Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
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ludwigcheng
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Ihr könnt ab jetzt eine Woche die deutschen Sendung gucken und Infos über China sammeln. z.B bei NTV, bei ARD. Dann könnt Ihr wissen, fast alle Infos über China geht es um Menschrecht und Umweltverschmutzung. Technologie wie "Rakette zur Mond" kommt nicht zum Thema, mindestens nicht bei Fernsehen übertragen werden. 
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Eh du solche Aussagen triffst, dann schau doch bitte einmal in unseren TV-Thread und mach dir mal die Mühe und werte 1...2 Seiten aus, wieviel kritische Beiträge und wieviel Dokumentationen es über China gibt ...ludwigcheng hat geschrieben:Ihr könnt ab jetzt eine Woche die deutschen Sendung gucken und Infos über China sammeln. z.B bei NTV, bei ARD. Dann könnt Ihr wissen, fast alle Infos über China geht es um Menschrecht und Umweltverschmutzung. Technologie wie "Rakette zur Mond" kommt nicht zum Thema, mindestens nicht bei Fernsehen übertragen werden.
de guo xiong, manche sehen nur, was sie sehen wollen
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
China hat meines wissens in den letzten Monaten auch niemand auf den Mond geschossen. Allein ein Raumfahrtprogramm konnte vor 30 Jahren die Leute begeistern, heut interssiert sich die Bevölkerung nicht mal für das eigene Raumfahrtprogramm geschweige denn für das von anderen Ländern. Berichte von der ISS sind auch maximal ne Lückenfüller und interssant wird es nur wenn mal wieder ne Spaceshuttel als Fackel runterkommt.
Übrigens, gerade dann als die ersten Taikonaut hochgeschossen wurden sind fand man es recht häufig in den Medien. Oder als die Sonde die Bilder vom Mond geknipst hat. ABER du wirst sicher nicht irgendwas über ein in der schwebendes Raumfahrtprogramm hier wiederfinden. Sobald die auf den Weg zum Mond sind und ihn dann rot anmahlen sicher, davor aber nicht. Außerdem ist es nicht ne bissi früh? Laut Plan soll doch die Landung erst 25 passieren, also ne paar Jährchen haben wir.
Übrigens, gerade dann als die ersten Taikonaut hochgeschossen wurden sind fand man es recht häufig in den Medien. Oder als die Sonde die Bilder vom Mond geknipst hat. ABER du wirst sicher nicht irgendwas über ein in der schwebendes Raumfahrtprogramm hier wiederfinden. Sobald die auf den Weg zum Mond sind und ihn dann rot anmahlen sicher, davor aber nicht. Außerdem ist es nicht ne bissi früh? Laut Plan soll doch die Landung erst 25 passieren, also ne paar Jährchen haben wir.
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ludwigcheng
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Oben hat belrain gesagt, dass die deutsche Presse objektiv berichten kann.
Aber die Spiegel sagt, dass Chinesen gelbe Spione sind.
NTV hat Bilder über Tibet-Demostration verfälscht.
Wer kann das erklären?
Aber die Spiegel sagt, dass Chinesen gelbe Spione sind.
NTV hat Bilder über Tibet-Demostration verfälscht.
Wer kann das erklären?
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Dennis (CDS)
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Warum sollte etwas, was die Amis und Russen mit Sonden vor knapp 50 Jahren und bemannt vor knapp 40 Jahren geschafft haben, jetzt in Bezug auf China als große technologische Leistung dargestellt werden?? In den Nachrichten war der Start von 嫦娥 auf jeden Fall, für mehr reicht es auf diesem Gebiet leider noch nicht. Das Herumschwirren von Spirit und Opportunity seit mittlerweile mehr als 5 Jahren auf dem Mars halte ich technologisch für weitaus bedeutender als jede Mondrakete.ludwigcheng hat geschrieben:Ihr könnt ab jetzt eine Woche die deutschen Sendung gucken und Infos über China sammeln. z.B bei NTV, bei ARD. Dann könnt Ihr wissen, fast alle Infos über China geht es um Menschrecht und Umweltverschmutzung. Technologie wie "Rakette zur Mond" kommt nicht zum Thema, mindestens nicht bei Fernsehen übertragen werden.
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ludwigcheng
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Allein ein Raumfahrtprogramm konnte vor 30 Jahren die Leute begeistern, heut interssiert sich die Bevölkerung nicht mal für das eigene Raumfahrtprogramm geschweige denn für das von anderen Ländern.
Diese Meinung bin ich dagegen. Wenn Nachbarn von Deutschland ein Raumfahrtprogramm machen, wird Deutschland sofort darüber berichten.
Diese Meinung bin ich dagegen. Wenn Nachbarn von Deutschland ein Raumfahrtprogramm machen, wird Deutschland sofort darüber berichten.
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Dennis (CDS)
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Wenn die Nachbarn von Deutschland ein Raumfahrtprogramm machen, dann berichtet Deutschland darüber, weil es im Rahmen der ESA dann wahrscheinlich technologisch wie finanziell einen großen Anteil daran haben wird.ludwigcheng hat geschrieben:Diese Meinung bin ich dagegen. Wenn Nachbarn von Deutschland ein Raumfahrtprogramm machen, wird Deutschland sofort darüber berichten.
http://de.wikipedia.org/wiki/ESA
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ludwigcheng
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Aber die Spiegel sagt, dass Chinesen gelbe Spione sind.
NTV hat Bilder über Tibet-Demostration verfälscht
bitte diese Fragen erklären! Danke!
NTV hat Bilder über Tibet-Demostration verfälscht
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krebsandreas
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Hallo zusammen, ich habe ja lange überlegt ob ich mich überhaupt an der Diskussion beteiligen soll, aaaber ich werde trotzdem auch etwas schreiben.
Es ist sicherlich so, dass es bei Betrachtung des TV Programms schon auffällig ist wie sehr auch auf die Probleme Chinas hingewiesen wird. Manchmal kommt es einem sogar vor es würde gerade zu nur nach Negativem gesucht. Man nehme nur die Kommentatorin Frau Mayschberger bei der Eröffnungsfeier (Zitat: "militärischer Drill, überperfekt....). Dazu sollte man vielleicht schon kritisch anmerken, dass es bisher sicherlich noch kein Land gegeben hat, welches bei einer olympischen Veranstaltung nicht besonders gut wegkommen und einen perfekten Eindruck machen wollte. Das ist ja auch nur mehr als normal. Bei allen Problemen die es sicherlich gibt, sollte man zwischen gerade bei einer solchen Veranstaltung zwischen dem Staat an sich und den Leuten unterscheiden denen es einfach eine Freude ist die Welt zu Gast zu haben und einfach etwas darzubieten was es bisher nicht gegeben hat. Ich muss zugeben, dass mich gerade diese Kommentierung auch sehr geärgert hat. Ich habe mich einfach an dieser perfekten Inszenierung erfreut.
Dagegen kann man natürlich argumentieren, dass China durch die perfekten Inszenzierungen versucht hat die offensichtlichen Probleme in der Vorbereitung (Fackellauf, Tibet etc. ) zu kaschieren. Dies führt meiner Meinung zu der Frage inwieweit man sich bei diesen Problemen überhaupt auf schwarz-oder weiss festlegen kann bzw. sollte.
1. Menschenrechte- Sicherlich ist es so, dass in China die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Ich selbst habe in China die Willkür des Staates zu spüren bekommen. Andererseits muss man auch darauf hinweisen, dass sich bzgl. der Menschenrechte in den letzten Jahren schon einiges getan hat. Man muss die Entwicklung China und den heutigen Stand immer vor Hintergrund der letzten historischen Ereignisse sehen. Bis vor einigen Jahren konnte in China von "Recht" an sich noch garkeine Rede sein. Die Entwicklung des Rechts bedarf eines längeren Prozesses. Unser Rechtssystem kann insoweit auf eine ganz andere Tradition zurückblicken. Nach Ende des zweiten Weltkrieges haben schließlich die Allierten unser Rechtssystem mit aufgebaut; immer mit dem Gedaken die "perfekte" Demokratie zu schaffen.
Dies führt weiterhin zu der Frage wie es um die Menschenrechte in unserem Lande bzw. im Westen allgemein gestellt ist. Beispiel: Ein George Bush sagt aus, dass er China NUR wegen des Sports besuchen wird. Er möchte damit ein Zeichen setzen und auf die Probleme Chinas aufmerksam machen. Dabei sollte man bedenken, dass sich das Staatsoberhaupt eines Landes, nämlich des demokratischen Staates an schlechthin für die Menschenrechte einsetzt. Nur wie kann es sein, dass sich ein Land ein Urteil anmaßt obwohl in selbigen die Menschenrechte mit Füßten getreten werden (Guantanamo, Abu Graib, NSA Skandal). Bevor jmd. meint das wäre ja nicht die USA, die Handlungen in Abu Graib und Guantanamo sind mindestens durch "overall" control (festgestellt im Tadic Case) zurechenbar. Weiteres Beispiel. In Guantanamo sitzt Murat Kurnaz (Deutscher Staatsbürger) 2 Jahre und die Bundesregierung verhört Ihn, hält ihn für unschuldig und setzt sich nicht für seine Belange ein.
Fraglich ist bei oben genannten geschilderten Vorkommnissen in den demokratischen!!! Weststaaten inwieweit sich deren Handeln von dem Handeln Chinas unterscheidet. Nun wird sicherlich eingwendet China ginge brutaler vor... es sterben mehr Menschen. Dem kann ich auch nur zustimmen, trotzdem ist es erschreckend festzustellen, dass die Länder die eigentlich als die Staaten mit den gefestigsten demokratischen und rechtsstaatlichen Strukturen der Welt gelten offensichtlich immer noch Menschenrechte verletzen, ja offensichtlich mit Füßen treten und sich ein Urteil über China anmaßen.
Fazit: Ich finde man darf auf keinen Fall über die Probleme Chinas hinwegsehen. Diese gibt es auf jeden Fall. Trotzdem sollte man auch immer bedenken, dass sich China in einem Entwicklungsprozess befindet der gerade überhaupt erst angefangen hat. Auch wir haben die Entwicklung hin zum Rechtsstaat und zur Demokratie durchmachen müssen. Auch wir haben in der Vergangenheit Menschenrechte mit Füßen getreten und machen dies immer noch. Daher sollte man sich immer einen kritischen Blick bewahren und versuchen positiven und negatives im Einklang zu sehen.
Abschließend würde ich gerne noch auf die Ein Kind Problematik eingehen. Sicherlich ist es so, dass es sich bei dieser Politik um ein Zweischneidiges Schwert handelt. Vorteilhaft ist sicherlich, dass man die Bevölkerungsentwicklung verlangsamt. Negativ wirkt sich aber aus, dass die demographische Entwicklung in den nächsten 50 Jahren stark der der europäischen Union ähnelt. China hat also zusätzlich mit dem Problem zu kämpfen, dass die Bevölkerung altert und keine Jungen Leute nachkommen. Dazu muss man auch bedenken, dass China über kein soziales System für alte Menschen verfügt. Alte werden durch die Jüngeren versorgt. Dieser Kreislauf ist damit unterbrochen.
Erwähnt werden muss aber auch, dass die 1-Kind Politik schon seit Jahren nicht mehr bis in letzter Konsequenz durchgehalten wird. Auf dem Land kaufen sich viele Familien von dieser Beschränkung frei; in Peking habe ich beispielsweise von vielen Familien gehört, dass in den großen Städten garkeine Beschränkung mehr vorherrscht.
So jetzt habe ich mir aber ganz schön die Finger wund getippt. Ich habe einfach mal versucht, Argumente einzubringen und so objektiv wie möglich zu betrachten.
Beste Grüße
Andreas
Es ist sicherlich so, dass es bei Betrachtung des TV Programms schon auffällig ist wie sehr auch auf die Probleme Chinas hingewiesen wird. Manchmal kommt es einem sogar vor es würde gerade zu nur nach Negativem gesucht. Man nehme nur die Kommentatorin Frau Mayschberger bei der Eröffnungsfeier (Zitat: "militärischer Drill, überperfekt....). Dazu sollte man vielleicht schon kritisch anmerken, dass es bisher sicherlich noch kein Land gegeben hat, welches bei einer olympischen Veranstaltung nicht besonders gut wegkommen und einen perfekten Eindruck machen wollte. Das ist ja auch nur mehr als normal. Bei allen Problemen die es sicherlich gibt, sollte man zwischen gerade bei einer solchen Veranstaltung zwischen dem Staat an sich und den Leuten unterscheiden denen es einfach eine Freude ist die Welt zu Gast zu haben und einfach etwas darzubieten was es bisher nicht gegeben hat. Ich muss zugeben, dass mich gerade diese Kommentierung auch sehr geärgert hat. Ich habe mich einfach an dieser perfekten Inszenierung erfreut.
Dagegen kann man natürlich argumentieren, dass China durch die perfekten Inszenzierungen versucht hat die offensichtlichen Probleme in der Vorbereitung (Fackellauf, Tibet etc. ) zu kaschieren. Dies führt meiner Meinung zu der Frage inwieweit man sich bei diesen Problemen überhaupt auf schwarz-oder weiss festlegen kann bzw. sollte.
1. Menschenrechte- Sicherlich ist es so, dass in China die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Ich selbst habe in China die Willkür des Staates zu spüren bekommen. Andererseits muss man auch darauf hinweisen, dass sich bzgl. der Menschenrechte in den letzten Jahren schon einiges getan hat. Man muss die Entwicklung China und den heutigen Stand immer vor Hintergrund der letzten historischen Ereignisse sehen. Bis vor einigen Jahren konnte in China von "Recht" an sich noch garkeine Rede sein. Die Entwicklung des Rechts bedarf eines längeren Prozesses. Unser Rechtssystem kann insoweit auf eine ganz andere Tradition zurückblicken. Nach Ende des zweiten Weltkrieges haben schließlich die Allierten unser Rechtssystem mit aufgebaut; immer mit dem Gedaken die "perfekte" Demokratie zu schaffen.
Dies führt weiterhin zu der Frage wie es um die Menschenrechte in unserem Lande bzw. im Westen allgemein gestellt ist. Beispiel: Ein George Bush sagt aus, dass er China NUR wegen des Sports besuchen wird. Er möchte damit ein Zeichen setzen und auf die Probleme Chinas aufmerksam machen. Dabei sollte man bedenken, dass sich das Staatsoberhaupt eines Landes, nämlich des demokratischen Staates an schlechthin für die Menschenrechte einsetzt. Nur wie kann es sein, dass sich ein Land ein Urteil anmaßt obwohl in selbigen die Menschenrechte mit Füßten getreten werden (Guantanamo, Abu Graib, NSA Skandal). Bevor jmd. meint das wäre ja nicht die USA, die Handlungen in Abu Graib und Guantanamo sind mindestens durch "overall" control (festgestellt im Tadic Case) zurechenbar. Weiteres Beispiel. In Guantanamo sitzt Murat Kurnaz (Deutscher Staatsbürger) 2 Jahre und die Bundesregierung verhört Ihn, hält ihn für unschuldig und setzt sich nicht für seine Belange ein.
Fraglich ist bei oben genannten geschilderten Vorkommnissen in den demokratischen!!! Weststaaten inwieweit sich deren Handeln von dem Handeln Chinas unterscheidet. Nun wird sicherlich eingwendet China ginge brutaler vor... es sterben mehr Menschen. Dem kann ich auch nur zustimmen, trotzdem ist es erschreckend festzustellen, dass die Länder die eigentlich als die Staaten mit den gefestigsten demokratischen und rechtsstaatlichen Strukturen der Welt gelten offensichtlich immer noch Menschenrechte verletzen, ja offensichtlich mit Füßen treten und sich ein Urteil über China anmaßen.
Fazit: Ich finde man darf auf keinen Fall über die Probleme Chinas hinwegsehen. Diese gibt es auf jeden Fall. Trotzdem sollte man auch immer bedenken, dass sich China in einem Entwicklungsprozess befindet der gerade überhaupt erst angefangen hat. Auch wir haben die Entwicklung hin zum Rechtsstaat und zur Demokratie durchmachen müssen. Auch wir haben in der Vergangenheit Menschenrechte mit Füßen getreten und machen dies immer noch. Daher sollte man sich immer einen kritischen Blick bewahren und versuchen positiven und negatives im Einklang zu sehen.
Abschließend würde ich gerne noch auf die Ein Kind Problematik eingehen. Sicherlich ist es so, dass es sich bei dieser Politik um ein Zweischneidiges Schwert handelt. Vorteilhaft ist sicherlich, dass man die Bevölkerungsentwicklung verlangsamt. Negativ wirkt sich aber aus, dass die demographische Entwicklung in den nächsten 50 Jahren stark der der europäischen Union ähnelt. China hat also zusätzlich mit dem Problem zu kämpfen, dass die Bevölkerung altert und keine Jungen Leute nachkommen. Dazu muss man auch bedenken, dass China über kein soziales System für alte Menschen verfügt. Alte werden durch die Jüngeren versorgt. Dieser Kreislauf ist damit unterbrochen.
Erwähnt werden muss aber auch, dass die 1-Kind Politik schon seit Jahren nicht mehr bis in letzter Konsequenz durchgehalten wird. Auf dem Land kaufen sich viele Familien von dieser Beschränkung frei; in Peking habe ich beispielsweise von vielen Familien gehört, dass in den großen Städten garkeine Beschränkung mehr vorherrscht.
So jetzt habe ich mir aber ganz schön die Finger wund getippt. Ich habe einfach mal versucht, Argumente einzubringen und so objektiv wie möglich zu betrachten.
Beste Grüße
Andreas
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TaugeNix
Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Ja, und es waren Fehler. Das haben inzwischen viele Menschen erkannt - allein einige Betonköpfe reiten immer noch darauf herum.ludwigcheng hat geschrieben:Aber die Spiegel sagt, dass Chinesen gelbe Spione sind.
NTV hat Bilder über Tibet-Demostration verfälscht
bitte diese Fragen erklären! Danke!
Als ob eure Medien nie Fehler und Propaganda verbreitet hätten.
Und wer es erkannt hat, geht eben zu anderen Zeitschriften (FAZ) über.
Gruss,
TaugeNix^kann es langsam einfach nicht mehr hören - eine Schallplatte mit Sprung ist ja nix dagegen!
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Dennis (CDS)
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Wär allerdings gar nicht nötig gewesen, denn so weit sind wir in vorherigen Diskussion auch schon immer mal wieder gekommen. Nützt aber trotzdem nix. Trotzdem Danke und hoffentlich keine wunden Finger.krebsandreas hat geschrieben:So jetzt habe ich mir aber ganz schön die Finger wund getippt. Ich habe einfach mal versucht, Argumente einzubringen und so objektiv wie möglich zu betrachten.
Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Die ESA plant (in der die gesamte EU steckt, also Deutschland + fast alle seinen Nachbarn) eine bemannte Raumfahrt - niemand interessiert sich dafür. Mal Naiv gefragt was liest man eigentlich über die ESA in China?Diese Meinung bin ich dagegen. Wenn Nachbarn von Deutschland ein Raumfahrtprogramm machen, wird Deutschland sofort darüber berichten.
Was soll daran geklärt werden?Aber die Spiegel sagt, dass Chinesen gelbe Spione sind.
NTV hat Bilder über Tibet-Demostration verfälscht
bitte diese Fragen erklären! Danke!
Spiegel hat vor Wirtschaftsspionage aus China gewarnt, gerade zu einem Zeitpunkt wo in Deutschland und dem einen oder anderen G8 Land Trojaner gefunden wurden die nach China Daten gefunkt haben. ÜBRIGENS Spiegel hat auch mehrmals über Wirtschaftsspionage aus der USA gewarnt. Meines wissens auch aus Russland...
NTV hat ne Fehler gemacht und ganz nebenbei zwei Staaten verwechselt. Und weiter? Ich kann dir auch Beiträge aus den Chinesichen Medien zeigen wo falsche Sachen gesendet wurden, z.B. das 16 Milliarden Menschen die Olympia Eröffnungsfeier gesehen haben.
In wie weit hat das noch mit kleinkarrierten Medien zu tun? Ist es nicht kleinkarriert immer auf die gleiche Fehler rumzureiten? Wenn die westlichen Medienwelt so chinafeindlich ist müsste sich doch tagtäglich viel neues ergeben oder?
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ludwigcheng
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
krebsandreas hat geschrieben:Hallo zusammen, ich habe ja lange überlegt ob ich mich überhaupt an der Diskussion beteiligen soll, aaaber ich werde trotzdem auch etwas schreiben.
Es ist sicherlich so, dass es bei Betrachtung des TV Programms schon auffällig ist wie sehr auch auf die Probleme Chinas hingewiesen wird. Manchmal kommt es einem sogar vor es würde gerade zu nur nach Negativem gesucht. Man nehme nur die Kommentatorin Frau Mayschberger bei der Eröffnungsfeier (Zitat: "militärischer Drill, überperfekt....). Dazu sollte man vielleicht schon kritisch anmerken, dass es bisher sicherlich noch kein Land gegeben hat, welches bei einer olympischen Veranstaltung nicht besonders gut wegkommen und einen perfekten Eindruck machen wollte. Das ist ja auch nur mehr als normal. Bei allen Problemen die es sicherlich gibt, sollte man zwischen gerade bei einer solchen Veranstaltung zwischen dem Staat an sich und den Leuten unterscheiden denen es einfach eine Freude ist die Welt zu Gast zu haben und einfach etwas darzubieten was es bisher nicht gegeben hat. Ich muss zugeben, dass mich gerade diese Kommentierung auch sehr geärgert hat. Ich habe mich einfach an dieser perfekten Inszenierung erfreut.
Dagegen kann man natürlich argumentieren, dass China durch die perfekten Inszenzierungen versucht hat die offensichtlichen Probleme in der Vorbereitung (Fackellauf, Tibet etc. ) zu kaschieren. Dies führt meiner Meinung zu der Frage inwieweit man sich bei diesen Problemen überhaupt auf schwarz-oder weiss festlegen kann bzw. sollte.
1. Menschenrechte- Sicherlich ist es so, dass in China die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Ich selbst habe in China die Willkür des Staates zu spüren bekommen. Andererseits muss man auch darauf hinweisen, dass sich bzgl. der Menschenrechte in den letzten Jahren schon einiges getan hat. Man muss die Entwicklung China und den heutigen Stand immer vor Hintergrund der letzten historischen Ereignisse sehen. Bis vor einigen Jahren konnte in China von "Recht" an sich noch garkeine Rede sein. Die Entwicklung des Rechts bedarf eines längeren Prozesses. Unser Rechtssystem kann insoweit auf eine ganz andere Tradition zurückblicken. Nach Ende des zweiten Weltkrieges haben schließlich die Allierten unser Rechtssystem mit aufgebaut; immer mit dem Gedaken die "perfekte" Demokratie zu schaffen.
Dies führt weiterhin zu der Frage wie es um die Menschenrechte in unserem Lande bzw. im Westen allgemein gestellt ist. Beispiel: Ein George Bush sagt aus, dass er China NUR wegen des Sports besuchen wird. Er möchte damit ein Zeichen setzen und auf die Probleme Chinas aufmerksam machen. Dabei sollte man bedenken, dass sich das Staatsoberhaupt eines Landes, nämlich des demokratischen Staates an schlechthin für die Menschenrechte einsetzt. Nur wie kann es sein, dass sich ein Land ein Urteil anmaßt obwohl in selbigen die Menschenrechte mit Füßten getreten werden (Guantanamo, Abu Graib, NSA Skandal). Bevor jmd. meint das wäre ja nicht die USA, die Handlungen in Abu Graib und Guantanamo sind mindestens durch "overall" control (festgestellt im Tadic Case) zurechenbar. Weiteres Beispiel. In Guantanamo sitzt Murat Kurnaz (Deutscher Staatsbürger) 2 Jahre und die Bundesregierung verhört Ihn, hält ihn für unschuldig und setzt sich nicht für seine Belange ein.
Fraglich ist bei oben genannten geschilderten Vorkommnissen in den demokratischen!!! Weststaaten inwieweit sich deren Handeln von dem Handeln Chinas unterscheidet. Nun wird sicherlich eingwendet China ginge brutaler vor... es sterben mehr Menschen. Dem kann ich auch nur zustimmen, trotzdem ist es erschreckend festzustellen, dass die Länder die eigentlich als die Staaten mit den gefestigsten demokratischen und rechtsstaatlichen Strukturen der Welt gelten offensichtlich immer noch Menschenrechte verletzen, ja offensichtlich mit Füßen treten und sich ein Urteil über China anmaßen.
Fazit: Ich finde man darf auf keinen Fall über die Probleme Chinas hinwegsehen. Diese gibt es auf jeden Fall. Trotzdem sollte man auch immer bedenken, dass sich China in einem Entwicklungsprozess befindet der gerade überhaupt erst angefangen hat. Auch wir haben die Entwicklung hin zum Rechtsstaat und zur Demokratie durchmachen müssen. Auch wir haben in der Vergangenheit Menschenrechte mit Füßen getreten und machen dies immer noch. Daher sollte man sich immer einen kritischen Blick bewahren und versuchen positiven und negatives im Einklang zu sehen.
Abschließend würde ich gerne noch auf die Ein Kind Problematik eingehen. Sicherlich ist es so, dass es sich bei dieser Politik um ein Zweischneidiges Schwert handelt. Vorteilhaft ist sicherlich, dass man die Bevölkerungsentwicklung verlangsamt. Negativ wirkt sich aber aus, dass die demographische Entwicklung in den nächsten 50 Jahren stark der der europäischen Union ähnelt. China hat also zusätzlich mit dem Problem zu kämpfen, dass die Bevölkerung altert und keine Jungen Leute nachkommen. Dazu muss man auch bedenken, dass China über kein soziales System für alte Menschen verfügt. Alte werden durch die Jüngeren versorgt. Dieser Kreislauf ist damit unterbrochen.
Erwähnt werden muss aber auch, dass die 1-Kind Politik schon seit Jahren nicht mehr bis in letzter Konsequenz durchgehalten wird. Auf dem Land kaufen sich viele Familien von dieser Beschränkung frei; in Peking habe ich beispielsweise von vielen Familien gehört, dass in den großen Städten garkeine Beschränkung mehr vorherrscht.
So jetzt habe ich mir aber ganz schön die Finger wund getippt. Ich habe einfach mal versucht, Argumente einzubringen und so objektiv wie möglich zu betrachten.
Beste Grüße
Andreas
Ich habe deine Argument genau durchgelesen. Ich finde, dass du China gut kennst und sehr objektiv thematisiert. Wenn alle Jounalisten wie du sind, können wir einfach an Medien glauben.
Dann brauchen wir nicht mehr nachdenken, was richtig oder falsch ist.
- de guo xiong
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
eine Bitte, zitier doch nicht den ganzen Beitrag auf den du reagierst - es wird sehr unübersichtlich!
de guo xiong
edit: rechtschreibung
wenn das passiert, ist es der Anfang vom Ende - alles glauben was gesagt/geschrieben wird, weil es doch die Wahrheit sein muss ......ludwigcheng hat geschrieben: Dann brauchen wir nicht mehr nachdenken, was richtig oder falsch ist.
de guo xiong
edit: rechtschreibung
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Re: Warum sind die deuschen Medien so kleinkariert?
Hi krebsandreas, erstmal ein Hallo von mir !
Wenn die Bevölkerung konstant mit 2,1 kindern wachsen würde, gäb es eine bevölkerungsstagnation. Dass wäre dass beste was passieren könnte. Auch die Pyramidenform würde mit der zeit einem rechteck mit Dach weichen. Irgendwann müssen lösungen her. mit 6 milliarden gibts ja schon probleme, aber mit 20 Milliarden erst ?
Wenn die Bevölkerung konstant mit 2,1 kindern wachsen würde, gäb es eine bevölkerungsstagnation. Dass wäre dass beste was passieren könnte. Auch die Pyramidenform würde mit der zeit einem rechteck mit Dach weichen. Irgendwann müssen lösungen her. mit 6 milliarden gibts ja schon probleme, aber mit 20 Milliarden erst ?
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
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