China, ein kritischer Blick

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
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Grufti
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von Grufti »

belrain hat geschrieben:
yohanesu hat geschrieben:die Frage für mich ist, wann du endlich schnallst, dass man von seinem schönen Sessel aus alles schön verharmlosen kann während andere dafür unschuldig ihren Kopp hinhalten müssen.

Ich hör zum 1000x, dass nich alles toll ist. Viell. bist du aber so abgebrüht, dass die einfache Folter für dich nur kitzeln ist und man daher das als Lappalie abtun kann.
....Natürlich werden viele dort reich auf Kosten der Bauern oder Wanderarbeiter. Und natürlich finde ich das nicht toll - im Gegenteil. Aber bleiben wir mal objektiv - wie ist das denn in Deutschland? Im Grunde genauso. Nur das wir hier schon Dinge haben wie Sozialversicherung, Kündigungsschutz etc. Das entwickelt sich aber auch langsam in China - wird aber natürlich durch viele Geschäftsleute noch gebremst. Aber in Deutschland ist es auch so - unliebsame Gesetze werden von den Lobbyisten so lange gebremst wie es geht und man macht noch soviel Geld wie möglich auf Kosten der "Kleinen".

bei uns in D gibt es vielleicht keine deutschen Wanderarbeiter, aber dafür holen die Unternehmer andere EU- Ausländer zu Unter-Dumping-Kosten ins Land.

Lese doch mal im aktuellen SPIEGEL denb Artikel über die Ausbeutung der rumänischen Wanderarbeiter Heft 34/S 96

oder ist das auch nur "böswillige Lügenpropaganda des SPIEGEL" , liebe Verherrlicher des chinesischen Aufbaus bzw Nationalismus ??

Es gibt hier im Forum ja eine Fraktion, die prinzipiell jeden "SPIEGEL"-Artikel der Lüge zeiht...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von condor »

TaugeNix hat geschrieben:
Einzige Gegenfrage: warst du jemals in China?
wieder eine typische komische Frage von Kpch . :roll:
Was sagst du dazu zu ein Deutsche Reporter seit 4 Jahre lebt und über China kritisiert,dass in China kein Menschenrecht hat .Ist das nich genug für dich ein echten Beweis zu schildern oder willst du uns anders erzählen wo nicht stimmt .
Was sagst du dazu von einer Chinesin als Schriftellerin die aus China nach Taiwan geflüchtet ist und schildert darüber dass in China die Menschen missachten .
Ausserdem kenne ich kein einziger Kommunist der wahre Geschichte erzählt.
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SimonSayz
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von SimonSayz »

condor hat geschrieben:wieder eine typische komische Frage von Kpch
Wieder eine typische Antwort von jemand, der so beschränkt in seiner Sichtweise ist, dass er (ganz sanft ausgedrückt) den Wald vor lauter Bäume nicht sieht!
Rosen sind rot, Gras ist grüner
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von Laogai »

Endlich ist KannNix als gelber Spion enttarnt! Ich hatte es ja schon immer vermutet...
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belrain
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von belrain »

condor hat geschrieben: wieder eine typische komische Frage von Kpch . :roll:
Was sagst du dazu zu ein Deutsche Reporter seit 4 Jahre lebt und über China kritisiert,dass in China kein Menschenrecht hat .Ist das nich genug für dich ein echten Beweis zu schildern oder willst du uns anders erzählen wo nicht stimmt .
Was sagst du dazu von einer Chinesin als Schriftellerin die aus China nach Taiwan geflüchtet ist und schildert darüber dass in China die Menschen missachten .
Ausserdem kenne ich kein einziger Kommunist der wahre Geschichte erzählt.
Hallo Condor

Ich denke, du liegst ein kleines bisschen falsch mit deiner Vermutung. Vielleicht liegt es auch daran, dass du schwierigkeiten im Verständnis der deutschen Sprache hast. Daher möchte ich dich kurz aufklären:

Taugenix ist sicherlich kein Mitglied der KPCH, es sei denn, die nehmen jetzt auch Ausländer auf. Ich habe Taugenix schon persönlich getroffen und kann sicher beurteilen, dass er nicht chinesischer Herkunft ist. Das Einzige was du ihm vielleicht vorwerfen kannst ist, dass seine "Chinabrille" weit mehr Rosa enthält als die manch anderer aus dem Forum. Aber er ist durchaus umgänglich und meines Wissens nach auch lernfähig.

Er hat auch nie bestritten, dass es Menschenrechtsverletzungen in China gibt. Ich bin sicher, er weiss das auch. Allerdings geht er damit anders um.
Das Leben ist schön

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TaugeNix

Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von TaugeNix »

Man erwartet von mir jetzt aber keine Antwort, oder? :lol:

@Threadstarter: Ich denke, du kannst hier im Forum einige tausend Postings finden, die sich alle mit der Thematik beschäftgen. Wenn du diese nicht lesen willst, dann brauchst du dich nicht über eine fehlenden Diskussionsbereitschaft zu beschweren ;)

Gruss,
TaugeNix^geht jetzt sein KPCh-Groschen abholen 8)
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bossel
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von bossel »

condor hat geschrieben:Ausserdem kenne ich kein einziger Kommunist der wahre Geschichte erzählt.
Wieviele Kommis kennst Du?

Meine Ex war Kommunistin, diverse meiner chinesischen Freunde sind's (OK, nicht so richtig, sie sind in der KPCh, aber nicht alle unbedingt ideologische Kommis). Sind das alles 100%ige Lügner?
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von hifi »

Tja, irgendwie habe ich den Eindruck, dass yohanesu keine Lust mehr hat, hier weiter zu schreiben.

Aber trotzdem, muss ich doch auf sein Schreiben mal Stellung beziehen.
yohanesu hat geschrieben:Eine sehr gewagte These, mir Gepräche als falsches Mittel im Umgang mit China zu unterstellen.
Ja, die These kommt nicht von ungefähr, sondern ist einen Schlüssel, den ich aus Ihren Posting gezogen habe. Wenn Sie Dialoge zwischen Chinesen und Deutschen, sowohl zwischen den Privatpersonen als auch auf der Regierungsebene nicht für störend empfinden würden, dann frage ich mich, wozu soll diese Pöbelei hier in Forum dienen?
Nach Ihrer Ansicht gehören die Mitglieder dieses Forums zu den Menschen, die (nach Ihrem Ausdruck) "von seinem schönen Sessel aus alles schön verharmlosen". Wie kommen Sie denn darauf? Weil die Menschen hier durch ihre Arbiet oder aus Liebe eine bestimmte Beziehung zu China haben? Einen anderen Grund kann ich nicht finden, denn fast jeder hier in Forum schreibt auch über die Missstände in China und ärgert sich über fatale Menschenrechtslage dort. Viele davon haben Verwandten und Bekannten, die direkt davon betroffen sind, andere Diskutieren ebenfalls darüber, wie die Zukunft des Landes wohl aussehen mag. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Verständigungsversuche zwischen Chinesen und Deutschen hier in Forum. Der ein oder andere chinesische User erfährt auch dadurch die Situation in eigenem Land aus einer anderen Perspektive und entgeht ein wenig die staatliche Zensur. Wie gesagt, Sie können hier tausende von Beiträge und Diskussionen im Forum finden, die nur mit der Menschenrechtslage und Missstände in China beschäftigen.
Was möchten Sie denn noch mehr? Doch sämtliche Beziehungen zwischen Deutschen und Chinesen verurteilen und am bestens auch noch von der/dem Partnerin/Partner trennen, weil sie aus einem "verbrecherischen" Land kommen? (Übrigens, ich selbst gehöre auch dazu!)
Wie gesagt, tappt fast jeder hier immer noch im Dunkel, was Sie eigentlich von uns möchten und aus welchem Grund Sie uns vorwerfen, Mitläufer der Kommunistischen Partei Chinas zu sein.
yohanesu hat geschrieben:Wie schon so oft geschrieben: Mir geht es um die Verharmlosung !!! Außerdem behandelt China ausländischen Unternehmen so wie es grad aus der eigenen Situation am besten ist. Und kaum wird Kritik geübt muss man sich wieder beugen. Ich will nicht gleiches mit gleichem vergelten, aber wenigstens Kritik darf erlaubt sein.
Also, haben Sie das Gefühl, dass irgendwer die Situation in China verharmlost. Und China behandelt ausländische Unternehmen nicht fair.
Die deutsche Presse verharmlost die Situation sicherlich nicht, ganz im Gegenteil, sie machen es gern zum Hauptthema des Tages in der letzten Zeit.
Oder meinen Sie die deutsche Wirtschaft? Ein bisschen habe ich (auch durch Ihren Anfangsbeitrag) das Gefühl, dass Sie auch ein Problem damit haben, dass China wirtschaftlich stärker wird, wahrscheinlich nach Ihrer Meinung auf Kosten der westlichen Welt. (Das ist natürlich wieder eine reine Mutmassung von mir.)
Auf einer Seite schreiben Sie von Verharmlosung auf Kosten der Menschen in China und gleichzeitig prangeln Sie die Produktpiraterie scharf an. Nun, das eine hat aber mit dem anderen nicht wirklich was zu tun. Die Produktpiraterie betreiben meistens die chinesischen Unternehmer. Die Regierung geht nur nicht klar dagegen vor, weil es auch zur Wohlstandsvermehrung der Bevölkerung beiträgt. Natürlich ist das nicht fair. Wenn Sie auf die Gefahr der chinesichen Industriespionage aufmerksam machen wollen, dann ist das völlig berechtigt.
Meine Frage wäre aber, warum die Unternehmen sich trotzdem in China engagieren. Also, ich denke nicht, dass die deutschen Unternehmer alle blöd sind. Und die Gefahr der Spionage kennt man sehr wohl. Trotzdem springt unter dem Strich so viel für die deutsche Wirtschaft heraus, dass es sich lohnt. Klar hört man gern über die gelbe Gefahr in Medien. Alle Missstände in Deutschland werden durch das Tun und Machen der Chinesen verursacht: Wenn Benzin teuer wird, dann ist es weil die Chinesen alle Autos fahren; Wenn Milch knapp wird, dann haben alle Chinesen angefangen Milch zu trinken; Wenn deutsche Unternehmen pleite gehen, dann ist das durch die chinesische Produktpiraterie... Aber Deutschland ist immer noch der Exportweltmeister. Gucken Sie dochmal den Wirtschaftsbericht der Bundesregierung an, wie viel Prozent der Exportgüter nach China verschifft werden. Die Stahl- und Beton-Industrie in Deutschland boomt schon seit Jahren, obwohl die Bauwirtschaft hier zu Lande eher flau ist. Wo verkauft man das ganze Zeug hin? Gerade die Schwer- und Hightechindustriegüter wie Automobil und Flugzeugbau sind die Hauptstütze des deutschen Exports und das hat sicherlich mit der Entwicklung in China nichts zu tun. :roll:
Bitte machen Sie ein gesamtes Bild, bevor Sie fordern auf die bösen Chinesen verzichten zu wollen. Eine ziemlich typische Denkweise hier in Deutschland ist, dass man sich tierisch darüber freut, dass viele Autos exportiert werden. Aber gleichzeitig schimpft man darüber, dass die Chinesen unsere schöne Luft mit ihrem Verkehr und Staus verpesten. Am bestens soll also jeder Chinese ein deutsches Auto kaufen, aber nur zum Angucken.
Nur Ihr Vorwurf darüber, dass die deutschen Unternehmen nicht gern über die Menschenrechtsverletzung in China reden mögen, kann ich unterstützen. In meiner Sicht sind die Großkapitalisten sowieso ein notwendiges Übel auf der Welt, die ich eigentlich nicht mag. Dass die meisten Unternehmen eher profitorientiert statt Menschfreundlich sind, wissen wir doch alle. Dazu muss man nicht Richtung China glotzen, sondern können auch den Gehaltsspiegel mancher Vorstandsmitglieder in Relation zu ihren Entscheidungen hier zu Lande anprangeln.
yohanesu hat geschrieben:Der Artikel aus der FAZ hat mir persönlich nicht weitergeholfen, obwohl er interessant war.
Schade, denn in dem Artikel sind genau die Art von Kritik beschrieben, die Sie hier gern publizieren.
yohanesu hat geschrieben:Ich möchte hier niemanden bestrafen. Ich möchte, dass mehr Menschen auf die Mißstände aufmerksam werden und sich der Druck dadurch von außen und von innen verstärkt Änderungen am bestehenden System vorzunehmen
Ja, ok. Das ist ein schöner Satz.
Und wie ist denn die Vorstellung von Ihnen, was wir hierfür tun sollen? Wie ich bereits versucht habe zu erläutern, sind hier nicht bloss "China-Fan"s, sondern gucken die meisten von uns sehr wohl kritisch und diffrenziert auf das Land. Das reicht aber anscheinend für Sie nicht. Sollen wir also in jeden Satz erwähnen, dass in China Menschenrechtsverletzung herrscht?
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von Fiz »

hifi hat geschrieben:Auf einer Seite schreiben Sie von Verharmlosung auf Kosten der Menschen in China und gleichzeitig prangeln Sie die Produktpiraterie scharf an. Nun, das eine hat aber mit dem anderen nicht wirklich was zu tun. Die Produktpiraterie betreiben meistens die chinesischen Unternehmer. Die Regierung geht nur nicht klar dagegen vor, weil es auch zur Wohlstandsvermehrung der Bevölkerung beiträgt. Natürlich ist das nicht fair.
Die Produktpiraterie ist wirklich ein zweischneidiges Schwert. Dies ist meines Erachtens eigentlich nur deshalb profitabel, weil es vorallem genügend Abnehmer in den reichen westlichen Ländern für diese Waren gibt. Nicht ohne Grund werden beispielsweise in Japan an den Flughäfen stichprobenhaft die japanischen Fluggäste aus China kommend gefilzt um die dort gekauften Plagiate zu beschlagnahmen. Und auch hier in Europa scheint das ja ebenfalls ein lukratives Geschäft zu sein solche Waren zu verkaufen.

Ich weis nicht was ihr für Erfahrungen gemacht habt, aber interessanterweise alle Chinesen die ich kenne sparen lieber ein paar Monate mehr und kaufen sich dann für viel Geld das Original, als das sie sich mit einem billigen Plagiat zufrieden geben würden. Hier in Deutschland habe ich des öfteren das Gefühl, dass man sich (wenn denn die Möglichkeit besteht) lieber das Plagiat billig kauft als ein paar Monate zu sparen um sich das Original zu kaufen.

hmm, vielleicht sollte man dieser Thematik mal einen eigenen Thread gönnen...
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Yingxiong
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von Yingxiong »

condor hat geschrieben:
TaugeNix hat geschrieben:
Einzige Gegenfrage: warst du jemals in China?
wieder eine typische komische Frage von Kpch . :roll:
Ich lach mich kringlich! :mrgreen: TaugeNix in der Kpch! :mrgreen:
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von Fiz »

Yingxiong hat geschrieben:
condor hat geschrieben:
TaugeNix hat geschrieben:
Einzige Gegenfrage: warst du jemals in China?
wieder eine typische komische Frage von Kpch . :roll:
Ich lach mich kringlich! :mrgreen: TaugeNix in der Kpch! :mrgreen:
Also manche Diskussionen nehmen ja wirklich sehr skurile Auswüchse an :wink:
Hat schon mal jemand daran gedacht eine Art "The best of" der lustigsten/schrägsten Postings im Forum zu machen? :lol:
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von hifi »

Natürlich gibt es Hürden zu überwinden, mitdenen nicht alle glücklich sind, aber das steht hinter jeder Entscheidung. Selbst ich oder meine Familie fasst sich bei vielen Entscheidungen der KP an den Kopf "was denken die sich bloß dabei?" aber den Meisten der 1,3 Milliarden geht es danach meist besser, die übrigen 100.000 Menschen sitzen eben dann auf der Straße, aber das ist eben nur ein winziger Bruchteil der Gesamtbevölkerung. Bringe mal 83.000.000 Menschen in Deutschland unter einem Hut, dann kannst du gerne auf jeden der 1.300.000.000 mit dem Finger zeigen und sagen: "So wird's gemacht!".
Also, so kann ich diesen Satz nicht einfach hier stehen lassen, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Klar bringt auch in Deutschland jede Entscheidung der Regierung Vor- und Nachteile für Einzelpersonen und einen absolut richtigen Weg, der keine Kehrseite hat, gibt es nicht. Dennoch unterscheidet sich die Situation in ein politisch freies Land von einem mit totalitärem System. Der besondere Punkt ist, dass in einem demokratischen System jeder Mensch auch das Recht hat, an das politische Geschehen zu beteiligen, sei es durch Wahlen oder auch nur in Form von Protest und Meinungsäußerung. In einem Land wie China wird aber Entscheidungen ohne Beteiligung der breiten Bevölkerung getroffen. Klar ist nicht jede diese Entscheidung gegen das Volk gerichtet oder auf Amerikanisch "böswillig". Aber gerade in einem totalitären System vernachlässigt man zu gern das Schicksal der Einzelnen. Wenn es das Wohl der 1,3 Milliarden dient, (wobei man hier nie richtig beweisen kann, dass wirklich alle 1,3 Milliarden davon was haben) dann wäre das Leid von 100.000 zu vernachlässigen. Wenn wir aber dieses Verkleinerungsglas ablegen könnten, oder wenn wir selbst davon betroffen sind, dann werden wir erfahren, wie leidvoll und zum Weinen jedes dieser einzelnen Schicksal doch ist.
Ich denke, wenn wir Chinesen eines Tages lernen könnten, gerade nicht immer nur über 1,3 Milliarden zu denken, sondern auch auf jedes einzelne Schicksal zu achten, dann hätten wir die fehlende humanistische Aufklärung überwunden, dann wäre China sicherlich so weit für eine echte Demokratie.
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von Grufti »

Yingxiong hat geschrieben:
condor hat geschrieben:
TaugeNix hat geschrieben:
Einzige Gegenfrage: warst du jemals in China?
wieder eine typische komische Frage von Kpch . :roll:
Ich lach mich kringlich! :mrgreen: TaugeNix in der Kpch! :mrgreen:

Kurz nach Maos Tod bin ich auf einem Trauermarsch im Fackelzug der KPD /ML ( wer weiß noch , wie dat auf "Volldeutsch" heißt ??? :mrgreen: ) kreuz und quer durch München mitmarschiert.


"Komm ich getz ins Fernsehhhhhhhn" ??)

ne... ick heiß nich "Herbert Görgens"

.. komm´ich getz in die KPCh ????????? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von de guo xiong »

Grufti hat geschrieben:
Yingxiong hat geschrieben:

Kurz nach Maos Tod bin ich auf einem Trauermarsch im Fackelzug der KPD /ML ( wer weiß noch , wie dat auf "Volldeutsch" heißt ??? :mrgreen: )
Kommunistische Partei Deutschland /Marxistisch-Leninistisch (oder so ähnlich)

de guo xiong - woher er es nur weiß?
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Re: China, ein kritischer Blick

Beitrag von Grufti »

de guo xiong hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:
Yingxiong hat geschrieben:

Kurz nach Maos Tod bin ich auf einem Trauermarsch im Fackelzug der KPD /ML ( wer weiß noch , wie dat auf "Volldeutsch" heißt ??? :mrgreen: )
Kommunistische Partei Deutschland /Marxistisch-Leninistisch (oder so ähnlich)

de guo xiong - woher er es nur weiß?

ML =Marxisten-Leninisten

Dank deren Laden in der Mai (!) :mrgreen: -Straße (mein Dealer für chinesische Literatur kenne ich noch die "UK-(=Ultrakurz)-Formen" der chinesishen Zeichen...die spätestens Anfang der 80iger Jahre wieder in Vergessenheit gerieten...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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