Krasse Randgruppenstädte

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bossel
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Re: Krasse Randgruppenstädte

Beitrag von bossel »

Dongguan hat geschrieben:Ich hatte Guangdong und nicht Guangzhou geschrieben 8)
Ich habe ja auch Kanton geschrieben & nicht Kanton-Stadt (aber m.W. kann man sowieso für beides einfach Kanton benutzen).
Ok, ich formuliere anders: Es ist in den groesseren Staedten in Guangdong (und auch in etlichen Grossstaedten im Norden) sehr einfach einen Ort bzw. eine Person zu finden, um gegen Bezahlung den eigenen Hormonhaushalt zu regulieren (uebrigens gilt das auch fuer die weibliche Kundschaft). Dazu muss man nicht in die hintersten Ecken kriechen, sondern es gibt die Moeglichkeiten praktisch an jeder Strassenecke.
Das klingt schon besser als "ein großer, langer Puff", halte ich aber immer noch für übertrieben.
Mal abgesehen davon könntest Du dann auch ganz Deutschland als einen großen Puff bezeichnen, weil es da auch sehr einfach ist.
...wie auch in einigen dt. Staedten.
Das ist mir allerdings noch nicht aufgefallen. In Deutschland bin ich noch nie auf der Straße angesprochen worden.
Nein, warte ... Einmal, glaube ich, aber muß schon Ewigkeiten her sein.
no1gizmo hat geschrieben:Was aber eigentlich meine Intention ist, lohnt sich Chongqing und Shenzhen als touristisches Ziel?
Wie Dongguan schon schrieb: Kommt drauf an.
Ich kann Shenzhen jedenfalls nicht empfehlen.
Haima hat geschrieben:trotzdem kennt sie niemand......, meist im Gegensatz zu Zürich, Bern oder Luzern
Die kennt dann wiederum in China keiner...
Minston
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Re: Krasse Randgruppenstädte

Beitrag von Minston »

Es ist doch so: Man muss das alles in Relation sehen. Das, was in Deutschland eine Millionenstadt ist, das ist in China eigentlich erst eine 16-Millionenstadt (80 Mio gg. 1,3 Mrd.). Natürlich kann man das nicht strikt 1:1 übertragen. Aber grundsätzlich ist es halt so, dass China mehr Einwohner hat, und darum auch mehr Millionenstädte.

Und unter ihnen sind Peking (10 Mio), Hongkong/Guangzhou (2x7=14 Mio) und Shanghai (14 Mio) die mit Abstand größten. Die nächstkleineren kommen alle nicht über 7 Mio - das ist nur die Hälfte.

Und eine spezielle Bedeutung haben sie auch nicht. Natürlich hat jede Stadt ihre Eigenheiten, aber bitte, das ist doch nicht mit z.B. Zürich als international neutralem Finanzstandort zu vergleichen.

Oder Brüssel. Das ist eine verhältnismäßig kleine Stadt in einem ebenfalls kleinen Land. Aber sie ist (ein) Sitz der EU und hat damit ein Profil. Das haben viele chinesische Städte - seien sie fünf mal größer als Brüssel - nicht.
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Dongguan
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Re: Krasse Randgruppenstädte

Beitrag von Dongguan »

Ich kann Shenzhen jedenfalls nicht empfehlen.
Warum nicht?
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Shaolin
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Re: Krasse Randgruppenstädte

Beitrag von Shaolin »

[Minston"]Und unter ihnen sind Peking (10 Mio), Hongkong/Guangzhou (2x7=14 Mio) und Shanghai (14 Mio) die mit Abstand größten. Die nächstkleineren kommen alle nicht über 7 Mio - das ist nur die Hälfte.
Falsch, Chongqing hat 32 Millionen Einwohnern und ist mit Abstand die groesste Stadt in China, von daher hat gizmo schon recht warum man von solchen Megacities mit einer Verwaltungsflaeche so gross wie Oesterreich kaum was hoert.
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Minston
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Re: Krasse Randgruppenstädte

Beitrag von Minston »

Na bitte, also das ist doch wirklich ein Schmarrn. Verwaltungsgrenzen. Wenn es nach Verwaltungsgrenzen geht, leben in Brüssel keine 150.000 Menschen (in Wirklichkeit sind es eine gute Million). Das wäre vergleichbar mit Darmstadt, Potsdam oder Paderborn.

Es geht doch nicht darum, wie die Dinge formell sind, sondern wie es wirklich ausschaut. Und da ist das 32-Mio-Chongqing keine Stadt, sondern ein Gebiet, auf dem neben dem eigentlichen 6-Mio-Chongqing auch noch sehr viele kleinere Städte existieren. Und zwar räumlich getrennt voneinander, getrennt durch weite Hügel, Felder und Flüsse. Mit eigenständigem Arbeitsmarkt, unabhängiger Infrastruktur, und so weiter.
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bossel
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Re: Krasse Randgruppenstädte

Beitrag von bossel »

Dongguan hat geschrieben:Warum nicht?
Weil es in Shenzhen nunmal nicht viel zum Ansehen gibt. Zu modern, nur der übliche Großstadtkram...

Zum Leben vielleicht ganz nett (meine Freundin will unbedingt da wohnen, noch dazu in so einem Hochhaus), aber zum Besuchen kann ich es nicht empfehlen. Ziemlich öde (zumindest für jemanden wie mich, der sich mehr für ältere Sachen oder den Kontrast zwischen alt & neu interessiert).
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Re: Krasse Randgruppenstädte

Beitrag von Grufti »

Minston hat geschrieben: Es geht doch nicht darum, wie die Dinge formell sind, sondern wie es wirklich ausschaut. Und da ist das 32-Mio-Chongqing keine Stadt, sondern ein Gebiet, auf dem neben dem eigentlichen 6-Mio-Chongqing auch noch sehr viele kleinere Städte existieren. Und zwar räumlich getrennt voneinander, getrennt durch weite Hügel, Felder und Flüsse. Mit eigenständigem Arbeitsmarkt, unabhängiger Infrastruktur, und so weiter.
also kann man auch schreiben : " eine Stadt namens Österreich " :roll: :P
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Hendrik
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Re: Krasse Randgruppenstädte

Beitrag von Hendrik »

Chongqing ist eher ein Moloch. Es wird viel gebaut mit Masse, aber kaum mit Klasse, denn dazu scheint das Geld nicht zu reichen.
http://yolearnchinese.com/archives/chongqing
.
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