Tibet - Was ist da los?
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Dennis (CDS)
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Re: Tibet - Was ist da los?
Ich dachte eigentlich, dass wir trotz gegensätzlicher Meinungen hier immer noch alle Diskussionspartner und keine Diskussionsgegner seien. 
- de guo xiong
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Re: Tibet - Was ist da los?
Ich denke es war auch so gemeint, denn Diskussionsgegner ist doch jemand der gegen Diskussionen ist und der würde sich hier sicher nicht wohlfühlenDennis (CDS) hat geschrieben:Ich dachte eigentlich, dass wir trotz gegensätzlicher Meinungen hier immer noch alle Diskussionspartner und keine Diskussionsgegner seien.
de guo xiong, der grad überlegt hat, wie er es im Englischem sagen würde und nur auf Umschreibungen gekommen ist
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Re: Tibet - Was ist da los?
ich sehe dich noch nicht als einen diskussionsgegner, weil du nur gelegentlich an der diskussion beteiligt ist. deswegen "du wärst..."de guo xiong hat geschrieben:den Satz verstehe ich leider nicht - dui bu qi .... meinst du ich bin ein unangenehmerer Diskussionsgegener als die Anderen??ehrlich gesagt, du wärst ein weitaus unangenehmerer diskussionsgegner als die meiste andere.
de guo xiong
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Re: Tibet - Was ist da los?
Dennis (CDS) hat geschrieben:Ich dachte eigentlich, dass wir trotz gegensätzlicher Meinungen hier immer noch alle Diskussionspartner und keine Diskussionsgegner seien.
ich glaube, die frage "Diskussionsgegner oder Diskussionspartner" können wir in ordner "Chinesische Sprache" weiter diskutieren.de guo xiong hat geschrieben:Ich denke es war auch so gemeint, denn Diskussionsgegner ist doch jemand der gegen Diskussionen ist und der würde sich hier sicher nicht wohlfühlen
de guo xiong, der grad überlegt hat, wie er es im Englischem sagen würde und nur auf Umschreibungen gekommen ist
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Dennis (CDS)
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Re: Tibet - Was ist da los?
Da gibt es recht wenig zu diskutieren, zumal es hier nicht um die chinesische Sprache geht. Entweder die beiden Begriffe werden synonym zueinander gesehen und sollen als Bezeichnung für die Teilnehmer an den Diskussionen stehen (...wobei mir vom Wortlaut wie gesagt das Wort Partner als Gegner besser gefällt) oder es gibt gedanklich eine Abgrenzung, in der es in einem Fall darum geht "besser" als sein "Gegner" zu sein.ferrara hat geschrieben:ich glaube, die frage "Diskussionsgegner oder Diskussionspartner" können wir in ordner "Chinesische Sprache" weiter diskutieren.
Aber wat solls, ist ne Spitzfindigkeit, aber manchmal ganz interessant was für Begriffe bewusst oder unbewusst eingesetzt werden.
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Re: Tibet - Was ist da los?
tja manchmal muss ich auch arbeitenferrara hat geschrieben: ich sehe dich noch nicht als einen diskussionsgegner, weil du nur gelegentlich an der diskussion beteiligt ist. deswegen "du wärst..."
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Re: Tibet - Was ist da los?
dann müßte ich mich aber ausklinken, so gut ist mein Chinesisch bei weitem nicht ... aber vielleicht findest du dort andere Gegner/Partner ....ferrara hat geschrieben: ich glaube, die frage "Diskussionsgegner oder Diskussionspartner" können wir in ordner "Chinesische Sprache" weiter diskutieren.
de guo xiong, dem *Partner* auch besser gefällt, der aber manchmal das Gefühl hat als Gegner empfunden zu werden
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Re: Tibet - Was ist da los?
wenn es hier um mein deutsch geht, dann muss ich leider sagen: tut mir leid. mein deutsch ist nicht so gut wie ihr dachtet.Dennis (CDS) hat geschrieben: Da gibt es recht wenig zu diskutieren, zumal es hier nicht um die chinesische Sprache geht. Entweder die beiden Begriffe werden synonym zueinander gesehen und sollen als Bezeichnung für die Teilnehmer an den Diskussionen stehen (...wobei mir vom Wortlaut wie gesagt das Wort Partner als Gegner besser gefällt) oder es gibt gedanklich eine Abgrenzung, in der es in einem Fall darum geht "besser" als sein "Gegner" zu sein.
Aber wat solls, ist ne Spitzfindigkeit, aber manchmal ganz interessant was für Begriffe bewusst oder unbewusst eingesetzt werden.
aber wiederum ist mein deutsch doch nicht so schlimm, dass kein deutscher mich verstehen kann. alles eine frage des willes.
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Re: Tibet - Was ist da los?
wenn ich auch so machen könnte...de guo xiong hat geschrieben: tja manchmal muss ich auch arbeitenBei manchen Diskussionen fehlt mir auch einfach das Hintergrundwissen oder sie sind mir *zu blöd* oder sehe sie nicht als zielbringend, dann bin halt mal *stiller Genieser*
de guo xiong, der es einfach mal als Kompliment und Herausforderung auffasst
hier geht es mir um viel mehr als dir.
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Re: Tibet - Was ist da los?
das ist deine Meinung .... und wie gesagt eh ich was falsches sage, bin ich lieber erst einmal still und recherchiere und übrigens das *stille Geniesen* bezog sich auf Tattoothemen und anderes ...ferrara hat geschrieben: wenn ich auch so machen könnte...
hier geht es mir um viel mehr als dir.
de guo xiong, der traurig ist, dass einem viel negativ ausgelegt wird
PS.: für mich gab es auch ein *Leben vor Tibet* in diesem Forum
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TaugeNix
Re: Tibet - Was ist da los?
Mal ein ganz allgemeiner Einwurf, der mir hier wohl nicht zum Vorteil gereichen wird, aber der mir seit ein paar Tagen in den Fingern kribbelt:
Es ist doch festzustellen, dass das Einschreiten in den inneren (ja, inneren) Konflikt mittels Gewalt und Militär nicht der richtige Schritt dahingehend sein kann, um eine endgültige Befriedung der Provinz Xizangs zu erreichen, allerhöchstens eine Stabilisierung und Sicherung der öffentlichen Ordnung auf Zeit - ohne das Problem an der Wurzel zu packen.
Ob und in welcher Form der Dalai Lama hinter den Unruhen steckt, kann dahingestellt bleiben, solange der Dalai Lama zwar pro forma der geistliche und weltliche Führer der Tibeter ist, die Entscheidungen aber v.a. im politischen Bereich (auch) durch Personen getroffen werden, die nicht unbedingt das Wohl und Wehe des tibetischen Volkes im Sinn haben.
Auch eine gewisse Beeinflussung dieser "Clique" durch den Westen wird man nicht abstreiten können, wobei ich hier eine Mitschuld der VR sehe: würde man die tibetische Integration (egal, wie lange Tibet auch immer zu China gehören mag) in anderer Form betreiben, erfolgreicher - dann würde diesen Menschen der Machtanspruch völlig entzogen.
Der Wunsch der Destabilisierung der VR seitens des Westens ist in meinen Augen von einigen Systemen durchaus erwünscht, wobei ich mir persönlich hier kein Urteil darüber anmaßen möchte, inwieweit speziell diese Unruhen auf dies zurückzuführen sind.
HK_Yan fragte, wie es weitergeht. Da stimme ich völlig mit ihm überein, es ist langsam an der Zeit eine gehörige Portion Pragmatismus an den Tag zu legen um von dieser emotionalen und aufgeladenen Stimmung abzukehren.
Die VR wird dieses Problem lösen, mit Härte gegen Dissidenten vorgehen, jegliche Sezessionskräfte "vernichten" und.. nix. Der Westen wird über einen Olympia-Boykott diskutieren, vielleicht ausrufen, China wird weiterhin (z.T. doppelzüngig) gescholten und man wird damit nicht viel erreichen, außer einen gewissen Nationalismus noch zu stärken.
Einen Wirtschaftsboykott kann sich die Weltwirtschaft nicht leisten, ob dieser richtig ist, lasse ich einmal offen.
Meine Freundin erzählte mir heute, ein Professor an der Beida, bescheinigte der politischen Führung grobe handwerkliche Fehler im Umgang mit den Tibetern. Und er empfand für den Dalai Lama und die Tibeter eine große Symphatie. Was jedoch nichts daran ändert, dass er sauer über die Einmischung und die (verfälschende?) negative Berichterstattung über China seitens des Westens ist. Er fragte ergebnisoffen (naja), ob der Westen eigentlich erst zufrieden sei, wenn China ein zweiter Westen sei, regiert vom Westen und keine (wirtschaftliche & politische) Gefahr für den Westen sei. Ob der Westen die unbestreitbaren Fortschritte Chinas seit der dunklen Zeit der Kulturrevolution nicht sehen möchte?
Weiter sagte er, der Dalai Lama sei leider nicht mehr "Herr im eigenen Haus" - es seien schon längst Kräfte am Werk, die auch er nicht kontrollieren kann, wohl auch ein Grund für sein Rücktrittsangebot.
Er sieht die Lösung nur in einem rücksichtsvolleren Umgang mit den Minderheiten, die eine vollständige Integration ermöglichen soll.
Wie es weitergeht? Die VR wird sich nun noch schärfer gegen Einmischungen verwahren, viele Fortschritte im Dialog mit westlichen Demokratien werden wieder auf Eis gelegt.
Die "Free Tibet"-Demonstranten werden weiterhin unter dem "schicken" Banner Tibets ihr Gutmenschentum ausleben (wo waren sie, als in Dafur die Milizen Schlachtfeste ausübten?), die Medien werden auch weiterhin nur teilweise Interesse an einer unaufgeregten, sachlichen Berichterstattung haben, die VR wird noch mehr Propaganda über ihr Volk gießen, Nationalismus und die Opferrolle schüren und der Westen wird seine Propaganda zur Erzeugung einer difusen Angst vor der gelben Gefahr weiterhin betreiben.
Es wird also alles so bleiben, wie es ist.
Egal, wie lange der Westen China alles mögliche an den Kopf wirft und China die gleiche Propaganda betreibt.
Gruss,
TaugeNix^nennt das Pragmatismus..
Es ist doch festzustellen, dass das Einschreiten in den inneren (ja, inneren) Konflikt mittels Gewalt und Militär nicht der richtige Schritt dahingehend sein kann, um eine endgültige Befriedung der Provinz Xizangs zu erreichen, allerhöchstens eine Stabilisierung und Sicherung der öffentlichen Ordnung auf Zeit - ohne das Problem an der Wurzel zu packen.
Ob und in welcher Form der Dalai Lama hinter den Unruhen steckt, kann dahingestellt bleiben, solange der Dalai Lama zwar pro forma der geistliche und weltliche Führer der Tibeter ist, die Entscheidungen aber v.a. im politischen Bereich (auch) durch Personen getroffen werden, die nicht unbedingt das Wohl und Wehe des tibetischen Volkes im Sinn haben.
Auch eine gewisse Beeinflussung dieser "Clique" durch den Westen wird man nicht abstreiten können, wobei ich hier eine Mitschuld der VR sehe: würde man die tibetische Integration (egal, wie lange Tibet auch immer zu China gehören mag) in anderer Form betreiben, erfolgreicher - dann würde diesen Menschen der Machtanspruch völlig entzogen.
Der Wunsch der Destabilisierung der VR seitens des Westens ist in meinen Augen von einigen Systemen durchaus erwünscht, wobei ich mir persönlich hier kein Urteil darüber anmaßen möchte, inwieweit speziell diese Unruhen auf dies zurückzuführen sind.
HK_Yan fragte, wie es weitergeht. Da stimme ich völlig mit ihm überein, es ist langsam an der Zeit eine gehörige Portion Pragmatismus an den Tag zu legen um von dieser emotionalen und aufgeladenen Stimmung abzukehren.
Die VR wird dieses Problem lösen, mit Härte gegen Dissidenten vorgehen, jegliche Sezessionskräfte "vernichten" und.. nix. Der Westen wird über einen Olympia-Boykott diskutieren, vielleicht ausrufen, China wird weiterhin (z.T. doppelzüngig) gescholten und man wird damit nicht viel erreichen, außer einen gewissen Nationalismus noch zu stärken.
Einen Wirtschaftsboykott kann sich die Weltwirtschaft nicht leisten, ob dieser richtig ist, lasse ich einmal offen.
Meine Freundin erzählte mir heute, ein Professor an der Beida, bescheinigte der politischen Führung grobe handwerkliche Fehler im Umgang mit den Tibetern. Und er empfand für den Dalai Lama und die Tibeter eine große Symphatie. Was jedoch nichts daran ändert, dass er sauer über die Einmischung und die (verfälschende?) negative Berichterstattung über China seitens des Westens ist. Er fragte ergebnisoffen (naja), ob der Westen eigentlich erst zufrieden sei, wenn China ein zweiter Westen sei, regiert vom Westen und keine (wirtschaftliche & politische) Gefahr für den Westen sei. Ob der Westen die unbestreitbaren Fortschritte Chinas seit der dunklen Zeit der Kulturrevolution nicht sehen möchte?
Weiter sagte er, der Dalai Lama sei leider nicht mehr "Herr im eigenen Haus" - es seien schon längst Kräfte am Werk, die auch er nicht kontrollieren kann, wohl auch ein Grund für sein Rücktrittsangebot.
Er sieht die Lösung nur in einem rücksichtsvolleren Umgang mit den Minderheiten, die eine vollständige Integration ermöglichen soll.
Wie es weitergeht? Die VR wird sich nun noch schärfer gegen Einmischungen verwahren, viele Fortschritte im Dialog mit westlichen Demokratien werden wieder auf Eis gelegt.
Die "Free Tibet"-Demonstranten werden weiterhin unter dem "schicken" Banner Tibets ihr Gutmenschentum ausleben (wo waren sie, als in Dafur die Milizen Schlachtfeste ausübten?), die Medien werden auch weiterhin nur teilweise Interesse an einer unaufgeregten, sachlichen Berichterstattung haben, die VR wird noch mehr Propaganda über ihr Volk gießen, Nationalismus und die Opferrolle schüren und der Westen wird seine Propaganda zur Erzeugung einer difusen Angst vor der gelben Gefahr weiterhin betreiben.
Es wird also alles so bleiben, wie es ist.
Egal, wie lange der Westen China alles mögliche an den Kopf wirft und China die gleiche Propaganda betreibt.
Gruss,
TaugeNix^nennt das Pragmatismus..
Re: Tibet - Was ist da los?
Ich finde, über Tibet kann man doch gar nicht so viel diskutieren.
Tibet wird von den Chinesen kolonisiert, dass heisst besiedelt und verwaltet, über die Köpfe der Einheimischen hinweg. Das kann man nicht wegdiskutieren.
Dass die Tibeter darüber nicht begeistert sind, ist klar.
Es wurde hier schon dargelegt, dass die historischen Argumente der Chinesen nicht richtig sind. Tibet war von den Mongolen unterworfen worden, genau so, wie China. Die Mongolen haben über China und Tibet als gleichberechtigte Länder geherrscht.
In der Mandschu-Zeit waren ebenfalls Chinesen, Tibeter und Mongolen gleichberechtigte Untertanen der Mandschu. Die Ansiedlung von Chinesen in Tibet, in der Mongolei und in der Mandschurei war untersagt.
Die Chinesen haben sich erfolgreich im 20 Jh. von der Mandschu-Herrschaft befreit. Gratuliere.
Tibet hat sich für unabhängig erklärt, wurde aber später von den Chinesen besetzt und wird seither kolonisiert.
Die Tibeter versuchen sich wieder einmal zu wehren, gewiss ohne Erfolg. Die Rebellen haben sicher Rückhalt in der Bevölkerung, aber nicht alle wollen ohne gute Bewaffnung kämpfen. Bringt ja auch nichts.
Also wird Tibet weiter von China beherrscht werden.
Für ein unabhängiges Tibet effektiv kämpfen will wohl kein Aussenstehender. Aber die peinlichen Beschönigungsversuche der Chinesen bezüglich der Situation von Tibet wirken auf Europäer tendenziell negativ, finde ich. Han-Nationalismus wird von den Minderheiten sicher nicht mitgetragen. Aber Minderheiten müssen sich anpassen. Man kann es ihnen leichter machen, wenn man ihnen eine gewisse Selbstverwaltung und einige Symbole lässt.
FG, Scipio
Tibet wird von den Chinesen kolonisiert, dass heisst besiedelt und verwaltet, über die Köpfe der Einheimischen hinweg. Das kann man nicht wegdiskutieren.
Dass die Tibeter darüber nicht begeistert sind, ist klar.
Es wurde hier schon dargelegt, dass die historischen Argumente der Chinesen nicht richtig sind. Tibet war von den Mongolen unterworfen worden, genau so, wie China. Die Mongolen haben über China und Tibet als gleichberechtigte Länder geherrscht.
In der Mandschu-Zeit waren ebenfalls Chinesen, Tibeter und Mongolen gleichberechtigte Untertanen der Mandschu. Die Ansiedlung von Chinesen in Tibet, in der Mongolei und in der Mandschurei war untersagt.
Die Chinesen haben sich erfolgreich im 20 Jh. von der Mandschu-Herrschaft befreit. Gratuliere.
Tibet hat sich für unabhängig erklärt, wurde aber später von den Chinesen besetzt und wird seither kolonisiert.
Die Tibeter versuchen sich wieder einmal zu wehren, gewiss ohne Erfolg. Die Rebellen haben sicher Rückhalt in der Bevölkerung, aber nicht alle wollen ohne gute Bewaffnung kämpfen. Bringt ja auch nichts.
Also wird Tibet weiter von China beherrscht werden.
Für ein unabhängiges Tibet effektiv kämpfen will wohl kein Aussenstehender. Aber die peinlichen Beschönigungsversuche der Chinesen bezüglich der Situation von Tibet wirken auf Europäer tendenziell negativ, finde ich. Han-Nationalismus wird von den Minderheiten sicher nicht mitgetragen. Aber Minderheiten müssen sich anpassen. Man kann es ihnen leichter machen, wenn man ihnen eine gewisse Selbstverwaltung und einige Symbole lässt.
FG, Scipio
Re: Tibet - Was ist da los?
das nennt man in china; 轮回TaugeNix hat geschrieben:Wie es weitergeht? Die VR wird sich nun noch schärfer gegen Einmischungen verwahren, viele Fortschritte im Dialog mit westlichen Demokratien werden wieder auf Eis gelegt.
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Egal, wie lange der Westen China alles mögliche an den Kopf wirft und China die gleiche Propaganda betreibt.
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Re: Tibet - Was ist da los?
http://en.wikipedia.org/wiki/Yuan_DynastyScipio hat geschrieben: Es wurde hier schon dargelegt, dass die historischen Argumente der Chinesen nicht richtig sind. Tibet war von den Mongolen unterworfen worden, genau so, wie China. Die Mongolen haben über China und Tibet als gleichberechtigte Länder geherrscht.
so gesehen ist das yuan-dynastie auch ein teil der chinesischen geschichte, und die mongolen bzw. von den mogolen unterworfenen tibeter zu chinesen gehören....In the historiography of China, the Yuan dynasty followed the Song Dynasty and preceded the Ming Dynasty.
...
Later successors never attempted to stake claim over the Khagan title and saw themselves as Emperor of China
...
ebenfalls.Scipio hat geschrieben: In der Mandschu-Zeit waren ebenfalls Chinesen, Tibeter und Mongolen gleichberechtigte Untertanen der Mandschu.
warum? quelle?Scipio hat geschrieben: Die Ansiedlung von Chinesen in Tibet, in der Mongolei und in der Mandschurei war untersagt.
nix für. wir sind schließlich ein volk.Scipio hat geschrieben: Die Chinesen haben sich erfolgreich im 20 Jh. von der Mandschu-Herrschaft befreit. Gratuliere.
na endlich.Scipio hat geschrieben: Tibet hat sich für unabhängig erklärt, ...
wann? gegen wen?Scipio hat geschrieben: Die Tibeter versuchen sich wieder einmal zu wehren, gewiss ohne Erfolg. Die Rebellen haben sicher Rückhalt in der Bevölkerung, aber nicht alle wollen ohne gute Bewaffnung kämpfen. Bringt ja auch nichts.
bin dafür.Scipio hat geschrieben: Für ein unabhängiges Tibet effektiv kämpfen will wohl kein Aussenstehender. Aber die peinlichen Beschönigungsversuche der Chinesen bezüglich der Situation von Tibet wirken auf Europäer tendenziell negativ, finde ich.
iat das nicht ein bisschen überzogen?Scipio hat geschrieben: Han-Nationalismus wird von den Minderheiten sicher nicht mitgetragen.
stimmt. das heißt aber nicht die unabhängigkeit.Scipio hat geschrieben:Aber Minderheiten müssen sich anpassen. Man kann es ihnen leichter machen, wenn man ihnen eine gewisse Selbstverwaltung und einige Symbole lässt.
FG, Scipio
du hast wohl fleissig recharchiert. warum erzählst du uns dann die geschichte zwischen tibet und england nicht? warum erzählst du uns die geschichte zwischen 1951 und 1959 nicht? warum von wirtschaftsentwicklung in tibet keine spur?
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Re: Tibet - Was ist da los?
hehe wie war die Wirtschaftsentwicklung der VR China in dieser Zeit?ferrara hat geschrieben:warum erzählst du uns die geschichte zwischen 1951 und 1959 nicht? warum von wirtschaftsentwicklung in tibet keine spur?
de guo xiong, der dankbar für jeden Bericht wäre
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