chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

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ingo_001
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von ingo_001 »

Rigga hat geschrieben:also im Grunde is es alles ganz einfach,

Die Chinesen können nicht einsehen dass die Deutschen am Nachmittag Baumhäuser bauen und in Sandkästen spielen und die Deutschen sehen nicht ein dass man sich am Nachmittag gnadenlos Bücher reinpfeiffen kann.

Wenn man zum Mond fliegen will braucht man beides, jemanden ser so'n raumschiff kreativ aus'm Kopf raushaut und jemanden der nachlesen kann wie's klappen könnte.
:!: :!:
Mein Reden: Von beiden - und anderen - Bildungssystemen das beste nehmen und ggf. an die eigenen Verhältnisse anpassen.
Und nicht auf Biegen und Brechen darauf beharren, dass das eigene Bildungssystem der Weisheit letzter Schluss ist.
Jedes hat seine Vor- und Nachteile.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Topas
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von Topas »

"lernen" ist heutzutage leider zu sehr pharagraphisiert und idealisiert.
Es gibt gewisse Dinge,welche es zu lernen gibt und die mensch nicht planen kann. Dazu zählen vor allem elterliche Erfahrungswerte sowie eigene spielerische Erfahrungen. Grundsätzlich alles durchzuplanen wie es hier in Deutschland der fall ist, halte ich etwas daneben gegriffen. Aber auch das kollektive trimmen in ostasien ist total überspitzt.

mensch sollte sich persönlich doch einmal fragen, was denn wichtiger im leben ist. professor zu sein, welcher 23 Stunden am tag dei Flugbahn einer rakete berechnet ? Oder der gesellschaftlich hoch angesehene musterschüler, der dass BGB im Schlafe aufsingt und zudem ein perfekter Musterschüler im benehmen ist ?

Der mensch braucht persönliche Freiheit unbedingt, auch im Kindesalter. Auch eine klassifizierung in schlecht und gut per Notensysteme ist ein grosses problem unsere gesselschaft und fördert letztendlich nur gesellschaftliches Shemendenken.
Auch den perfekten menschen wird es nie geben, egal wieviele Formeln er kann.


Faszit : Lernen kann nur durch individuelle Freiheiten begünstigt werden, da der subjektive Aspekt nicht objektivierbar ist.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von bossel »

ingo_001 hat geschrieben:Das erklärt im Nachhinein auch, warum soviele Privatschulen boomen, in dennen das, was im normalen Unterricht nicht verstanden wurde, dort (für teueres Geld) nachgeholt wird/werden muss. Wer in der Klasse nicht mitkommt, kann vom Lehrer keine Hilfe erwarten.
Jedenfalls nicht an meiner Schule. Mir wurde sogar ausdrücklich gesagt, ich solle mich nicht um diejenigen kümmern, die nicht mal ein Wort Englisch können (je nach Klasse 1-5 Schüler).

Was Privatschulen angeht, so ist das für die meisten meiner Schüler jedenfalls keine Alternative. Ländlicher Raum & die meisten Familien haben nicht viel Kohle.

ingo_001 hat geschrieben:Jedes hat seine Vor- und Nachteile.
Eben, & es bleibt immer nur ein Gewurschtel. Deswegen verstehe ich auch nicht, warum Du so auf Zentralismus stehst.
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von ingo_001 »

ingo_001 hat geschrieben:Jedes hat seine Vor- und Nachteile.
bossel hat geschrieben:Eben, & es bleibt immer nur ein Gewurschtel. Deswegen verstehe ich auch nicht, warum Du so auf Zentralismus stehst.
Na ja, den Föderalismus im Bildungswesen hier sehe ich ebend eher als Nachteil, weil die objektive Vergleichbarkeit der "Lerninhalte" nur eingeschränkt möglich ist.
Beispiel: Eine Famile zieht aus Mecklenburg-Vorpommern nach Bayern. Nun steht der Gymnasiast (Real- oder Hauptschüler) aber nicht selten "im Regen", weil in Bayern seine Mitschüler in der Klasse "x" schon weiter "im Stoff" sind als seine Klasse in Mecklenburg-Vorpommern.
Schlimmstenfalls müsste er die Klasse sogar wiederholen.
Von den unterschiedlichen "Einstiegs-Levels" bei den Erst-Semestern an den Unis ganz zu schweigen. Wo mitunter erst mal Zeit gebraucht wird, um alle auf ein Niveau zu bringen.
Solche Situationen könnten durch bundeseinheitliche Lehrpläne vermieden werden.
Bildung ist für mich gerade heute von zentraler nationaler Bedeutung und solte nicht als Experimentierfeld der einzelnen Bundesländer betrachtet und missbraucht werden.
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von bossel »

ingo_001 hat geschrieben:Beispiel: Eine Famile zieht aus Mecklenburg-Vorpommern nach Bayern. Nun steht der Gymnasiast (Real- oder Hauptschüler) aber nicht selten "im Regen", weil in Bayern seine Mitschüler in der Klasse "x" schon weiter "im Stoff" sind als seine Klasse in Mecklenburg-Vorpommern.
Schlimmstenfalls müsste er die Klasse sogar wiederholen.
Das Problem hast Du aber schon beim Wechsel von einer Schule zur anderen im selben Ort, teilweise sogar bei einem simplen Klassenwechsel in derselben Schule. Um das zu vermeiden, müßtest Du allen die gleiche Lehr-/Lerngeschwindigkeit, Schulbücher & Lehrmethoden vorschreiben.

Wie gesagt, es gibt schon Rahmen- oder Kernlehrpläne, die darauf abzielen, daß die Ergebnisse vergleichbar sind. Mehr braucht man nicht & ist auch nicht übermäßig praktikabel. Besser wäre es eine größere Flexibilität zu haben bzgl. unterschiedlicher Lerngeschwindigkeiten (& frag mich jetzt nicht, wie man das realisieren kann, denn dafür dürfte kein Geld da sein).
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Re: chinesisches und deutsches Bildungssystem --- PRO+CONTRA

Beitrag von ingo_001 »

bossel hat geschrieben:Besser wäre es eine größere Flexibilität zu haben bzgl. unterschiedlicher Lerngeschwindigkeiten (& frag mich jetzt nicht, wie man das realisieren kann, denn dafür dürfte kein Geld da sein).
Wenn Bildungspolitik nicht Ländersache wäre, dann bräuchte ich nur EINE Person dazu fragen - so sind es 16+1. :mrgreen:
Aber immer dürfte das Argument Finanzierbarkeit Teil der Antwort sein.
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