tierquälerrei

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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devurandom
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Beitrag von devurandom »

kitty hat geschrieben:Was issn daran lustig, eine tote Kuh aus 500 Meter Höhe auf den Boden aufklatschen zu lassen???
nix, schimpft sich aber "Aktionskunst", ist 'bisschen wie Kaiser's neue Kleid, wenn man sowas kacke findet, dann ist man eben "Kunstbanause".
Gut, der Vergleich mit der Raumfahrt ist geschenkt, hätte auch sagen können Fotografieren mit dem Handy.
Ich fand noch nie die Idee mit dem Fotografieren mit Mobiltelefon abwegig. Ist bloss ne Frage der Fertigungstechnik von ICs. Technisch gesehen ist da nix neues bei. Wenn auch sowas an die Konsumenten als "revolutionaer" verkauft wird. Wenn man die Entwicklung der "Internas" verfolgt, findet man sowas eher normal. Was mich persoenlich eher interessiert bzw. nicht sicher bin, ob's was daraus wird, sind Quantencomputer. Die stellen technisch in vielen Aspekten neue Angehensweisen dar und eroeffnen evtl. voellig neue Welten.
Wobei ich, ohne Dir persönlich zu nahe treten zu wollen, einen Berufsstand nicht unbedingt als Garant für die einzige Voraussetzung für absolute Wahrheit ansehen möchte.
Habe ich nie behauptet, Ingenieure/Physiker/Mathematiker/Chemiker sind aber nunmal naeher an Naturwissenschaftlichen Gebieten, was die Grundlage der Technologie bildet, die heute die absolut entscheidend Antriebskraft der Entwicklung darstellt. An sich genommen sind wir quasi die "Hexenmeister" des Modernen. :-D
Es gibt ja z.B. heute noch jede Menge Ärzte, die nichts von Homöopathie halten, nur weil man ihre Wirkung nicht beweisen kann, die von Suggestion usw. sprechen, was ja durch Anwendung bei Säuglingen, Kleinkindern und Tieren klar widerlegt wird.
Ich halte persoenlich auch nichst von Homoeopathie. Man wird soviel von einem z.B. 30 potenz verduenntes homoeopathischen Mittel brauchen, wie die gesamte Wasservorkommnis auf der Erde entspricht, um dort statistisch gesehen eine einzige Molekuehl vom Wirkstoff zu finden. Ergo wenn man dem Wasser keine "Gedaechtnis" nachweisen kann, wie von den Homoeopathie begeisterten prapagiert wird, was unter Physikern so allgemein als Unfug angesehen wird, kann's bei Homoeopathie wohl kaum um eine ernsthafte Methodik handeln. Das mit dem "Widerlegen" ist auch so ne Sache. Waehrend keine empirisch gefuehrte Studien zur positive Wirkung der Hom. bei Ausschluss der Placboeffekte (z.B. bei Tieren, wo die Untersuchung der Tiere schwierig ist und viele Krankheiten ohnehin von sich alleine heilen) existiert, gibt es immer wieder Studien in mediz. Fachzeitschriften, deren Ergebnisse die "Wirkung" der Hom. widerlegen oder zumindest anzweifeln lassen. (z.B. "Lancet" (2005; 366: 726-732))


Gruss
/dev/urandom
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kitty
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Beitrag von kitty »

Du hast meine Zustimmung, bis auf die letzte Passage.
Da hab ich nämlich die grösseren Erfahrungen. Und es ist nicht so, dass sich viele Krankheiten, die mit Hom. behandelt werden, von selber heilen und vor allem nicht schnell und dauerhaft. Aber das gehört wahrscheinlich nicht ins Chinaforum.
Ich weiss nur, dass es in der Antike bei den Griechen schon die hom. Herangehensweise gab, sie über die Zeit verloren ging und vor über 200 Jahren von Hahnemann wieder "ausgegraben" und mit Erfolg praktiziert wurde. So zum Beispiel starb während einer Thypusepedemie nur ein einziger von 100 von ihn behandelten Patienten, wogen sie wie die Fliegen hinsiechten bei den allopathisch praktizierenden Kollegen. Ok, das ist zu lange her. In Indien wird sehr erfolgreich damit gearbeitet, weil es sehr preiswert ist. Ok, zu weit weg. Du kannst sowieso niemanden überzeugen, wenn er es nicht wissen will. Könnte nur aus meiner "Schule" plaudern ... Aber wer will das wissen?! Von chin. Medizin hab ich leider nicht so viel Ahnung.
Das mit dem Wasser beruht m.E. in Zusammenhang mit der Hom. nicht auf ein Gedächtnis, obwohl ich mich nicht erdreiste, dem Wasser ein solches abzusprechen, sondern darin dass Wassermoleküle in der Lage sind, Informationen zu transportieren.
Ich freue mich nur immer über die Gesichter der Leute, wenn sie erst gross tönen, sie glaubten nicht an so was (Hokuspokus ist noch eine der harmloseren Schimpfworte) und dann so verzweifelt sind, wenn sie von einem Schulmediziner (nichts gegen Schulmediziner, gar nicht) zum anderen rennen, ohne Erfolg, bis sie es doch mal versuchen wollen ...
:twisted:
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bossel
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Beitrag von bossel »

Kleines Update zum Thema, wie nichtmenschliche Tiere empfinden:

See things from their perspective

Nur in Englisch. Es geht um die Tatsache, daß die anthropomorphe Sichtweise fehlerhaft ist, & wie man Empfindungen objektiv einschätzen kann.
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kitty
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Beitrag von kitty »

Bossel, objektive Sichtweisen sind doch immer von aussen, also spekulativ, so lange man nicht "nachfragen" kann.
Meiner bescheidenen Meinung nach, kann man Subjekte nicht hinreichend objektiv beurteilen.
:twisted:
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Beitrag von bossel »

Hu? Man kann Subjekte nicht hinreichend objektiv beurteilen? Biologie & ähnlich subjektbezogene Wissenschaften sind demnach sinnlos?
Habe zwar schon von derart abstrusen Philosophien gehört, aber bin noch keinem Anhänger begegnet.

Verstehe ich das richtig: Du denkst, die (subjektive) Vermenschlichung von Hunden & Katzen hat größere Aussagekraft als (objektive) wissenschaftliche Untersuchungen?

Nun gut, da ich mich jetzt nicht unnötig subjektiv artikulieren will, höre ich wohl besser auf...
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Beitrag von bossel »

maylin hat geschrieben:Dir ist schon klar dass das Wort im Deutschen präventiv heisst, oder?
Sorry für die späte Reaktion, aber hatte es völlig vergessen.

Du hast recht & unrecht: präventiv ist das eigentliche deutsche Wort, aber inzwischen kann man meines Wissens auch präemptiv benutzen. Habe es jedenfalls schon in der SZ & anderen Zeitungen gesehen (IIRC).
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Beitrag von kitty »

Ist doch keine Philosophie Bossel und bin auch kein Anhänger, ist nur meine Meinung und vielleicht auch Lebenserfahrung.
Kann aber auch sein, dass ich Dich falsch verstanden habe.
Die angesprochenen Wissenschaften sind m.E. nicht unnötig, denn wie soll man den Menschen an die Thematik heranführen, als mit dem Unterrichten in Naturwissenschaften??? Auch wenn ich an ihnen interessiert bin, deswegen bete ich die Naturwissenschaften nicht wie einen Götzen an, sondern sehe sie in ständiger Entwicklung.
Dazu als Beispiel: Was ich als Kind in früher Geschichte noch in der Schule lernte und in den Klassenarbeiten benotet wurde, gilt heute in einigen Punkten als überholt, und auch das was meine Kinder lernten und als das Nonplusultra der modernen Naturwissenschaften von den Lehrern angepriesen wurde, ebenfalls. Hätte eines der Kinder eine eigene Sicht der Dinge, von dem was heute belegt ist, von sich gegeben, hätte es eine schlechtere Note bekommen.
Was ich damit sagen will ist, dass die Ablehnung von heute nicht Beweisbarem oder Messbarem, nicht unbedingt die Wahrheit darstellen muss, sondern nur einen Teilaspekt der gegenwärtigen Forschung.
bossel hat geschrieben: Verstehe ich das richtig: Du denkst, die (subjektive) Vermenschlichung von Hunden & Katzen hat größere Aussagekraft als (objektive) wissenschaftliche Untersuchungen?
Nein, das verstehst Du nicht richtig! Ich denke nicht, dass die Vermenschlichung von Haustieren über objektiven wissenschaftlichen Untersuchungen steht. Sehr wohl aber, dass Wissenschaft und subjektive Beobachtung gleichberechtigt nebeneinander existieren und eine sinnvolle Ergänzung darstellen können.
Versucht man ein Lebewesen objektiv einzuschätzen, müsste man alle nicht messbaren Eigenschaften aussen vor lassen, die aber zweiffellos zu einen Subjekt als zugehörig betrachtet werden, z.B. so etwas wie Seele oder Psyche, wenn Du so willst. Es gäbe zwar Möglichkeiten, Gefühlsregungen zu messen, aber den wirklichen inneren Zustand erreicht diese Messung nicht. Wenn Du beispielsweise in der U-Bahn sitzt und weinst, so kann ich als Aussenstehender zwar feststellen, dass Du traurig bist, weiss aber nicht warum. So kann ich ja auch bei einem Hund oder einer Katze oder einem anderen Tier Trauer objektiv feststellen. An die Ursachen muss ich mit subjektiven Methoden herangehen. Und Du willst doch nicht allen Ernstes unterstellen, man vermenschlicht Tiere, indem man ihnen Gefühle zugesteht.
:twisted:
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Beitrag von kitty »

Also, Chinagirl, es kann losgehen.

Du fragst, warum kann man Kaninchen, Schweine, Hirsche essen, aber warum soll man keinen Hund essen.

Deine Frage meint sicher statt KANN (können wird man alles essen, wenn sich einenem persönlich nicht der Magen umdreht, es soll ja auch Kanibalen geben), warum SOLL man die eine Tierart essen dürfen, aber eine andere nicht.
Meiner Meinung nach kann das jeder halten wie er will. Warum viele Europäer eine Aversion dagegen hätten, Hunde oder Katzen zu essen, liegt wohl daran, dass sie sie eher als Gefährten, Familienmitglied, Freund ansehen - und seinen Gefährten, Familienmitglied, Freund würde man ja auch nicht essen. Die Ursachen zu untersuchen, warum Hunde und Katzen einen solchen Stellenwert bei uns einnehmen, liegt sicher an der Tendenz zur Kleinfamilie und zunehmenden Vereinsamung der Menschen in unserer Gesellschaft. Andererseits hat die Sache, insbesondere bei Hunden wohl auch einen uralten Hintergrund. Die ersten Jäger, die Hunde zähmten, hatten in ihnen auch einen Jagdgefährten, Beschützer angeblich auch eine lebende "Wärmflasche". Warum sollte man sich solcher Bequemlichkeit freiwillig berauben. Obwohl ich mir vorstellen könnte, dass bei Nahrungsknappheit auch Hunde gegessen wurden. Heute kommt noch dazu, dass Hunde zu Spezialisten ausgebildet werden, z.B. Wasserrettung, Drogensuche, Erdbebenhilfe ... Jemand mit so kostbaren Anlagen - und wahrscheinlich könnte man fast jeden Hund dafür ausbilden - kann man doch nicht einfach als Fleisch für die nächste Mahlzeit ansehen.
Katzen sehe ich persönlich als Bereicherung an. Und ich bewundere ihre Unabhängigkeit und ihre Eigenwilligkeit, ihre Gelassenheit und Ruhe. Sollte ich ein Tier stellvertretend für den Begriff Zen nennen, fiele mir sofort die Katze ein.
Die anderen von Dir genannten Tiere wurden seit ewigen Zeiten gejagt und gezüchtet, daraus leitet der Europäer die Rechtfertigung für ihren Verzehr ab.
Worüber wir hier reden ist, dass viele Menschen es nicht vertretbar finden, dass Tiere in der heutigen Zeit immer noch unter unwürdigen Bedingungen gehalten, sprich gequält und bestialisch getötet werden, damit der Mensch in Wohlstand leben, oder Pelze tragen kann. Ich persönlich glaube, dass wir den Tieren, die wir essen oder anderweitig verwerten Respekt und wenn Du so willst auch Dank schuldig sind. Eine grössere Sensibilität im Umgang mit unserer Umwelt, ob Natur oder Tiere, macht uns zu besseren Menschen und weil alles mit allem zusammen hängt, wird auch unser bewusster Umgang mit den Tieren und der Umwelt letztlich mit dafür sorgen, dass sich auf der Welt auch für die Menschen einiges zum Besseren ändert.
:twisted:
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Beitrag von no1gizmo »

kann kitty nur beipflichten.

Es zeigt aber, dass es unsere Ansicht ist, das Katzen und Hunde "freunde" sind. Das muss nicht jede Kultur so sehen, so ist es auch nicht zu verurteilen, wenn in anderen Kulturen Katzen der Hunde gegessen werden.

Hier in Deutschland essen wir ja auch Pferde, nur ist das hier auch nicht so üblich, weil..... ihr wisst schon.

Allerdings sind Katzen sehr egoistische Tiere, sie erbringen dem menschen keine gegenleistung, wie Hunde (und trotzdem mag ich Katzen! nicht zum essen).

Was ich aber gar nicht leiden kann, ist Tierquälerrei, egal ob Hund, Katze, Hirsch, Kuh, Schwein oder die Reptilien in meinem Terrarium.
我是德国人,欧洲人和地球人

Blog über Leben und Arbeit in China- und Japan
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Beitrag von bossel »

kitty hat geschrieben:Die angesprochenen Wissenschaften sind m.E. nicht unnötig, denn wie soll man den Menschen an die Thematik heranführen, als mit dem Unterrichten in Naturwissenschaften???
Wenn man "Subjekte" nicht objektiv erforschen kann, ist Wissenschaft sinnlos, denn die objektive Bewertung ist Grundlage der Wissenschaft.
bete ich die Naturwissenschaften nicht wie einen Götzen an, sondern sehe sie in ständiger Entwicklung.
Sonst wäre es ja auch Religion & nicht Wissenschaft.
Dazu als Beispiel: Was ich als Kind in früher Geschichte noch in der Schule lernte und in den Klassenarbeiten benotet wurde, gilt heute in einigen Punkten als überholt
Geschichte ist keine Naturwissenschaft. Was man in der Schule (gerade zu den Geisteswissenschaften) lernt, ist keine Wissenschaft, sondern das, was einige Bürokraten als Basiswissen für notwendig erachten.
und auch das was meine Kinder lernten und als das Nonplusultra der modernen Naturwissenschaften von den Lehrern angepriesen wurde, ebenfalls. Hätte eines der Kinder eine eigene Sicht der Dinge, von dem was heute belegt ist, von sich gegeben, hätte es eine schlechtere Note bekommen.
Mit Sicherheit, wenn es aus dem von Dir vorgeschlagenen Buch stammt. :P
Was veraltete Lehrinhalte angeht, so habe ich meine eigenen Erfahrungen. Manche Lehrer freuen sich, wenn die Schüler für sich selbst denken & per Literatur auf dem neuesten Stand bleiben, andere versuchen, eben jene Schüler fertigzumachen.
Was ich damit sagen will ist, dass die Ablehnung von heute nicht Beweisbarem oder Messbarem, nicht unbedingt die Wahrheit darstellen muss, sondern nur einen Teilaspekt der gegenwärtigen Forschung.
Wenn Du den Bericht gelesen hättest, wüßtest Du, daß es genau darum ging: Wie beurteilt man mit heutigen Methoden nicht Meßbares auf möglichst objektive Weise.
Versucht man ein Lebewesen objektiv einzuschätzen, müsste man alle nicht messbaren Eigenschaften aussen vor lassen, die aber zweiffellos zu einen Subjekt als zugehörig betrachtet werden, z.B. so etwas wie Seele oder Psyche, wenn Du so willst.
Seele ist Quark. Psyche ist bereits partiell meßbar.
So kann ich ja auch bei einem Hund oder einer Katze oder einem anderen Tier Trauer objektiv feststellen. An die Ursachen muss ich mit subjektiven Methoden herangehen.
Falsch. Auch die Ursachen kann man mit objektiver Methodik erforschen.
Und Du willst doch nicht allen Ernstes unterstellen, man vermenschlicht Tiere, indem man ihnen Gefühle zugesteht.
Kommt auf die Tiere & die Gefühle an.


kitty hat geschrieben:Deine Frage meint sicher statt KANN (können wird man alles essen, wenn sich einenem persönlich nicht der Magen umdreht, es soll ja auch Kanibalen geben), warum SOLL man die eine Tierart essen dürfen, aber eine andere nicht.
Laß Dich bloß nicht malle (verrückt) machen, Chinagirl! Deine Verwendung von "kann" ist durchaus OK. Im Deutschen ist der Gebrauch von "können" im Sinne von "dürfen" weit verbreitet.
Heute kommt noch dazu, dass Hunde zu Spezialisten ausgebildet werden, z.B. Wasserrettung, Drogensuche, Erdbebenhilfe ... Jemand mit so kostbaren Anlagen - und wahrscheinlich könnte man fast jeden Hund dafür ausbilden - kann man doch nicht einfach als Fleisch für die nächste Mahlzeit ansehen.
Das Gleiche könnte man dann auch von Schweinen behaupten.
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Beitrag von bossel »

no1gizmo hat geschrieben:Das muss nicht jede Kultur so sehen
Möchte noch hinzufügen, daß auch nicht jeder in jeder Kultur die gleiche Sichtweise hat. Nur weil ich in Deutschland aufgewachsen bin, muß ich noch lange nicht die vorherrschende sentimentale Sichtweise annehmen.
chinagirl
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Beitrag von chinagirl »

kitty hat geschrieben:Also, Chinagirl, es kann losgehen.

Du fragst, warum kann man Kaninchen, Schweine, Hirsche essen, aber warum soll man keinen Hund essen.
Ich habe dich eigentlich nicht gefragt. Da du keine Chinesin bist,deswegen kannst du mich nicht richtig verstehen. Was ich gemeint,werde ich dir am Ende erklären.
Aber eine muss ich sagen,als ich meine Post abgeschickt habe, fürchtete ich schon so einen Vortrag. Weil ich faul bin, will nicht so viel eintippen. Es macht keinen Spass.... :?

Warum viele Europäer eine Aversion dagegen hätten, Hunde oder Katzen zu essen, liegt wohl daran, dass sie sie eher als Gefährten, Familienmitglied, Freund ansehen - und seinen Gefährten, Familienmitglied, Freund würde man ja auch nicht essen. Die Ursachen zu untersuchen, warum Hunde und Katzen einen solchen Stellenwert bei uns einnehmen, liegt sicher an der Tendenz zur Kleinfamilie und zunehmenden Vereinsamung der Menschen in unserer Gesellschaft. Andererseits hat die Sache, insbesondere bei Hunden wohl auch einen uralten Hintergrund.
Den Grund kenne ich schon lange. Aber es kann mich nicht überzeugen.
Nach dieser Meinung heisst es: wenn die anderen Tiere nicht wie Hunde oder Katzen so nah bei Menschen stehen, dann dürfen wir als Menschen sie töten, schlachten?

Die ersten Jäger, die Hunde zähmten, hatten in ihnen auch einen Jagdgefährten, Beschützer angeblich auch eine lebende "Wärmflasche". Warum sollte man sich solcher Bequemlichkeit freiwillig berauben.
d.h.: Menschen behandeln Hunde gut,weil sie nützlich sind? Nicht weil, dass Menschen sie wirklich für "4-beinigen Freunde" halten?
Heute kommt noch dazu, dass Hunde zu Spezialisten ausgebildet werden, z.B. Wasserrettung, Drogensuche, Erdbebenhilfe ... Jemand mit so kostbaren Anlagen - und wahrscheinlich könnte man fast jeden Hund dafür ausbilden - kann man doch nicht einfach als Fleisch für die nächste Mahlzeit ansehen.
Also, Heutezutag werden viele Tiere ausgebildet, nicht nur Hunde. Manche Länder haben riesen große Mäuse(oder Ratte?) traniert, damit sie die Minen finden können. Da Mäuse die gleiche,manche sogar eine bessere Nase als Hunde haben.
Deutsche nutzen auch das Schwein, eine bestimmte Pflanze(den Name habe ich vergessen) zu suchen. Diese Pflanze kann sich viel Geld verkaufen. Außerdem gibt's noch Mini-Schweinchen, die man als Haustiere behalten kann. (Schwein ist eigentlich ein ganz sauberes Tier)
Kaninchen kann mann auch zuhause als Pet haben. Die sind noch sanfter,freundlicher als Hunde. Und zwar ungefährlich.
Nach der obengenannten Theorie sollte man dann auch kein Schwein und keine Kaninchen essen.

Katzen sehe ich persönlich als Bereicherung an. Und ich bewundere ihre Unabhängigkeit und ihre Eigenwilligkeit, ihre Gelassenheit und Ruhe. Sollte ich ein Tier stellvertretend für den Begriff Zen nennen, fiele mir sofort die Katze ein.
Total dein eignes Gedanken an Katzen. Es reicht hier nicht, deine Meinung zu unterstützen. Ich persönlich finde Kaninchen auch ganz süß,und esse sie nie.
Noch eine Geschmackssache: Katzen sind mir ziemlich unangenehm.


Die anderen von Dir genannten Tiere wurden seit ewigen Zeiten gejagt und gezüchtet, daraus leitet der Europäer die Rechtfertigung für ihren Verzehr ab.
Achso, Die andere sind seit ewigen Zeiten gejagt, dann ist man bereichtig sie zu fressen. Verstehe ich.
d.h. Wenn die Tiere nicht wie Hunde so nützlich sind,dann können Europäre sie essen. Oder auf andere Weise kann man sagen, wenn Hunde auch seit ewigen Zeiten gejagt würden,so können Europäre Hunde auch essen?
Außerdem, die in China gegessenen Hunde sind auch wie Schwein gezüchtet. Ein spezial Fleischhund zum Essen. Und in China gibt's auch eine lange Geschichte Hunde zu essen. So können wir daraus auch ableiten,dass Chinesen Hunde zu essen ganz normal sind wie Europäre Schwein und Kaninchen zu essen. :!:

Worüber wir hier reden ist, dass viele Menschen es nicht vertretbar finden, dass Tiere in der heutigen Zeit immer noch unter unwürdigen Bedingungen gehalten, sprich gequält und bestialisch getötet werden, damit der Mensch in Wohlstand leben, oder Pelze tragen kann.
Damit bin ich einverstanden. Ich finde auch, dass ein schönes Umwelt sehr wichtig ist, sowohl für die Harnomie der Menschenwelt als auch Tierewelt.
Aber darf ich mal fragen: Hast Du echt-Leader Schuhe?Handtasche?Geldtasche?oder andere Ähnliches?
Wenn NEIN. OK, die Frage kommt noch.

Worüber wir hier reden ist, dass viele Menschen es nicht vertretbar finden, dass Tiere in der heutigen Zeit immer noch unter unwürdigen Bedingungen gehalten, sprich gequält und bestialisch getötet werden, damit der Mensch in Wohlstand leben, oder Pelze tragen kann. Ich persönlich glaube, dass wir den Tieren, die wir essen oder anderweitig verwerten Respekt und wenn Du so willst auch Dank schuldig sind.
Wie sollen Menschen Tiere behandeln. Manchel mal habe ich darüber auch kurz überlegt. Meine Meinung ist ganz einfach:Tiere haben ihre eigne Leben,Menschen müssen sie nur in Ruhe lassen. Auch nicht im Zoo sperren.
Ich weiss,was du meinst. UMWELTSCHUTZ. Zugesagt, an der Sache hat Dt. besser als China gemacht. Aber ihr dürft auch nicht immer unsere Schadenseite gucken. Wir haben uns auch viel Mühe gegeben, um Tiere zu schützen. Ein ganz kleines einfaches Beispiel ist Frosch,mein Lieblingsessen, jetzt kann ich es in China(zumindesten in Beijing) nicht kriegen, weil die geschützt sind.
Natürlich gibt's noch viele Lücken, aber dann geht es erst weiter.
Lücken gibt's überall bei allen Sachen, aber auch deswegen kann sich diese Gesllschaft weiter entwickeln. Man soll positiv sein, nicht so pessimistisch.
Die zweite Frage von mir an dich:bist du vegetalisch?
Wenn NEIN, dann sollst du auf eine andere Weise über Tierschutz reden, weil du Tiere auch isst. Egal welche,Du bist mitschuldig.
Wenn, NEIN. Musst du dich auch nicht eher freuen. Isst du Gemüse? Die sind auch Wesen, sie haben auch Leben. Ansonst können sie nicht erwachsen. Du hast sowieso eine andere Wesen beschädigt.
Ich will Dir nicht vorwerfen, aber was ich gerade oben gemeint ist, Du und die anderen Ausländer sollen als Partner mit Chinesen zusammen arbeiten. Zwar die ganze Erde wird in verschiedenen Ländern geteilt, aber wir leben zusammen auf diesen Planeten.
Europäre oder andere Länder sollen nicht immer als Kritiker auftauchen. So schaftet ihr nie.
Einerseits gibt's keine Aussagekraft, was ihr von persönlichen Gefühlen oder Erfahrungen erzähltet. Da Ihr gleich mitschuldigt seid. Ich glaube immer, wenn man sich selb nicht perfekt(es ist auch unmöglich) an einer Sache ist, so ist er/sie auch nicht bereichtig, die andere vorzuwerfen.
Andererseits ist, wenn du über Umwelt-/Tiereschutz reden willst, "Hunde und Katzen" sind keine guten Beispiele. Japan ist zwar sauber und umweltfreundlich, aber es hat trozdem das ähnliche Problem mit Walen. Koreaner essen Hunde noch gerner als Chinesen.
Also, zum Ende, zwar ich finde es nett, dass du dich so viel Sorgen um die Natur und Umwelt machst,aber Anhaltspunkt hast du nicht richtig gewählt. Den Hitergrund hast du auch nicht zweifellos erklärt. So kannst du die andere nicht überzeugen,zumindesten mich nicht. 8)
Letztens, was war meine Frage eigentilich gemeint. Heißt"darf man Hunde nicht essen?" keine richtige Frage. Ich meine eigentlich, man darf natürlich Hunde auch essen, weil die anderen genannten Tiere auch gegessen wurden. Ich habe keine richtige Frage gestellt, man muss's auch nicht richtig ernst antworten, da meine Antwort steht schon in meiner Frage.
Wahrscheinlich gibt's in deutsche nicht, jedes mal, wenn ich ähnliches gefragt, wird mir dt. immer vollständig antworten. Sehr lustig.
Aber nächst mal werde ich aufpassen, ansonst muss ich wieder wie heute so viel schreiben. T____T
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Beitrag von kitty »

No1Gizmo, da kennst Du aber meine Katzen schlecht. Die erbringen tatsächlich "Leistung", aber immer nur dann, wenn sie wollen. Sie sorgen für ein gutes "klima" im Haus, wirken beruhigend auf mich ein - und früher auch auf die Kinder, als sie noch klein waren. Schon mal in den Schlaf geschnurrt worden???

Hast Du Angst sentimental zu sein, Bossel??? Das versteht sich doch von selbst, dass Menschen sich voneinander unterscheiden, und es hat nichts mit Sentimentalität zu tun, ob ich einem Lebewesen Respekt entgegen bringe. Sonst wäre ich ja auch sentimental, wenn ich Kinder achte.
In manchem stimme ich Dir, wie immer, zu, in anderem nicht. Klar hast Du Recht, dass Geschichte keine Naturwissenschaft ist, war doch nur ein Beispiel, wo es mir besonders aufgefallen ist, wo aktuellem Wissen der etablierte Lehrstoff hinterher hinkt. Ich war, glaube ich, aus meiner Klasse die einzige, die unseren Geschichtslehrer mochte. Die anderen, soweit ich mich erinnere, langweilten sich furchtbar und haben mir immer Zettel zugesteckt, ob ich nicht eine Frage stellen könnte. Also hab ich eine Frage gestellt, die den Lehrer für den Rest der Stunde beschäftigte, und die anderen konnten sich mit anderen Dingen beschäftigen. So sehr er bei diesem Frage-Antwort-Spiel auch aufgeschlossen war, so sehr pochte er in den Arbeiten auf das, was im Lehrbuch stand.
Und natürlich hast Du auch Recht, dass man KANN an Stelle von SOLLTE benutzen kann. Aber ihre Frage zielte m.E. mehr auf das SOLLTE hin.
Vielleicht sagt sie ja selber noch was dazu.
:twisted:
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Beitrag von kitty »

Darf ich trotzdem darauf antworten, Chinagirl?
Da ich keine Chinesin bin (was ich mir nicht ausgesucht habe), wollte ich Dir die Sicht von Europäern etwas näher bringen, da ich Deinen Satz auch als Frage verstanden habe. Ok, mein Fehler. Aber da ich hier bin, auf der Chinaseite, ist doch schon Zeichen dafür, dass ich meine Vorurteile überdenken und mich besser verständigen will. Denn eine ganze Nation und ihre Menschen wegen Sachen abzulehnen, die einem nicht gefallen, ist mir zu billig. Ich gehe den schwierigeren Weg, auch wenn ich mich dann mit Leuten auseinander setzen muss, die eine andere Meinung haben. Ich finde, das führt zu besserem gegenseitigen Verständnis, bei den einzelnen Individuen, aber letzendlich, wenn mehr so denken würden, unter den Kulturen.
Falls es Dich wirklich interessiert: Ich esse keine Säugetiere, aber ich esse ein paar Lebewesen aus dem Wasser. Und ich bin mitschuldig an ihrem Tod. Aber ich bin nicht mitschuldig daran, dass die Meere verpestet werden. Also, der Vollständigkeit halber, ich esse keinen Hummer. Zum Teil baue ich auch mein Gemüse selber an, die Pflanzenreste kommen in den Kreislauf der Natur. Ich bemühe mich, im Einklang zu leben, so weit das geht. Ürigens die Pflanze, die Du nicht mehr wusstest heisst Trüffel. Mittlerweile gibt es auch schon Trüffel-Suchhunde.
Und ich habe schon sehr früh, weil ich so wahnsinnig kleine Füsse habe und keine Erwachsenenschuhe kaufen kann, Stoffschuhe gekauft, die aus Asien stammen (kann sein aus China, kann aber auch sein aus Vietnam). Meine Tasche ist aus Stoff. Meine Geldbörse aus Plastik. Wir wollen uns hier aber nicht über den Abbau von fossilen Brennstoffen unterhalten.
Ich bin sogar mit Dir einer Meinung über Zoos - ausser zur Arterhaltung bei Tieren, die kurz vor der Ausrottung stehen, da finde ich Zuchtprogramme sinnvoll.
Und natürlich finde ich Kaninchen auch süss und Schweine und Frösche, und am liebsten mag ich Otter.
Und natürlich sollten wir zusammen arbeiten, deshalb sind wir ja hier. Und überzeugen will ich Dich ja nicht, denn dann würde ich mir anmassen, dass meine Meinung besser ist, als Deine. Es sind nur Sichtweisen und sie können gut nebeneinander existieren. Du musst keine Katzen mögen, weil Du mit ihnen wahrscheinlich andere Erfahrungen gemacht hast als ich. Aber ich fühle mich besser mit ihnen, als ohne sie.
:twisted:
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Beitrag von kitty »

Wenn ich so darüber nachdenke, Chinagirl, finde ich es ein albernes Argument, Vegetariern gegenüber auf Pflanzen zu verweisen, die ja auch lebendige Organismen sind. Dann dürften wir ja auch nicht auf Papier schreiben, weil dafür Bäume gefällt werden.
Ich würde auch nie Leute verdammen, die Leder tragen von Tieren, die für ihr Fleisch geschlachtet worden sind, weil es ja sozusagen ein Abfallprodukt der Fleischindustrie ist. Aber es ist schon ein gravierender Unterschied, ob man Pflanzen oder Säugetiere aufisst, jedenfalls, wenn man sich mit den Säugetieren im doppelten Sinne verwandt fühlt.
Bist Du eigentlich mit Bossel verwandt oder befreundet?
Übrigens habe ich mal gesehen, wie in Indien Froschschenkel geerntet werden. Da schneiden sie mit einem geschickten Schnitt beide Schenkel zugleich ab, während der Frosch noch lebt und hohe spitze Schreie ausstösst. Den schmeissen die Inder dann auch lebendig in den Tümpel zurück, aus dem sie ihn gefischt haben. Würde ich Froschschenkel essen, hätte ich bestimmt Alpträume, die andere Hälfte würde nachts im Schlaf in meinen Mund kriechen, um sich seine Beinchen wieder zu holen ...
:twisted:
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