ulithethird hat geschrieben: hehe doch nicht wegen mir streiten

- ich habe schon ein paar Wochen in Shanghai gelebt, aber damals wurde alles durch meine Firma organisiert und ich wohnte in Mandarin-City ... die Apartments kamen langsam in die Jahre, aber die einrichtung war schon noch okay .... ich will ja nicht mit dem ganzen Hausrat umziehen - der Großteil wird vorher verkauft, aber warum alles in china neu anschaffen, wenn eh der Großteil des umzugs finanziert wird??
gruß uli
In der Regel hat man ja bis zu vier Monate Zeit, seine Sachen verschicken zu lassen - kommt aber auf die jeweilige Firma drauf an. In der Zeit bekommt man ja auch übergangsweise ein Hotelzimmer o.ä. gestellt. Wenn dann die neue Wohnung gefunden ist, sieht man i.d.R auch, welches Mobiliar fehlt. Das würde ich dann per Umzug schicken lassen.
Ich denke, Shaolin hat Recht. Wenn man in einer neuen Umgebung ist wird es leichter wenn man sich zumindest zu Hause schonmal wohlfühlt. Was die Vormöblierung angeht, ist es auch immer eine Frage der Miethöhe. Gut eingerichtete Wohnungen bekommt man eben nicht für € 500,- im Monat. Und wenn man € 3000,- augeben kann und möchte, gibt es wohl auch keine Probleme mit dem Mobiliar. Obwohl das immer noch Geschmackssache ist.
Westfale hat geschrieben:
Wie reagieren die Chinesen auf unsere Kultur, macht es sie neugierig, finden sie es amüsant oder sind sie eher genervt. Muss man sich immer anständig benehmen, oder kann man sich gehen lassen, und auch mal den coolen Europäer hängen lassen ?
Am Besten so benehmen, wie man sich als Gast in einem anderen Land benehmen sollte. Es gibt schon genügend Expats in Shanghai, die "auch mal den coolen Europäer raushängen lassen". Und ehrlich gesagt, ich als Ausländer finde diese Leute zum kotzen. Also, immer schön normal bleiben, dann klappts auch mit interkulturellen Kontakten die über das normale Arbeitsverhältnis hinausgehen.
Westfale hat geschrieben:
Hey, wollte nicht stören, dass Bedürfnis ergab sich aus dem Grunde, weil sich mein ehemaliger Chef jedes Jahr nach seiner HK Reise von der Kultur überwältigt aber auch zugleich verwirrt schwer erholen konnte. Er brauchte ziemlich lange bis er wieder auf dem Boden war, überschüttete uns mit Informationen über seine Erlebnisse und über die Reise. muss wohl was besonderes sein in China zu sein
Naja, wahrscheinlich musste er sich in erster Linie vom Jetlag erholen. HK ist, im Gegensatz zu kleineren Stätdten wie z.B. Ningguo, sehr nah dran am Westen - war ja auch lange Zeit englische Kronkolonie. Und so einen Kulturschock hatte ich nur bei meiner ersten Chinareise - irgendwann ist es halt der ganz normale Wahnsinn
