Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
Herzblut
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Herzblut »

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Yingxiong
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Yingxiong »

Herzblut hat geschrieben:Darf ich Dir an dieser Stelle auch mal eine Frage stellen Yingxiong?

Woher zum Geier sprichst Du "Einmal_in_Sachsen_gewesener" so ein fast schon
unferschämt gutes "Deutsch"?
Ratemal: sächsisch: Eens von dei Ellis is Dütschstämmig?
Ja.
Herzblut hat geschrieben:Ich denke, mit Deiner großen Klappe würdest Du bestimmt auch einen guten
"Partei- oder Volkführer abgeben - im Ernst!
Das sagt gerade der richtige. Ich glaube, diese Aussage passt besser zu dir! Du spielst dich ja hier selbst auf.
R.I.P. Little Yingxiong Engelskind 05.01.2013

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Dennis (CDS)
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Dennis (CDS) »

Auch wenn ich mit nur allzu großem Interesse verfolge, wie Yingxiong mich in Sachen Privatfehden hier im Forum so langsam zu übertrumpfen scheint, möchte ich an dieser Stelle doch nur mal kurz speziell an Herzblut ein paar Worte richten:

Zunächst einmal bin ich weder Moderator noch irgendwie in anderer Form verantwortlich für das in dem Forum Geschriebene, also genau so wie du, ein Gleicher unter Gleichen. Ich kann und möchte dir daher mit dem hier Geschriebenen also bestimmt nicht das Wort verbieten oder dir diktieren, in welcher Art und Weise du dich hier zu äußern hast.

Nur, mein Problem an deinen Beiträgen besteht im Moment darin, dass ich ein Großteil des Geschriebenen in der Art und Weise, wie es geschrieben wurde einfach nicht ernst nehmen kann. Ich stelle gar nicht mal in Frage, dass du deine Aussagen aus voller Überzeugung tätigst, nur wirken sie bestimmt nicht nur auf mich etwas befremdlich, manchmal sogar einfach fehl am Platz.

Der Grund ist vielleicht: In der Vergangenheit haben sich Forennutzer, die mit ähnlichen Formulierungen hier aufgetaucht sind in den allermeisten Fällen schon recht bald als an ernsthaften Diskussionen nicht wirklich interessiert gezeigt. Das muss natürlich auf dich nicht zutreffen, allerdings läuft die Entwicklung dieses Ordners ja irgendwie bereits mehr auf persönliche Geplänkel als einer ernsthaften Diskussion heraus.

Ich bin aber bis jetzt davon überzeugt, dass dir etwas an einer solchen ernsthaften Diskussion liegt, nur hast du leider bereits in deinem Eröffnungsbeitrag mit Kanonen auf Spatzen geschossen und eigentlich zum falschesten aller Zeitpunkte das Thema Tibet hier angesprochen.

Um meine Gedanken zu diesem Thema hier abzuschließen würde ich dir also vorschlagen, dich mehr auf die Fakten in kleinen, verdaulichen Stücken zu konzentrieren und alles andere vielleicht in den persönlichen Offtopic-Bereich zu verschieben, nicht als von mir angemahnte Zensur, sondern zum Vermeiden von Inhalten, die nicht dem Fortgang der Diskussion dienen. Ich wäre dir an diesem Punkt dafür sehr dankbar!

Und da ich schon mal hier bin kann ich gleich was zum Ursprungsthema "Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!" schreiben:

Vielleicht zur Überraschung einiger bin ich auch dagegen, ein Thema wie Tibet in direktem Zusammenhang mit den Olympischen Spielen anzusprechen. Die Olympischen Spiele in Beijing werden schon bald Geschichte sein, die Geschichte Tibets wird aber danach mit Sicherheit weiter geschrieben. Denjenigen, denen die Ereignisse in Tibet Grund zum Protest geben, werden diesen Grund auch nach den Olympischen Spielen noch haben und auf diese Zeit kommt es wahrscheinlich dann gerade drauf an! Das Verhalten der chinesischen Regierung anlässlich der Olympischen Spielen ist ja kein Spezielles, sondern ja eher noch ein relativ "Gelockertes" (wenn man so etwas wie Frustration greifen könnte, dann bräuchte ich jetzt einen großen Bagger :roll: ).

Im Grunde genommen bin ich weder mit den Organisatoren von Protestaktionen gerade anlässsliich der Olympischen Spiele noch mit der chinesischen Regierung/IOC einer Meinung, alle Beteiligten nutzen in meinen Augen die Öffentlichkeitswirkung schamlos auf Kosten der Sportler für ihre Zwecke aus. Dieser Aspekt, so ziehe ich meinen Schluss aus dieser ganzen Situation, ist aber nicht unbedingt auf China, also auf ein Land bezogen, sondern eher auf das "Produkt" Olympische Spiele, von dem die chinesische Regierung sicherlich ein Teil ist, aber nicht die alleinige Quelle der ganzen Querelen. Das IOC hat sich dieses Mal bei der Vergabe der Spiele halt auf allen Positionen verzockt, nur können die Sportler am Allerwenigsten dafür. Auch wenn es nicht wirklich befriedigend ist, aber beim Anschauen der sportlichen Wetttbewerbe (...für das ich leider trotz gleicher Zeitzone kaum Zeit habe...) blende ich den ganzen politischen Mist für mich aus und freue mich mit den Taiwanern wie die Schneekönige, dass sie gestern im Baseball mit 5:0 gegen Holland gewonnen haben. :lol:

Holland und Baseball..... 8)
Herzblut
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Herzblut »

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Herzblut
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Herzblut »

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Rifftrax
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Rifftrax »

Was ich nie an der Tibetdiskussion verstanden habe ist eigentlich deren Bedeutung in der Öffentlichkeit. Etwas morbide vielleicht aber es sind doch nur ein paar Millionen. Warum wird nicht mit der gleichen Energie für die Rechte in China demonstriert oder für die Armen Hunde in Afrika? Naja ist sicher ziemlich Off nur versteh ich halt diese Anziehungskraft des Themas einfach nicht.
Dennis (CDS)
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Dennis (CDS) »

Rifftrax hat geschrieben:Was ich nie an der Tibetdiskussion verstanden habe ist eigentlich deren Bedeutung in der Öffentlichkeit. Etwas morbide vielleicht aber es sind doch nur ein paar Millionen. Warum wird nicht mit der gleichen Energie für die Rechte in China demonstriert oder für die Armen Hunde in Afrika? Naja ist sicher ziemlich Off nur versteh ich halt diese Anziehungskraft des Themas einfach nicht.
Da haben die Medien und auch das Internet wie hier im Forum sicherlich gehörig zu einer erhöhten Aufmerksamkeit beigetragen. Die Ereignisse in Tibet passten zum damaligen Zeitpunkt halt einfach genau ins Bild über China 5 Monate vor den Olympischen Spielen und die westlichen Medien haben mit ihrer teilweise gefälschten Berichterstattung, sowie die chinesischen Internetuser mit ihren teilweisen überzogenen Reaktionen dazu beigetragen, dass die Aufmerksamkeit zu diesem Thema nicht so schnell verebbt ist. Schon bald ging es nicht nur allein um Tibet, sondern um nationale Ehre, Unterschied der Kulturen und das ganze Gedöns, welches uns früher oder später wohl nochmal großes Unheil bringen wird.

Was aber eigentlich das Traurigste ist....ich bezweifle, dass sich an der allgemeinen Situation in Tibet (.....ob man die nun als gut oder schlecht oder was auch immer bezeichnen kann, vermag ich nicht zu beurteilen) trotz des großen Tamtams etwas geändert hat.
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

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domasla
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von domasla »

Wenn's recht ist, dann verschiebe ich diese Diskussion in den nächsten Minuten mal nach "Politik".

Sonst stolpert noch jemand darüber, der (/die) sich über Olympia informieren wollte.

D., dem es recht wäre.
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die_manu
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von die_manu »

Hallo Rifftrax,


Also zu deiner Frage. Ich vermute, dass die Tibet-Frage mit einer zu romantischen Vorstellung der westlichen Welt mit dem historischem Tibet zu tun hat. Viele stellen sich wohl unter dem Tibet von vor 70 Jahren eine friedliebende Gesellschaft vor, die völlig in ihrem Glauben aufgegangen ist. Eine Gesellschaft in der nur gearbeitet wurde, um genug Nahrung und eine Unterkunft zu haben, da das Leben ja ohnehin nicht an weltlichen Dingen ausgerichtet war. Tibeter, die die meiste Zeit desTages zum beten nutzten oder ansonsten zu philosophieren. Natürlich hätte eine solche Gesellschaft jeglich Form von Gewalt abgelehnt...

Eine wahnsinnige Ungerechtigkeit, wenn so ein (vermeintlich) perfektes und wehrloses Volk von einem anderen einfach unterdrückt werden würde. Natürlich verurteilt die westliche Welt jede Art von Unterdrückung, aber die einer solch friedlichen Gesellschaft bleibt halt nachhaltiger in Erinnerung...

Zudem bietet sich das Thema doch auch wunderbar für Stammtisch-Parolen über die miesen Chinesen und deren Völkermord in Tibet. Man kann sich ordentlich Luft verschaffen und umgibt sich dabei noch der Aura des gebildeten, weltgewandten Menschenfreundes.


die_manu, welche heute offensichtlich etwas gesellschaftskritisch drauf ist
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Rifftrax »

Meine Frage zielt mehr in die Richtung das es auf der Welt weitaus größere Ungerechtigkeiten gibt mit weitaus größe Folgen. Selbst in China gibt es gravierendere Dinge als Tibet welche weitaus mehr (Han)-Chinesen betrifft. Aber das meiste wird ignoriert oder schulternzuckend hingenommen, für Tibet lohnt es sich aber mal wieder die Faust zu schwingen.

Du hast recht, überall wird diskutiert aber Tibet hat eine besondere Stellung in Medien und Herzen der Leute. Aber warum? Allein an der Tatsache des "Verbrechens" und deren Folgen (wenn es eins ist - da lass ich es offen) kann es nicht liegen. Also muss es irgendein anderen Grund geben warum das ganze immer wieder gerne verwendet wird. Manu hat glaub ich schon ein paar Gründe gut beschrieben...
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von domasla »

Ich hoffe, bei "nur ein paar Millionen" fehlt versehentlich das Ironie-Smilie.

Im Verlauf der Tibet-Diskussion hier bei uns wurde im April eine "DIALOG"-Initiative gestartet. Um wieder über diskutierbare Themen zu sprechen. Meinungen zu ändern. Informationen zu bekommen.

Leider gibt es immer wieder... sagen wir mal "provokante" Statements, die im Anschluss sofort zerpflückt werden können. Versuche, ein Problem zu relativieren, hinkende Vergleiche mit anderen Zeiten und anderen Ländern. Versuche, einzelne Aussagen darin zu widerlegen. Gegenangriffe. Nicht sehr schön. Und ich muss das alles lesen! Meistens wendet sich die Stimmung gegen den ursprünglichen Autor. Aber nicht immer. Und die Meinungen der Leser wurden nicht verändert.

Na, hoffentlich zerlegt mich jetzt niemand...

D., der schon mehrmals etwas dazu schreiben wollte und der seine Texte bisher nie abgeschickt hat.
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Grufti »

domasla hat geschrieben: ..
D., der schon mehrmals etwas dazu schreiben wollte und der seine Texte bisher nie abgeschickt hat.
armer domasla...... :cry:

ich bin schon weiter.... ich versuche erst nicht mehr, die gegensätzlichen Meinungen zu verstehen....

....und darüber schreiben schon überhaupt nicht mehr..


Grufti, der von den letzten Auseinandersetzungen immer noch die Nase voll hat...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

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Re: Bin zwar Sportfan, aber nach Olympia ist mir leider nicht!

Beitrag von Grufti »

Herzblut hat geschrieben:
*hier_könnte_jetzt_ein_Gelköpfchen_stehen _welches_grinst*

Dieses Smiley haben wir !

:D :) :lol: :wink:
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