Wobei sich die wenigsten Touristen wirklich für die Lebensbedingungen der Bevölkerung interessieren.bossel hat geschrieben:Wenn das chinesische Touristen waren, sollte man da wohl nicht viel drauf geben. Der chinesische Tourismus ist nicht unbedingt dafür bekannt, sehr tiefe Einblicke in die besuchte Kultur zu bekommen.Hechong hat geschrieben:Alle Chinesen, die einmal in Tibet gewesen sind, teilten mir davon mit, dass die Regierung sich Muehe geben, um die Lebensqualitaet zu verbessern.
Im Bus: "Wir erreichen jetzt den nächsten unglaublich wichtigen & unglaublich berühmten Punkt auf unserer Route: Das Kaff."
Raus aus'm Bus: "Sie haben jetzt 10 Minuten Zeit, sich ein wenig umzusehen. Dort drüben sehen sie die unglaublich romantischen & unglaublich authentischen Bewohner des Kaffs, die sie für nur 5 Yuan fotografieren dürfen. Im Souvenirladen auf der anderen Seite finden sie übrigens unglaublich authentische Klamotten & unglaublich traditionelle Handwerksarbeiten, die sie günstig erstehen können."
Nach 10 Minuten: "Hopp, hopp, meine Schäfchen. Es wird Zeit."
Im Bus: "Unser nächster Stop ist ein unglaublich reizvolles, kleines Dingsbumsmuseum. Dort werden sie 2 Stunden haben, um sich die unglaublich traditionellen & unglaublich authentischen Dingsbumse anzusehen." (& zu kaufen, denn das "Museum" ist nur ein größerer Laden)
usw.
Der landläufige Tourist - ob Chinese oder nicht - ist nun mal kein Bildungsreisender.
Da wird - wie bei den meisten anderen Orten auch - das sight-seeing-Programm durchgezogen ... und das wars dann auch.


