Die Grenze ist da sicherlich schwierig zu ziehen. Wo hört eine einseitige Berichterstattung auf und wo fängt Propaganda an? Darüber zu informieren, dass es von Teilen der westlichen Medien falsch dargestellte Berichte gegeben hat, gehört sicherlich zur Berichterstattung. Daraus eine westliche, mediale Verschwörung gegen China zu machen, gehört sicherlich zur Propaganda.de guo xiong hat geschrieben:eine Frage an alle: Sind die im Netz veröffentlichten Seiten über die Fehler der westlichen Medien Propaganda oder nur Berichterstattung?
Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
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Dennis (CDS)
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
Ich poste hier noch mal einen Teil einer Antwort zu einer anderen Geschichte, weil ich denke, dass diese heir gut passt :
Noch ein Wörtchen zu dem Vorwurf über die gefälschten Bilder . Dass ( vor allem angesehenen ) Nachrichten-Agenturen so etwas eigentlich nicht machen sollten, ist denke ich jedem klar. Klar ist aber auch, dass es sich bei den Agenturen letztendlich auch um Wirtschaftsbetriebe handelt, deren Zweck es ist, mit Photos zu entsprechenden Nachrichten Geld zu verdienen. Verbietet jedoch die Chinesische Regierung solche Photos, sind solche Betriebe aus wirtschaftliche Sicht quasi gezwungen auszuweichen. Sonst würden sie in der Richtung kein Geld mehr verdienen. Gerade in unserem Informationszeitalter - wo jeder der schnellste sein muss, ist dies ein Problem.
Andererseits : Wenn morgen zB der Spiegel über diese Fälschungen berichtet, passiert garnichts. Ich glaube, dass in China nicht so einfach gesagt / geschrieben werden kann : " China macht Propaganda". Auch fällt ( zumindest den Europäern ) auf, dass Chinas Medien alle den gleichen Standpunkt vertreten ( Radiosender, Foren , Zeitungen, TV....) . Hier kannst du deine Meinung problemlos ( egal ob für oder gegen Tibet ) äussern, was in China nicht der Fall ist.
Demnach gibt es hier unterschiedliche Standpunkte.
Propaganda würde ich als eine Art " staatliche Werbung" sehen....
Würde mich freuen, wenn auch die Chinesen unter uns hier zu einen Beitrag geben könnten !
Noch ein Wörtchen zu dem Vorwurf über die gefälschten Bilder . Dass ( vor allem angesehenen ) Nachrichten-Agenturen so etwas eigentlich nicht machen sollten, ist denke ich jedem klar. Klar ist aber auch, dass es sich bei den Agenturen letztendlich auch um Wirtschaftsbetriebe handelt, deren Zweck es ist, mit Photos zu entsprechenden Nachrichten Geld zu verdienen. Verbietet jedoch die Chinesische Regierung solche Photos, sind solche Betriebe aus wirtschaftliche Sicht quasi gezwungen auszuweichen. Sonst würden sie in der Richtung kein Geld mehr verdienen. Gerade in unserem Informationszeitalter - wo jeder der schnellste sein muss, ist dies ein Problem.
Andererseits : Wenn morgen zB der Spiegel über diese Fälschungen berichtet, passiert garnichts. Ich glaube, dass in China nicht so einfach gesagt / geschrieben werden kann : " China macht Propaganda". Auch fällt ( zumindest den Europäern ) auf, dass Chinas Medien alle den gleichen Standpunkt vertreten ( Radiosender, Foren , Zeitungen, TV....) . Hier kannst du deine Meinung problemlos ( egal ob für oder gegen Tibet ) äussern, was in China nicht der Fall ist.
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Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
hier noch eine Frage:
was weiß man in China über ursprünglich christliche Feste wie *Ostern* oder *Weihnachten*?
ich habe gesehen sie werden für die Werbung ausführlich genutz ....
de guo xiong
was weiß man in China über ursprünglich christliche Feste wie *Ostern* oder *Weihnachten*?
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
In Hamburg gibt es ein China-Restaurant, mit einem sonntäglichen Frühstücks- bzw. Brunch-"Buffet" a la carte chinoise. Das "qiàn lóng fang" in der Schäferkampsallee 41, 20357 Hamburg, Telefon wohl: 040/4104564.Jin hat geschrieben:Erzähl lieber nicht weiter! Sonst stehe ich eines Tages bei dir vor der Tür und möchte SOFORT frische Youtiao haben!! hehehe... Mein Mann kann die nicht selbst machen.. *schnief*Flieder hat geschrieben:ich esse gerne auch youtiao mit dem heisssen Sojamilch.Ich habe sogar hier selbst youtiao zu machen gelernt.
Das letzte Mal hatte ich die im Londoner China Town letztes Jahr... *seufz*
Ist ja nicht sooo weit weg von Bremen...
Jens David,
der gelegentlich eines Hamburg-Besuches einmal die Möglichkeit hatte, sich durch die chinesische Karte durchzuessen...
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Dennis (CDS)
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
Ich kann wieder nur von Taiwan sprechen:de guo xiong hat geschrieben:hier noch eine Frage:
was weiß man in China über urspringlich christliche Feste wie *Ostern* oder *Weihnachten*?
ich habe gesehen sie werden für die Werbung ausführlich genutz ....
de guo xiong
Weihnachten wird hier auch gefeiert, es gibt sogar eine Vorweihnachtszeit. Überall werden (amerikanische) Weihnachtslieder geduldet und manche Busfahrer fahren als Weihnachtsmänner verkleidet durch die Gegend. Allerdings beschränkt sich das Feiern an Heiligabend eher auf ein gemeinsames Essen mit Freunden oder dem Besuch einer Weihnachtsparty. Mit der Familie ist man ja zum Frühlingsfest lang genug zusammen. Für Kinder und unter guten Freunden gibt es auch mal Geschenke an Weihnachten, manche Schulen oder auch Firmen veranstalten ein Weihnachtswichteln. Dennoch merkt man, dass Weihnachten einfach nur ein importiertes Fest ist. Über die christliche Bedeutung wissen zwar die meisten so in etwa Bescheid, allerdings ist z.B. bei den Heiligen Drei Königen auch schon wieder Endstation.
Ostern kommt hier praktisch gar nicht vor. Ich wusste ja bis vorgestern nicht mal, dass dieses Wochendene überhaupt Ostern ist. Allerdings kennen viele Leute dennoch die christliche Bedeutung von Ostern. Aufgrund des chinesischen Namens ist es aber auch nicht allzu schwer.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
Quasi ein kulturell abgewandeltes Fest ?
Wie ist es eigentlich mit Geburtstag ?
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
so. jetzt ist ruhiger geworden. wäre es vielleicht ein guter zeitpunkt, das Deutsch-Chinesische-Dialog voranzutreiben?
ich habe hier eine frage: warum mögen die deutsche keine hochhäuser?
ich habe hier eine frage: warum mögen die deutsche keine hochhäuser?
Innere Ruhe bewahren.
ferrara, der weiterhin für große signaturen steht.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
Viele Deutsche mögen Hochhäuser, viele wiederum nicht. Ich persönlich ich habe nichts gegen Hochhäuser, solange sie in einer (relativ) neuen, modernen Stadt bzw. Stadtteilen sind. Aber ein Hochhaus in einer Altstadt, zwischen historischen Gebäuden finde ich grausam.ferrara hat geschrieben:so. jetzt ist ruhiger geworden. wäre es vielleicht ein guter zeitpunkt, das Deutsch-Chinesische-Dialog voranzutreiben?
ich habe hier eine frage: warum mögen die deutsche keine hochhäuser?
Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Inneren.
Konfuzius
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
Ich denke, dass hat historische Gründe : Lange Zeit haben wir auf Dörfern gelebt ( und in Burgen ). Platzprobleme hatten wir dank der Pest, der hexenverbrennung und der Kleinstaaterei ( Hunderte Staaten gab es hier ) mit ihren Kriegchen nie. Und wie es dann zu eng wurde, kam die Kolonisation - ich denke du weist, was ich meine !
Und heute gibt es kaum noch Bevölkerungswachstum, In Deutschland,Österreich und Dänemark ist diese sogar Rückläufig ( Wenn ich mich nicht irre )
Hab mir darüber irgendwie noch nie Gedanken gemacht !
Und heute gibt es kaum noch Bevölkerungswachstum, In Deutschland,Österreich und Dänemark ist diese sogar Rückläufig ( Wenn ich mich nicht irre )
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
Schwer zu sagen, zumal sicher nichr alle Deutschen keine Hochhäuser mögen. Gizmo z.B. wirbt fleissig für mehr Hochhäuser weil er meint, das würde Touristen lockenferrara hat geschrieben: ich habe hier eine frage: warum mögen die deutsche keine hochhäuser?
Ich persönlich finde Hochhäuser langweilig, deprimierend und einengend - liegt aber sicher daran, dass ich nie "gezwungen" war in einem zu leben. Man wohnt mit vielen Familien auf engem Raum und muss auf zu viele Leute Rücksicht nehmen - in einem Haus ist man recht frei, vor Allem wenn der nächste Nachbar 50 - 100 m weiter weg ist
Dazu kommt bei einigen Deutschen sicher auch Angst - was ist, wenn es brennt etc. Wohnt man ganz oben hat man wenig Chancen gesund heraus zu kommen.
Ausserdem sind Häuser mit Garten schöner
Das Leben ist schön
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
Die chinesische Regierung ist schneller und unbuerokratischer als die deutsche. Es gibt in China kein Einparteiensystem, sondern ein Zweiparteiensystem. Fuer die chinesische Bevoelkerung ist die Regierung eine Art Club, man kann ihm beitreten oder auch nicht. Wenn man kein guter Geschaeftsmann ist oder schlechte Pruefungsergebnisse hat oder besser geregelte Arbeitsbedingungen haben moechte, wie etwa frei an den Nationalfeiertagen, sicherlich eine gute Alternative. Im Moment haben wir in Deutschland ein sozialistischeres Einparteiensystem, das war auch frueher schon mal so.
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
pollok hat geschrieben:Die chinesische Regierung ist schneller und unbuerokratischer als die deutsche. Es gibt in China kein Einparteiensystem, sondern ein Zweiparteiensystem. Fuer die chinesische Bevoelkerung ist die Regierung eine Art Club, man kann ihm beitreten oder auch nicht. Wenn man kein guter Geschaeftsmann ist oder schlechte Pruefungsergebnisse hat oder besser geregelte Arbeitsbedingungen haben moechte, wie etwa frei an den Nationalfeiertagen, sicherlich eine gute Alternative. Im Moment haben wir in Deutschland ein sozialistischeres Einparteiensystem, das war auch frueher schon mal so.
Tätäääääääääääääääää
Tätäääääääääääääääää
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und..
Narhalla-Marsch !
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
noch eine Frage von mir:
Was lernt man in China in der Schule über deutsche Geschichte? Ist es überhaupt ein Thema? Ich könnte mir Vorstellen, das man einiges über Marx und Engels hört und dann sicher auch was über Hitller?
de guo xiong, der leider nicht allzuviel über die Geschichte Chinas weiß
Was lernt man in China in der Schule über deutsche Geschichte? Ist es überhaupt ein Thema? Ich könnte mir Vorstellen, das man einiges über Marx und Engels hört und dann sicher auch was über Hitller?
de guo xiong, der leider nicht allzuviel über die Geschichte Chinas weiß
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
soweit ich mich erinnere, wurde in meiner schulzeit wenig über deutcshland gelehrt. hitler war auch kein großes thema. er wurde nur im kapitel "der zweite weltkrieg" miterwähnt. allerdings ist das schon über zehn jahr her. von aketuellen lehrbücher weiß ich nichts.de guo xiong hat geschrieben:noch eine Frage von mir:
Was lernt man in China in der Schule über deutsche Geschichte? Ist es überhaupt ein Thema? Ich könnte mir Vorstellen, das man einiges über Marx und Engels hört und dann sicher auch was über Hitller?
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Re: Der Deutsch-Chinesische-Dialog-Thread
Scheint immer noch so zu sein.ferrara hat geschrieben:soweit ich mich erinnere, wurde in meiner schulzeit wenig über deutcshland gelehrt. hitler war auch kein großes thema. er wurde nur im kapitel "der zweite weltkrieg" miterwähnt. allerdings ist das schon über zehn jahr her. von aketuellen lehrbücher weiß ich nichts.
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