laogai hat geschrieben:Ich finde es immer wieder erschreckend, wie unwissend viele Deutsche/Europäer in Bezug auf außereuropäische Geografie sind. [ ... ] Oftmals liegen zwischen dem Katastrophengebiet und dem Reisegebiet viele hundert, wenn nicht gar mehr als tausend Kilometer.
Wohl wahr (leider) ...
Ein Blick ins Internet oder den guten alten Atlas - das scheint schon zuviel verlangt zu sein
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Naja, beim (ähnlich starken) Erdbeben in Sichuan gab es ja auch noch in Beijing ein paar Verletzte, die von (kleineren) herunterfallenden Gegenständen getroffen wurden. Ein Erdbeben dieser Stärke kann also gut und gerne auch über 1500 Kilometer noch Probleme verursachen...
Aber besorgt sein würde ich deswegen nicht - rufe ihn doch einfach einmal an, dann weisst Du mehr
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
Aremonus hat geschrieben:Naja, beim (ähnlich starken) Erdbeben in Sichuan gab es ja auch noch in Beijing ein paar Verletzte, die von (kleineren) herunterfallenden Gegenständen getroffen wurden.
Nein, in Beijing wurde niemand von dem Erdbeben verletzt. Könnte natürlich sein, dass jemand beim Lesen der Nachricht vom Stuhl gefallen ist, aber das zählt nicht! Bitte bei den Tatsachen bleiben
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
Aremonus hat geschrieben:Naja, beim (ähnlich starken) Erdbeben in Sichuan gab es ja auch noch in Beijing ein paar Verletzte, die von (kleineren) herunterfallenden Gegenständen getroffen wurden. Ein Erdbeben dieser Stärke kann also gut und gerne auch über 1500 Kilometer noch Probleme verursachen...
Quelle Bild-Zeitung, oder wie?
Sorry, das ist eine der vielen ENTEN hier in China
Guten Morgen,
Auch das Erdbeben vorgestern mittag in Yunnan kann Jiangmen nicht erreicht haben. Das war an der chinesisch-burmesischen Grenze, und relativ schwach. Nicht einmal hier in Kunming war irgendwas zu spüren, und Kunming liegt ja in der Mitte von Yunnan. Also keine Sorge.
VielUnterwegs hat geschrieben:Wenn das Kraftwerk jetzt zusammenschmilzt, darf sich jeder Sorgen machen.
Man kann ihrem Mann vielleicht empfehlen sich Jodtabletten zu kaufen, falls es jetzt zu einer richtigen Kernschmelze kommt und die Wolken im Nachhinein nach China abdriften. Hier nebenbei mal der Link zum entsprechendem AKW http://maps.google.com/?ie=UTF8&t=f&ecp ... 27788&z=16
In Kunming hatte ich nicht einmal zur Zeit des Sichuan-Bebens etwas gespuert. Danach ab und zu mal bei etwas geographisch naeheren Beben und abhaengig wo man sich gerade aufhielt.
Die Sache mit den AKWs macht mir gerade wirklich Sorgen! Schoen das deutsche Politiker betonen das man in Deutschland sicher ist, da sehr weit weg...
Frage mich sowieso wie man gerade in so gefaehrdeten Gebieten auf solche Energie zurueckgreifen kann.
purble hat geschrieben:Das ich mich bisher nicht mit der Geographie beschäftigt habe liegt einfach daran, dass mein Mann zum ersten Mal einen Arbeitseinsatz im Ausland hat.
Ich habe immer noch ne riesen Angst.
Alleine schon wegen den AKWs und der Radioaktivität
Guangdong ist von Nordjapan eine ganze Strecke weg. Wohl ungefähr so wie wir von Tschernobyl. Und es ist doch wesentlich weniger Radioaktivität frei geworden als in Tschernobyl.
Die Betreiber wiedersprechen sich den ganzen Morgen selbst...
Explosion - keine schäden, ablassen von verstrahltem Gas - leichte schäden, Kernschmelze - kaum schäden.
Mal sehen wann da was eindeutiges kommt... im Zweifel glaube ich der Atomaufsichtsbehörde mehr als den Betreibern...
Würde mich mal interessieren ob das mit der Seewasserkühlung so ohne weiteres, und überhaupt , möglich ist. Macht der ganze Schlamm nichts?
Fluechten ist gut gesagt, aber wohin will man fluechten wenn wirklich ein Super-GAU ansteht? Gerade bei einer Bevoelkerungsdichte wie es sie in Japan gibt sind die Fluchtmoeglichkeiten wohl eher eingeschraenkt. Auch sollte man die Langzeitschaeden nicht vergessen.
Du darfst dir den Super-GAU nicht so vorstellen, dass dann alle wegrennen und die meisten tot sind. Selbst einen weltweiten Atomkrieg wuerden die meisten ueberleben. Es wuerde zwar extrem haesslich werden und der Spass waere vorbei, ueberleben wuerden die meisten aber.