ueberweisungen nach china

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Laogai
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von Laogai »

Attila hat geschrieben:Offiziell heisst das Formular übrigens: 'Zahlungsauftrag im Aussenwirtschaftsverkehr'
Das Formular ist bei allen Banken sehr ähnlich und findet sich auch in dem von mir weiter oben verlinktem PDF der Postbank, oder auch hier und hier
Attila hat geschrieben:Bei 200 EUR berechnet die Sparkasse mir 5 EUR Gebühren und ihr keine, auch die BoC wollte keine Gebühren.
Bei einer erfolgten Überweisung über 200 EUR von der 1822 Sparkasse aus hatte sie plötzlich nur noch 180 EUR Geldeingang. Da die 1822 10 EUR abzogen und die BoC auch nochmal 10 EUR kassierte. :evil:
Hast du noch eine Kopie des verwendeten Formulars? Interessant ist der Punkt 71: Entgeldregelung. Was hast du dort angegeben?
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Tai Fei
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von Tai Fei »

Was die Gebühren angeht.
Die können hier vielfach sehr von einander abweichen. Wenn das Geld von der Absender- zur Empfängerbank geht, halten diese sich meist in Grenzen. Allerdings ist es auch möglich, dass einige Banken eine Korrespondenzbank einschalten müssen, also noch eine Dritte, die dann auch Gebühren haben will.
Wichtig ist auch folgende Unterscheidung:
SHARE-Zahlung: Kostenteilung
OUR-Zahlung: Kosten trägt der Auftraggeber.
BEN-Zahlung: Kosten trägt der Empfänger

PS: Bank-Code ist umgangsprachlich die Bezeichnung für swift :wink:
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von de guo xiong »

Ich sollte unbedingt die Bank wechseln!! - Bei meiner letzten Überweisung (500€) von der Deutschen Bank zur Bank of Beijing, wollten die doch glatt rund 30 Euro gebühren ....

de guo xiong, der nur im Notfall überweist
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von ingo_001 »

Man kann wenns schnell gehen soll auch mit "Moneygram" Geld überweisen. Das ist in der Regel billiger als bei den meisen Banken/Sparkassen (auch günstiger als bei WESTERN UNION)
Der Transfer erfolgt innerhalb von 10 Minuten, so dass der Empfänger quasi sofort das Geld zur Verfügung hat.
Man kann wählen, ob der Empfänger das Geld in Euro oder US-Dollar bekommen soll. Ausserdem braucht der Empfänger kein Konto zu haben.

Wir nutzen eigentlich nur noch diesen Weg.

Man sollte aber diese Art des Geldtransfers nur wählen, wenn der Empfänger vertrauenswürdig ist (Familie, gute Freunde).
Denn, wurde das Geld erst mal transferiert - ist es nicht mehr zurückforderbar - weil der Empfänger ja das Geld bar erhält (s. o.)
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von otternase »

Bitte korrigieren, sofern ich mich irren sollte:

bei Moneygram erfolgt die Auszahlung in EUR oder USD, sofern die Auszahlung dann nicht auf ein Devisenkonto erfolgt, wird der Betrag in die Zielwährung (RMB) konvertiert, wofür nochmal Gebühren anfallen bzw. ein Schalterkurs zugrundegelegt wird. Diese Gebühren bzw. Tauschverluste sollte man beim Vergleich mit anderen Transfervarianten nicht ausser Acht lassen.

Wenn es um wiederkehrende Transfers an eine vertrauenswürdige Person geht, finde ich die Variante am besten, eine Postbank Sparcard einzurichten, die dieser Person zu schicken, die PIN getrennt zu übermitteln und dann denjenigen per VISA-Funktion an praktisch jedem Automaten bis zu 10mal pro Jahr völlig gebührenfrei und zu fairem Umtauschkurs Geld holen zu lassen.
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von ingo_001 »

otternase hat geschrieben:Bitte korrigieren, sofern ich mich irren sollte:

bei Moneygram erfolgt die Auszahlung in EUR oder USD, sofern die Auszahlung dann nicht auf ein Devisenkonto erfolgt, wird der Betrag in die Zielwährung (RMB) konvertiert, wofür nochmal Gebühren anfallen bzw. ein Schalterkurs zugrundegelegt wird. Diese Gebühren bzw. Tauschverluste sollte man beim Vergleich mit anderen Transfervarianten nicht ausser Acht lassen.
Stimmt im Prinzip. Aber um diese Gebühren kommen wir deshalb herum, weil eine gute Freundin das "regelt" :)
Aber selbst mit diesen Gebühren ist diese Variente unseren Erfahrungen nach immer noch günstuger ans bei den meisten Banken und Sparkassen.

otternase hat geschrieben:Bitte korrigieren, sofern ich mich irren sollte:


Wenn es um wiederkehrende Transfers an eine vertrauenswürdige Person geht, finde ich die Variante am besten, eine Postbank Sparcard einzurichten, die dieser Person zu schicken, die PIN getrennt zu übermitteln und dann denjenigen per VISA-Funktion an praktisch jedem Automaten bis zu 10mal pro Jahr völlig gebührenfrei und zu fairem Umtauschkurs Geld holen zu lassen.
Postbank Sparcard ?
Funktioniert die in China?
Falls ja, wie geht das mit der VISA-Funktion?
Und was kostet das Einrichten der Postbank Sparcard?
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von otternase »

otternase hat geschrieben: Wenn es um wiederkehrende Transfers an eine vertrauenswürdige Person geht, finde ich die Variante am besten, eine Postbank Sparcard einzurichten, die dieser Person zu schicken, die PIN getrennt zu übermitteln und dann denjenigen per VISA-Funktion an praktisch jedem Automaten bis zu 10mal pro Jahr völlig gebührenfrei und zu fairem Umtauschkurs Geld holen zu lassen.
Postbank Sparcard ?
Funktioniert die in China?
Falls ja, wie geht das mit der VISA-Funktion?
Und was kostet das Einrichten der Postbank Sparcard?
- ja, es darf jede Sparcard sein, nicht aber ein Sparbuch, also eine Postbank SparCard 3000 plus direkt oder eine Postbank SparCard 3000
- Einrichtung kostet nichts, aber es muss eine Mindesteinlage von 1 EUR erfolgen
- man kann prinzipiell beliebig viele Karten einrichten (ob und wo da eine Grenze besteht, ist mir nicht bekannt, ich habe bis zu sechs Karten gleichzeitig gehabt)

- die Funktion ist gewissermassen historisch bedingt: früher (80er) konnte man mit einem Bundespost-Sparbuch bei jedem Postamt in Europa gebührenfrei Geld abholen, beliebig oft und zum Devisenkurs; das war zwar ein recht bürokratisches Manöver (ich kann mich erinnern, mal damit in der Schweiz einen Postler in so einem Dorfpostamt halb in den Wahnsinn gebracht zu haben, nach gut einer Stunde hatte ich meine 200 Fränkli), aber für die Kunden war das superpraktisch; entsprechend hat die privatisierte Post dieses teure Verfahren schnell abschaffen wollen, was bei den Kunden gar nicht gut ankam...
- daher wurde dann die Möglichkeit geschaffen, mit der Postbank Sparcard im Ausland Geld zu holen. Die Sparcard gibt sich dem ATM gegenüber als Visakarte aus. Das Guthaben auf der Karte wird dabei als "Kreditlimit" deklariert. Der Abhebungsvorgang läuft genauso wie das Abheben von einer normalen Visacard. An Nicht-ATM-Visaakzeptanzsstellen (Hotel etc.) wird die Karte als ungültig abgewiesen.
- anfänglich waren vier Abhebungen pro Jahr gebührenfrei, inzwischen sind es zehn pro Jahr

- die Karte funktioniert an jedem ATM, an dem man auch mit Visacard Geld bekommt, also zB. an BOC-ATMs

- Vorgehen:
1) Karte einrichten und 1 EUR einzahlen
2) Karte ohne PIN nach CN schicken (da kein Guthaben drauf ist, besteht kein Risiko im Verlustfall, normaler Brief reicht)
3) nach Ankunft der Karte in CN PIN am Telefon durchgeben
4) Geld per normaler innerdeutscher Überweisung auf die Karte einzahlen (Ktnr. ist die SparcardNr., BLZ die des Ex-Postsparkassenamtes 201 100 22 oder 701 100 88)
5) nun kann in CN Geld abgeholt werden
- in Zukunft zwecks "Überweisung" nach CN einfach nur Geld auf die Sparcard überweisen und in CN abholen
- sollen mehr als zehn Abholungen stattfinden, einfach noch eine Karte einrichten

- wenn man ein Postbank Girokonto mit Onlinebanking hat, kann man auch die Bewegungen auf der Sparcard auch Online prüfen, ansonsten kann der aktuelle Stand per Telefonbanking abgefragt werden
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von ingo_001 »

Danke, das werden wir mal ausprobieren.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von Sleepy »

Ich grabe den Thread mal aus.

Ich habe etwas lückenhafte Informationen, aber trotzdem mal eine Frage. Das ist, was ich weiß:
"AGRICULTURAL BANK OF CHINA", Union Pay, account is xxxxxx xxxxxxxxxxxxx
Um eine Online-Überweisung zu machen, kann ich nach dem SWIFT-Code suchen, mir fehlt aber die Stadt (ich vermute, es ist Chongqing, bin aber nicht sicher). Die Kontonummer kommt mir sehr lang vor, kann das sein, dass das nicht nur eine Kontonummer ist, sondern ggf. so etwas wie eine Bankleitzahl da mit drin ist? Oder sind die immer so lang?
Kann man ggf. aus der Nummer auf die Stadt schließen?
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Laogai
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von Laogai »

Sleepy hat geschrieben:Ich habe etwas lückenhafte Informationen, aber trotzdem mal eine Frage. Das ist, was ich weiß:
"AGRICULTURAL BANK OF CHINA", Union Pay, account is xxxxxx xxxxxxxxxxxxx
Um eine Online-Überweisung zu machen, kann ich nach dem SWIFT-Code suchen, mir fehlt aber die Stadt (ich vermute, es ist Chongqing, bin aber nicht sicher).
Den SWIFT-Code solltest du dir unbedingt vom Empfänger mitteilen lassen, denn er ist das A und O für eine reibungslose Überweisung!
Sleepy hat geschrieben:Die Kontonummer kommt mir sehr lang vor, kann das sein, dass das nicht nur eine Kontonummer ist, sondern ggf. so etwas wie eine Bankleitzahl da mit drin ist? Oder sind die immer so lang?
Wir überweisen regelmäßig nach China, die Kontonummern sind bis zu 20 Stellen lang. Ist also wahrscheinlich wirklich nur die Kontonummer.
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von Dennis (CDS) »

Sleepy hat geschrieben:Ich grabe den Thread mal aus.

Ich habe etwas lückenhafte Informationen, aber trotzdem mal eine Frage. Das ist, was ich weiß:
"AGRICULTURAL BANK OF CHINA", Union Pay, account is xxxxxx xxxxxxxxxxxxx
Um eine Online-Überweisung zu machen, kann ich nach dem SWIFT-Code suchen, mir fehlt aber die Stadt (ich vermute, es ist Chongqing, bin aber nicht sicher). Die Kontonummer kommt mir sehr lang vor, kann das sein, dass das nicht nur eine Kontonummer ist, sondern ggf. so etwas wie eine Bankleitzahl da mit drin ist? Oder sind die immer so lang?
Kann man ggf. aus der Nummer auf die Stadt schließen?
Ohne Gewähr, aber in Taiwan besteht die Kontonummer aus einem Bankcode, Filialcode und der eigentlichen Kontonummer, d.h. die Bankleitzahl ist schon mit drin. Wenn man jetzt die Nummern von Konten der gleichen Bank vergleicht, müssten die ersten paar Stellen eigentlich immer identisch sein. Wenn man den Bankcode identifiziert hat (in Taiwan die ersten 3 Stellen), dann könnte man nachfolgend theoretisch auf die entsprechende Filiale der Bank schließen, bei der das Konto läuft. Der Haken dabei ist wohl, dass sich diese Informationen höchstens auf den Webseiten der entsprechenden Banken, wenn überhaupt dort veröffentlicht, finden lassen.
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von ingo_001 »

laogai hat geschrieben:
Sleepy hat geschrieben:Ich habe etwas lückenhafte Informationen, aber trotzdem mal eine Frage. Das ist, was ich weiß:
"AGRICULTURAL BANK OF CHINA", Union Pay, account is xxxxxx xxxxxxxxxxxxx
Um eine Online-Überweisung zu machen, kann ich nach dem SWIFT-Code suchen, mir fehlt aber die Stadt (ich vermute, es ist Chongqing, bin aber nicht sicher).
Den SWIFT-Code solltest du dir unbedingt vom Empfänger mitteilen lassen, denn er ist das A und O für eine reibungslose Überweisung!
Sleepy hat geschrieben:Die Kontonummer kommt mir sehr lang vor, kann das sein, dass das nicht nur eine Kontonummer ist, sondern ggf. so etwas wie eine Bankleitzahl da mit drin ist? Oder sind die immer so lang?
Wir überweisen regelmäßig nach China, die Kontonummern sind bis zu 20 Stellen lang. Ist also wahrscheinlich wirklich nur die Kontonummer.
laogai hat recht. Die "Kontonummern" in China sind eine Kombilation aus mehreren Bestandteilen (BLZ nach unserem Muster gibts in China nicht), wobei Du Dir vom Empfänger UNBEDINGT den SWIFT-Code vor der geplanten Überweisung bestätigen lassen solltest.

Ich hatte vor zwei Jahren im Internet mal eine Liste mit sämtlichen Swift-Codes der großen chin. Banken (sortiert nach Städten).
Leider kann ich diese Website jetzt auf die Schnelle nicht wieder finden.
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von ingo_001 »

@ sleepy: Hab hier erstmal eine SWIFT/BIC Liste der Bank of China. Vielleicht hift Dir das ja schon weiter:

http://www.boc.cn/en/common/third.jsp?c ... 9377407100
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von Laogai »

ingo_001 hat geschrieben:@ sleepy: Hab hier erstmal eine SWIFT/BIC Liste der Bank of China. Vielleicht hift Dir das ja schon weiter
Wohl nicht wirklich, denn der Schläfer fragte doch nach der "AGRICULTURAL BANK OF CHINA"!
Wie wahr! Wie nennt man den Link eines Links eines Links? Double reverse recursive? :roll: :P
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Re: ueberweisungen nach china

Beitrag von ingo_001 »

Das kommt davon, wenn man um diese Zeit noch am PC sitzt :)

Nächster Versuch:

http://www.abchina.com/en/hq/index.jsp/ ... index.html

Aber kurioser Weise ist bei den aufgeführten Branches/Zweigstellen Chongqing nicht aufgeführt :roll:
Kann mir aber nicht vorstellen, dass es gerade DA keine Zweigstelle geben soll.
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