Drei Jahre Haft für Hu Jia

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tyrolean
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Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von tyrolean »

siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 38,00.html

Verurteilt weil er "umstürzlerische Absichten" verfolgt hat.
Traurig, traurig, traurig.
Jede freie unabhängige Meinungsäußerung scheint unterbunden zu werden.
Alle jene, die dieses Rechts-System verteidigen oder sogar bewundern, kann ich nicht verstehen.
Und auch nicht, dass scheinbar soviele zusehen. :(
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no1gizmo
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von no1gizmo »

Guckst du hier:
http://forum.chinaseite.de/ftopic1694-1380.html

Aber ist nen eigenen Thread wert, da haste Recht.
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TaugeNix

Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von TaugeNix »

tyrolean hat geschrieben:siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 38,00.html

Verurteilt weil er "umstürzlerische Absichten" verfolgt hat.
Traurig, traurig, traurig.
Jede freie unabhängige Meinungsäußerung scheint unterbunden zu werden.
Alle jene, die dieses Rechts-System verteidigen oder sogar bewundern, kann ich nicht verstehen.
Und auch nicht, dass scheinbar soviele zusehen. :(
Uhm.. Wer bewundert denn das RECHTSsystem der VR?
Und entspringt die Verteidigung der VR meist nicht aus der puren Notwendigkeit, die einen subjektiv das System als ungerecht aber gerechtfertig annehmen lässt?
Und was machst DU persönlich dagegen?

Gruss,
TaugeNix^Traurig, traurig, traurig..
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tyrolean
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von tyrolean »

TaugeNix hat geschrieben:Wer bewundert denn das RECHTSsystem der VR?
Z.B. eine Abgeordnete der Linken im Hamburger Parlament? (http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 15,00.html)
Auch nur traurig, wenn so der eigene "Glauben an den Kommunismus" verteidigt wird. Ob das dann besser als eine Religion ist...
TaugeNix hat geschrieben:Und was machst DU persönlich dagegen?
Wenig bis gar nichts - ich interessiere mich halt für das Thema, da ich vor einigen Jahren in China war und ich persönlich mit den Bekannten dort mitfühle, welche auch unter dieser unheilvollen staatlichen Repression leiden, welche gewisse freie Meinungsäußerungen zum Tabu machen. Ich hab das damals schon bemerkt oder zumindest so interpretiert: die einfachen Leute möchten einfach mal westlichen Wohlstand; Demokratie und Menschenrechte bleiben im Hintergrund, kaum jemand will die gerade erst errungenen kleinen Luxus- und Konsumglücksmomente aufs Spiel setzen. Verständlich, aber sehr gefährlich und unwahrscheinlich, dass damit eine langfristige gute und stabile Entwicklung erreicht wird.
Ich fühle mich einfach wohler, wenn ich diese meine Gedanken hier frei äußern kann; ob ich damit etwas bewirke? Da mach ich mir keine zu großen Illusionen. Es gibt mir aber auch viel, den vielen Menschen in China, welche innerlich leiden und äußerlich "grinsen" müssen, zumindest in Gedanken beizustehen. Nach dem Motto "Die Gerechtigkeit wird siegen..." und "Gerecht ist nicht, was ein Staat bestimmt, sondern wenn eine Bevölkerung langfristig so fühlt."
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Sonnenschein
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von Sonnenschein »

"äußerlich "grinsen" müssen"
Das ist recht übertrieben. In USA muss ich auch gegenüber meinem Boss sehr vorsichtig sein. Ich kann vielleicht über Bush lästern (was nichts bewirken kann), aber ich werde gefeuert, wenn ich meinem Boss nicht gefalle.
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von de guo xiong »

Sonnenschein hat geschrieben:aber ich werde gefeuert, wenn ich meinem Boss nicht gefalle.
das kann Dir wohl in jedem Land der Welt geschehen .....

de guo xiong, der merkt, dass USA-Beispiele *immer gut sind*
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von belrain »

tyrolean hat geschrieben: Wenig bis gar nichts - ich interessiere mich halt für das Thema, da ich vor einigen Jahren in China war und ich persönlich mit den Bekannten dort mitfühle, welche auch unter dieser unheilvollen staatlichen Repression leiden, welche gewisse freie Meinungsäußerungen zum Tabu machen. Ich hab das damals schon bemerkt oder zumindest so interpretiert: die einfachen Leute möchten einfach mal westlichen Wohlstand; Demokratie und Menschenrechte bleiben im Hintergrund, kaum jemand will die gerade erst errungenen kleinen Luxus- und Konsumglücksmomente aufs Spiel setzen. Verständlich, aber sehr gefährlich und unwahrscheinlich, dass damit eine langfristige gute und stabile Entwicklung erreicht wird.
Ich fühle mich einfach wohler, wenn ich diese meine Gedanken hier frei äußern kann; ob ich damit etwas bewirke? Da mach ich mir keine zu großen Illusionen. Es gibt mir aber auch viel, den vielen Menschen in China, welche innerlich leiden und äußerlich "grinsen" müssen, zumindest in Gedanken beizustehen. Nach dem Motto "Die Gerechtigkeit wird siegen..." und "Gerecht ist nicht, was ein Staat bestimmt, sondern wenn eine Bevölkerung langfristig so fühlt."
Interessant, was man bei einem Besuch so alles über ein ganzes Volk lernt :wink:
Wenn ich mich mit meinen Bekannten in China unterhalte, sprechen wir offen über das, was ihnen an der Regierung nicht gefällt - obwohl ich es in der Regel vermeide, politische Themen zu besprechen. Dabei stehen aber Demokratie und Menschenrechte eher nicht auf dem Programm, sondern das was die KP geleistet hat. Natürlich kann man darüber unterschiedlicher Meinung sein was gut und was schlecht ist. Tatsache ist aber, das es mittlerweile vielen Menschen in China besser geht als noch vor vielen Jahren. Tatsache ist aber auch, dass der Wohlstand Chinas auf dem Rücken der Armen aufgebaut ist - siehe Wanderarbeiter. Vergleiche ich das nun mit Deutschland stelle ich fest - das Ergebnis ist das Gleiche. Bei uns heissen sie aber nicht Wanderarbeiter sondern 1-Euro-Jobber, Hartz IVler etc.
Und was bitte schön ist so toll an unserer Demokratie? Welcher Politiker in Deutschland macht denn noch das, was das Volk will? Wollte das ganze Volk den Euro? Wollte das ganze Volk eine Kanzlerin? Wollte das ganze Volk, dass der Transrapid in Shanghai mit unseren Steuergeldern subventioniert wird?
Natürlich ist es schön, dass ich in Deutschland meine Meinung frei äussern kann - allerdings nutzt es wenig, da es keinen interessiert. Also Demokratie als Allheilmittel halte ich für absurd. Das bedeutet aber nicht, dass ich eine Diktatur oder Ein-Parteien-Regierung bevorzuge. :wink:
Zum Thema Menschenrechte kommt, wie in vielen Dingen auch, die Frage nach dem Standpunkt des Betrachters auf. Wie schon erwähnt, kann ich in Deutschland meine Meinung frei äussern - aber ist das wirklich so? Was passiert denn, wenn ich zu einem Polizisten sage: "Du §%$§&$%$!!!" Dann droht mir eine saftige Strafe wegen Beamtenbeleidigung - allerdings nicht Folter und Tot. Obwohl es auch da Beamte geben soll, die dann zu weit gehen. Und wenn ich dann Glück habe, bekomme ich vor Gericht Recht, vorausgesetzt ich kann mir einen sehr guten - und sehr teuren - Anwalt leisten. Wenn man es genau betrachtet, was ist bei uns anders als in China? :wink: :oops: Ok, in China ist es extremer.
Aber hier sagen alle immer wieder "die Chinesen dürfen dies nicht, dürfen das nicht, die Regierung dort ist böse". Aber sagen das die Chinesen auch? Oder sagen das "nur ein paar Chinesen"? Ist Deutschland Ausländerfeindlich, weil "ein paar Deutsche" bekloppt sind?

Natürlich, von unserem Verständnis für Menschenrechte, Umweltpolitik, Freiheit etc. ist China schlimm. Aber nur, weil wir es mit uns vergleichen. Geht mir genauso. Viele Dinge, die ich in China sehe empfinde ich als traurig, ungerecht, schlimm etc. Das heisst aber nicht, dass es Chinesen genauso sehen - ausser denen, die sich ungerecht behandelt fühlen.

Wenn man also ein freies Volk möchte, ein wirklich freies Volk, darf es keine Regierung, keine Gesetze, keine Währung, keinen staatlich festgesetzten Glauben, keine Grenzen, keine ........ mehr geben. Alle sind frei zu tun und zu lassen was sie wollen. Und ich bin mir sicher, es wird Viele geben die es toll finden und Viele die eine Regierung haben wollen. Siehe unsere ehemalige DDR - es gibt viele Ossis (und auch Wessis) die gerne die Mauer und das alte System zurück haben wollen. Warum eigentlich? Da gab es auch keine freie Meinungsäusserung und keine Menschenrechte, wie wir es kennen. Trotzdem "war alles besser" :wink:
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von TaugeNix »

belrain hat geschrieben:Trotzdem "war alles besser" :wink:
Immerhin konnte man (selbst als Kind konnte ich das schon) sagen: "Wenn es dir nicht gefällt, kannst du ja rüber gehen!" :lol:

Zum Rest: ich empfinde diese Vergleiche als wenig sinnvoll.
Wir sprechen von verschiedenen Kulturen, und v.a. von verschiedenen Zeiten.
Ein Prof meinte mal zu mir (und er ist in China zumindest ein wenig einflussreich):
"Ist es denn kein Menschenrecht, zu überleben?" Und um das für die Mehrheit zu gewährleisten, ist das jetztige System notwendig - wenn auch nicht gut/fair/gerecht/usw.

Über richtig/falsch kann man selbst leicht urteilen, wenn man nicht selbst betroffen ist - und zum Frühstück jetzt erstmal in ein Brötchen beisst.

Gruss,
TaugeNix^will damit keinesfalls eine Rechtfertigung betreiben..
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von de guo xiong »

TaugeNix hat geschrieben: Immerhin konnte man (selbst als Kind konnte ich das schon) sagen: "Wenn es dir nicht gefällt, kannst du ja rüber gehen!" :lol:
das war aber nur auf deiner Seite der Mauer so :)
belrain hat geschrieben:Siehe unsere ehemalige DDR - es gibt viele Ossis (und auch Wessis) die gerne die Mauer und das alte System zurück haben wollen.
Beweis? ;)

ich denke mal es sind eher die Wessis als die Ossis ;)

de guo xiong - ein Ostbär :)
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von HK_Yan »

belrain
Das Thema war Hu Jia. Der Unterschied in China ist, dass der Staat in einem rechtsfreien Raum agiert und die Gerichte sozusagen vom Staat kontrolliert werden. Gesetzen werden damit so ausgelegt wie der Staat es will.

Es gibt zwar auch in China ein Recht auf freie Meinungsäußerung, in der Praxis existiert es aber nicht, bzw. wird von anderen Gesetzen ausgehöhlt. Neben Hu Jia gibt es in China etliche die wegen Blogs, oder Forumseinträgen mehrjährige Haftstrafen bekommen haben. Das ist das Thema, und das gehört verurteilt.
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von TaugeNix »

HK_Yan hat geschrieben: Das ist das Thema, und das gehört verurteilt.
Sicher - es ist vieles verurteilenswert. Auch die mangelnde Freiheit.
Allein: wir haben hier das Bild, dass die Freiheit des Einzelnen an der Freiheit des anderen endet. So sind unsere Gesetze und auch unser Grundgesetz zu verstehen, auch wenn man hier und dort einen gemeinschaftswertvollen Einschlag findet, der aber immer mehr in den Hintergrund zu rücken scheint.

In China ist dies (momentan) nicht möglich, wenn man die Entwicklung der Masse und die sich daraus ergebende Trägheit und Verantwortung im Blick behält.
Ich wünsche mir für China, dass es den eingeschlagenen Weg beibehält und solange durchhält, wie es notwendig ist - um dann für die Freiheiten und Sicherheiten des Einzelnen zu sorgen.

Vorher ist dieser Weg ungangbar.

Gruss,
TaugeNix^sieht Deutschland leider in der gegenteiligen Bewegung..
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von belrain »

HK_Yan hat geschrieben: Es gibt zwar auch in China ein Recht auf freie Meinungsäußerung, in der Praxis existiert es aber nicht, bzw. wird von anderen Gesetzen ausgehöhlt.
Ich habe nichts anderes behauptet. Habe lediglich zu bedenken gegeben, dass es in Deutschland ähnlich ist :wink:
HK_Yan hat geschrieben: Neben Hu Jia gibt es in China etliche die wegen Blogs, oder Forumseinträgen mehrjährige Haftstrafen bekommen haben. Das ist das Thema, und das gehört verurteilt.
Habe auch nicht geschrieben, dass ich solche Verhaftungen begrüsse. Vor Allem im Hinblick darauf, dass ich vielleicht bald selbst in diesem Land wohne.

Wie Taugenix schrieb
Taugenix hat geschrieben: Ein Prof meinte mal zu mir (und er ist in China zumindest ein wenig einflussreich):
"Ist es denn kein Menschenrecht, zu überleben?" Und um das für die Mehrheit zu gewährleisten, ist das jetztige System notwendig - wenn auch nicht gut/fair/gerecht/usw.
Wie gesagt, aus unserer Sicht ist es schlimm, was in China passiert zumindest empfinden wir so. Aber für die Mehrheit ist das jetzige System vielleicht besser - wenn auch verbesserungswürdig.
Und in dem Zusammenhang muss man sich fragen, wieviel Meinungsfreiheit ist gut / schlecht für die Mehrheit der Bevölkerung? Wobei eine Regierung sich ja eher fragt, wieviel Meinungsfreiheit ist gut / schlecht für die Regierung :wink:
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von no1gizmo »

Sonnenschein hat geschrieben:"äußerlich "grinsen" müssen"
Das ist recht übertrieben. In USA muss ich auch gegenüber meinem Boss sehr vorsichtig sein. Ich kann vielleicht über Bush lästern (was nichts bewirken kann), aber ich werde gefeuert, wenn ich meinem Boss nicht gefalle.
LOL, du kannst deinen Boss ja wechseln. Du setzt hier ein rein privatwirtschaftliches System mit einem nationalem staatlichen Kollektivsystem gleich.

Ich hätte schon was dagegen, wenn ich von meiner Regierung in nen Bunker gesperrt werde oder ausgewiesen werden würde, nur weil ich die Regierung kritisiere und andere darüber informiere.

Und es gibt anscheinend nur ein Thema, das mich in den Knast bringen kann, und das ist offen gezeigter Rassismus, insbesondere wenn noch extremer Nationalismus hinzukommt.
Und die direkte Beleidigung oder Rufschädigung einer Person, das ist im jeden Land so.

Und das finde ich OKAY, denn es nützt dem Volk und den Gästen in diesem Land.

So.
Und nun zum Thema "in der DDR war alles besser". Wenn das Wessis sagen, ist klar warum... wenn das aber Ossis sagen, hat das die folgenden Gründe:

- Derjenige hatte früher einen besseren Job dank der DDR. Da ging es ihm besser, die Einbüßen der Freiheit sind ihm dann nicht so wichtig.
Genau das gleiche ist nun auch mit den Chinesen: "Jaaa die KP hat uns damals massakriert, nun sind sie aber lieb zu uns [Anmerkung von mir: naja], uns geht es besser". Ja, das sagen aber auch nur die Chinesen, denen es heute wirklich besser geht, das aber natürlich auf dem Rücken der anderen Seite.

- Wahrnehmungsgefühl. In meiner Kindheit war auch alles besser, wenn ich zwar recht überlege, hatte ich auch manchmal viele Sorgen, aber die werden im Rückblick gerne mal ausgeblendet.
Meine Oma und Opa eines Elternteils haben auch immer von "Früher hatte alles seine Ordnung" gesprochen, mit "früher" war die Zeit des Dritten Reiches gemeint...
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von belrain »

no1gizmo hat geschrieben: LOL, du kannst deinen Boss ja wechseln. Du setzt hier ein rein privatwirtschaftliches System mit einem nationalem staatlichen Kollektivsystem gleich.
Obwohl es sicherlich interessant wäre ein Land nach den gleichen Masstäben zu führen wie ein Wirtschaftsunternehmen - Kostensenkung und Gewinnmaximierung :wink:
no1gizmo hat geschrieben: Und es gibt anscheinend nur ein Thema, das mich in den Knast bringen kann, und das ist offen gezeigter Rassismus, insbesondere wenn noch extremer Nationalismus hinzukommt.
Und die direkte Beleidigung oder Rufschädigung einer Person, das ist im jeden Land so.

Und das finde ich OKAY, denn es nützt dem Volk und den Gästen in diesem Land.
Was aber, in gewissem Masse, eine Einschränkung der freien Meinungsäusserung bedeutet. Die, die es nicht akzeptieren werden bestraft.
Wonach entscheidet man denn, "was dem Volk und den Gästen nützt"?
no1gizmo hat geschrieben: .... - Derjenige hatte früher einen besseren Job dank der DDR. Da ging es ihm besser, die Einbüßen der Freiheit sind ihm dann nicht so wichtig.
Genau das gleiche ist nun auch mit den Chinesen: "Jaaa die KP hat uns damals massakriert, nun sind sie aber lieb zu uns [Anmerkung von mir: naja], uns geht es besser". Ja, das sagen aber auch nur die Chinesen, denen es heute wirklich besser geht, das aber natürlich auf dem Rücken der anderen Seite.
Ist aber in jedem Land so. Die, denen es gut geht sind für die Regierung die Anderen dagegen. Wie entscheidet man also, welche Regierung für das ganze Volk gut ist? Und wie entscheidet man, wer Recht hat? Die Regierung oder deren Kritiker?
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Re: Drei Jahre Haft für Hu Jia

Beitrag von TaugeNix »

belrain hat geschrieben:Und wie entscheidet man, wer Recht hat? Die Regierung oder deren Kritiker?
ICH entscheide :D

Gruss,
TaugeNix^größenwahnsinnig

PS: Belrain, du hast ne PN ;)
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