Taifun Sepat
Danke für deine Berichtsersttatung, Dennis.
Man scheint das ganze ja einigermaßen heil überstanden zu haben. Ich habe es sehr interessant gefunden so etwas von einer Person zu hören, welche von diesem Taifun direkt betroffen war.
Also wenn ich mir die Berichte in den Medien hier ansehe, dann kann ich einfach nicht anders, als wegzuschalten. Wie soetwas hier immer aufgespielt wird...ich meine hierbei nicht die Naturkatastrophe selbst: Diese sollte man aufjedenfall sehr ernst nehmen und daraus Konsequenzen für die Zukunft ziehen, denn wenn dann mal was richtig Heftiges kommt, dann ist es schon zu spät. Was ich hier mit "aufgespielt" meine sind die ganzen Statistiken, Live Korrespondenten vor Ort, ... . Es ist zwar sehr wichtig und wissenswert davon zu berichten, aber wenn das ganze dann immer mit dieser Auf-Die-Sensationslust-Zielen und dieser großen Aufmache passiert, dann entzieht sich alles jeglicher Vernunft und vorallem dem Grunprinzip der Medien, nämlich Informationen zu vermitteln.
Für die meisten, die direkt oder indirekt von diesem Taifun betroffen waren, wird sich nicht wirklich was ändern. Wahrscheinlich wird am nächsten Tag wieder so ziemlich alles genauso sein wie vor dem Taifun. Und auch alle anderen Menschen, die garnichts jetzt speziell mit Sepat zu tun gehabt haben, sollten so langsam anfangen umzudenken, falls sie es noch nicht getan haben...ich denke die weltweite Anhäufung und Verstärkung der Klimaextreme, auch in Europa, waren Zeichen genug.
Wäre schön wenn ihr mir alle zustimmt, dann kann ich heute Nacht nach der China Dokumentation (noch 60 Minuten!) gut schlafen.
Liebe Grüße
Roland
Man scheint das ganze ja einigermaßen heil überstanden zu haben. Ich habe es sehr interessant gefunden so etwas von einer Person zu hören, welche von diesem Taifun direkt betroffen war.
Also wenn ich mir die Berichte in den Medien hier ansehe, dann kann ich einfach nicht anders, als wegzuschalten. Wie soetwas hier immer aufgespielt wird...ich meine hierbei nicht die Naturkatastrophe selbst: Diese sollte man aufjedenfall sehr ernst nehmen und daraus Konsequenzen für die Zukunft ziehen, denn wenn dann mal was richtig Heftiges kommt, dann ist es schon zu spät. Was ich hier mit "aufgespielt" meine sind die ganzen Statistiken, Live Korrespondenten vor Ort, ... . Es ist zwar sehr wichtig und wissenswert davon zu berichten, aber wenn das ganze dann immer mit dieser Auf-Die-Sensationslust-Zielen und dieser großen Aufmache passiert, dann entzieht sich alles jeglicher Vernunft und vorallem dem Grunprinzip der Medien, nämlich Informationen zu vermitteln.
Für die meisten, die direkt oder indirekt von diesem Taifun betroffen waren, wird sich nicht wirklich was ändern. Wahrscheinlich wird am nächsten Tag wieder so ziemlich alles genauso sein wie vor dem Taifun. Und auch alle anderen Menschen, die garnichts jetzt speziell mit Sepat zu tun gehabt haben, sollten so langsam anfangen umzudenken, falls sie es noch nicht getan haben...ich denke die weltweite Anhäufung und Verstärkung der Klimaextreme, auch in Europa, waren Zeichen genug.
Wäre schön wenn ihr mir alle zustimmt, dann kann ich heute Nacht nach der China Dokumentation (noch 60 Minuten!) gut schlafen.
Liebe Grüße
Roland
@dennis
puhhh, dann hast du es wenigstens gut ueberstanden
@oldchina
der klimawandel hat bereits auch in deutschland fuer spuerbare veraenderte klimatische bedingungen gesorgt (windhosen, tornados, monsumartige regenfaelle usw), ist wohl nur eine frage der zeit bis taifune/hurrican's auch deutschland erreichen
puhhh, dann hast du es wenigstens gut ueberstanden
@oldchina
der klimawandel hat bereits auch in deutschland fuer spuerbare veraenderte klimatische bedingungen gesorgt (windhosen, tornados, monsumartige regenfaelle usw), ist wohl nur eine frage der zeit bis taifune/hurrican's auch deutschland erreichen
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Dennis (CDS)
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In den deutschen Nachrichtensendungen werden derartige Ereignisse in Taiwan mit einem etwa 20-sekündigen Bericht erwähnt, in dem dann die größten Zerstörungen gezeigt und damit in vielen Fällen der Eindruck erweckt wird, dass das ganze Land dermaßen dramatisch getroffen wurde. Ich hatte mich anfangs immer gewundert, warum meine Eltern oder Freunde aus Deutschland ein bis zwei Tage nach Taifunen oder Erdbeben besorgte SMS oder eMails schrieben, bis ich online dann mal einige Live-Streams deutscher Nachrichtensendungen verfolgen konnte. In meinen Augen fehlt da häufig die Differenzierung zwischen nationalem und lokalem Ausmaß, zwar ist Taiwan wirklich nicht besonders groß, durch die besondere Geografie der Insel kommt es aber lokal zu sehr starken Unterschieden.OldChina hat geschrieben:Also wenn ich mir die Berichte in den Medien hier ansehe, dann kann ich einfach nicht anders, als wegzuschalten. Wie soetwas hier immer aufgespielt wird...ich meine hierbei nicht die Naturkatastrophe selbst: Diese sollte man aufjedenfall sehr ernst nehmen und daraus Konsequenzen für die Zukunft ziehen, denn wenn dann mal was richtig Heftiges kommt, dann ist es schon zu spät. Was ich hier mit "aufgespielt" meine sind die ganzen Statistiken, Live Korrespondenten vor Ort, ... . Es ist zwar sehr wichtig und wissenswert davon zu berichten, aber wenn das ganze dann immer mit dieser Auf-Die-Sensationslust-Zielen und dieser großen Aufmache passiert, dann entzieht sich alles jeglicher Vernunft und vorallem dem Grunprinzip der Medien, nämlich Informationen zu vermitteln.
Sehr unwahrscheinlich. Die geografische Lage Deutschlands wird dieses sehr wahrscheinlich verhindern. Tropische Wirbelstürme beziehen ihre Energie von stark erwärmten Meerwasser (26 Grad und mehr) und verlieren über Land sehr schnell an Kraft. Zwar haben sich im östlichen Atlantik im Jahr 2005 zwei tropische Wirbelstürme gebildet (im Bereich der Kanarischen Inseln), sie konnten aber zu wenig Energie absorbieren, um auf dem europäischen Festland (Portugal und Spanien) einen größeren Effekt zu erzielen als normale Sturmtiefs. Sollte sich die Wassertemperatur des Ostatlantiks (so auf Höhe Spaniens, Frankreichs) auf 26 Grad und mehr dauerhaft im Sommer erhöhen, würden wir uns in Deutschland mit Sicherheit über jedes bißchen Regen freuen. Was aber mit Sicherheit zunehmen wird, sind die Anzahl und Stärke von Orkanen und schweren Unwettern mit Starkregen, welche aber einen anderen Ursprung als tropische Wirbelstürme haben.Shaolin hat geschrieben:der klimawandel hat bereits auch in deutschland fuer spuerbare veraenderte klimatische bedingungen gesorgt (windhosen, tornados, monsumartige regenfaelle usw), ist wohl nur eine frage der zeit bis taifune/hurrican's auch deutschland erreichen
PS: Ich habe Meteorologie im Erdkunde-LK immer spannend gefunden.
Dennis (CDS) hat geschrieben:Sehr unwahrscheinlich. Die geografische Lage Deutschlands wird dieses sehr wahrscheinlich verhindern. Tropische Wirbelstürme beziehen ihre Energie von stark erwärmten Meerwasser (26 Grad und mehr) und verlieren über Land sehr schnell an Kraft. Zwar haben sich im östlichen Atlantik im Jahr 2005 zwei tropische Wirbelstürme gebildet (im Bereich der Kanarischen Inseln), sie konnten aber zu wenig Energie absorbieren, um auf dem europäischen Festland (Portugal und Spanien) einen größeren Effekt zu erzielen als normale Sturmtiefs. Sollte sich die Wassertemperatur des Ostatlantiks (so auf Höhe Spaniens, Frankreichs) auf 26 Grad und mehr dauerhaft im Sommer erhöhen, würden wir uns in Deutschland mit Sicherheit über jedes bißchen Regen freuen. Was aber mit Sicherheit zunehmen wird, sind die Anzahl und Stärke von Orkanen und schweren Unwettern mit Starkregen, welche aber einen anderen Ursprung als tropische Wirbelstürme haben.Shaolin hat geschrieben:der klimawandel hat bereits auch in deutschland fuer spuerbare veraenderte klimatische bedingungen gesorgt (windhosen, tornados, monsumartige regenfaelle usw), ist wohl nur eine frage der zeit bis taifune/hurrican's auch deutschland erreichen
PS: Ich habe Meteorologie im Erdkunde-LK immer spannend gefunden.
naja, warte mal ab bis die ostsee stetige 26C hat...
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Ich sachte ja....falls die Wassertemperaturen in unseren Breiten auf dieses Niveau stiegen, hätten wir auf dem Land ganz andere Probleme als tropische Wirbelstürme.Shaolin hat geschrieben:naja, warte mal ab bis die ostsee stetige 26C hat...
Wenn in Deutschland heutzutage bei 30 Grad alle Menschen Hurra Sommer schreien, dann würde dieses bei oben genannten Bedingungen nur noch als eindeutige Abkühlung gewertet werden.
als anfang der 80er alle von globaler erderwaermung gesprochen haben bin ich zu karstadt und hab da kistenweise haarspray gekauft und tagelang den fckw kuehlschrank auf volle pulle gefahren. ich hab gedacht wir haetten dann irgendwann palmen an der alster und 30c in timmendorf. naja, suenden der kindheit.Dennis (CDS) hat geschrieben:Ich sachte ja....falls die Wassertemperaturen in unseren Breiten auf dieses Niveau stiegen, hätten wir auf dem Land ganz andere Probleme als tropische Wirbelstürme.Shaolin hat geschrieben:naja, warte mal ab bis die ostsee stetige 26C hat...
Wenn in Deutschland heutzutage bei 30 Grad alle Menschen Hurra Sommer schreien, dann würde dieses bei oben genannten Bedingungen nur noch als eindeutige Abkühlung gewertet werden.
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Ach, also DU warst das!Shaolin hat geschrieben:als anfang der 80er alle von globaler erderwaermung gesprochen haben bin ich zu karstadt und hab da kistenweise haarspray gekauft und tagelang den fckw kuehlschrank auf volle pulle gefahren. ich hab gedacht wir haetten dann irgendwann palmen an der alster und 30c in timmendorf. naja, suenden der kindheit.
Dennis (CDS) hat geschrieben:Ach, also DU warst das!Shaolin hat geschrieben:als anfang der 80er alle von globaler erderwaermung gesprochen haben bin ich zu karstadt und hab da kistenweise haarspray gekauft und tagelang den fckw kuehlschrank auf volle pulle gefahren. ich hab gedacht wir haetten dann irgendwann palmen an der alster und 30c in timmendorf. naja, suenden der kindheit.
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Eigentlich hatte ich mit meiner Kritik die Berichtsersttatung allgemein gemeint, nicht nur speziell für Taiwan und Taifune
An Shaolin:
Also mit Taifunen und zu starken Erdbeben wird man hier in Deutschland wohl glücklicherweise nicht rechnen müssen. Was aber sehr wohl in Deutschland passieren kann sind wirklich schlimme Überschwemmungen, hat man ja auch in den letzten Jahre gesehen.
An Shaolin:
Also mit Taifunen und zu starken Erdbeben wird man hier in Deutschland wohl glücklicherweise nicht rechnen müssen. Was aber sehr wohl in Deutschland passieren kann sind wirklich schlimme Überschwemmungen, hat man ja auch in den letzten Jahre gesehen.
Ich verpass solche Katastrophen gluecklicherweise (fast) immer, 921 hat mich erwischt, zum Glueck nix passiert, waehrend des Taifuns Nari vor 6 Jahren war ich grad in Japan und hab die Ueberschwemmung Taipeis nur auf Fotos gesehen. 10 Tage spaeter war alles wieder trocken und der meiste Muell weggeraeumt. Ufff... 
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Das war mir schon klar, allerdings komme ich mit solchen Natureignissen, die später in den Fernsehnachrichten laufen zum Glück nur in Taiwan in Kontakt und kann deswegen nur davon meinen persönlichen Eindruck schildern. Nach Mexiko hätte ich im Moment keine Lust zu fliegen....OldChina hat geschrieben:Eigentlich hatte ich mit meiner Kritik die Berichtsersttatung allgemein gemeint, nicht nur speziell für Taiwan und Taifune![]()
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