Chrono hat geschrieben:Kann man darauß schließen, auch wenn man Chancen auf dem Arbeitsmark hat werdne die Fähigkeiten die im Studium Hauptsächlich vermittelt werden nicht wirklich in großen Unternehmen gebraucht.
Wenn Er/Sie Chinesisch kann, läufts meistens nur auf die Sprachketnisse hinnaus.
Wenn man eine Hochschul Karriere anstrebt, sieht das natürlich anders aus.
Du scheinst hier von einem "klassischen" Sinologiestudium auszugehen - aber darum geht es doch beim Bremer Studiengang weniger. Vielmehr wäre es sinnvoll sich die Inhalte dieses Studiums anzusehen und somit festzustellen, wie die Schwerpunktverteilung zwischen wirtschaftswissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen bzw. sprachlichen Fächern aussieht.
Chrono hat geschrieben:Nein ich meine damit das die "skills" die dort vermittelt werden kaum gebraucht werden das bezieht sich auf die Marktwirtschaft und auf die Unternehmen.
Wenn das eben so ist, hat es für mich keinen "Wirtschaftlichen Wert" , da man damit nichts groß anfangen kann.
Das ist doch genau die Lücke, die jene Studiengänge, die Wirtschaftswissenschaften mit einer Regional- oder Sprachkomponente verbinden, auffüllen wollen und sollen. Die Bereiche, mit denen man sich in einem reinen Sinologiestudiums beschäftigt, haben mit Wirtschaftswissenschaften und einer späteren Tätigkeit im wirtschaftlichen Bereich wenig zu tun - und das ist auch gut so
Chrono hat geschrieben:Die Tätigkeiten die man später ausüben kann in den verschiedensten Richtungen.
Das bezog sich dann darauf das man mit einem Sinologie Studium nicht in China Arbeit und Leben muss, sondern man auch in Deutschland Jobmöglichkeiten findet.
Nein, muss man nicht, aber die Option werden sich manche trotzdem offen halten wollen. Bei den Studenten der "Mischfächer" dürfte der Anteil vermutlich noch höher sein als bei denen, die im rein geisteswissenschaftlichen Bereich unterwegs sind.