. Podcasts sind manchmal auch recht amuesant. Damit habe ich echt nuetzliche Sachen gelernt, noch bevor ich irgendwelche bodenstaendige Vokabeln kannte
Re: Sprach-Umfeld schaffen
Naja, der Sprung von der Lehrbuchsprache zum "richtigen" Leben ist immer ein grosser Schritt! Das ging mir mit Spanisch nicht anders! Und selbst als ich Nachrichten im Fernsehen gut verstand, war es noch einmal was anderes, meinen Freund zu verstehen. Als ich mich auf seine persoenliche Art zu sprechen gut eingeschossen hatte und dann hier lebte.....verstand ich erst mal NUR noch Bahnhof! Die nuschelten sich da was zusammen, das hatte mit dem "akademischen" aus dem Fernsehen wenig zu tun!
Obwohl ich mittlerweile wirklich keinerlei Verstaendnisschwierigkeiten mehr habe, ist es aber immer noch so, dass mich Kreuz-und-quer Gespraeche z.B. in einer Kneipe unheimlich anstrengen. Nach ca. einer halben Stunde klinke ich mich da aus und reagiere nur noch, wenn mich jemand direkt anspricht. Was mir den Ruf eingebracht hat, eine etwas geistesabwesende "Traemerin" zu sein.....
Dass das "im Land" leben das beste Training ist, ist unbestritten! Aber sicher geht es besser und schneller, wenn man schon einen kleinen "Sprach-Rucksack" mitbringt!
An all die, die in China leben:
was sind denn so die Eigenheiten, mit denen ihr nur schwer klarkommt? Ich meine, man kann Wissen, das dies und jenes in dem betreffenden Land so-und-so ist und man kann sich auch mehr oder weniger anpassen, aber es gibt halt einfach Dinge, die das persoenliche Lebensgefuehl beeinflussen und da hilf alles Wissen nur wenig.
Kleines Beispiel: hier in Spanien z.B. wird selten lauthals und offen heraus gelacht. Gut, sie machen Witze und amuesieren sich, aber so richtig auf die Schenkel hauen und losgackern tut eigentlich niemand. Ein bisschen grinsen und dezent in sich hineinglucksen, das ist so das hoechste!
Was sind so eure Erfahrungen?
Platero
Obwohl ich mittlerweile wirklich keinerlei Verstaendnisschwierigkeiten mehr habe, ist es aber immer noch so, dass mich Kreuz-und-quer Gespraeche z.B. in einer Kneipe unheimlich anstrengen. Nach ca. einer halben Stunde klinke ich mich da aus und reagiere nur noch, wenn mich jemand direkt anspricht. Was mir den Ruf eingebracht hat, eine etwas geistesabwesende "Traemerin" zu sein.....
Dass das "im Land" leben das beste Training ist, ist unbestritten! Aber sicher geht es besser und schneller, wenn man schon einen kleinen "Sprach-Rucksack" mitbringt!
An all die, die in China leben:
was sind denn so die Eigenheiten, mit denen ihr nur schwer klarkommt? Ich meine, man kann Wissen, das dies und jenes in dem betreffenden Land so-und-so ist und man kann sich auch mehr oder weniger anpassen, aber es gibt halt einfach Dinge, die das persoenliche Lebensgefuehl beeinflussen und da hilf alles Wissen nur wenig.
Kleines Beispiel: hier in Spanien z.B. wird selten lauthals und offen heraus gelacht. Gut, sie machen Witze und amuesieren sich, aber so richtig auf die Schenkel hauen und losgackern tut eigentlich niemand. Ein bisschen grinsen und dezent in sich hineinglucksen, das ist so das hoechste!
Was sind so eure Erfahrungen?
Platero
Re: Sprach-Umfeld schaffen
Da schliesse ich mich zu einem Teil an. Bevor ich (6 Monate) nach China ging, hatte ich hier ein Jahr Chinesischunterricht in einer Kleingruppe. Dasselbe habe ich dann in China in einer Woche (!!) mit täglich 4h Unterricht gelernt. Das einzige, was mir wirklcih etwas gebracht hat, ist dass ich die Anweisungen der Lehrerin (Buch aufschlagen auf Seite X) schon einigermassen verstanden habe. So konnte ich mich von Anfang an auf den Unterricht und den Stoff konzentrieren.Platero64 hat geschrieben: Dass das "im Land" leben das beste Training ist, ist unbestritten! Aber sicher geht es besser und schneller, wenn man schon einen kleinen "Sprach-Rucksack" mitbringt!
Ich habe mir nun nicht wirklich alles durchgelesen (shame on me
Wenn du dort leben solltest, such dir unbedingt sobald du angekommen bist einen Lehrer, der möglichst kein Englisch spricht. Du lernst so (mit Händen und Füssen) viel viel schneller. So ist jedenfalls meine Erfahrung. Weiter habe ich mir irgendwann ein Wörterbuch gekauft um im Notfall auf gewisse Wörter zeigen zu können, wenn ich sie schon nicht (oder eher nicht richtig...) aussprechen konnte. Ich habe mein Wörterbuch selbst heute immer dabei, allerdings verstaubt es immer mehr. Nach den 6 Monaten kann ich mich nun auch nach einiger Zeit Abwesenheit sehr gut im Alltag verständigen. Allerdings liegen mir Sprachen auch. Wie das bei dir ist weiss ich nicht.
Obwohl ich nicht mehr dort lebe möchte ich doch darauf antworten. Ich persönlich kam am wenigsten mit dem Graben arm/reich klar. Regelmässig hatte ich den Koller, weil neben dem vielen Prunk halt auch viel Armut besteht. An alles andere (Spucken und co.) konnte ich mich gewöhnen.Platero64 hat geschrieben: was sind denn so die Eigenheiten, mit denen ihr nur schwer klarkommt?
Tolle kleine Patzer:
"The official language of Switzerland is Germany."
"China ist meine Lieblingsstadt in Japan!"
"You can say you to me."
"The official language of Switzerland is Germany."
"China ist meine Lieblingsstadt in Japan!"
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Re: Sprach-Umfeld schaffen
Das liegt ganz klar an Deinem Spanischen Freundeskreis. Spanier waren damals in meiner WG immer unter den lautesten.Platero64 hat geschrieben: Kleines Beispiel: hier in Spanien z.B. wird selten lauthals und offen heraus gelacht. Gut, sie machen Witze und amuesieren sich, aber so richtig auf die Schenkel hauen und losgackern tut eigentlich niemand. Ein bisschen grinsen und dezent in sich hineinglucksen, das ist so das hoechste!
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Re: Sprach-Umfeld schaffen
Rosetta-Stone ist nicht schlecht. Lerne ruhig damit.
Die Kunst des Chinesischlernens besteht nicht darin, sich Tage lang Gedanken über gute Lernmethoden zu machen (*1) bevor man sie (wenn überhaupt) dann ausprobiert, sondern einfach anzufangen und so viele Lernwege wie möglich einzuschlagen.
Kaufe und nutze alles, was dir verdächtig vorkommt. Kinderbücher, Lernbücher, Comics, Computerspiele, Filme, Podcasts etc. pp.
Das beste ist aber immer ein guter Chinesischkurs + Lernbuch. Die Problematik von Kinderbüchern kann ich bestätigen (ich habe hier welche rumliegen), zu Anfang sind didatikische Lernbücher das aller Beste.
Ich hatte mir für das Chinesisch- und Japanischlernen auch einige Lernmittel zu früh gekauft. Einige Bücher lagen nach dem Kauf gleich wieder in der Ecke, weil ich den nötigen Wissenstand noch nicht hatte. Irgendwann war es dann aber so weit und es ging weiter, tat ganz schön gut, das frühere Kaudawelsch auf einmal verstehen zu können.
Das schwierigste ist die Motivation bei zu behalten. Die Basics hast du in 1-2 Jahren drauf und dann wird es schwieriger! Bei China fällt es schon meistens leicht, denn China ist/wird wichtig in der Welt (meisten Sprecher, Exportweltmeister, angehende Militätmacht, Wirtschaftsmacht etc.), aber wie wichtig das einem ist, hängt von den eigenen Interessen ab.
Hätte nur ein Arbeitgeber Interesse daran gehabt, dass ich Chinesisch sprechen/verstehen kann, wäre ich nicht weit gekommen (*2).
Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn, Chinesisch ohne die Schrift zu lernen, auch wenn das sehr viele tun und diese Methode verteidigen. So 1000-2000 Schriftzeichen zu verstehen (schreiben können ist nochmal ein anderes Thema und nicht so wichtig) hilft in China _enorm_ weiter! Schilder, Anzeigen, Fahrpläne usw. lesen können erleichtert den Alltag und hat man eventuell sogar eher drauf, als wirklich Gesprochenes sicher zu verstehen.
(*1) Würde und hätte ich meinen eigenen Tipp mehr beherzigt, könnte ich bestimmt schon verhandlungssicher Chinesisch sprechen
(*2) Weit gekommen ist relativ, mein Chinesisch ist letztendlich kacke, aber dafür, dass ich keinen langen Chinaaufenthalt am Stück hatte, erlaube ich mir mal, meine Chinesischkenntnisse als "gar nicht so schlecht" zu betiteln
Die Kunst des Chinesischlernens besteht nicht darin, sich Tage lang Gedanken über gute Lernmethoden zu machen (*1) bevor man sie (wenn überhaupt) dann ausprobiert, sondern einfach anzufangen und so viele Lernwege wie möglich einzuschlagen.
Kaufe und nutze alles, was dir verdächtig vorkommt. Kinderbücher, Lernbücher, Comics, Computerspiele, Filme, Podcasts etc. pp.
Das beste ist aber immer ein guter Chinesischkurs + Lernbuch. Die Problematik von Kinderbüchern kann ich bestätigen (ich habe hier welche rumliegen), zu Anfang sind didatikische Lernbücher das aller Beste.
Ich hatte mir für das Chinesisch- und Japanischlernen auch einige Lernmittel zu früh gekauft. Einige Bücher lagen nach dem Kauf gleich wieder in der Ecke, weil ich den nötigen Wissenstand noch nicht hatte. Irgendwann war es dann aber so weit und es ging weiter, tat ganz schön gut, das frühere Kaudawelsch auf einmal verstehen zu können.
Das schwierigste ist die Motivation bei zu behalten. Die Basics hast du in 1-2 Jahren drauf und dann wird es schwieriger! Bei China fällt es schon meistens leicht, denn China ist/wird wichtig in der Welt (meisten Sprecher, Exportweltmeister, angehende Militätmacht, Wirtschaftsmacht etc.), aber wie wichtig das einem ist, hängt von den eigenen Interessen ab.
Hätte nur ein Arbeitgeber Interesse daran gehabt, dass ich Chinesisch sprechen/verstehen kann, wäre ich nicht weit gekommen (*2).
Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn, Chinesisch ohne die Schrift zu lernen, auch wenn das sehr viele tun und diese Methode verteidigen. So 1000-2000 Schriftzeichen zu verstehen (schreiben können ist nochmal ein anderes Thema und nicht so wichtig) hilft in China _enorm_ weiter! Schilder, Anzeigen, Fahrpläne usw. lesen können erleichtert den Alltag und hat man eventuell sogar eher drauf, als wirklich Gesprochenes sicher zu verstehen.
(*1) Würde und hätte ich meinen eigenen Tipp mehr beherzigt, könnte ich bestimmt schon verhandlungssicher Chinesisch sprechen
(*2) Weit gekommen ist relativ, mein Chinesisch ist letztendlich kacke, aber dafür, dass ich keinen langen Chinaaufenthalt am Stück hatte, erlaube ich mir mal, meine Chinesischkenntnisse als "gar nicht so schlecht" zu betiteln
Re: Sprach-Umfeld schaffen
Sodale, ich ziehe mein Frage "was beeintraechtigt evtl euer Lebensgefuehl?" zurueck. Habe in den anderen Threads gestoebert und ein paar ausgesprochene Perlen gefunden und denke, ich kann erahnen, welcher Art die "Beeintraechtigungen" wohl im allg. so sind. (ups. man darf ja hier gar nicht verallgemeinern, das ist pol. unkorrekt, denn China iat gross, DEN Chinesen gibt es nicht und ueberhaupt muss man alles erst vielschichtig beleuchten und vor dem entsprechenden kulturellen Hintergrund sehen).....
Was ich allerding NICHT gefunden habe ist, dass mal Jemand schreibt, was ihm genau gefaellt. Irgendwas muss euch ja gefallen (ausser den Maedels, was in meinem Fall irrelevant ist), sonst waert ihr nicht dort! Von denen, die gegen ihren ausdruecklichen Willen von der Firma abgeordert wurden, vielleicht mal abgesehen.
Auf jeden Fall bin ich mir nun (fast) sicher, dass ich versuchen werde, eine Stationnierung vor Ort zu vermeiden und es bei gelegentlichen Geschaeftsbesuchen zu belassen. Das duerfte auch schon "harter Tobak" werden....
Ist aber schon recht spassig bei euch, wenn ihr denn ab und an mal nicht ganz so ernst und ausgewogen zu Gange seid!
Platero64
Was ich allerding NICHT gefunden habe ist, dass mal Jemand schreibt, was ihm genau gefaellt. Irgendwas muss euch ja gefallen (ausser den Maedels, was in meinem Fall irrelevant ist), sonst waert ihr nicht dort! Von denen, die gegen ihren ausdruecklichen Willen von der Firma abgeordert wurden, vielleicht mal abgesehen.
Auf jeden Fall bin ich mir nun (fast) sicher, dass ich versuchen werde, eine Stationnierung vor Ort zu vermeiden und es bei gelegentlichen Geschaeftsbesuchen zu belassen. Das duerfte auch schon "harter Tobak" werden....
Ist aber schon recht spassig bei euch, wenn ihr denn ab und an mal nicht ganz so ernst und ausgewogen zu Gange seid!
Platero64
Re: Sprach-Umfeld schaffen
Mir gefaellt mein Leben hier. Mein Job, meine WG, meine Freunde. Das haette auch sonst wo genauso sein koennen, aber hat sich nun in China ergeben. Sonst hat mich China nie wirklich interessiert.Platero64 hat geschrieben: Was ich allerding NICHT gefunden habe ist, dass mal Jemand schreibt, was ihm genau gefaellt. Irgendwas muss euch ja gefallen (ausser den Maedels, was in meinem Fall irrelevant ist), sonst waert ihr nicht dort! Von denen, die gegen ihren ausdruecklichen Willen von der Firma abgeordert wurden, vielleicht mal abgesehen.
Mir hats hier aber von Anfang an gefallen. Hab vorher in Indonesien und Japan gewohnt & China ist so ein Ding in der Mitte (
Re: Sprach-Umfeld schaffen
Und was bringt Dich dazu in ein Bankrottland wie Spanien leben zu gehen?
Da triffst Du doch nur Olivenpflücker, Siestapenner, Stierfolterer und Deutsche Rentner
Damit will ich sagen es lässt sich schwer definieren und argumentieren was genau der Vorteil ist. Die Nachteile dagegen lassen sich eher finden. Selber habe ich auch schon in Spanien und Lateinamerika gelebt und gearbeitet und ziehe es vor an den meisten Orten in China zu leben. Probier es einmal…
Da triffst Du doch nur Olivenpflücker, Siestapenner, Stierfolterer und Deutsche Rentner
Damit will ich sagen es lässt sich schwer definieren und argumentieren was genau der Vorteil ist. Die Nachteile dagegen lassen sich eher finden. Selber habe ich auch schon in Spanien und Lateinamerika gelebt und gearbeitet und ziehe es vor an den meisten Orten in China zu leben. Probier es einmal…
Re: Sprach-Umfeld schaffen
@Luntan, die Aussicht auf wirtschaftliche Prosperitaet und berufliche Entwicklungsmoeglichkeiten war es ganz sicher nicht! Trotzdem waere ich natuerlich in der Lage, spontan ein paar Vorzuege meines Gastlandes zu nennen, wenn mich jemand danach fragen wuerde! X-Nachteile natuerlich auch.....
Ich wuerde mich ja auch gerne in die Reihe der professionellen Siesta-Penner einreihen, allein auch dazu benoetigt man ein Minimum an Geld....
Es waere ja auch moeglich gewesen, das Du schreibst, MIR gefaellt das Leben in einer brummenden, umtriebigen modernen Grosstadt, in einer Gesellschaft im Wandel, das exotische Flair der Landschaft, z.B.
Wenn ich ganz allein fuer mich abwaege, dass mir:
Laendliches Leben gut gefaellt (ohne Olivenpflucker zu sein!)
Mir MEINE Tiere wichtig sind (was andere mit IHREN Tieren machen, da reg ich mich ja schon lange nicht mehr auf, versuche es zumindest)
Mir (persoenlich!) ein Wohnen ohne zumindest eine Terasse, Hinterhof, besser noch Garten, wenig attraktiv erscheint und das in Mega-Metropolen der ganzen Welt eher nicht der Fall ist, in einer Super-Mega-Metropole wie Shanghai noch viel weniger.
Ich schon die Stehklos in Frankreich aeussert gewoehnungsbeduerftig fand
Ich nur schlecht damit umgehen kann, in der Landschaft erst mal durch den "Muellguertel" rund um jedwede menschliche Ansiedlung zu stapfen, bevor es in die Natur hinaus geht
Wieso darf man das hier nicht sagen, dass die "Kosten-Nutzen-Rechnung" vermutlich nicht aufgehen wird?
Wenn ich sagen wuerde, ich glaube, ich moechte nicht so gerne in den USA leben, taet sich doch auch keiner aufregen, obwohl es auch da sicher ein Unterschied ist, ob man an der West-oder Ostkueste lebt!
Und ich muss doch auch nicht freudig jede Herdplatte anfassen, bloss weil Jemand sagt "Probiers einfach mal, es tut gar nicht so weh!"
Platero64
Ich wuerde mich ja auch gerne in die Reihe der professionellen Siesta-Penner einreihen, allein auch dazu benoetigt man ein Minimum an Geld....
Es waere ja auch moeglich gewesen, das Du schreibst, MIR gefaellt das Leben in einer brummenden, umtriebigen modernen Grosstadt, in einer Gesellschaft im Wandel, das exotische Flair der Landschaft, z.B.
Wenn ich ganz allein fuer mich abwaege, dass mir:
Laendliches Leben gut gefaellt (ohne Olivenpflucker zu sein!)
Mir MEINE Tiere wichtig sind (was andere mit IHREN Tieren machen, da reg ich mich ja schon lange nicht mehr auf, versuche es zumindest)
Mir (persoenlich!) ein Wohnen ohne zumindest eine Terasse, Hinterhof, besser noch Garten, wenig attraktiv erscheint und das in Mega-Metropolen der ganzen Welt eher nicht der Fall ist, in einer Super-Mega-Metropole wie Shanghai noch viel weniger.
Ich schon die Stehklos in Frankreich aeussert gewoehnungsbeduerftig fand
Ich nur schlecht damit umgehen kann, in der Landschaft erst mal durch den "Muellguertel" rund um jedwede menschliche Ansiedlung zu stapfen, bevor es in die Natur hinaus geht
Wieso darf man das hier nicht sagen, dass die "Kosten-Nutzen-Rechnung" vermutlich nicht aufgehen wird?
Wenn ich sagen wuerde, ich glaube, ich moechte nicht so gerne in den USA leben, taet sich doch auch keiner aufregen, obwohl es auch da sicher ein Unterschied ist, ob man an der West-oder Ostkueste lebt!
Und ich muss doch auch nicht freudig jede Herdplatte anfassen, bloss weil Jemand sagt "Probiers einfach mal, es tut gar nicht so weh!"
Platero64
Re: Sprach-Umfeld schaffen
Das ist alles nur eine Frage zwischen Daumen und ZeigefingerPlatero64 hat geschrieben:Mir (persoenlich!) ein Wohnen ohne zumindest eine Terasse, Hinterhof, besser noch Garten, wenig attraktiv erscheint und das in Mega-Metropolen der ganzen Welt eher nicht der Fall ist, in einer Super-Mega-Metropole wie Shanghai noch viel weniger.
Ich weiß ja nicht, wo du das her hast, aber im direkten Vergleich Shanghai - Kanaren ist Shanghai meilenweit vorn, was die Entsorgung von Müll angeht.Platero64 hat geschrieben:Ich nur schlecht damit umgehen kann, in der Landschaft erst mal durch den "Muellguertel" rund um jedwede menschliche Ansiedlung zu stapfen, bevor es in die Natur hinaus geht
Stimmt, wenn man davon ausgeht, dass du schon mal da warst und dir ein eigenes Bild gemacht hast.Platero64 hat geschrieben:Wenn ich sagen wuerde, ich glaube, ich moechte nicht so gerne in den USA leben, taet sich doch auch keiner aufregen...
Man kann sich über China kein Bild machen, wenn man sich nur auf die Meinungen anderer verlässt. Man muss da gewesen sein. Es existieren so viele Vorurteile, dass es einem schaudert. Das fällt mir immer wieder auf, wenn Leute, die nach China wollen, Infos suchen. Was da stellenweise für Fragen kommen..., unglaublich.
Der Vergleich hinkt ein wenig. Das eine Herdplatte Verbrennungen verursacht ist keine subjektive Einschätzung einzelner Personen, sondern eine Tatsache. Ob China "schön" oder "nicht schön" ist, liegt aber sehr wohl im Auge des Betrachters. Das kann man meiner Meinung nach nur aufgrund eigener Erfahrungen beurteilen.Platero64 hat geschrieben:Und ich muss doch auch nicht freudig jede Herdplatte anfassen, bloss weil Jemand sagt "Probiers einfach mal, es tut gar nicht so weh!"
Mir gefällt Shanghai, weil die Stadt alles bietet. Man kann an einem Imbissstand für 10 RMB essen oder sich 50 m weiter für 500 RMB an einem Buffet mit allen möglichen Delikatessen satt essen. Ich kann in 10 stöckigen Supermalls shoppen gehen, oder durch einen Park schlendern. Ich persönlich brauche weder Shoppingmalls noch Champanger, aber wenn ich wollte, könnte ich das haben. Wenn man sich ein bisschen bemüht, findet man genügend ruhige Ecken, in denen man von den Menschenmengen verschont bleibt. Auf mich hat die Stadt auch nicht bedrohlich gewirkt und ich hatte auch in der hintersten Gasse keine Angst.Platero64 hat geschrieben:Was ich allerdings NICHT gefunden habe ist, dass mal Jemand schreibt, was ihm genau gefaellt.
Dankeschön. Ernst werden wir nur, wenn unsere missionarische Seite die Oberhand gewinnt und der Aufklärungsdrang zu stark wirdPlatero64 hat geschrieben:Ist aber schon recht spassig bei euch, wenn ihr denn ab und an mal nicht ganz so ernst und ausgewogen zu Gange seid!
Re: Sprach-Umfeld schaffen
bittesehrPlatero64 hat geschrieben: Was ich allerding NICHT gefunden habe ist, dass mal Jemand schreibt, was ihm genau gefaellt. Irgendwas muss euch ja gefallen (ausser den Maedels, was in meinem Fall irrelevant ist), sonst waert ihr nicht dort! Von denen, die gegen ihren ausdruecklichen Willen von der Firma abgeordert wurden, vielleicht mal abgesehen.
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Re: Sprach-Umfeld schaffen
Klar gibt es Balkone, und die sind meist vollgestopft mit Waschmaschinen, Kartons, Kleiderschränken und sonstigem Müll, weil in der Wohnung kein Platz dafür ist, und haben einen durchschnittlichen Abstand von 1,5 m zur gegenüberliegender Wohnung. In China ist man daher meist genaustens informiert, was die Nachbarn zu abend essen, im Fernsehen ansehen und worüber gerade gestritten wird (und natürlich umgekehrt). Ich denke nicht, dass es das ist, was dem TE vorschwebte.corneta hat geschrieben:Das ist alles nur eine Frage zwischen Daumen und ZeigefingerPlatero64 hat geschrieben:Mir (persoenlich!) ein Wohnen ohne zumindest eine Terasse, Hinterhof, besser noch Garten, wenig attraktiv erscheint und das in Mega-Metropolen der ganzen Welt eher nicht der Fall ist, in einer Super-Mega-Metropole wie Shanghai noch viel weniger.. In den klassischen Expat-Wohnsiedlingen sind Gärten durchaus verbreitet und auch in den normalen Wohnblöcken gibt es fast immer einen Balkon.
Ein kleiner Balkon im 25. Stock in einem Wohnblock in Shanghai ist schon was anderes als eigener Garten im eher dünn besiedelten Spanien. Ich persönlich kann jedenfalls gut verstehen, warum man nicht in einer Megastadt wie Shanghai leben möchte. Ich war vor vielen Jahren dort, und habe null Interesse, da wieder hinzugehen, ganz zu schweigen von dort leben. Es gibt auf der Welt viel was mich reizen würde, Shanghai ist ganz unten auf der Liste.
Muß es auch, sonst wären die Bewohner schon längst im Müll erstickt. Und es geht hier keineswegs darum, wie die Müllentsorgung in einzelnen Städten funktioniert, sondern wie hoffnungslos verschmutzt und verpestet China allgemein ist. Da braucht man nicht ständig mit dem tollen Shanghai als Musterbeispiel kommen. Bringt ja super viel, wenn ein zwei Vorzeigestädte für die Medien aufpoliert werden, der Rest des Landes aber im Müll und Smog versinkt.Ich weiß ja nicht, wo du das her hast, aber im direkten Vergleich Shanghai - Kanaren ist Shanghai meilenweit vorn, was die Entsorgung von Müll angeht.
Und wozu eigentlich immer Leute missionieren wollen? Akzeptiert doch dass nicht jeder ein Chinafreak ist! Für manche mag das Land geeignet sein, aber nicht für alle. Ich jedenfalls kann gut verstehen, warum man sich in Spanien wohler fühlt (vor allem wenn man die Sprache kann) als in einem krass überbevölkerten, lauten, schmutzigen Land mit rücksichtslosen, ultra-nationalistischen, arroganten, lauten Menschen, die keine Manieren haben. Das ist natürlich stark übertrieben und verallgemeinernd. Aber es kann durchaus sein, dass dieses Land so auf einen wirkt.
Also lasst mal die ganze Lobhudelei und stellt China nicht als Paradies dar. Es mag viel positives hier geben, aber was man als positiv oder negativ empfindet bleibt jedem selbst überlassen.
Re: Sprach-Umfeld schaffen
Oh, Punisher, da wirst Du Dich aber jetzt unbeliebt machen, bei den Kollegen!
Jeder schreibt natuerlich aus der persoenlichen Situation und Erfahrung heraus. Und dass Niemand gerne weltweit publiziert "ich sitze hier in....und es ist einfach nur grausig, ich weiss aber nicht, wie ich hier wieder wegkomme, weil der Job dranhaengt, Familie vorhanden ist.....etc". Das kann ich verstehen.
Mir war halt nur aufgefallen, dass die durchaus in anderen Threads angerissenen "Negativ-Punkte" durchaus die Punkte sind, die mir schon in Spanien ab und an auf den Senkel gehen, nur in der dritten Potenz!
Z.B. wohne ich in einem Haus, das direkt an die Strasse gebaut ist, noch nicht mal einen Buergersteig gibt es. Das heisst, alles, was in der Wohnung gesprochen wird, ist auf der Strasse (bei halbjaehrig durchgehend offenen Fenstern) klar und deutlich zu vernehmen.....also hat man nur die Wahl, zu fluestern, oder vor Hitze einzugehen..... was die anderen sprechen, hoere ich natuerlich ebenso, interessiert mich aber meistens nicht, im Gegensatz zu den Spaniern, die fuer so was auch u.U. mehrere Zigaretten lang stehen bleiben, um auch wirklich alles mitzukriegen.
So was halt. Klar haette ich das Problem nicht, wenn ich mir eine abseits gelegene Finca leisten koennte! Die haben dann aber wiederum oft keinen Strom, nur Generator. Auch das bringt so seine Schwierigkeiten, und ist nicht "romantisch" oder abenteuerlich, sondern nur nervig.
Meine persoenliche Situation ist halt die, dass mir ein Job angeboten wurde (wie bereits erwaehnt), mit dem Hinweis, Basics der Sprache sind ein Muss. Genauere Einzelheiten hatten wir noch nicht besprochen, ich sollte mich dann wieder melden, wenn ich durch das "Steine-Programm" durch bin. Ob ich vor Ort eingesetzt werden soll, oder es eher eine int. vermittelnde Taetigkeit mit hin-und-her-reisen wird, weiss ich auch noch nicht. Zuviele Details moecht ich hier nicht schreiben, denn die Sache ist so speziell, dass sich (fast) jeder ausmalen kann, worum es geht.
Fazit: ich haette gerne DIESEN Job, das ist genau das, was ich machen moechte! Sollte das einen Umzug beinhalten (waere auch nicht Shanghai direkt, sondern ca. 2 Std. Autofahrt entfernt), dann muessten die mir "schon den A.... vergolden"! Also eher Schmerzensgeld als ein normales Gehalt zahlen!
Von daher weiss ich jetzt besser, in welche Richtung ich bei den Verhandlungen gehen muss.....und genau das war es, was ich hier in meinem Thread versuchte, auszuloten!
Insofern habt ihr mir doch sehr weitergeholfen!
Danke,
Platero
Jeder schreibt natuerlich aus der persoenlichen Situation und Erfahrung heraus. Und dass Niemand gerne weltweit publiziert "ich sitze hier in....und es ist einfach nur grausig, ich weiss aber nicht, wie ich hier wieder wegkomme, weil der Job dranhaengt, Familie vorhanden ist.....etc". Das kann ich verstehen.
Mir war halt nur aufgefallen, dass die durchaus in anderen Threads angerissenen "Negativ-Punkte" durchaus die Punkte sind, die mir schon in Spanien ab und an auf den Senkel gehen, nur in der dritten Potenz!
Z.B. wohne ich in einem Haus, das direkt an die Strasse gebaut ist, noch nicht mal einen Buergersteig gibt es. Das heisst, alles, was in der Wohnung gesprochen wird, ist auf der Strasse (bei halbjaehrig durchgehend offenen Fenstern) klar und deutlich zu vernehmen.....also hat man nur die Wahl, zu fluestern, oder vor Hitze einzugehen..... was die anderen sprechen, hoere ich natuerlich ebenso, interessiert mich aber meistens nicht, im Gegensatz zu den Spaniern, die fuer so was auch u.U. mehrere Zigaretten lang stehen bleiben, um auch wirklich alles mitzukriegen.
So was halt. Klar haette ich das Problem nicht, wenn ich mir eine abseits gelegene Finca leisten koennte! Die haben dann aber wiederum oft keinen Strom, nur Generator. Auch das bringt so seine Schwierigkeiten, und ist nicht "romantisch" oder abenteuerlich, sondern nur nervig.
Meine persoenliche Situation ist halt die, dass mir ein Job angeboten wurde (wie bereits erwaehnt), mit dem Hinweis, Basics der Sprache sind ein Muss. Genauere Einzelheiten hatten wir noch nicht besprochen, ich sollte mich dann wieder melden, wenn ich durch das "Steine-Programm" durch bin. Ob ich vor Ort eingesetzt werden soll, oder es eher eine int. vermittelnde Taetigkeit mit hin-und-her-reisen wird, weiss ich auch noch nicht. Zuviele Details moecht ich hier nicht schreiben, denn die Sache ist so speziell, dass sich (fast) jeder ausmalen kann, worum es geht.
Fazit: ich haette gerne DIESEN Job, das ist genau das, was ich machen moechte! Sollte das einen Umzug beinhalten (waere auch nicht Shanghai direkt, sondern ca. 2 Std. Autofahrt entfernt), dann muessten die mir "schon den A.... vergolden"! Also eher Schmerzensgeld als ein normales Gehalt zahlen!
Von daher weiss ich jetzt besser, in welche Richtung ich bei den Verhandlungen gehen muss.....und genau das war es, was ich hier in meinem Thread versuchte, auszuloten!
Insofern habt ihr mir doch sehr weitergeholfen!
Danke,
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Re: Sprach-Umfeld schaffen
Haha, unbeliebt? Das würde mich wenig kratzen.Platero64 hat geschrieben:Oh, Punisher, da wirst Du Dich aber jetzt unbeliebt machen, bei den Kollegen!
Jeder schreibt natuerlich aus der persoenlichen Situation und Erfahrung heraus. Und dass Niemand gerne weltweit publiziert "ich sitze hier in....und es ist einfach nur grausig, ich weiss aber nicht, wie ich hier wieder wegkomme, weil der Job dranhaengt, Familie vorhanden ist.....etc". Das kann ich verstehen.
Aber du hast mich missverstanden. Ich bezog mich keineswegs auf die eigene Wohnsituation, sondern China allgemein, jedenfalls Städte in China. Ich lebe in einem Compound mit viel grün, vielen Seen, Mangobäumen von denen jeder ernten kann, die Gärten voll mit sonstigen Obstbäumen, genug Abstand zwischen den Häusern, Felder und Palmenplantagen vor dem Wohnzimmerfenster, so gut wie kein Verkehr. Ich habe auch glücklicherweise keine unmittelbaren Nachbarn (sind meistens weg). Was am meisten nervt sind die Kläffer unten im Haus (wir sind doch in Guangdong, warum kann die nicht jemand essen??
Ist nicht immer so ruhig hier, aber doch größtenteils, was mir gerade recht ist, im Gegensatz zu den meisten Chinesen. Die brauchen offensichtlich ständig Lärm, Ruhe ist ihnen unheimlich
Das ist sicher nicht typisch für China, und ich lebe keineswegs in einem Expat-Ghetto (wenn überhaupt dann gibt es hier außer mir einen oder zwei Ausländer). Aber ich war in genug Städten (einschließlich der Stadt wo ich lebe) um zu wissen, wie der Großteil der Bevölkerung lebt (siehe voriger Beitrag).
Also, wenn du dich entschließt, in China (Shanghai?) zu leben, wirst du sehr viel erleben und finden, aber was du mit großer Wahrscheinlichkeit NICHT haben wirst ist Ruhe, Frieden und Natur.
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