binationale problematik

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
TaugeNix

Re: binationale problematik

Beitrag von TaugeNix »

Dennis (CDS) hat geschrieben:
TaugeNix hat geschrieben:Ich auch - von Leuten aus Shanghai :lol:

Gruss,
TaugeNix^fragt sich gerade, ob er das Spiel in KA überleben wird.. :evil:
Nö, nicht nur.
:roll:

Samma, Dennis - wo ist eigentlich dein Problem?
Mir ist ja bewusst, dass du Taiwan liebst, aber auch kritisch siehst.
Mir ist auch klar, dass du eine (in deinen Augen vielleicht durchaus berechtigte) Antiphatie gegenüber dem Mainland hegst.
Nur langsam geht es mir echt auf den Senkel, dass du anscheinend Mainland jegliche Möglichkeit absprichst, dort ein angenehmes Leben zu führen.
Das magst du so sehen, das mag daran liegen, dass du es von sooo vielen Leuten gehört hast oder daran, dass du vielleicht noch nie in Mainland gelebt hast.
Diese Meinung ist dir auch unbelassen, jedoch frage ich mich, warum du in wirklich fast jedem Posting diese hinausposaunst? Denn: ich empfinde es irgendwann auch als persönlichen Angriff, wenn man ein Land, aus dem 1/4 meiner Familie stammt, aus dem meine inzwischen schon langjährige Freundin stammt, in dem ich vielleicht mal eine wirklich "goldene" Zukunft haben werde, die Berechtigung als "Wunschland" abspricht.

Ich zweifle nicht, dass man auf Taiwan gut leben kann - und das dort vieles wunderbar ist (und auch nicht alles glänzt, aber das hast du ja nie gesagt).
Jedoch: für manche Menschen ist Mainland in viellerlei Hinsicht ein Land, in dem es sich sehr wohl lohnt zu leben, in dem es Spass macht, mit Freunden und Familie ein Domizil zu besitzen.
Für manche Menschen eröffnen sich in Mainland auch Jobmöglichkeiten, die ein äußerst wohlhabenden Lebensstandard zulassen.
Das mag für die Insel genauso gelten - aber das spricht hier auch keiner Taiwan ab.

Warum sprichst du Mainland ständig und widerlichst unaufhörlich diese Eigenschaften ab?
Eigenschaften, die du und die Leute, die du kennst, vielleicht nicht erkennen konnten - was aber nicht heisst, dass es sie nicht gibt.

Mir geht das langsam dermaßen auf die Nerven, in jedem deiner Postings etwas negatives über Mainland lesen zu müssen, auch wenn du dich in letzter Zeit darauf beschränkst, es zwischen den Zeilen zu verstecken.
Du magst ein netter Kerl sein, aber warum sprichst du eigentlich von Dingen, die du noch nie selbst erlebt hast? Mainland mag nichts für dich sein, das ist deine Meinung, die dir jeder zugesteht.
Dass Taiwan "dein" Land ist, ist schön. Aber warum du Leuten das Recht absprichst, ein Land zu lieben, in dem sie viele tolle Leute kennengelernt haben, wunderbare Gegenden gesehen haben, Jobmöglichkeiten finden, die sie zu reichen Menschen machen können, und vielleicht sogar Familie dort gegründet haben - das will mir nicht in den Kopf.
Woran die Zuneigung zu Mainland liegt, kann dir ja eigentlich vollkommen egal sein - glauben wirst du es eh nicht.

Uff.. So :oops:

Gruss,
TaugeNix^das musste mal raus.. ;)
Dennis (CDS)
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Re: binationale problematik

Beitrag von Dennis (CDS) »

TaugeNix hat geschrieben:TaugeNix^das musste mal raus.. ;)
Und, gehts jetzt besser? Du hast deine Meinung, ich hab meine Meinung. Was du dir ansonsten in meine Zeilen hinein interpretierst bleibt ganz dir überlassen.

Nur....wenn du von einem tollen Leben in China sprichst....dann leb bitte auch da, am besten sofort! Das geht nicht??? Ich hab auch meinen Job geschmissen und hier neu angefangen. Dafür verlange ich keinen Orden oder so, aber mir einen Allgemeinhass auf das Mainland anzudichten, nur weil ich die negativen Seiten hier immer und immer wieder ganz deutlich klarstellen will ist lächerlich. Greif mich nicht an für Erfahrungen, die ich hier bereits seit Jahren mache und du erst noch machen willst!

Zum Thema: Was kann ich jetzt dafür, dass ich nur Leute kenne, die "jobmäßig" Taiwan besser finden als China und das nicht nur in Shanghai?? Machst du mich dafür jetzt verantwortlich??

Dennis, findet das TaugeNix die Sache viel zu ernst nimmt. :wink:
TaugeNix

Re: binationale problematik

Beitrag von TaugeNix »

Dennis (CDS) hat geschrieben:
TaugeNix hat geschrieben:TaugeNix^das musste mal raus.. ;)
Und, gehts jetzt besser? Du hast deine Meinung, ich hab meine Meinung. Was du dir ansonsten in meine Zeilen hinein interpretierst bleibt ganz dir überlassen.
Interpretation? Naja - da müsste man eher blind sein, um es zu überlesen.
Nur....wenn du von einem tollen Leben in China sprichst....dann leb bitte auch da, am besten sofort! Das geht nicht???
Nein, geht auch nicht. Erst im nächsten Jahr.
Ich hab auch meinen Job geschmissen und hier neu angefangen.
Das ist schön für dich, manche brauchen eben mehr Zeit.
Mir einen Allgemeinhass auf das Mainland anzudichten, nur weil ich die negativen Seiten hier immer und immer wieder ganz deutlich klarstellen will ist lächerlich.
Öhem, wie nennst du es denn sonst? Antiphatie ist im Übrigen kein Hass.
Greif mich nicht an für Erfahrungen, die ich hier bereits seit Jahren mache und du erst noch machen willst!
Oh, ja. Deine Erfahrungen in Ehren, aber:
Wie lange hast du denn in Mainland gelebt?
"Relata refero"..
Zum Thema: Was kann ich jetzt dafür, dass ich nur Leute kenne, die "jobmäßig" Taiwan besser finden als China und das nicht nur in Shanghai?? Machst du mich dafür jetzt verantwortlich??
Nö, hab ich auch nicht geschrieben.
Allein: dass du solche Leute kennst, mag nicht verwundern - und ist insofern irrelevant, als dass es eben von mir schon o.g. Leute gibt.
Was die Regel ist, was die Ausnahme, kommt wohl auf den Standort.. äh, ..punkt an! ;)
Dennis, findet das TaugeNix die Sache viel zu ernst nimmt. :wink:
Nunja - ich schreibe ja auch jeden Tag aufs Neue Postings, in denen "ich die negativen Seiten hier immer und immer wieder ganz deutlich klarstellen will" ;)

Gruss,
TaugeNix^ja, dem es jetzt besser geht.. :mrgreen:
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Shaolin
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Re: binationale problematik

Beitrag von Shaolin »

Ja Jungs, nun macht mal weiter, ich hab die Chips und das Bier schon kaltgestellt...
* Es gibt Reis, Baby!
Dennis (CDS)
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Re: binationale problematik

Beitrag von Dennis (CDS) »

Ach TaugeNix, lass gut sein. Ich werde dich nie verstehen und du mich nie. Find ich jetzt persoenlich weniger tragisch, deswegen gehe ich auch nicht weiter darauf ein. Ich wuensche dir und deiner Freundin weiterhin alles Gute fuer euren beruflichen und privaten Erfolg, in welchem Land auch immer. (@sent by OperaMini via Taiwan Mobile 098****638 08/03/14 04:57:42pm)
TaugeNix

Re: binationale problematik

Beitrag von TaugeNix »

Dennis (CDS) hat geschrieben: Ich wuensche dir und deiner Freundin weiterhin alles Gute fuer euren beruflichen und privaten Erfolg, in welchem Land auch immer.
Danke.

Gruss,
TaugeNix^lässt es gut sein..
dragon888
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Re: binationale problematik

Beitrag von dragon888 »

aehem, erstmal hallo, ich glaube mein zweiter beitrag is irchendwie verloren gegangen??!!jedenfalls hab ihn net entdeckt..?).

also, vielen lieben dank fuer die interessanten antworten! ich habe mich sehr gefreut und werde in der praxis drauf eingehen..

noch ein paar hintergruende zum verstaendnis.
1. meine eltern sind beide leider sehr krank und koennen uns nur bedingt hlefen. finanziell leider gar nicht.

2. mein freund hatte keinen job in shanghai, als wir uns kennenlernten. er wollte urspruenglich nach canada auswandern, zu verwandten. dort arbeiten und wieder studieren.

3. ich habe in shanghai nur unter chinesen gelebt und in einer wohnung, die sich keiner vorstellen kann, jedenfalls am anfang. als ich in shanghai ernsthaft erkrankt bin habe ich wochenlang gelitten. ich hatte dummerweise noch keine krankenversicherung und ging in kliniken, die aus hygienischer sicht echt katastrophal waren. erst nach einer teuren behandlung in einer "expats" klinik.

4. wie gesagt, ich habe zu allen restl. westlichen expats sehr unterschiedlich gelebt.
und sorry, aber ich habe in meinem ganzen leben noch nie so viele unhoefliche miese menschen getroffen wie in shanghai. ich moechte keinen direkt beleidigen und es ist nur meine erfahrung, wenn man wirklich in china mit einheimischen zusammenlebt und sich der kontakt zu chinesen nicht nur auf fahrer und sogenannte "a-yi" (hausmaedchen) beschraenkt..

5. ich habe in taiwan in einer familie gelebt und spaeter in einer WG mit taiwanesen und hatte eigentlich nur taiwanesische freunde und bekannte. ich habe vorweigend nur positive erfahrungen dort gemacht, bis heute habe ich noch kontakte nach taipei. ich habe die meisten dort als aufgeschlossene, nette, "coole" und unkomplizierte menschen kennengelernt, die bereit waren mich 100% zu integrieren, egal was auch passierte und egal wie weiss ich bin. zum schluss hatte ich echt fast vergessen, dass ich ja aus europa komme. ich fand die lebensqualitaet in taiwan -auch ohne viel geld- absolut ok. man kann z.bsp. billig mitm bus oder vespa aufn "yang ming shan" (berg in taipei) in die natur, oder auf tolle nightmarkets, was in shanghai finde ich, schlecht moeglich ist.

5. ehrlicherweise muss ich auch dazu sagen, dass ich abeitsbedingt in shanghai nur mit koreanern zu tun hatte, was eine integration in china wohl erschwert hat. aber ich meine auch, dass die gluft zwischen chinesen und "anderen" zu gross ist, jedenfalls derzeit noch. aber ich bin in der hoffnung, dass es sich bessert.

6. ich kann mich auf chinesich verstaendigen, jedenfalls die basics. :wink:
7. mein freund macht einen integrationskurs und lernt deutsch.
8. ich bezweifle, dass ein mainlander realistische jobchancen in taipei oder hong kong hat, wenn er nicht riesige gelder investieren kann. schliesslich wandern ja auch viele taiwanesen nach mainland um dort business zu betreiben, oder?

ich freue mich auf weitere beitraege, erfahrungen, tips und verbleibe erstmal...

l.g. eure sim
dragon888
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Re: binationale problematik

Beitrag von dragon888 »

vergessen hab ich noch zu sagen, dass ich und mein freund in shanghai schon finanzielle engpaesse hatten und noch haben, da er ja zur zeit nicht arbeitet und ich aufs baby aufpassen muss.

l.g.
TaugeNix

Re: binationale problematik

Beitrag von TaugeNix »

Heya..

Also, jetzt mal was konstruktiveres.
Wie wäre es denn mit einem "neutraleren" Land - sprich, weder China noch Deutschland.
Ich habe natürlich keine Ahnung, was ihr für Berufe/Ausbildungen/Hochschulabschlüsse habt, deswegen ist es schwer, da einen Tipp zu geben.

Wenn China, dann vielleicht nicht Shanghai, sondern nördliches China wie etwa Beijing oder Qingdao? Sind auch preislich auch etwas günstiger als Shanghai - und "westlich" genug ;)
Und nette Menschen gibt es da auch, versprochen :D

Es ist eigentlich praktisch unmöglich, allgemeine Tipps zu geben, da ich weder euch noch eure Situation kenne. Allein: Taibei ist wohl wirklich für einen Festlandchinesen kaum machbar.

Viel Erfolg,
Gruss,
TaugeNix^noch genau 4 Wochen...
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belrain
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Re: binationale problematik

Beitrag von belrain »

dragon888 hat geschrieben: 2. mein freund hatte keinen job in shanghai, als wir uns kennenlernten. er wollte urspruenglich nach canada auswandern, zu verwandten. dort arbeiten und wieder studieren.
Haben sich seine Pläne bezüglich Kanada denn geändert bzw. wie würdest du dazu stehen, nach Kanada zu gehen?
dragon888 hat geschrieben: 3. ich habe in shanghai nur unter chinesen gelebt und in einer wohnung, die sich keiner vorstellen kann, jedenfalls am anfang. als ich in shanghai ernsthaft erkrankt bin habe ich wochenlang gelitten. ich hatte dummerweise noch keine krankenversicherung und ging in kliniken, die aus hygienischer sicht echt katastrophal waren. erst nach einer teuren behandlung in einer "expats" klinik.
Rein aus Interesse - wie kommt man auf die Idee, so zu leben? Ich meine, irgendeinen Grund muss es für dich doch gegeben haben, nach Shanghai zu gehen - Geld kann es offensichtlich nicht gewesen sein.
dragon888 hat geschrieben: 4. wie gesagt, ich habe zu allen restl. westlichen expats sehr unterschiedlich gelebt.
und sorry, aber ich habe in meinem ganzen leben noch nie so viele unhoefliche miese menschen getroffen wie in shanghai. ich moechte keinen direkt beleidigen und es ist nur meine erfahrung, wenn man wirklich in china mit einheimischen zusammenlebt und sich der kontakt zu chinesen nicht nur auf fahrer und sogenannte "a-yi" (hausmaedchen) beschraenkt..
Nur soviel sei gesagt, die meisten Chinesen mögen Shanghainesen auch nicht. Sie gelten als Arrogant und geldgeil. Aber ich habe sogar in Shanghai nette Chinesen kennengelernt - allerdings auch keine Shanghainesen :wink:
dragon888 hat geschrieben: 5. ehrlicherweise muss ich auch dazu sagen, dass ich abeitsbedingt in shanghai nur mit koreanern zu tun hatte, was eine integration in china wohl erschwert hat. aber ich meine auch, dass die gluft zwischen chinesen und "anderen" zu gross ist, jedenfalls derzeit noch. aber ich bin in der hoffnung, dass es sich bessert.
Was machst du denn beruflich?
Und wenn du so denkst, wie kommst du dann zu einem chinesischen Freund?
dragon888 hat geschrieben: 6. ich kann mich auf chinesich verstaendigen, jedenfalls die basics. :wink:
7. mein freund macht einen integrationskurs und lernt deutsch.
Ist doch schonmal gut :wink:
dragon888 hat geschrieben: 8. ich bezweifle, dass ein mainlander realistische jobchancen in taipei oder hong kong hat, wenn er nicht riesige gelder investieren kann. schliesslich wandern ja auch viele taiwanesen nach mainland um dort business zu betreiben, oder?
Naja, Taiwan plagt das gleiche Problem wie uns Deutsche (und andere Länder) - zu hohe Lohnkosten. Das ist der Preis des wirtschaftlichen Erfolgs :wink:

Ist halt die Frage, was dein Freund gelernt hat. Klingt aber nicht so als wenn er derzeit einen Beruf hat, den er weiter ausüben möchte - schliesslich hatte er mal vor in Kanada zu studieren. Demzufolge wird er auf Taiwan wenig Chancen haben, aber wohl auch leider nicht in Deutschland.
Bliebe noch die Möglichkeit, dass er erstmal Hausmann wird und sich um das Kind kümmert, während du arbeiten gehst - wobei ich nicht weiss, wie deine Karrierechancen stehen.

Wenn es zurück nach China gehen soll, kann ich mich Taugenix nur anschliessen. Die Menschen in Nordchina sind freundlicher und offener - allerdings sind die Leute in ganz China wohl netter als in Shanghai :wink:

Allerdings wird auch dafür etwas Startkapital benötigt, ist die Frage was ihr in der derzeitigen finanziellen Situation machen könnt. Da war aber mal nen Topic von einer Filmgesellschaft die Auswanderer suchen - vielleicht gibt es da ne finanzielle Unterstützung :wink:
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Re: binationale problematik

Beitrag von wuseltiger »

@dragon:

wie waere es, wenn dein mann in deutschland studiert und zwar einen englischsprachigen studiengang? gibt es immer mehr und ziemlich interessante sachen.

da würde er haufenweise chinesen kennenlernen und auch andere nationalitaeten.
ausserdem glaube ich, dass er bafög bekommt, falls dein gehalt nicht zu hoch ist.

schau mal hier: http://www.daad.de/de/index.html

da er hier ein visum hat, sollte das auch etwas einfacher sein, so lange er eine hochschulzugangsberechtigung hat .
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Re: binationale problematik

Beitrag von dragon888 »

danke.

tja, wie man draufkommt nach shanghai zu gehen? ich hab chinesisch an der tongji anfangen zu studieren, nachdem ich in taipei zuviel gearbeitet habe um noch chinesisch "mal nebenbei" zu lernen, lebenskosten und studienkosten in shanghai waren auch billiger.

von beruf bin ich dipl. sozialpaedagogin und kam als "cultural-volunteer" nach taipei. nach der zeit hatte es mir in taiwan so gut gefallen, dass ich hinterher an einer privaten sprachenschulen englisch unterricht gegeben und nebenher in einem cafe in taipei gejobbt habe, um dort leben zu koennen.

in beijing war ich noch nie, aber ehrlich gesagt, machen mir schon die bildreportagen ueber beijing depressionen, aber als kulturtrip gerne.

ich denk einfach ich bin ein typ fuer taipei oder hong kong oder whatever, um mich wirklich wohlzufuehlen, ich brauch das suedliche quirlige asien, aber mit westlichem einfluss. aber sicher, habe ich auch gehoert, dass shanghai wohl extrem is, was die freundlichkeit betrifft

fazit: ich moechte einfach "normal" leben, asien gerne, aber nicht wo man auf die strassen oder ins swimming pool wasser spuckt oder wie ein kolonialherr in vierteln in pudong lebt. :shock: ,
usw, ihr wisst was ich meine.....

p.s. fuer canada hatte ich ein arbeitsvisa erhalten, jedoch mein freund noch nicht und ausserdem braucht man anfangskapital, dass wir leider net haben.
mein freund (nicht ehemann) is schon 34, ich 32, ich denke ein regulaeres studium in deutschland is wohl abzuhaken.
trotzdem danke fuer den link...

uebrigens: gibts in deutschland irgend eine kammer oder organisation, die speziell chinesen weiter beraet, was job etc anbelangt? weiss jemand davon?
l.g
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Re: binationale problematik

Beitrag von Grufti »

fazit: ich moechte einfach "normal" leben, asien gerne, aber nicht wo man auf die strassen oder ins swimming pool wasser spuckt oder wie ein kolonialherr in vierteln in pudong lebt. usw, ihr wisst was ich meine.....,

ich weiß es..und kann Deine Erfahrungen bzgl Taiwan nur voll unterschreiben...


Ich sehne mich noch nach über 30 Jahren nach meiner Heimat , dem 东山里 in新竹 zurück.... :cry:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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mesheel
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Re: binationale problematik

Beitrag von mesheel »

Warum geht ihr nicht nach China zurueck, wo er arbeiten kann und du auf's Kind aufpassen und nebenbei English unterrichten kannst? Da scheint ihr bei eurem jetzigen finanziellen Engpass besser durchzukommen. JEdenfalls bis ihr ein bisschen was gespart hat.
Xiamen z.B. ist ertraeglich. Die Leute sind netter als sonst wo in China, ich persoenlich halte die Naehe zu TAiwan und Hong Kong fuer den Grund, aber wer weiss....
Ansonsten kann er auch ein online Studium machen, die sind mittlerweile ganz gut akzeptiert, z.B. http://www.open.ac.uk/
TaugeNix

Re: binationale problematik

Beitrag von TaugeNix »

mesheel hat geschrieben:Die Leute sind netter als sonst wo in China, ich persoenlich halte die Naehe zu TAiwan und Hong Kong fuer den Grund, aber wer weiss....
Joh, weil Taiwan und Hongkong die Menschen Engel sind.
Und in Mainland alle Teufel.

Gruss,
TaugeNix^was ein Sch*iss..
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