tibet

Tibet liegt im Westen Chinas. Städte in Tibet sind Lhasa (拉萨) und Shigatse (日喀则市),
jenny

tibet

Beitrag von jenny »

hey ihr!! ich bin zurzeit in peking stationiert und wuerde gerne einen abstecher nach tibet machen. sollte so etwa eine woche lang gehen, moechte aber nicht nur nach lhasa sondern schon auch noch was von der landschaft sehen...
hat irgendjemand von euch gute erfahrungen mit einem reisebuero in peking gemacht??? was kostet so ein trip denn ungefaehr?

danke schoen!!
rolandzheng
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CITS, TIS, CYTS

Beitrag von rolandzheng »

Die drei größten Reisebüros sind:
CITS http://www.cits.com.cn/
TIS http://www.cts.com.cn/
CYTS http://www.cytsonline.com/
Von jedem dieser drei Reisebüros gibt es zahlreiche Angebote nach Tibet.
Vor kurzem wurde eine Eisenbahn zwischen Lasa und Xining fertig erbaut, es muss bestimmt schön sein, mit dem Zug nach Tibet zu fahren.
当时明月在,曾照彩云归!
rolandzheng
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Wenn Du

Beitrag von rolandzheng »

Die Internetseiten sind alle mehrsprachig.
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fankeqian
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Re: CITS, TIS, CYTS

Beitrag von fankeqian »

rolandzheng hat geschrieben:Vor kurzem wurde eine Eisenbahn zwischen Lasa und Xining fertig erbaut, es muss bestimmt schön sein, mit dem Zug nach Tibet zu fahren.
ja, davon träume ich schon seit jahren, aber die bahn hat vor kurzem die erste testfahrt absolviert, ab juli 2006 sollen regelmäßige testfahrten stattfinden, der erste reguläre zug soll in zwei jahren fahren. aber spätestens dann bin ich dabei.
ein paar fotos zum angucken
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anderer Li
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Re: CITS, TIS, CYTS

Beitrag von anderer Li »

fankeqian hat geschrieben:ja, davon träume ich schon seit jahren, ...
Es ist ja nett von dir das zu hören. Aber nicht alle hier in Deutschland freuen sich darüber. Die erste Reaktion die ich in meinem Umfeld gehört habe war "naja, damit kann China Tibet noch besser kontrollieren...".
Anscheinlich wird es sogar in der Grundschule regulär über Unterdrückung Tibets durch China unterrichtet (etwa in Erdkunde). Meine Tochter ist noch in der 4. Klasse, kam vor einigen Tagen nach hause mit trauriger Gesicht. Als ich nachfragte was los war, hat sie erzählt, ihre Lehrerin hat heute über Tibet erzählt und sogar eine Video abgespielt, wo die schöne Landschaft und das Leben der Tibeten gezeigt wurden. Aber anschliessend sagte sie, das alles sei zerstört und viele schöne Dinge sein gestohlen worden durch die Chinesen. Da hatten sich alle Schüler spontan auf meine arme Tochter gekuckt...

Das hat mich sehr gestört.
Man kann nicht mehr Zeit für sein Leben bekommen, jedoch mehr Leben für seine Zeit.
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Babs
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Re: CITS, TIS, CYTS

Beitrag von Babs »

anderer Li hat geschrieben: Anscheinlich wird es sogar in der Grundschule regulär über Unterdrückung Tibets durch China unterrichtet (etwa in Erdkunde). Meine Tochter ist noch in der 4. Klasse, kam vor einigen Tagen nach hause mit trauriger Gesicht. Als ich nachfragte was los war, hat sie erzählt, ihre Lehrerin hat heute über Tibet erzählt und sogar eine Video abgespielt, wo die schöne Landschaft und das Leben der Tibeten gezeigt wurden. Aber anschliessend sagte sie, das alles sei zerstört und viele schöne Dinge sein gestohlen worden durch die Chinesen. Da hatten sich alle Schüler spontan auf meine arme Tochter gekuckt...

Das hat mich sehr gestört.
Hallo Li,

das ist wirklich schlimm! Ich finde, du solltest mit der Lehrerin reden und ihr ein etwas differenzierteres Bild von Tibet aufzeigen. Wahrscheinlich wird sie allerdings deinen Argumenten gegenüber taub bleiben, schließlich hat sie das Thema auf diese einseitige Art und Weise zum Schulstoff gemacht. Trotzdem, so einfach stehenlassen, würde ich das auf keinen Fall, schon deiner Tochter zuliebe nicht!

Barbara
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Hi, Li

Beitrag von rolandzheng »

Hi Li!
Ich war auch nie in Tibet, jedoch mehrmals in Xinjiang und Qinghai. Ich muss ehrlich sagen, dass die Menschen da wirklich sehr anders sind.
Ich will nichts schlechtes über unser Vaterland sprechen, aber denk mal daran, was wir in der Kulturrevolution gemacht haben??? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tibet solchen verrückten politischen Bewegungen ausweichen konnte! Der einzige Unterschied besteht nur darin, wir sehen unsere Kulturrevolution, Dayuejing und Fanyou usw. als Bürgerkrieg oder kommunistische Diktatur, viele Tibeter hingegen betrachten diese als chinesische Invasion und Schädlichkeiten.
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anderer Li
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Beitrag von anderer Li »

Barbara, besten Dank für deinen Ratschlag.

Nach einer Auseinandersetzung mit der Lehrerin habe ich nicht gesucht (habe ich auch nicht vor), denn schliesslich muss meine Tochter noch weiter bei ihr lernen und die Empfehlung für das Gymnasium liegt auch zum grössten Teil bei ihr.
Stattdessen habe ich diese Gelegenheit genutzt, meiner Tochter etwas mehr über die Geschicht von China zu erzählen. Es stimmt, dass vor 40 Jahren in China wirklich was schlimmes wie Kulturrevolution, Grosser Sprung etc. passiert, das jedoch nicht nur in Tibet, sondern in ganz China. Die Han-Chinesen haben meinesachtens noch mehr daunter gelitten. Was die Lehrerin gesagt hat, war in Grund genommen sehr einseitig. Über die Zugehörigkeit von Tibet kann man ruhig weiter streiten, aber man sollte auch die positiven Entwicklung in Tibet zusehen. Dort hat nicht nur Zerstörung gegeben, sondern viel mehr auch Aufbau, was gegenwärtig das Übergewicht hat. Man hat Schulen, Universitäten gegründet, Infrastruktur wie Krankenhäuse, Flughafen, Strassen, Eisenbahne aufgebaut, allgemeine Schulpficht und die Volkswirtschaft eingeführt, und nicht zuletzt die Sklaverei abgeschafft. Chinesen sind keine böse Menschen. Auch die Regierung hat durch diverse Gesetzgebungen Tibeten als Minderheitsnation in vielen Fällen Bevorzug gewährt, Studiumplatz, Stipendium, Ein-Kind-Politik, Strafmassstab (alles aus meiner persönlichen Erfahrung)...

Am Ende hat das Mädchen ihren Stolz (als Chinesin) wieder gefunden, was mich sehr beruhigt hat.

@Roland:
Ich war auch nie in Tibet, jedoch mehr mals in Qinghai, wo Tibeten, Han-Chinesen und Moslime miteinander leben. Eine Spannung zwischen diesen Nationen habe ich wirklich nicht gespürt. Jedes mal sahe ich die neue Forschritte in der Regiion, vor allen beim Aufbau der Infrastruktur. und Leben der Menschen. Ich habe 塔尔寺 (Ta Er Si ), den heiligen buhdistischen Tempel für Tibeten besucht und gesehen, mit welcher Andacht die Tibeten ihre Religion ausüben , das war wirklich beeindruckend.
Man kann nicht mehr Zeit für sein Leben bekommen, jedoch mehr Leben für seine Zeit.
Gast

Re: CITS, TIS, CYTS

Beitrag von Gast »

anderer Li hat geschrieben:Es ist ja nett von dir das zu hören. Aber nicht alle hier in Deutschland freuen sich darüber.
hi anderer Li,

befreiend für mich, dass du gerade eben auf diese problematik näher eingegangen bist! dann muss ich es nicht mehr tun in aller ausführlichkeit. ich wollte die von der erwähnten punkte auch ansprechen, aber auch die verlogenheit des westens bei der Tibet-debatte. wer so naiv ist und glaubt, dem westen (allen voran den usa) geht es nur um die ach so heiligen menschenrechte (da sollten die amis, aber auch wir, vor der eigenen tür zuallererst kehren!), der wird selig. der westen begehrt in Tibet knallharte interessen. strategisch: iran, zentralasien - mit all dem öl; rohstoffe. zum beispiel. wie schon henry kissinger sagte: "in der außenpolitik gibt es keine freunde, nur interessen".
und wer weiss, wieviele Tibeter die neue eisenbahn begrüssen, um endlich mal die aussenwelt kennenlernen oder handel treiben zu können? wer weiss das schon?! wieso massen wir uns an, bestimmen zu können, was für alle Tibeter das beste sei? wieso verweigert der westen ihnen das recht auf freizügigkeit, die für uns sonst so einen hohen stellenwert besitzt?
wer von uns kann die volle wahrheit erfasssen?!
fankeqian
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Beitrag von fankeqian »

das gerade war ich,
fankeqian
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Beitrag von Babs »

anderer Li hat geschrieben: Stattdessen habe ich diese Gelegenheit genutzt, meiner Tochter etwas mehr über die Geschicht von China zu erzählen. Es stimmt, dass vor 40 Jahren in China wirklich was schlimmes wie Kulturrevolution, Grosser Sprung etc. passiert, das jedoch nicht nur in Tibet, sondern in ganz China. Die Han-Chinesen haben meinesachtens noch mehr daunter gelitten. Was die Lehrerin gesagt hat, war in Grund genommen sehr einseitig. Über die Zugehörigkeit von Tibet kann man ruhig weiter streiten, aber man sollte auch die positiven Entwicklung in Tibet zusehen. Dort hat nicht nur Zerstörung gegeben, sondern viel mehr auch Aufbau, was gegenwärtig das Übergewicht hat. Man hat Schulen, Universitäten gegründet, Infrastruktur wie Krankenhäuse, Flughafen, Strassen, Eisenbahne aufgebaut, allgemeine Schulpficht und die Volkswirtschaft eingeführt, und nicht zuletzt die Sklaverei abgeschafft. Chinesen sind keine böse Menschen. Auch die Regierung hat durch diverse Gesetzgebungen Tibeten als Minderheitsnation in vielen Fällen Bevorzug gewährt, Studiumplatz, Stipendium, Ein-Kind-Politik, Strafmassstab (alles aus meiner persönlichen Erfahrung)...
Hallo Li,

genau das habe ich mit dem 'differenzierteren Bild' gemeint, was du der Lehrerin aufzeigen könntest :D
Am Ende hat das Mädchen ihren Stolz (als Chinesin) wieder gefunden, was mich sehr beruhigt hat.
das ist das Wichtigste!



@fankeqian: und für mich sind deine Worte befreiend :D . Hinzufügen könnte man vielleicht noch, dass Feindbilder mächtige politische Instrumente sind, mit denen sich ein Volk wunderbar manipulieren lässt.

Barbara
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Beitrag von Grufti »

Es ist aber auch nicht nur "GUTES" , was die VR mit Tibet vorhat..

Schon die Abtrennung der an Bodenschätzen reichen Regionen Amdo usw. des früher östlichen Tibet zeigt, was los ist..
Wieviele Millionen Han -Chinesen hatten sich seit 1949 in Tibet für immer niedergelassen und degradieren die Tibeter letztlich und endlich zu einer Tanztruppe im "Museum der nationalen Minderheiten " in Beijing ????

Wird denn an den Schulen auch Tibetisch unterrichtet ??

Hat die VR Regierung "ENDLICH" den heiligen Berg Tibets trotz heftigen Protestes von Buddhisten aus aller Welt mit einer Autobahn umbaut ??

Wieviele Kulturschätze hat die VR in Tibet vernichtet .. (Was die Han Chinesen mit ihrer EIGENEN "Kultur" machen, ist mir eigentlich sch..egal... aber wenn es um eine fremde Kultur geht, sehe ich das nicht so)....

WO steht an tibetischen Kulturschätzen, Klöstern usw... denn "vernichtet durch die Roten Garden während der "Glorreichen Kulturrevolution" oder "..im Laufe der "Befreiung" Tibets zerstört"...
.. so wie überall im Yiheyuan ...im Yuan Ming Yuan oder im Huang Shan Gongyuan der Vermerk " vernichtet durch die Alliierten Truppen der Engländer und Franzosen" oder der "Ba Guo Lian Jun" angebracht ist ?????
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Beitrag von anderer Li »

Erstens alles was Du hier erzählst, geht einhellig davon aus, dass Tibet unabhängig von China ist, was auch nicht unumstritten ist.
Grufti hat geschrieben:Es ist aber auch nicht nur "GUTES" , was die VR mit Tibet vorhat..
wer hat gesagt, dass China nur "GUTES" in Tibet gemacht. Dass China gegenwärtig überwiegend Gutes für die meisten Tibeter macht und vorhat, ist jedoch eine Tatsache.
Grufti hat geschrieben:Schon die Abtrennung der an Bodenschätzen reichen Regionen Amdo usw. des früher östlichen Tibet zeigt, was los ist..
Die Umverteilung von China hat damals in ganz China stattgefunden. Das war aus dem Grund, weil zuvor China durch lange dauernde Bürgerkrieg auseinander gezerrt wurden durch jeweilige lokale Militärfürsten. Viele Provinvgrenze sind neu definiert worden. Manche Provinve wie Re He, Cha Ha Er sind sogar ganz verschwunden. Der Anspruch auf Qinghai (Amdo) von Tibet war auch ein umstrittenes Thema gewesen, nicht wie Du behauptest dass es seit jeher tibetischem Torriterium angehört. Ausserdem hat man dadurch Tibeter oder Moslime rausgetrieben?
Grufti hat geschrieben:Wieviele Millionen Han -Chinesen hatten sich seit 1949 in Tibet für immer niedergelassen und degradieren die Tibeter letztlich und endlich zu einer Tanztruppe im "Museum der nationalen Minderheiten " in Beijing ????
Wenn ich die andere Ansicht vertrete, nämlich dass Tibet eine Autonomie-Gebiet China ist, wo sehe ich die "Degradierung" der Tibeter? Sind die Bayern auch von Deustchen degradiert? Innerhalb jedes Landes sollte die Freizügigkeit seiner Bewohner gewährt werden, oder darf ein Hamburger nicht in Bayern niederlassen?
Darf ich fragen, wieviele Millionen Han-Chinesen in Tibet für immer niedergelassen sind? Glaubst Du dass man wirklich gerne nach Tibet ziehen möchte, welche Vorteile hat man davon? Ich kenne noch niemand der freiwillig mit der Familie nach Tibet ziehen wollte. Vielleicht kennst Du einen? Laut offizielle Registrieung sind 95% aller Einwohner in Tibet Tibeter, die Reste 5% sind Han- und andere Nationen. Ausserdem wohnen die Nicht-Tibeter fast nur in Lahsa, auf den Landesgebieten leben kaum jemand aus anderen Provinzen.
Grufti hat geschrieben:Wird denn an den Schulen auch Tibetisch unterrichtet ??
Wie kommst Du darauf dass in der Schulen nicht Tibetisch unterrichtet?? Weisst Du dass in 60% von tibetischen Grundschulen auf Tibetisch unterrichtet wird. Ich war zwar noch nie in Tibet, aber in Qinghaier tibetischen Autonomie-Regionen wird Tibetisch auf jeden Fall als Pflicht unterrichtet! Nicht nur das, sondern in ganz China gibt es tibetische Schulen, wo auch Tibeter leben.
Grufti hat geschrieben:Hat die VR Regierung "ENDLICH" den heiligen Berg Tibets trotz heftigen Protestes von Buddhisten aus aller Welt mit einer Autobahn umbaut ??
Für den Bau der Autobahnen, genau wie anderer Infrastruktur entscheiden die Menschen und ihre Regierung jenes Landes, nicht irgendwelche "Exil-Budhisten" die ohnehin gegen alles was geschehen ist.
Grufti hat geschrieben:Wieviele Kulturschätze hat die VR in Tibet vernichtet .. (Was die Han Chinesen mit ihrer EIGENEN "Kultur" machen, ist mir eigentlich sch..egal... aber wenn es um eine fremde Kultur geht, sehe ich das nicht so)....
Für Dich sind Han-Chinesen wohl die Menschen unbedeutender Klasse, ihr Schicksal ist Dir deswegen sch...egal. hiermit kriege ich langsam Bedenken, ob Du dich wirklich fürs Schicksal des tibetischen Volk interessierst...
Grufti hat geschrieben:WO steht an tibetischen Kulturschätzen, Klöstern usw... denn "vernichtet durch die Roten Garden während der "Glorreichen Kulturrevolution" oder "..im Laufe der "Befreiung" Tibets zerstört"...
Gehe bitte mal nach Tibet und schau selber nach, wo und wieviele tibetischen Kulturschätzen, Klöstern stehen. Seit dem Beenden der Kulturrevolution hat China bereits Unmenge Geld für den Wiederaufbau bzw. Restaurieung der Kulturstätten ausgegeben. Das geht noch weiter.
Noch eins: übertreib die Zerstörung auch nicht masslos.
Grufti hat geschrieben:.. so wie überall im Yiheyuan ...im Yuan Ming Yuan oder im Huang Shan Gongyuan der Vermerk " vernichtet durch die Alliierten Truppen der Engländer und Franzosen" oder der "Ba Guo Lian Jun" angebracht ist ?????
Findest Du es nicht OK, die Vermerken anzubringen? China baut in Tibet vieles auf, wovon man in der Dalai Lamas Zeit nicht träumen könnte.
Das Wirtschaftswachstum von Tibet liegt jedes Jahr bei 10% seit letzten 10 Jahren. 90% Budget und Investition kommen ausserhalb Tibet.
Was haben die Allierte nach der Vernichtung/Zerstörung in China wieder aufgebaut???? Haben sie jemals dafür entschädigt?
Man kann nicht mehr Zeit für sein Leben bekommen, jedoch mehr Leben für seine Zeit.
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Beitrag von Grufti »

[
Tibet unabhängig von China ist, was auch nicht unumstritten ist.
ja sicher, wenn es nach den "Groß Han-Chauvinisten gehen würde , wäre Europa bis zu den Katalaunischen Feldern chinesisch .... mit dem Argument daß Attila bis dorthin gekommen war....

wer hat gesagt, dass China nur "GUTES" in Tibet gemacht. Dass China gegenwärtig überwiegend Gutes für die meisten Tibeter macht und vorhat, ist jedoch eine Tatsache.[/quote]

Das ist hauptsächlich nur für die Han-Chinesen "gut...um den Groß - Han Chauvinismus zu propagieren...denn die endlosen Weiten Tibets schreien doch förmlich danach...den Han Chinesen neuen "Lebensraum" zu erschließen...denn ich gehe mal davon aus, daß die Han-Chinesen die wesentlich besseren wirtschaftlichen Voraussetzungen mitbringen , um das Land nach ihren Vorstellunge zu kolonisieren...und auszubeuten....

gibt es den tibetische Millionäre oder eine tibetische Mittelschicht ??ß

Was will die VR China mit einem Land, das zu nichts Nutze ist..und angeblich "lebensfeindlich " dazu noch ????
Grufti hat geschrieben:Schon die Abtrennung der an Bodenschätzen reichen Regionen Amdo usw. des früher östlichen Tibet zeigt, was los ist..
Die Umverteilung von China hat damals in ganz China stattgefunden. Das war aus dem Grund, weil zuvor China durch lange dauernde Bürgerkrieg auseinander gezerrt wurden durch jeweilige lokale Militärfürsten. Viele Provinvgrenze sind neu definiert worden. Manche Provinve wie Re He, Cha Ha Er sind sogar ganz verschwunden. Der Anspruch auf Qinghai (Amdo) von Tibet war auch ein umstrittenes Thema gewesen, nicht wie Du behauptest dass es seit jeher tibetischem Territorium angehört."

Aber um ein Gebiet wesentlich erfolgreicher sich untertan zu machen, braucht man ein Gebiet nur fein genug zu zerstückeln, um es effektiver besetzen zu können..
Gab es da nicht einmal eine "Münchener Konferenz" ...mit Abtrennung des Sudetenlandes von der Tschechoslovakei mit anschließender "Zerschlagung der Rest-Tschechei" ???? das Ganze war dann als "Protektorat Böhmen und Mähren" nur noch Kolonie..


Die Karte zu Tibet nach 1949 : http://www.tew.org/geography/t2000.under.china.html

Grufti hat geschrieben:Wieviele Millionen Han -Chinesen hatten sich seit 1949 in Tibet für immer niedergelassen und degradieren die Tibeter letztlich und endlich zu einer Tanztruppe im "Museum der nationalen Minderheiten " in Beijing ????
Wenn ich die andere Ansicht vertrete, nämlich dass Tibet eine Autonomie-Gebiet China ist, wo sehe ich die "Degradierung" der Tibeter? Sind die Bayern auch von Deustchen degradiert? Innerhalb jedes Landes sollte die Freizügigkeit seiner Bewohner gewährt werden, oder darf ein Hamburger nicht in Bayern niederlassen?
Darf ich fragen, wieviele Millionen Han-Chinesen in Tibet für immer niedergelassen sind? Glaubst Du dass man wirklich gerne nach Tibet ziehen möchte, welche Vorteile hat man davon? Ich kenne noch niemand der freiwillig mit der Familie nach Tibet ziehen wollte. Vielleicht kennst Du einen? Laut offizielle Registrieung sind 95% aller Einwohner in Tibet Tibeter, die Reste 5% sind Han- und andere Nationen. Ausserdem wohnen die Nicht-Tibeter fast nur in Lahsa, auf den Landesgebieten leben kaum jemand aus anderen Provinzen.[/quote]


ja laut "offizieller " Registrierung..... :lol: :lol: die ist wahrscheinlich auch nur geschönt, um der Weltöffentlichkeit Sand ( davon ist in Tibet ja mehr als genug vorhanden ) in die Augen zu streuen...

DAS wird sich ja mit der Erschließung Tibets ...schon allein durch die Hunderttausende arbeitslosen Han-Chinesen bald ändern.. Wahrscheinlich zahlt der chinesische Staat ja noch Ansiedlungsprämien...

Tibet und China sind zwei verschiedene Kulturen..und der Vergleich Bayern und Deutschland hinkt ganz gewaltig...denn die bayerische Geschichte ist mit der deutschen Geschichte um ein mehr hundertfaches mehr ineinander verstrickt ..als die tibetische mit der chinesischen..


Eine Runde Mitleid für die angeblichen 5% "armen" Han-Chinesen, die es nach Tibet "verschlagen" hat weil sie von der Volksbefreiungsarmee ganz offensichtlich mit vorgehaltener Knarre dazu gezwungen wurden, sich dort anzusiedeln......
Grufti hat geschrieben:Hat die VR Regierung "ENDLICH" den heiligen Berg Tibets trotz heftigen Protestes von Buddhisten aus aller Welt mit einer Autobahn umbaut ??
"Für den Bau der Autobahnen, genau wie anderer Infrastruktur entscheiden die Menschen und ihre Regierung jenes Landes, nicht irgendwelche "Exil-Budhisten" die ohnehin gegen alles was geschehen ist."

Ja toll und auf die religiösen Gefühle der Tibeter....( auch so die gibt es ja seit der chinesischen Invasion und der Absetzung des Dalai Lama ja nicht mehr...) nimmt man ja in China selbstverfreilich nicht Rücksicht....


Achso ich vergaß es... die "religiösen Gefühle " der Tibeter werden im ZK der KP Chinas beschlossen !!

Grufti hat geschrieben:Wieviele Kulturschätze hat die VR in Tibet vernichtet .. (Was die Han Chinesen mit ihrer EIGENEN "Kultur" machen, ist mir eigentlich sch..egal... aber wenn es um eine fremde Kultur geht, sehe ich das nicht so)....
"
Für Dich sind Han-Chinesen wohl die Menschen unbedeutender Klasse, ihr Schicksal ist Dir deswegen sch...egal. hiermit kriege ich langsam Bedenken, ob Du dich wirklich fürs Schicksal des tibetischen Volk interessierst..."

Du unterstellst mir hier Sachen.. das ist ja eine Unverfrohrenheit sondershausen... :twisted: :twisted: :twisted: :evil: :evil:

Mach die Augen auf und lese was ich WIRKLICH geschrieben habe !!!.

Noch einmal :
Wenn das chinesische Volk seine EIGENEN Kulturschätze in Klump hauen und so unwiderbringlich vernichten will , wie es die Roten Garden getan hatten....so ist mir das Sch.egal.. ( heißt das, daß mir das "chinesische VOLK" Sch..egal ist ????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????)


Grufti hat geschrieben:WO steht an tibetischen Kulturschätzen, Klöstern usw... denn "vernichtet durch die Roten Garden während der "Glorreichen Kulturrevolution" oder "..im Laufe der "Befreiung" Tibets zerstört"...
"Gehe bitte mal nach Tibet und schau selber nach, wo und wieviele tibetischen Kulturschätzen, Klöstern stehen. Seit dem Beenden der Kulturrevolution hat China bereits Unmenge Geld für den Wiederaufbau bzw. Restaurieung der Kulturstätten ausgegeben. Das geht noch weiter.
Noch eins: übertreib die Zerstörung auch nicht masslos.
"
Und Du klage mich hier nicht für etwas an, was ich garnicht geschrieben hatte !!

Grufti hat geschrieben:.. so wie überall im Yiheyuan ...im Yuan Ming Yuan oder im Huang Shan Gongyuan der Vermerk " vernichtet durch die Alliierten Truppen der Engländer und Franzosen" oder der "Ba Guo Lian Jun" angebracht ist ?????
Findest Du es nicht OK, die Vermerken anzubringen? China baut in Tibet vieles auf, wovon man in der Dalai Lamas Zeit nicht träumen könnte.
Das Wirtschaftswachstum von Tibet liegt jedes Jahr bei 10% seit letzten 10 Jahren. 90% Budget und Investition kommen ausserhalb Tibet.[/quote]

Und du glaubst wirklich, daß diese Investition wirklich den Tibetern zugute kommen ????
Wirklich profitieren doch nur die zugewanderten Han-Chinesen......


"Witschaftswachstum" und Investitionen gibt es doch nur zur Ausbeutung der tibetischen Bodenschätze...... un
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Beitrag von anderer Li »

Grufti hat geschrieben: ja sicher, wenn es nach den "Groß Han-Chauvinisten gehen würde , wäre Europa bis zu den Katalaunischen Feldern chinesisch..
Lies bitte die Geschicht noch mal genau rein, wer eigentlich bis Katalaunischen Feldern geschlagen haben und wer überhaupt dieser Attila gewesen ist und was sie noch mit Han-Chniesen alles gemacht haben, bevor Du so etwas schreibst!!!!!!!!
Der Begriff "Han-Chauvinisten" ist vermutlich deine alleinige Erfindung...
Grufti hat geschrieben:Das ist hauptsächlich nur für die Han-Chinesen "gut...um den Groß ...
In deiner Posting sehe ich überwiegend nur überlappende Behauptungen von dir selbst ohne jegliche Basis: Alle Entwicklungen in Tibet sein ausschliesslich zu Guten der Han-Chinesen. Aufbau sei zu besserer Kontrolle, Witschaftswachstum und Investitionen sein zu Ausbeutung, Einwanderung sei für neue Lebenränme und und und ..., alles was offiziell ist, sei ja selbstverständlich "Propaganda"..
Grufti hat geschrieben: Tibet und China sind zwei verschiedene Kulturen..und der Vergleich Bayern und Deutschland hinkt ganz gewaltig...
Ja Tibet und China sind zwei verschiedene Kulturen, deswegen sollten sie getrennt werden? Deutschland und Bayern sind kulturell verstrickt, daher sollten sie zusammen bleiben. Dein Beispiel mit dem Sudetenland kommt gerade zurecht, war das Sudetenland nicht auch in deutscher Kultur verstrickt? Dann sollte es doch selbstverständlich dem Deutschen Reich angehören, oder nicht? Was ist mit Taiwan und China? Haben sie nicht gemeinsame Kultur und Sprache? Warum will man sie unbedingt abschneiden? In China gibt es insgesamt 56 Nationen mit unterschiedlichen Kulturen, nach deiner Logik sollten doch 56 unabhängige Länder enstehen. Dann würde China in gross und ganz gar nicht mehr existieren. Darüber könntest Du sicher Freude haben...
Grufti hat geschrieben: Und du glaubst wirklich, daß diese Investition wirklich den Tibetern zugute kommen ????
Ja ich glaube wirklich, daß diese Investition wirklich den Tibetern zugute kommen !!!!
Grufti hat geschrieben: Wirklich profitieren doch nur die zugewanderten Han-Chinesen......
Wieder eine bodenlose Einseitigkeit...

Ausführliche Info über Tibet: (keine chinesische Propaganda)
http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet
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