Eine "Ethnie" ist nichts anderes als ein "Volk". Was das ist kann man googlen oder bei Wikipedia nachlesen.
Uiguren haben nichts, aber auch gar nichts mit Chinesen gemein!
Uiguren haben kein asiatisches Aussehen, eine völlig andere Kultur als die Chinesen, sie sprechen nicht (!) die chinesische Sprache, haben ein anderes, gesellschaftliches Ordnungssystem, einen anderen Glauben.
Grundlage einer
Ethnizität können gemeinsame Eigenbezeichnung, Sprache, Abstammung, Wirtschaftsordnung, Geschichte, Kultur, Religion oder Verbindung zu einem bestimmten Gebiet sein. Auf die Uiguren trifft
all dies zu, aus diesem Grunde sind sie ein "Volk".
Es ist sicher richtig, dass radikale, gewaltbereite Ausbeutungssysteme - völlig egal, ob sie sich das Lügenmäntelchen des "Islam" oder des "Kommunismus" umhängen - eine latente bis akute Terrorgefahr für die Welt bedeuten. Radikale Islamisten, aber auch radikale Christen und vorgebliche Kommunisten haben dieser Welt Unheil in bis dahin unbekannter Dimension zugefügt.
Auf die Uiguren trifft die Radikalität aber genau nicht zu.
Uiguren vergnügen sich, trinken Bier und Alkohol, gehen oft nicht in die Moschee, halten islamischen Rieten nicht ein.
Auch dies ist im Bericht der NOREF detailliert dargestellt.
Der gesunde Menschenverstand sollte einem deshalb sagen, dass ein chinesisches Terrorregime, das jegliche Aufklärung der vorgeblichen Geschehnisse behindert und verhindert, keine internationalen Ermittler oder die UNO ins Land lässt, keine Beweise vorlegen kann, die Geschehnisse oft erst nach vielen Tagen berichtet wurden und die Darstellungen der Propaganda widersprüchlich sind, etwas zu verbergen hat oder schlichtweg lügt.
Zumal China dieselben Taten regelmäßig begeht.
Seit dem völkerrechtswidrigen Einmarsch chinesischer Truppen 1950 in Tibet führt China einen beispiellosen Vernichtungsfeldzug gegen die tibetische Bevölkerung, ihre buddhistische Kultur und Tradition. Allein zwischen 1959 und 1979 sind etwa eine Million Tibeter ermordet worden: Hunderttausende wurden in Arbeitslager verschleppt, in denen sie elend ums Leben kamen. Die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft führte zu Hungersnöten, die ein Massensterben verursachten. Nahezu 6 000 Klöster, Tempel und religiöse Stätten wurden völlig zerstört.
Mal ganz abgesehen von den unvorstellbaren Massenmorden an der eigenen Bevölkerung.
Die "Logik" lässt bei mir deshalb nur den Schluss zu, dass China erneut lügt wie gedruckt.
Es spricht schlichtweg nichts dagegen, dass Beijing genau das tut, was es immer tut.
Geradezu erschreckend finde ich, wenn jemand die Existenz der Konzentrationslager als "unbewiesen" darstellt.
Auf Satelliten-Aufnahmen kann man heutzutage die Marke einer Armbanduhr identifizieren. Wir wissen sehr präzise um diese KZs.
Beijing hat nach Jahren des Leugnens/Lügens ja inzwischen auch die Existent dieser "Fortbildungseinrichtungen" eingeräumt, deren Teilnahme freiwillig ist. Die "Xinjiang Files" sprechen eine andere Sprache. Oder hat man da 5000 Statisten nach Hollywood geholt und monateland fake-Aufnahmen gemacht? Die ganzen Polizeiberichte gefälscht? Die Flüchtlinge, die unter Lebensgefahr von Menschenrechtsorganisationen ausgeschleust wurden, alles Schauspieler?
Ist all dies falsch aber die Lügen-Propaganda, die jeglichen Beweis vermissen läßt, richtig??
Dies kann niemand ernstlich annehmen.
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Und sicher, China - oder genauer die Politmilliardäre aus Beijing, die Ausbeuterkaste - hat vor vielen Gefahren Angst!
Echte Gefahren sind:
- dass jemand die chinesische Verfassung durchliest und durchsetzt (die seit über 35 Jahren in chinesischen Schulen nicht mehr gelehrt wird)
- dass die in China verfassungsrechtlich geschützte freie Presse Realität wird, es Zugang zu internationalen Medien gibt und dies eine eigene Willensbildung der Bürger ermöglicht
- dass jemand die "Laogai" als das entlarvt, was sie sind: In immer noch mehr als 1000 dieser chinesischen Arbeitslager arbeiten Millionen Zwangsarbeiter unentgeltlich für Parteibetriebe, um dort Milliardäre zu schaffen, und sind Misshandlungen und Folter ausgesetzt
- dass die verfassungsrechtlich zugesicherten und geschützten Bürgerrechte der freien Meinungsäußerung und der Versammlungsfreiheit durchgesetzt werden und damit die Parteidiktatur ihre Entscheidungen rechtfertigen muss
- dass das verfassungsrechtlich zugesicherte Beschwerderecht und die Verwaltungsgerichtsbarkeit endlich umgesetzt werden (heutzutage schlicht nicht existent), damit Bürger nicht ohnmächtig willkürlichen (und dem Eigennutz dienenden) Entscheidungen wehrlos gegenüberstehen
- dass Gerichte - wie in der Verfassung vorgesehen - unabhängig sind und Richter ein abgeschlossenes Jurastudium vorweisen müssen (1995 hatten weniger als 5% der Richter irgendein Studium begonnen oder abgeschlossen, 95% gar keines)
- dass der Bevölkerung der Artikel 34 der chinesischen Verfassung bekannt gemacht wird, nach der jeder volljährige Chinese ein aktives und passives Wahlrecht hat (in China finden regelmäßig Wahlen statt, von denen in der Bevölkerung kaum jemand etwas weiß. Es wird ein Schock werden.)
- dass jemand die permanenten Lügenmärchen der Staatspropaganda aufdeckt und die Medien damit zwingt, ihre Meldungen glaubhaft zu begründen
- dass ein größerer Bevölkerungsanteil die in der Verfassung vorgesehenen freien Wahlen einfordert, die auch in einem Einparteiensystem selbstverständlich möglich sind und vermutlich zu einer völligen Neubesetzung des Systems führen würden
Um all diese Gefahren zu bekämpfen, bedient sich die Milliardärs-Diktatur in Beijing seit Jahrzehnten derselben Mittel.
Die eigene Verfassung wird grundsätzlich missachtet und ständig gebrochen, allein deshalb sind alle leitenden Parteibonzen nichts anderes als Verbrecher, die hinter Gitter gehören. Ein Selbstbedienungsladen ohne Beispiel und Kontrolle.
Bei allen genannten Punkten werden Bürger, die diese ansprechen, sofort bedroht, unter Hausarrest gestellt, verhaftet, zu absurden Geständnissen gefoltert, verschwinden oder werden getötet, je nach Dickköpfigkeit. Und dies jährlich tausendfach bis in die jüngste Zeit.
Nicht-staatliche Medien, Gewerkschaften, Rechtsanwaltsvereinigungen, Oppositionelle, Künstler und alles andere, was den Mund aufmacht, wird bis aufs Blut bekämpft.
Die chinesische Bevölkerung lebt seit über 70 Jahren in permanenter Angst vor diesem System und wagt deshalb schon lange nicht mehr, auch nur irgendeine Frage zu stellen.
Ein solches Terrorregime ist nichts anderes als verachtenswert!
Und seit die geistigen Kleingärtner von Beijing ihrem Größenwahn erlegen sind und nicht mehr einfach zulassen, vom "Westen" finanziert, aufgebaut, ausgebildet, mit know-how versehen und bereichert zu werden, sondern auf einmal eigene Politik und Imperialismus veranstalten, geht es bergab.
Die "VR" China steckt gerade in den schwersten, eigenverschuldeten Krisen seit 1976.
Man kann nur hoffen, dass das die nahe Zukunft für China dieselben Folgen haben wird, wie 1991 für die Sowjetunion.
"Mao, die Zweite!"
Diesmal aber bitte endgültig.