China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
-
Frankie12345678
- Neuling
- Beiträge: 2
- Registriert: 28.02.2008, 20:38
China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Hallo!
Es gibt auf dieser Seite sehr gute Tipps. Deswegen probiere ich's mal mit folgender Frage:
Ich möchte gerne für 1 - 1 1/2 Jahr nach China gehen damit ich meine Putonghua Kenntnisse auffrischen bzw. ausbauen kann.
Habe bereits gute Vorkenntnisse (2-3 wöchige Sprachaufenthalte: 2 x Sinicum Bochum, 1 x Chengdu und 1 x Hangzhou und Diplomarbeit in Changchun). Das Schreiben der Schriftzeichen ist aber noch sehr ausbaufähig.
Und ich möchte in dieser Zeit so intensiv wie möglich die gesprochene und geschriebene Sprache verbessern, u.a. zwecks späteren Arbeitsplatzwechsel.
Wie stelle ich das am besten an?
Ich dachte z.B. an einen Familienaufenthalt mit Kursen an einer Universität. Aber in welcher Stadt? An welcher Uni? Bei Stadt dachte ich so an die Grösse von Hangzhou, denn ich möchte nicht in die totale Provinz und ein bisschen vom Kulturleben erfahren. Nanjing fand ich z.B. sehr interessant. Und wie finde ich eine geeignete Familie? Was würde so etwas kosten? Oder wohnt man besser im Wohnheim. Da gibt es aber evtl. weniger Möglichkeiten Chinesisch zu praktizieren, da die meisten Studenten vielleicht gerade mal 20 sind und nicht unbedingt den Kontakt suchen. Gibt es vielleicht Fördermöglichkeiten was die Finanzen betrifft? Ich bin 40 Jahre alt. Carl Duisberg oder Haniel werden sicher keine Mittel mehr locker machen.
Da ich die Zeit sehr sinnvoll nutzen möchte, würde ich gerne den Sprachaufenthalt mit etwas anderem kombinieren zwecks Abwechslung, z.B. mit chinesischer Medizin, mit chinesischer Küche (also dem Kochen), oder...? Was könnte man sonst noch in China tun? Bzw. was habt ihr denn noch dort gemacht?
Freue mich über jeden Beitrag.
LG
Frankie
Es gibt auf dieser Seite sehr gute Tipps. Deswegen probiere ich's mal mit folgender Frage:
Ich möchte gerne für 1 - 1 1/2 Jahr nach China gehen damit ich meine Putonghua Kenntnisse auffrischen bzw. ausbauen kann.
Habe bereits gute Vorkenntnisse (2-3 wöchige Sprachaufenthalte: 2 x Sinicum Bochum, 1 x Chengdu und 1 x Hangzhou und Diplomarbeit in Changchun). Das Schreiben der Schriftzeichen ist aber noch sehr ausbaufähig.
Und ich möchte in dieser Zeit so intensiv wie möglich die gesprochene und geschriebene Sprache verbessern, u.a. zwecks späteren Arbeitsplatzwechsel.
Wie stelle ich das am besten an?
Ich dachte z.B. an einen Familienaufenthalt mit Kursen an einer Universität. Aber in welcher Stadt? An welcher Uni? Bei Stadt dachte ich so an die Grösse von Hangzhou, denn ich möchte nicht in die totale Provinz und ein bisschen vom Kulturleben erfahren. Nanjing fand ich z.B. sehr interessant. Und wie finde ich eine geeignete Familie? Was würde so etwas kosten? Oder wohnt man besser im Wohnheim. Da gibt es aber evtl. weniger Möglichkeiten Chinesisch zu praktizieren, da die meisten Studenten vielleicht gerade mal 20 sind und nicht unbedingt den Kontakt suchen. Gibt es vielleicht Fördermöglichkeiten was die Finanzen betrifft? Ich bin 40 Jahre alt. Carl Duisberg oder Haniel werden sicher keine Mittel mehr locker machen.
Da ich die Zeit sehr sinnvoll nutzen möchte, würde ich gerne den Sprachaufenthalt mit etwas anderem kombinieren zwecks Abwechslung, z.B. mit chinesischer Medizin, mit chinesischer Küche (also dem Kochen), oder...? Was könnte man sonst noch in China tun? Bzw. was habt ihr denn noch dort gemacht?
Freue mich über jeden Beitrag.
LG
Frankie
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
???? Du willst 1,5 Jahre erstmal Sprache lernen und ein bisschen Abwechslung und danach vielleicht ein bisschen arbeiten. Die Adresse von der Stiftung, die das finanziert, hätte ich auch gerne ...Frankie12345678 hat geschrieben: Ich möchte gerne für 1 - 1 1/2 Jahr nach China gehen damit ich meine Putonghua Kenntnisse auffrischen bzw. ausbauen kann.
Und ich möchte in dieser Zeit so intensiv wie möglich die gesprochene und geschriebene Sprache verbessern, u.a. zwecks späteren Arbeitsplatzwechsel.
... ein bisschen vom Kulturleben ... Chinesisch ... Kontakt ... Abwechslung (chinesischer Medizin, chinesischer Küche)
Gruss
Maxule
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Lies seinen Beitrag doch bitte nochmal genau durch. Er ist studiert (hat Diplom) und ist 40 Jahre alt. Geld dürfte da wohl eher das geringere Problem sein...
Der Flug ist scheinbar einer der größten Kostenfaktoren. Danach wohl die Studiengebühren. Je länger man bleibt, desto günstiger müsste es relativ gesehen werden. Angenommen man fliegt in der Zeit nicht heim.
Der starke Euro taugt jedenfalls sehr gut zum verreisen!
Der Flug ist scheinbar einer der größten Kostenfaktoren. Danach wohl die Studiengebühren. Je länger man bleibt, desto günstiger müsste es relativ gesehen werden. Angenommen man fliegt in der Zeit nicht heim.
Der starke Euro taugt jedenfalls sehr gut zum verreisen!
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Hallo!
Ich bin gerade in Peking und wenn Du dort einen sehr guten Chinesischlehrer suchst, dann kann ich Dich gerne einem meiner Freunde vorstellen. Er gibt Privatunterricht an alle, die einen kleinen Geldbeutel haben und richtig Bock haben, Chinesisch zu lernen. Er spricht zwar kein Deutsch, dafür aber hervorragend Englisch. Laß es mich einfach wissen, wenn Du Interesse hast, dann gebe ich Dir gerne nähere Auskünfte!
P.S.: Es wird jetzt Frühling in Peking!
Ich bin gerade in Peking und wenn Du dort einen sehr guten Chinesischlehrer suchst, dann kann ich Dich gerne einem meiner Freunde vorstellen. Er gibt Privatunterricht an alle, die einen kleinen Geldbeutel haben und richtig Bock haben, Chinesisch zu lernen. Er spricht zwar kein Deutsch, dafür aber hervorragend Englisch. Laß es mich einfach wissen, wenn Du Interesse hast, dann gebe ich Dir gerne nähere Auskünfte!
P.S.: Es wird jetzt Frühling in Peking!
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
vielleicht gleichzeitig als Fremdsprachlehrer einstellen lassen noch sinnvoeller, wenn Kondition vorhanden kannst du dich selbst mal bewerben. evtl. kann ich auch paar Adresse in Hangzhou und Jinghua (beide Stadt in meiner Heimat Zhejiang) durchgeben.
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Denke immer dran das Mandarin in fast ganz China eine Fremdsprache ist. Am besten ist es daher im Nordosten. Ich rate zu BJ, Hebei, Liaoning, Chanchung oder HLJ. In den Städten ist dann wieder Mandarin Lingua Franca.
Ich hab immer gehoert das Mandarin in BJ sehr schlecht sein soll, kann das aber nicht bestätigen. Ich hab dort immer nur brauchbares Mandarin gehört, und das 儿 ist nun wirklich kein Problem. Sichuan, Hunan variieren da schon deutlich stärker.
Wenn du mit Zeichen Schwierigkeiten hast (und wer hat die nicht?) dann schau dir mal das Buch an:
Learning Chinese Characters
ISBN-10: 080483816X
http://www.amazon.com/gp/product/080483816X
Es behandelt zwar "nur" die 800 Zeichen von HSK1, wenn man das durch hat ist man aber so programmiert das mein einfach mehr lernen kann.
Das Buch benutzt Mnemonics als Lernmethode, was das Merken (und das behalten) wirklich deutlich vereinfacht.
Ich hab immer gehoert das Mandarin in BJ sehr schlecht sein soll, kann das aber nicht bestätigen. Ich hab dort immer nur brauchbares Mandarin gehört, und das 儿 ist nun wirklich kein Problem. Sichuan, Hunan variieren da schon deutlich stärker.
Wenn du mit Zeichen Schwierigkeiten hast (und wer hat die nicht?) dann schau dir mal das Buch an:
Learning Chinese Characters
ISBN-10: 080483816X
http://www.amazon.com/gp/product/080483816X
Es behandelt zwar "nur" die 800 Zeichen von HSK1, wenn man das durch hat ist man aber so programmiert das mein einfach mehr lernen kann.
Das Buch benutzt Mnemonics als Lernmethode, was das Merken (und das behalten) wirklich deutlich vereinfacht.
Online deutsches TV aufnehmen mit dem Online Videorecorder! 40 Sender und kostenlos!
www.onlinetvrecorder.com
www.onlinetvrecorder.com
-
TaugeNix
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
??HK_Yan hat geschrieben:
Ich hab immer gehoert das Mandarin in BJ sehr schlecht sein soll, kann das aber nicht bestätigen. Ich hab dort immer nur brauchbares Mandarin gehört, und das 儿 ist nun wirklich kein Problem.
Beijing-Hua(r) ist doch Putonghua, oder?
Zumindest ist Beijinghua(r) die Standard-Sprache (=Putonhua, =Mandarin, =Hochchinesisch), oder?!
Wenn du allerdings meinst, da sprechen gar nicht so viele Beijinghua(r), dann muss ich dir recht geben. Zuviele Menschen aus zuvielen Provinzen sind in Beijing - aber ich finde den Beijinger Dialekt (Putonghua(r)
Besser als das Gezische da in anderen Provinzen
Gruss,
TaugeNix^Off-Topic-Meister
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Ich schreib ja das ich's nicht bestätigen kann. Ich behaupte sogar das Gegenteil, BJ ist sehr gut für Mandarin.
Zur Not findet man überall Chinesen die OK Mandarin sprechen. Das ist weniger ein Frage der Region und mehr eine Frage der Bildung. Ich denke aber immer noch das der Norden besser ist als andere Regionen.
Zur Not findet man überall Chinesen die OK Mandarin sprechen. Das ist weniger ein Frage der Region und mehr eine Frage der Bildung. Ich denke aber immer noch das der Norden besser ist als andere Regionen.
Online deutsches TV aufnehmen mit dem Online Videorecorder! 40 Sender und kostenlos!
www.onlinetvrecorder.com
www.onlinetvrecorder.com
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Ich stelle es mir ziemlich schwierig vor eine Gastfamilie zu finden, schließlich bist du keine 16 mehr und somit aus dem typischen Schüleraustauschalter schon ein wenig heraus. Wie stellst du dir das vor, willst du mit einer Familie und deren Kind (eventuell noch Großeltern und Ayi) zusammen wohnen?
In einem chinesischen Wohnheim, das für dich in Frage käme, sind ohnehin keine Chinesen, die werden nämlich getrennt von den Ausländern untergebracht. Bei uns gibt es allerdings eine ganze Reihe etwas älterer Studenten, nur sind das natürlich auch alles keine Chinesen und der Großtein der Kommuntikation verläuft auf Englisch - das muss aber nicht so sein, schließlich hat man das auch selbst in der Hand.
In einem chinesischen Wohnheim, das für dich in Frage käme, sind ohnehin keine Chinesen, die werden nämlich getrennt von den Ausländern untergebracht. Bei uns gibt es allerdings eine ganze Reihe etwas älterer Studenten, nur sind das natürlich auch alles keine Chinesen und der Großtein der Kommuntikation verläuft auf Englisch - das muss aber nicht so sein, schließlich hat man das auch selbst in der Hand.
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Es gibt Agenturen, die Plätze in Gastfamilien vermitteln. Zu unterschiedlichen Konditionen (teilweise kostenlos, teilweise mit der Verpflichtung, Fremdsprachen zu unterrichten, wenn ich mich recht entsinne). Habe jetzt leider kein Link zur Hand. Vielleicht morgen.
-
Frankie12345678
- Neuling
- Beiträge: 2
- Registriert: 28.02.2008, 20:38
China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Hallo!
Vielen Dank schonmal für die vielen Hinweise!
Dem Tipp mit dem HSK bin ich soeben nachgegangen. Dann hätte ich nach meinem Aufenthalt auch ein international anerkanntes Sprachzertifikat in der Hand.
Prüfungen können wohl in China, Hannover und Erlangen in Deutschland abgelegt werden.
Stellt sich nur die Frage wie und wo am besten die Vorbereitung stattfindet?!
Über einen Privatlehrer? An einer chinesischen Uni?
Habe auch von Confucius Programs gelesen. Sind wohl Pauschalangebote... kosten c.a. 11,000 Euro für ein Jahr mit Unterbringung in einem Apartment oder Familie inkl. vieler Serviceleistungen, Freizeitprogramm und Ausflügen.
Dann gibt es die Beijing Language & Culture Universtiy in Peking, aber bietet diese Vorbereitungskurse über ein Jahr oder länger an? Oder nur die HSK Prüfungen?
Meine Erfahrung mit dem Sinicum in Bochum waren sehr gut. Die Lehrer wussten genau, welche Schwierigkeiten deutsche Studenten mit dem Chinesischen haben. Das galt sowohl für die deutschen als auch für die chinesischen Lehrkräfte.
In China hab ich da ein paar Zweifel aufgrund der Erfahrungen, die ich gemacht habe. Aber das liegt wohl u.a. daran, dass es kulturelle Unterschiede gibt was das Erlernen der Sprache betrifft und dass die Lehrkräfte nicht besonders gut Englisch oder Deutsch sprachen.
Wie ich festgestellt habe, gibt es wohl HSK1, 2 und 3. Ob's für alle drei in 1-1 1/2 Jahren reichen wird, weiss ich nicht. Sind sicher mehrere tausend Zeichen, die man drauf haben muss, oder?
Wie ich hier lese, ist der Süden nicht so sehr zu empfehlen, was das Lernen von Hochchinesisch betrifft. Obwohl mich der Süden wirklich reizen würde. Auch wegen des kalten Winters im Norden, der schlechten Luft in den Ballungsräumen und der schlecht isolierten Räume. War zumindest meine Erfahrung.
Denn ausser Chengdu im Südwesten kenne ich den Süden noch nicht. Ansonsten lässt sich der Süden wohl durch Reisen erkunden. Weiss aber, das mein chinesischer Freund, der aus der Nähe von Chongqing stammt, selbst 2-3 Wochen braucht bis er mit dem Shanghai Dialekt klarkommt. Wenn man Shanghai bereits zum Süden zählt...
Wie sieht es eigentlich mit Taiwan aus? Früher war das wohl die erste Adresse für Sinologen u.a. der Langzeichen wegen. Aber hat jemand Erfahrung hier mit Taiwan? Könnte aus Kostengründen bei meiner Wahl ausscheiden. Trotzdem eine mögliche Alternative...
Was Stipendien betrifft, könnte ich mir vorstellen, dass es zumindest Zuschüsse geben kann. Und vielleicht nicht nur für das Anfertigen einer Promotion. Schliesslich ist das Interesse für China mittlerweile recht gross und ein Mangel in der Wirtschaft an chinesischsprechenden Fachkräften wurde attestiert. Hatte in meiner Studentenzeit das Glück, dass sich die Haniel Stiftung recht spendabel und unbürokratisch gezeigt hat. Habe auch von HSK Winner Awards oder Chinese Bridge Scholarships gelesen. Wenn man's drauf anlegt und die richtige Ausdauer hat, könnte da noch ein mehr oder weniger grosser Zuschuss zu den Aufenthaltskosten herausspringen.
Es kann aber auch sein, dass sehr erfolgreiche Absolventen des HSKs beim anschliessenden Studium in China einige Vorteile erhalten, wie keine Studiengebühren zahlen zu müssen, Kost und Logis frei haben oder ähnliches. Das wäre dann weniger interessant für mich.
LG
Frankie
Vielen Dank schonmal für die vielen Hinweise!
Dem Tipp mit dem HSK bin ich soeben nachgegangen. Dann hätte ich nach meinem Aufenthalt auch ein international anerkanntes Sprachzertifikat in der Hand.
Prüfungen können wohl in China, Hannover und Erlangen in Deutschland abgelegt werden.
Stellt sich nur die Frage wie und wo am besten die Vorbereitung stattfindet?!
Über einen Privatlehrer? An einer chinesischen Uni?
Habe auch von Confucius Programs gelesen. Sind wohl Pauschalangebote... kosten c.a. 11,000 Euro für ein Jahr mit Unterbringung in einem Apartment oder Familie inkl. vieler Serviceleistungen, Freizeitprogramm und Ausflügen.
Dann gibt es die Beijing Language & Culture Universtiy in Peking, aber bietet diese Vorbereitungskurse über ein Jahr oder länger an? Oder nur die HSK Prüfungen?
Meine Erfahrung mit dem Sinicum in Bochum waren sehr gut. Die Lehrer wussten genau, welche Schwierigkeiten deutsche Studenten mit dem Chinesischen haben. Das galt sowohl für die deutschen als auch für die chinesischen Lehrkräfte.
In China hab ich da ein paar Zweifel aufgrund der Erfahrungen, die ich gemacht habe. Aber das liegt wohl u.a. daran, dass es kulturelle Unterschiede gibt was das Erlernen der Sprache betrifft und dass die Lehrkräfte nicht besonders gut Englisch oder Deutsch sprachen.
Wie ich festgestellt habe, gibt es wohl HSK1, 2 und 3. Ob's für alle drei in 1-1 1/2 Jahren reichen wird, weiss ich nicht. Sind sicher mehrere tausend Zeichen, die man drauf haben muss, oder?
Wie ich hier lese, ist der Süden nicht so sehr zu empfehlen, was das Lernen von Hochchinesisch betrifft. Obwohl mich der Süden wirklich reizen würde. Auch wegen des kalten Winters im Norden, der schlechten Luft in den Ballungsräumen und der schlecht isolierten Räume. War zumindest meine Erfahrung.
Denn ausser Chengdu im Südwesten kenne ich den Süden noch nicht. Ansonsten lässt sich der Süden wohl durch Reisen erkunden. Weiss aber, das mein chinesischer Freund, der aus der Nähe von Chongqing stammt, selbst 2-3 Wochen braucht bis er mit dem Shanghai Dialekt klarkommt. Wenn man Shanghai bereits zum Süden zählt...
Wie sieht es eigentlich mit Taiwan aus? Früher war das wohl die erste Adresse für Sinologen u.a. der Langzeichen wegen. Aber hat jemand Erfahrung hier mit Taiwan? Könnte aus Kostengründen bei meiner Wahl ausscheiden. Trotzdem eine mögliche Alternative...
Was Stipendien betrifft, könnte ich mir vorstellen, dass es zumindest Zuschüsse geben kann. Und vielleicht nicht nur für das Anfertigen einer Promotion. Schliesslich ist das Interesse für China mittlerweile recht gross und ein Mangel in der Wirtschaft an chinesischsprechenden Fachkräften wurde attestiert. Hatte in meiner Studentenzeit das Glück, dass sich die Haniel Stiftung recht spendabel und unbürokratisch gezeigt hat. Habe auch von HSK Winner Awards oder Chinese Bridge Scholarships gelesen. Wenn man's drauf anlegt und die richtige Ausdauer hat, könnte da noch ein mehr oder weniger grosser Zuschuss zu den Aufenthaltskosten herausspringen.
Es kann aber auch sein, dass sehr erfolgreiche Absolventen des HSKs beim anschliessenden Studium in China einige Vorteile erhalten, wie keine Studiengebühren zahlen zu müssen, Kost und Logis frei haben oder ähnliches. Das wäre dann weniger interessant für mich.
LG
Frankie
- devurandom
- VIP

- Beiträge: 1147
- Registriert: 14.02.2006, 16:05
- Wohnort: Baeeeeerlin
Re: China Aufenthalt 1 - 1 1/2 Jahr
Naja, nicht ganz. Putong Hua basiert in der Tat auf dem Beijing Dialekt, genauer gesagt auf der Aussprache im Beijing Dialekt und der Wortumfang aus den meisten nordchinesischen Dialekten. Nur der Beijing Dialekt kennt noch vielfach vulgaere Varianten fuer viele Woerter (土话), die in der Amtsprache so nicht auftauchen. Ausserdem hat der Beijing Dialekt allerlei Einfluesse aus anderen Dialekten uebernommen, die in der Putong Hua so nicht wiedergegeben werden. Der Redefluss und Betonung unterscheiden sich ebenfalls an vielen Stellen. Der Unterschied zwischen Puntong Hua und Beijing Dialekt ist noch um einiges groesser als der Unterschied zwischen Hochdeutsch und z.B. dem hannoveranschichen Dialekt. Ein Beijinger wuerde z.B. keine Puntonghua Certifkate bekommen, wenn er so redet, wie er von seinem Dialekt gewohnt ist.TaugeNix hat geschrieben:??HK_Yan hat geschrieben:
Ich hab immer gehoert das Mandarin in BJ sehr schlecht sein soll, kann das aber nicht bestätigen. Ich hab dort immer nur brauchbares Mandarin gehört, und das 儿 ist nun wirklich kein Problem.
Beijing-Hua(r) ist doch Putonghua, oder?
Zumindest ist Beijinghua(r) die Standard-Sprache (=Putonhua, =Mandarin, =Hochchinesisch), oder?!
Es muss aber auch gesagt werden, dass Beijing Hua letztendlich noch am naechsten zu Putong Hua ist von allen
Gruss
/dev/urandom
Yet Another Boring Blog
If you are what you eat, what are the vegetarians?
If you are what you eat, what are the vegetarians?
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste
