Klavierlehrerin in China
Klavierlehrerin in China
Habe eine Frage. Ich studiere noch Klavier als Hauptfach und habe, wenn alles gut geht, nächstes Semester mein Diplom. Mache danach die künstlerische Ausbildung und habe mir überlegt früher oder später in China Klavier zu unterrichten. Mir ist auch klar, dass ich dafür chinesisch lernen muss. Wie ist es aber dort mit Arbeit? Muss man sich bei einer Musikschule oder evtl. Uni bewerben, oder kann man auch selbstständig Privatunterricht geben und wenn, rentiert es sich überhaupt (Lohn?). Danke für die Hilfe 
Re: Klavierlehrerin in China
Hab auch keine Ahnung, aber ne Gegenfrage, kannst du nicht über die Uni oder Hochschule an der du studierst Kontakte knüpfen? Haben andere Hochschulen Partneruniversitäten in China im Bereich Musik?
Re: Klavierlehrerin in China
Ling Ling hat geschrieben:Hab auch keine Ahnung, aber ne Gegenfrage, kannst du nicht über die Uni oder Hochschule an der du studierst Kontakte knüpfen? Haben andere Hochschulen Partneruniversitäten in China im Bereich Musik?
Was ich von meiner Uni machen kann, ist ein Auslandssemester in China. Das wäre natürlich optimal, aber das will ich nur dann machen, wenn ich weiß das es sich danach lohnen würde in China zu arbeiten. Deshalb wollte ich eigentlich wissen, wieviel man dort verdient (als Klavierlehrer) und ob es eine Nachfrage gibt. Es könnte ja sein, dass es dort Klavierlehrer gibt, wie den Sand am Meer.
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TaugeNix
Re: Klavierlehrerin in China
"Wie Sand am Meer": so würde ich es nicht ausdrücken.
Allerdings sehe ich auch nicht wirklich einen großen Markt für deine Idee, da es sich wenn dann wohl eher langsam durchsetzt, sein Kind Klavier lernen zu lassen - und das auch eher als exotisches "Neureichen" Verhalten, wobei ich mir vorstellen könnte, dass dieser Punkt die Idee zumindest wieder finanziell attraktiver machen würde
Punktum: ich würde mich nicht darauf verlassen, aber einen Versuch könntest du ja in deinem studentischen Auslandsjahr starten, oder?!
Gruss,
TaugeNix^klimper klimper..
Allerdings sehe ich auch nicht wirklich einen großen Markt für deine Idee, da es sich wenn dann wohl eher langsam durchsetzt, sein Kind Klavier lernen zu lassen - und das auch eher als exotisches "Neureichen" Verhalten, wobei ich mir vorstellen könnte, dass dieser Punkt die Idee zumindest wieder finanziell attraktiver machen würde
Punktum: ich würde mich nicht darauf verlassen, aber einen Versuch könntest du ja in deinem studentischen Auslandsjahr starten, oder?!
Gruss,
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Re: Klavierlehrerin in China
TaugeNix hat geschrieben:"Wie Sand am Meer": so würde ich es nicht ausdrücken.
Allerdings sehe ich auch nicht wirklich einen großen Markt für deine Idee, da es sich wenn dann wohl eher langsam durchsetzt, sein Kind Klavier lernen zu lassen - und das auch eher als exotisches "Neureichen" Verhalten, wobei ich mir vorstellen könnte, dass dieser Punkt die Idee zumindest wieder finanziell attraktiver machen würde
Punktum: ich würde mich nicht darauf verlassen, aber einen Versuch könntest du ja in deinem studentischen Auslandsjahr starten, oder?!
Gruss,
TaugeNix^klimper klimper..
,,Kein großer Markt?`` In China spielt jedes 2. Kind Klavier und die Mittelschicht ist ja wohl bei so vielen Einwohnern nicht klein, und auf die Neureichen würde ich mich erstmal gar nicht fixieren. Was für mich am Wichtigsten bei diesem Projekt ist, sind die Kinder. Sie sind ehrgeizig und diszipliniert. Kommunismus eben.
-
TaugeNix
Re: Klavierlehrerin in China
"In China spielt.." - mit Verlaub, das ist Unsinn - zumindest soweit ich das beurteilen kann.
In Beijing, also einer Stadt, in der prozentual wohl mehr "Klavierspielende Kinder" leben als auf dem Land (
) kenne ich keine einzige Familie, in der ein Kind Klavier spielt.
Aber mag sein, dass ich nur unmusikalische Familien kenne, wobei in der Wohnung meiner Freundin zwar nen Klavier steht, es aber keiner anrührt..
Zum finanziellen Aspekt: dir ist schon bewusst, was "wenig" in China bedeutet? Da ist wenig wirklich wenig.
Gruss,
TaugeNix^*klimper*
In Beijing, also einer Stadt, in der prozentual wohl mehr "Klavierspielende Kinder" leben als auf dem Land (
Aber mag sein, dass ich nur unmusikalische Familien kenne, wobei in der Wohnung meiner Freundin zwar nen Klavier steht, es aber keiner anrührt..
Zum finanziellen Aspekt: dir ist schon bewusst, was "wenig" in China bedeutet? Da ist wenig wirklich wenig.
Gruss,
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- de guo xiong
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Re: Klavierlehrerin in China
hmmm? erst Fragst Du wie groß der Markt ist und jetzt diese Antwortmaje hat geschrieben:TaugeNix hat geschrieben:"Wie Sand am Meer": so würde ich es nicht ausdrücken.
Allerdings sehe ich auch nicht wirklich einen großen Markt für deine Idee, da es sich wenn dann wohl eher langsam durchsetzt, sein Kind Klavier lernen zu lassen - und das auch eher als exotisches "Neureichen" Verhalten, wobei ich mir vorstellen könnte, dass dieser Punkt die Idee zumindest wieder finanziell attraktiver machen würde
Punktum: ich würde mich nicht darauf verlassen, aber einen Versuch könntest du ja in deinem studentischen Auslandsjahr starten, oder?!
Gruss,
TaugeNix^klimper klimper..
,,Kein großer Markt?`` In China spielt jedes 2. Kind Klavier und die Mittelschicht ist ja wohl bei so vielen Einwohnern nicht klein, und auf die Neureichen würde ich mich erstmal gar nicht fixieren. Was für mich am Wichtigsten bei diesem Projekt ist, sind die Kinder. Sie sind ehrgeizig und diszipliniert. Kommunismus eben.
[ironie]
ach jetzt verstehe ich - jedes 2. Kind, da es ja die Ein-Kind-Politik gibt - gibt es nicht soviele [\ironie]
SCNR
de guo xiong, der heute erst gelernt hat was SCNR bedeutet
To the world you maybe one person,
but to one you maybe the world!!
but to one you maybe the world!!
Re: Klavierlehrerin in China
Jedes zweite Kind halte ich für übertrieben. Die normal verdienenden Eltern haben schon genug damit zu tun um Schulgeld und normale Schule zu bezahlen. Es wird in die Zukunft des Kindes investiert mit dem Ziel das es später Karriere und Geld macht. In Großstädten wird es wohl mehr Kinder geben die auch Klavier lernen weil es eben ein Zeichen von Bildung ist. Aber da gibt es auch mit Sicherheit sehr gute chinesische Lehrer.
Aber eben nur in Großstädten dürfte es einen Markt geben und die meisten Chinesen leben immer noch auf dem Land, verdienen vielleicht 300 Euro/Monat, manche Bauern nur 300 Euro im Jahr. Selbst wenn du Schüler findest werden die Eltern dich nicht großartig bezahlen können.
Manche sind froh, wenn sie einen Euro/Tag verdienen, wovon sollen sie dich bezahlen? Also nehme ich mal an, du kannst nur an einer Schule oder Uni eine Stelle suchen, privater Unterricht ist da wohl brotlose Kunst.
Was hast du den für einen Plan und wie stellst du dir das Ganze vor?
Wie machst du das mit Kranken- und Rentenversicherung? Gehst du davon aus, das du soviel verdienst, das du dann in China vor Ort medizinische Versorgung für dich bezahlen kannst oder willst du hier weiter krankenversichert bleiben? Dann musst du ja die Beiträge mindestens durch dein Einkommen erwirtschaften.
Warum hast du dir gerade China ausgesucht? Warst du schon mal in China? Hast du schon mal Erfahrung mit der chinesischen Sprache gemacht? So einfach wie Russisch oder Englisch ist das nämlich nicht.
Ich lerne jetzt 8 Jahre chinesisch, jeden Tag zwischen 1 und 2 Stunden. Aber ich traue mir noch lange nicht zu hier im Forum chinesisch zu schreiben
Grundsätzlich würde ich, wenn ich keinerlei Job in Aussicht habe, nur mit genügendem Eigenkapital starten. Wenn ich in Deutschland zur Mittelschicht gehöre, dann kann ich nicht erwarten in China direkt zur Oberschicht zu gehören. Eher das Gegenteil ist der Fall. Fehlende Sprachkenntnisse machen es schwierig. Man bleibt in etwa in der gleichen Schicht, wenn man Glück hat. Allerdings verdient man dann nur das was vor Ort in dieser Schicht verdient wird und man muss mit großer Wahrscheinlichkeit dafür wesentlich mehr arbeiten als in Deutschland und auch schlechtere Lebensbedingungen in Kauf nehmen. Es ist eben ein Abenteuer und das macht es ja gerade interessant.
Da fällt mir noch ein: Oh, ein Klavier, ein Klavier ...
Aber eben nur in Großstädten dürfte es einen Markt geben und die meisten Chinesen leben immer noch auf dem Land, verdienen vielleicht 300 Euro/Monat, manche Bauern nur 300 Euro im Jahr. Selbst wenn du Schüler findest werden die Eltern dich nicht großartig bezahlen können.
Manche sind froh, wenn sie einen Euro/Tag verdienen, wovon sollen sie dich bezahlen? Also nehme ich mal an, du kannst nur an einer Schule oder Uni eine Stelle suchen, privater Unterricht ist da wohl brotlose Kunst.
Was hast du den für einen Plan und wie stellst du dir das Ganze vor?
Wie machst du das mit Kranken- und Rentenversicherung? Gehst du davon aus, das du soviel verdienst, das du dann in China vor Ort medizinische Versorgung für dich bezahlen kannst oder willst du hier weiter krankenversichert bleiben? Dann musst du ja die Beiträge mindestens durch dein Einkommen erwirtschaften.
Warum hast du dir gerade China ausgesucht? Warst du schon mal in China? Hast du schon mal Erfahrung mit der chinesischen Sprache gemacht? So einfach wie Russisch oder Englisch ist das nämlich nicht.
Ich lerne jetzt 8 Jahre chinesisch, jeden Tag zwischen 1 und 2 Stunden. Aber ich traue mir noch lange nicht zu hier im Forum chinesisch zu schreiben
Grundsätzlich würde ich, wenn ich keinerlei Job in Aussicht habe, nur mit genügendem Eigenkapital starten. Wenn ich in Deutschland zur Mittelschicht gehöre, dann kann ich nicht erwarten in China direkt zur Oberschicht zu gehören. Eher das Gegenteil ist der Fall. Fehlende Sprachkenntnisse machen es schwierig. Man bleibt in etwa in der gleichen Schicht, wenn man Glück hat. Allerdings verdient man dann nur das was vor Ort in dieser Schicht verdient wird und man muss mit großer Wahrscheinlichkeit dafür wesentlich mehr arbeiten als in Deutschland und auch schlechtere Lebensbedingungen in Kauf nehmen. Es ist eben ein Abenteuer und das macht es ja gerade interessant.
Da fällt mir noch ein: Oh, ein Klavier, ein Klavier ...
Re: Klavierlehrerin in China
TaugeNix hat geschrieben:"In China spielt.." - mit Verlaub, das ist Unsinn - zumindest soweit ich das beurteilen kann.
In Beijing, also einer Stadt, in der prozentual wohl mehr "Klavierspielende Kinder" leben als auf dem Land () kenne ich keine einzige Familie, in der ein Kind Klavier spielt.
Aber mag sein, dass ich nur unmusikalische Familien kenne, wobei in der Wohnung meiner Freundin zwar nen Klavier steht, es aber keiner anrührt..
Zum finanziellen Aspekt: dir ist schon bewusst, was "wenig" in China bedeutet? Da ist wenig wirklich wenig.
Gruss,
TaugeNix^*klimper*
Also, ich schildere kurz die Geschichte.
Auf meiner Hochschule sind sehr viele Asiaten und ich persönlich bin mit 2 Chinesinen sehr gut befreundet. Eines Tages sprachen wir über die Zukunftspläne und kamen aus Spaß auf das Thema China. Aus Spaß wurde dann Ernst, als sie mir sagten, dass ich in China sehr gut Geld verdienen würde.
1. Diplom in Europa (in China fahren sie total auf europäische Lehrer ab, fragt mich nicht warum, aber die meisten Chinesen streben wohl nach einem europäischen Lebensstandard und die Eltern möchten, dass die Kinder wie ein Europäer mit europäischen Methoden unterrichtet werden.
2. Geld spielt keine Rolle. Meine chin. Freundin sagte mir, dass ihre Eltern damals in China für ihren chin. Lehrer 100 DM die Stunde zahlten und ich würde mehr bekommen s.o.
3. Ich würde nie nach Bejing oder Shanghai gehen, sondern Tsingtao (Quingtao). Sie erzählten, dass dort angeblich die meisten Kinder Klavier spielen...
Das sind die Sachen, die mir erzählt wurden und weil ich von Natur aus mißtrauisch bin, wollte ich mich selber erkundigen, ob es tatsächlich stimmt.
Re: Klavierlehrerin in China
Wenn sie in Deutschland studieren sind sie ja wohl nicht die Kinder armer Familien, oder? Und wenn ihre Eltern früher 100 DM (50 €/Stunde) für Klavierunterricht bezahlten, dann waren sie mit Sicherheit damals absolute Oberschicht. Damals war ja der Kapitalismus noch in den Anfängen in China.
Dann mach doch einfach mal Urlaub in Tsingtao und sieh dich vor Ort um. Nimm dir 3 oder 4 Wochen Zeit, versuch mal Leute kennen zu lernen, vielleicht können dir die Chinesinen sogar schon Kontakte herstellen, und probier es einfach aus. Wenn du hier noch studierst kannst du das ja in den Semsterferien machen. Probieren geht über studieren. In solche Kreise kommst du nur über soziale Netze die du dir selbst aufbauen musst.
Übrigens, so verwöhnte Gören aus solchen Familie, haben meistens keinerlei Ahnung wie es in ihrem Land tatsächlich aussieht.
Dann mach doch einfach mal Urlaub in Tsingtao und sieh dich vor Ort um. Nimm dir 3 oder 4 Wochen Zeit, versuch mal Leute kennen zu lernen, vielleicht können dir die Chinesinen sogar schon Kontakte herstellen, und probier es einfach aus. Wenn du hier noch studierst kannst du das ja in den Semsterferien machen. Probieren geht über studieren. In solche Kreise kommst du nur über soziale Netze die du dir selbst aufbauen musst.
Übrigens, so verwöhnte Gören aus solchen Familie, haben meistens keinerlei Ahnung wie es in ihrem Land tatsächlich aussieht.
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TaugeNix
Re: Klavierlehrerin in China
Dachte, dir kommts auf Geld nicht an..maje hat geschrieben:
Also, ich schildere kurz die Geschichte.
Auf meiner Hochschule sind sehr viele Asiaten und ich persönlich bin mit 2 Chinesinen sehr gut befreundet. Eines Tages sprachen wir über die Zukunftspläne und kamen aus Spaß auf das Thema China. Aus Spaß wurde dann Ernst, als sie mir sagten, dass ich in China sehr gut Geld verdienen würde.
Egal:
Sagte ich doch: die "Neureichen" (andere können sich das gar nicht leisten) sehen das als exotisch an, Klavier lernen zu lassen - und dann auch noch bei ner Europäerin.1. Diplom in Europa (in China fahren sie total auf europäische Lehrer ab, fragt mich nicht warum, aber die meisten Chinesen streben wohl nach einem europäischen Lebensstandard und die Eltern möchten, dass die Kinder wie ein Europäer mit europäischen Methoden unterrichtet werden.
Joh, wer es denn kann. Aber wie gesagt: ich kenne zwar genug Familien, die dafür das Geld hätten, aber eben doch nicht in Klavierstunden stecken. Aber hier gibt es soooo viele Menschen, da wird es schon ein paar geben. RIESIG ist der Markt dennoch nicht..2. Geld spielt keine Rolle. Meine chin. Freundin sagte mir, dass ihre Eltern damals in China für ihren chin. Lehrer 100 DM die Stunde zahlten und ich würde mehr bekommen s.o.
Die meisten - die meisten Kinder in Qingdao oder die meisten Kinder Chinas?!3. Ich würde nie nach Bejing oder Shanghai gehen, sondern Tsingtao (Quingtao). Sie erzählten, dass dort angeblich die meisten Kinder Klavier spielen...
Wie dem auch sei: ich kann mir schon vorstellen, dass nach Klavierlehrern eine Nachfrage besteht, aber dieser Markt wird sich auf reiche Chinesen begrenzen, wie ich schon sagte.
Deshalb nach wie vor mein Tipp: überprüfe es selbst. Du kannst Glück haben und sofort Anschluss finden, und auf einen gut gefüllten Geldbeutel hoffen - oder halt vollkommen daneben liegen.Das sind die Sachen, die mir erzählt wurden und weil ich von Natur aus mißtrauisch bin, wollte ich mich selber erkundigen, ob es tatsächlich stimmt.
Allgemein gesproch würde ich es aber trotzdem für einen überschaubaren Markt halten, auch in Qingdao..
Gruss,
TaugeNix^wünscht natürlich viel Glück und Erfolg
Re: Klavierlehrerin in China
Was hast du den für einen Plan und wie stellst du dir das Ganze vor?
Wie machst du das mit Kranken- und Rentenversicherung? Gehst du davon aus, das du soviel verdienst, das du dann in China vor Ort medizinische Versorgung für dich bezahlen kannst oder willst du hier weiter krankenversichert bleiben? Dann musst du ja die Beiträge mindestens durch dein Einkommen erwirtschaften.
Das überlege ich mir, wenn es soweit ist.
Warum hast du dir gerade China ausgesucht? Warst du schon mal in China? Hast du schon mal Erfahrung mit der chinesischen Sprache gemacht? So einfach wie Russisch oder Englisch ist das nämlich nicht.
Hast du Russisch gelernt? Wenn du es gelernt hättest, würdest du die Sprache mit Englisch nicht vergleichen. Abgesehen davon, bin ich nicht auf den Kopf gefallen und weiß, dass Chinesisch nicht einfach ist.
Ich lerne jetzt 8 Jahre chinesisch, jeden Tag zwischen 1 und 2 Stunden. Aber ich traue mir noch lange nicht zu hier im Forum chinesisch zu schreiben
Im Gegensatz zu dir, will ich es mit dem Schreiben lernen, gar nicht erst probieren, weil es für mich unmöglich erscheint. Reden und Verstehen, reicht mir vollkommen aus.
Grundsätzlich würde ich, wenn ich keinerlei Job in Aussicht habe, nur mit genügendem Eigenkapital starten. Wenn ich in Deutschland zur Mittelschicht gehöre, dann kann ich nicht erwarten in China direkt zur Oberschicht zu gehören. Eher das Gegenteil ist der Fall. Fehlende Sprachkenntnisse machen es schwierig. Man bleibt in etwa in der gleichen Schicht, wenn man Glück hat. Allerdings verdient man dann nur das was vor Ort in dieser Schicht verdient wird und man muss mit großer Wahrscheinlichkeit dafür wesentlich mehr arbeiten als in Deutschland und auch schlechtere Lebensbedingungen in Kauf nehmen. Es ist eben ein Abenteuer und das macht es ja gerade interessant.
Ohne Geld gehe ich nicht aus dem Haus, und in andere Länder schon gar nicht.
Da fällt mir noch ein: Oh, ein Klavier, ein Klavier ...[/quote]
Wie machst du das mit Kranken- und Rentenversicherung? Gehst du davon aus, das du soviel verdienst, das du dann in China vor Ort medizinische Versorgung für dich bezahlen kannst oder willst du hier weiter krankenversichert bleiben? Dann musst du ja die Beiträge mindestens durch dein Einkommen erwirtschaften.
Das überlege ich mir, wenn es soweit ist.
Warum hast du dir gerade China ausgesucht? Warst du schon mal in China? Hast du schon mal Erfahrung mit der chinesischen Sprache gemacht? So einfach wie Russisch oder Englisch ist das nämlich nicht.
Hast du Russisch gelernt? Wenn du es gelernt hättest, würdest du die Sprache mit Englisch nicht vergleichen. Abgesehen davon, bin ich nicht auf den Kopf gefallen und weiß, dass Chinesisch nicht einfach ist.
Ich lerne jetzt 8 Jahre chinesisch, jeden Tag zwischen 1 und 2 Stunden. Aber ich traue mir noch lange nicht zu hier im Forum chinesisch zu schreiben
Im Gegensatz zu dir, will ich es mit dem Schreiben lernen, gar nicht erst probieren, weil es für mich unmöglich erscheint. Reden und Verstehen, reicht mir vollkommen aus.
Grundsätzlich würde ich, wenn ich keinerlei Job in Aussicht habe, nur mit genügendem Eigenkapital starten. Wenn ich in Deutschland zur Mittelschicht gehöre, dann kann ich nicht erwarten in China direkt zur Oberschicht zu gehören. Eher das Gegenteil ist der Fall. Fehlende Sprachkenntnisse machen es schwierig. Man bleibt in etwa in der gleichen Schicht, wenn man Glück hat. Allerdings verdient man dann nur das was vor Ort in dieser Schicht verdient wird und man muss mit großer Wahrscheinlichkeit dafür wesentlich mehr arbeiten als in Deutschland und auch schlechtere Lebensbedingungen in Kauf nehmen. Es ist eben ein Abenteuer und das macht es ja gerade interessant.
Ohne Geld gehe ich nicht aus dem Haus, und in andere Länder schon gar nicht.
Da fällt mir noch ein: Oh, ein Klavier, ein Klavier ...[/quote]
Re: Klavierlehrerin in China
de guo xiong hat geschrieben:hmmm? erst Fragst Du wie groß der Markt ist und jetzt diese Antwortmaje hat geschrieben:TaugeNix hat geschrieben:"Wie Sand am Meer": so würde ich es nicht ausdrücken.
Allerdings sehe ich auch nicht wirklich einen großen Markt für deine Idee, da es sich wenn dann wohl eher langsam durchsetzt, sein Kind Klavier lernen zu lassen - und das auch eher als exotisches "Neureichen" Verhalten, wobei ich mir vorstellen könnte, dass dieser Punkt die Idee zumindest wieder finanziell attraktiver machen würde
Punktum: ich würde mich nicht darauf verlassen, aber einen Versuch könntest du ja in deinem studentischen Auslandsjahr starten, oder?!
Gruss,
TaugeNix^klimper klimper..
,,Kein großer Markt?`` In China spielt jedes 2. Kind Klavier und die Mittelschicht ist ja wohl bei so vielen Einwohnern nicht klein, und auf die Neureichen würde ich mich erstmal gar nicht fixieren. Was für mich am Wichtigsten bei diesem Projekt ist, sind die Kinder. Sie sind ehrgeizig und diszipliniert. Kommunismus eben.![]()
![]()
[ironie]
ach jetzt verstehe ich - jedes 2. Kind, da es ja die Ein-Kind-Politik gibt - gibt es nicht soviele [\ironie]
SCNR
de guo xiong, der heute erst gelernt hat was SCNR bedeutet
Ich glaube ich war kurz mal im google wenn es recht ist. Ein-Kind-Politik hin oder her, die Kinder sind bei der Bevölkerung wohl nicht vom Aussterben bedroht, oder?
Re: Klavierlehrerin in China
Ling Ling hat geschrieben:Wenn sie in Deutschland studieren sind sie ja wohl nicht die Kinder armer Familien, oder? Und wenn ihre Eltern früher 100 DM (50 €/Stunde) für Klavierunterricht bezahlten, dann waren sie mit Sicherheit damals absolute Oberschicht. Damals war ja der Kapitalismus noch in den Anfängen in China.
Dann mach doch einfach mal Urlaub in Tsingtao und sieh dich vor Ort um. Nimm dir 3 oder 4 Wochen Zeit, versuch mal Leute kennen zu lernen, vielleicht können dir die Chinesinen sogar schon Kontakte herstellen, und probier es einfach aus. Wenn du hier noch studierst kannst du das ja in den Semsterferien machen. Probieren geht über studieren. In solche Kreise kommst du nur über soziale Netze die du dir selbst aufbauen musst.
Übrigens, so verwöhnte Gören aus solchen Familie, haben meistens keinerlei Ahnung wie es in ihrem Land tatsächlich aussieht.
Das ist auch mein nächster Plan. Ich mache dort Urlaub und erkundige mich vor Ort.
P.S.: Es sind keine verwöhnten Gören, sondern sehr intelligente und nette Mädchen, die durch ihren Fleiß zum Erfolg kommen.
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Re: Klavierlehrerin in China
denke nichtmaje hat geschrieben: Ich glaube ich war kurz mal im google wenn es recht ist. Ein-Kind-Politik hin oder her, die Kinder sind bei der Bevölkerung wohl nicht vom Aussterben bedroht, oder?
de guo xiong, der sich dem Rat anschließt, erstmal China und die dortigen Chancen kennen zu lernen
und de guo xiong, der russisch gelernt hat und es sicher etwas schwieriger als englisch findet, aber leichter als die chinesische schrift ...
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