xùqiú hat geschrieben:Nicht dass ich jetzt hier gesteinigt werde, aber auf eine pro-chinesische Demo würde ich niemals gehen.
Steinigen war eine andere Kultur..
Ob die Mehrheit in Tibet wirklich hinter den Protesten steht kann ich natürlich nicht beantworten, aber die Annektierung Tibets war nun mal unrechtmäßig.
Nun, es gibt aber durchaus Stimmen, die von einer historischen Zugehörigkeit Tibets zum chinesischen Reich sprechen.
Jetzt zu sagen, dass Tibet durchaus Vorteile daraus gezogen hat ist doch eine wirkliche Beleidigung für alle Opfer von damals.
Und ein feudales Kastensystem mit Leibeigenschaft ist besser..?
China sollte endlich aufhören in ihren Nachrichten nur von einer Handvoll tibetischer Separatisten zu sprechen und so zu tun, als ob sonst alle im Westen hinter ihrer Politik stehen.
Die "Handvoll" werden weder du, noch die chinesische Führung oder der Westen jemals bestätigen können. Das ist "Point of View".
Die Tibeter sollten selbst die Wahl haben ob sie nun weiterhin zu China gehören möchten oder nicht.
Ja, sehe ich auch so. Aber erst dann, wenn China so weit ist, einzelne Provinzen in die Unabhängigkeit zu entlassen, vorher dient die Einheitswahrung auch zum Schutze des restlichen chinesischen Volkes (s. Ex-UdSSR und deren Warlords). Über die Art und Weise kann man sicherlich streiten..
Wenn die Mehrheit dafür ist, gut, das macht die Verbrechen der Vergangenheit nicht wieder gut, aber immerhin wüsste die Welt dann, dass es tatsächlich nur eine Minderheit ist, die zurück zum eigenen Staat möchte. Aber da China Tibet diese Wahl nicht lässt ist China im Unrecht.
Sehe ich aus oben gennannten Punkten nicht so.
Gruss,
TaugeNix^ist nunmal meine Meinung..