oder wie in der inneren mongolei als autonomes gebiet.HK_Yan hat geschrieben: Warum nicht ein System wie in Hong Kong? Allerdings ohne Grenze.
Tibet - Was ist da los?
Re: Tibet - Was ist da los?
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Re: Tibet - Was ist da los?
ich gebe zu, die KP hat den glauben der tieter einfach unterschätzt. wenn einer aber eine exil-regierung gegründet, mit dem ziel tibet unabhähgig zu machen, was gegen die chinesischen gesetze stoßt, ist es auch kein wunder, dass der nicht mit dem blumenstrauß empfangen wird. darüberhinaus ist der DL nicht die einzige höchste figur für die tibeter. mindestens gibt es noch zwei solche. in der geschichte hatten sie auch unterschiedliche einflussgebieten in tibet. dass der DL in der öffentlichkeit das ganze gebiet tibets als sein territorium behauptet, finde ich aber unverschämt.HK_Yan hat geschrieben: Der Dalai Lama ist die höchste Figur für religiöse Tibeter. Das kann die KP nicht einfach ignorieren, das ist Blasphemie für die Tibeter.
dass die mönche bei den ausschreitungen aktiv beteidigt waren, ist schon unbestritten. dafür gibt es zu viele bilder. und die widersprüche kommen auch von den beiden seiten. die tibetische exil-regierung hat am anfang behauptet, dass über hundert tibeter getötet wurden, dann wurde die zahl auf 30 reduziert. ich weiß nicht was der aktuelle stand ist, aber allein, dass die todeszahl ohne jegliche belege benannt wurde, ist schon merkwürdig. apropro exil-regierung, wenn der DL das ziel die abhängigkeit tibets wirklich abgegeben hat, wozu hat er denn noch die exil-regierung fest?HK_Yan hat geschrieben: Der Dalai Lama hat mit Sicherheit nicht alles unter Kontrolle. Die Ausschreitungen in Lhasa kamen ja nicht von Mönchen sondern von Jugendlichen Raufbolden. Die halte ich für unkontrollierbar. Das schaft Dynamo Dresden auch nicht bei seinen Mitgliedern. Die KP hat sich da auch widersprochen, auf der einen Seite soll es vom Dalai Lama organisiert gewesen sein, auf der anderen Seite schreiben sie das es "Hooligans" waren. Ein klassischer Widerspruch.
wenn man die bedeutung "autonomie" verstehen will, muss man in die chinesischen gesetze reinschauen. und es bedeutet sicherlich nicht, dass das autonomiesgebiet frei von jeder entscheidung ist.HK_Yan hat geschrieben: Ich verstehe nicht warum ""Autonomie" ein Problem sein soll? Tibet heißt doch offiziell TAR, wobei das "A" für autonom steht. Es ist leider nur eine falsche Autonomie und Augenwischerei. Tibeter selber spielen politisch keine Rolle in Tibet.
Warum nicht ein System wie in Hong Kong? Allerdings ohne Grenze. In Hong Kong sind in der Regierung nur Lokale Menschen, keine einzige Person aus Beijing. Das ist ein Autonomie von der die Tibeter nur träumen können, leider.
warum muss man sich unbedingt an den muster "hongkong" festhalten? vor 1997 gab es in china schon 5 autonomiesgebiete. schiefgelaufen sind aber nicht alle.
grade weil ich jetzt das westliche politische system besser kennengelernt habe, kann ich feststellen, wie vielfältig das politische system sein kann, und nicht jedes land hat das gleiche muster wie deutschland.HK_Yan hat geschrieben:Wenn du das politische System in Deutschland kennst dann könnte auch das System Landesregierung/Bundesregierung gut passen. Bayern wird ja auch aus München regiert und nicht aus Berlin.
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Re: Tibet - Was ist da los?
Die Tibetische Exilregierung hat folgendes gesagt:ferrara hat geschrieben: die tibetische exil-regierung hat am anfang behauptet, dass über hundert tibeter getötet wurden, dann wurde die zahl auf 30 reduziert.
"Die tibetische Exilregierung in Indien berichtete von mindestens 30 Toten, es könnten aber auch bis zu 100 sein - zehn Mal so viel wie die amtlichen chinesischen Medien bestätigten, die zehn Tote meldeten."
Die Aussage "es könnten aber auch bis zu 100 sein" wurde in den Medien zu: "Die tibetische Exilregierung spricht von über 100 Toten" gemacht.
Re: Tibet - Was ist da los?
die originale aussage habe ich nicht gesehen. diese zahl habe ich aus konventionellen medienquellen herausgefischt. kann sein, dass ich falsch informiert bin.Yingxiong hat geschrieben: Die Tibetische Exilregierung hat folgendes gesagt:
"Die tibetische Exilregierung in Indien berichtete von mindestens 30 Toten, es könnten aber auch bis zu 100 sein - zehn Mal so viel wie die amtlichen chinesischen Medien bestätigten, die zehn Tote meldeten."
Die Aussage "es könnten aber auch bis zu 100 sein" wurde in den Medien zu: "Die tibetische Exilregierung spricht von über 100 Toten" gemacht.
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Re: Tibet - Was ist da los?
Das ist auch total uninteressant und hilft der Lage in Tibet überhaupt nicht. Was interessant ist, wie geht es weiter?ferrara hat geschrieben:die originale aussage habe ich nicht gesehen. diese zahl habe ich aus konventionellen medienquellen herausgefischt. kann sein, dass ich falsch informiert bin.Yingxiong hat geschrieben: Die Tibetische Exilregierung hat folgendes gesagt:
"Die tibetische Exilregierung in Indien berichtete von mindestens 30 Toten, es könnten aber auch bis zu 100 sein - zehn Mal so viel wie die amtlichen chinesischen Medien bestätigten, die zehn Tote meldeten."
Die Aussage "es könnten aber auch bis zu 100 sein" wurde in den Medien zu: "Die tibetische Exilregierung spricht von über 100 Toten" gemacht.
Die KP scheint total blind zu sein wenn es um die Tibeter geht. Die KP investiert, baut, macht dies und das, die Tibeter werden aber nie gefragt was sie wollen. Man sieht es auch daran das die Lokalregierung komplett aus Chinesen besteht, und aus ein paar Scheintibetern, die innerlich aber auch Chinesen sind. Mit echten Tibetern will die KP nichts zu tun haben. Deren Lebensweise wird einfach nicht akzeptiert und ignoriert. Die KP will nur das aus den Tibetern Chinesen werden. Das wird nicht klappen.
Ohne Dialog wird nichts besser. Die KP hat aber noch nie mit jemanden Dialog geführt, auch nicht mit dem eigenen Volk. Regiert wird immer nur von oben herab.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.
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Re: Tibet - Was ist da los?
Die an der Unruhe teilnehmenden Tibeter wurden einfach instrumentalisiert. Die dahintersteckten Mächte wollten China blamieren lassen, die rassitisch eingestellten Menschen wollten Ihr Neid und Ihre Unmut über den Aufstieg einer niedrigen Rasse und primitiven Kultur aüßern, die jungen Politiker der Exilregierung wollten sich profilieren und Macht des DL an sich reißen. Niemand kümmert sich um das Schicksal der normalen Tibeter. Mehr Autonomie wäre nicht unmöglich, Zurückkehr des DL wäre nicht unmöglich, aber alles is vorbei. Die chinesische Regierung hat keine Angst vor Gewalt einiger Tibter, sie hat eigentlich auch weniger Angst vor Druck von Industrienationen als sie annhemen wollen. Sie is bewußt, was ist das Kerninteresse der KP, auf jeden Fall nicht Olympics games. Als ein Nebeneffekt, viele Chinesen, die sich eigentlich nicht identifizieren mit KP, stehen auf der Seite von KP, genauso wie nachdem NATO bombadierte chinesische Botschaft ohne jetzige Entschuldigung. Wenn welstliche Medien dauerhaft wiederholen, die Chinesen, die Chinesen als ein Kollektive tun diese Scheiße, jene Scheiße, die Macht der KP is stärker denn je, und das zu anerkennde Recht vieler Tibeter würde schwieger denn je realisiert.
Re: Tibet - Was ist da los?
Da stand kein Macht dahinter. Es waren Hooligans. Analysiere mal die Situation, dann wird es klarer.Edmund hat geschrieben:Die an der Unruhe teilnehmenden Tibeter wurden einfach instrumentalisiert. Die dahintersteckten Mächte.....
Wie schon gesagt, viel interessanter ist es wie es weitergeht.
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Re: Tibet - Was ist da los?
die KP ist nicht blind. die glaubte nur, mit der wirtschaftsentwicklung chinas einen universalen schlüssel in der hand zu haben, was in vielen anderen fällen auch gut funktioniert hat. dem ethnischen konflikt ist aber so einfach nicht zu lösen. nichtsdestotrotz gibt es bslang keine perfekte lösung. man kann nur einfach alle wege ausprobieren.HK_Yan hat geschrieben: Das ist auch total uninteressant und hilft der Lage in Tibet überhaupt nicht. Was interessant ist, wie geht es weiter?
Die KP scheint total blind zu sein wenn es um die Tibeter geht. Die KP investiert, baut, macht dies und das, die Tibeter werden aber nie gefragt was sie wollen. Man sieht es auch daran das die Lokalregierung komplett aus Chinesen besteht, und aus ein paar Scheintibetern, die innerlich aber auch Chinesen sind. Mit echten Tibetern will die KP nichts zu tun haben. Deren Lebensweise wird einfach nicht akzeptiert und ignoriert. Die KP will nur das aus den Tibetern Chinesen werden. Das wird nicht klappen.
Ohne Dialog wird nichts besser. Die KP hat aber noch nie mit jemanden Dialog geführt, auch nicht mit dem eigenen Volk. Regiert wird immer nur von oben herab.
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Re: Tibet - Was ist da los?
Ich denke mal die KP hat nur auf die wirtschaftliche Entwicklung gebaut, allerdings ganz ohne die Tibeter. Mit etwas mehr Mitbestimmung wären sie bestimmt zufriedener. Man kann bestimmt verschiedene Wege ausprobieren, man sollte aber auch mal die Tibeter fragen.ferrara hat geschrieben:die KP ist nicht blind. die glaubte nur, mit der wirtschaftsentwicklung chinas einen universalen schlüssel in der hand zu haben, was in vielen anderen fällen auch gut funktioniert hat. dem ethnischen konflikt ist aber so einfach nicht zu lösen. nichtsdestotrotz gibt es bslang keine perfekte lösung. man kann nur einfach alle wege ausprobieren.
Derzeit ist man aber weit weg von jedem Dialog. Wie unglaubwürdig die KP ist kann man gerade wieder heute sehr gut sehen:
China claims Tibet 'independence forces' planning suicide attacks
http://www.iht.com/articles/2008/04/01/asia/tibet.php
Kann sein das es ein Aprilscherz ist, dann ist es lächerlich, aber nicht komisch.
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Re: Tibet - Was ist da los?
Das ist gar nicht so weithergeholt, wie es klingt. Leuten, die es nicht scheuen, einem Zivilisten ein Ohr abzuschneiden, traue ich alles zu.China claims Tibet 'independence forces' planning suicide attacks
Re: Tibet - Was ist da los?
es gibt gerüchte, nach den die mönche handout verteilt haben sollten. die sollten die meisten polizeikräfte in lhasa zu den klostern gelockt haben und den randalierern den weg frei gemacht haben. kann ich aber nicht bestätigen. dass die aufstände ohne jeglichen organisationshintergrund fast gleichzeitig in vielen städten des tibets aufgebrochen sind, ist mit dem zufallprinzip ebenfalls schwer zu klären.HK_Yan hat geschrieben:Da stand kein Macht dahinter. Es waren Hooligans. Analysiere mal die Situation, dann wird es klarer.Edmund hat geschrieben:Die an der Unruhe teilnehmenden Tibeter wurden einfach instrumentalisiert. Die dahintersteckten Mächte.....
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Re: Tibet - Was ist da los?
Absolut richtig! Das war kein Zufall. Es gibt ja Handy, Internet, usw usw. Solche News verbreiten sich schnell. Das zeigt wie instabil die Lage dort ist und wieviel Wut sich aufgebaut hat.ferrara hat geschrieben:dass die aufstände ohne jeglichen organisationshintergrund fast gleichzeitig in vielen städten des tibets aufgebrochen sind, ist mit dem zufallprinzip ebenfalls schwer zu klären.
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Re: Tibet - Was ist da los?
Ich traue auch vielen Menschen vieles zuSonnenschein hat geschrieben:Das ist gar nicht so weithergeholt, wie es klingt. Leuten, die es nicht scheuen, einem Zivilisten ein Ohr abzuschneiden, traue ich alles zu.
de guo xiong, der gern wie andere hier im Forum nach Beweisen fragen würde, aber es läßt
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Re: Tibet - Was ist da los?
dass die KPCh fehler gemacht hat, habe ich auch nie bestritten. und die hat schon in 80er jahren dialog gesucht. wenn du meinen anderen beitrag gelesen hast, weißt du schon was ich meine.HK_Yan hat geschrieben: Ich denke mal die KP hat nur auf die wirtschaftliche Entwicklung gebaut, allerdings ganz ohne die Tibeter. Mit etwas mehr Mitbestimmung wären sie bestimmt zufriedener. Man kann bestimmt verschiedene Wege ausprobieren, man sollte aber auch mal die Tibeter fragen.
Derzeit ist man aber weit weg von jedem Dialog.
wenn man dem anderen kein wort glaubt, nutzt dann auch ein dialog nichts.HK_Yan hat geschrieben: Wie unglaubwürdig die KP ist kann man gerade wieder heute sehr gut sehen:
China claims Tibet 'independence forces' planning suicide attacks
http://www.iht.com/articles/2008/04/01/asia/tibet.php
Kann sein das es ein Aprilscherz ist, dann ist es lächerlich, aber nicht komisch.
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Re: Tibet - Was ist da los?
wenn das übers internet verbreitet hätte, warum hat das kein chinese mitbekommen? wenn das übers handy wäre, wer konnte gleichzeitig tausende leute anrufen? ganz abgesehen davon, wieviel prozent der angerufene bedingungslos daran geglaubt hat, und wieviel prozente darunter den aufruf nachgegangen sind. und das noch innerhalb ein paar tage wenn nicht ein paar stunden.HK_Yan hat geschrieben: Absolut richtig! Das war kein Zufall. Es gibt ja Handy, Internet, usw usw. Solche News verbreiten sich schnell. Das zeigt wie instabil die Lage dort ist und wieviel Wut sich aufgebaut hat.
das war nur meine vermutung. du hast eben falls den gegenteil nur vermutet, oder bist du dir schon sicher?
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