Entschuldigung, Wuseltiger, das mit der Kosmetiktante war nicht äußerst dämlich, sondern spricht für Deine ausgeprägte Intelligenz.wuseltiger hat geschrieben:Wolfgang Bayer hat geschrieben:
Einige der vorangegangenen Beiträge sind ja schon äußerst dämlich. Ist das Niveau in diesem Forum immer so niedrig?
nun Wolfgang, andere (und andersdenkende) als dämlich zu titulieren, erhöht das Niveau aber auch nicht gerade...
Veränderungen Chinas durch Olympia 2008
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Wolfgang Bayer
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Re: Veränderungen Chinas durch Olympia 2008
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wuseltiger
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Re: Veränderungen Chinas durch Olympia 2008
Oh vielen Dank, ich sonne mich im Glanze deines Lobes und freue mich, dass mein Tag nun gerettet ist, da ich endlich das mir gebührende Lob erhalten habe.. Hach... er hat mich intellent genannt.. Oder wie heißt das nochmal???
Aber meine Meinung ist numal: In der Schweiz erhält man für jeden Pups ein Diplom

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Wolfgang Bayer
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Re: Veränderungen Chinas durch Olympia 2008
Tut mir leid, ich muss aussteigen. Das Niveau, das Wuseltiger in die Debatte gebracht hat, ist mir schlicht und einfach zu hoch.wuseltiger hat geschrieben:Oh vielen Dank, ich sonne mich im Glanze deines Lobes und freue mich, dass mein Tag nun gerettet ist, da ich endlich das mir gebührende Lob erhalten habe.. Hach... er hat mich intellent genannt.. Oder wie heißt das nochmal???
Aber meine Meinung ist numal: In der Schweiz erhält man für jeden Pups ein Diplom![]()
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wuseltiger
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Re: Veränderungen Chinas durch Olympia 2008
lol, wie geil...Wolfgang Bayer hat geschrieben: Tut mir leid, ich muss aussteigen. Das Niveau, das Wuseltiger in die Debatte gebracht hat, ist mir schlicht und einfach zu hoch.
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Wolfgang Bayer
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Re: Veränderungen Chinas durch Olympia 2008
Schwätzer!wuseltiger hat geschrieben:lol, wie geil...Wolfgang Bayer hat geschrieben: Tut mir leid, ich muss aussteigen. Das Niveau, das Wuseltiger in die Debatte gebracht hat, ist mir schlicht und einfach zu hoch.
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TaugeNix
Re: Veränderungen Chinas durch Olympia 2008
Na..Wolfgang Bayer hat geschrieben:Schwätzer!wuseltiger hat geschrieben:lol, wie geil...Wolfgang Bayer hat geschrieben: Tut mir leid, ich muss aussteigen. Das Niveau, das Wuseltiger in die Debatte gebracht hat, ist mir schlicht und einfach zu hoch.
Dann fang ich mal an:
Sehr geehrter Herr Bayer,
Ihren ersten Kommentar hier im Forum empfand ich ja noch in viellerlei Hinsicht als korrekt. Das danach das Thema abdriftete sollte Sie jedoch nicht dazu verleiten, durch einzelne Äußerungen am allgemein recht hohen Niveau des Forums zu zweifeln, insbesondere Forumsteilnehmer als Schwätzer zu titulieren, gerade nach dermaßen wenigen Beiträgen.
Falls es Ihnen nicht aufgefallen ist, wohnen oder leben (auch in der Vergangenheit) viele Forumsteilnehmer in China, sei es Taiwan oder Mainland. Das Sie dort arbeiten erhebt Sie vielleicht in Ihren Augen zum "Experten", andere Meinungen sollten Sie jedoch ebenso akzeptieren - wobei Sie es anscheinend nicht einmal für nötig empfinden, auf durchaus begründete Nachfragen einzugehen.
Ein Forum ist da, um eine Meinungsvielfalt zu nutzen und dabei den eigenen Horizont zu erweitern. Dies sollten Sie als Lehrer (Hochschullehrer? Dozent?) eigentlich verstanden haben.
Nun zu Ihrem Ausgangsposting:
So so.. Das entscheiden Sie allein?Wolfgang Bayer hat geschrieben:
In politischer Hinsicht, vor allem hinsichtlich des Themas Menschenrechte, wird sich allein durch die Tatsache, dass die Olympiade an Beijing vergeben worden ist, sicher nichts positiv verändern.
Die Zwischenfrage, wie Sie Menschenrechte definieren würde mich auch interessieren. Sind Menschenrechte nur dann "Menschenrechte", wenn sie mit dem westlichen Bild der Menschenrechte übereinstimmen?
Das ist - mit Verlaub - schwachsinn.Menschenrechte gibt es hier keine, kann es hier auch gar nicht geben, da der Gedanke, so etwas könne es geben, dieser Gesellschaft völlig fremd ist.
Ich war ein Jahr an einer Fakultät für Rechtswissenschaften.
Den Studenten dort sind Menschenrechte keinesweg "fremd", wie auch anderen Freunden, zugegeben aus der "höheren" Schicht.
Mag sein, dass dies eine Illusion ist.Angesichts des Drucks aus dem Ausland gilt nun folgende Sprachregelung: Mit der Menschenrechtssituation hier in China liegt es im Argen, aber an Verbesserungen wird ständig gearbeitet. Das sagen führende Politiker Horst Köhler während seiner Chinareise, und dasselbe sagen meine Studenten auch mir, unabhängig voneinander. Der Bundespräsident zeigt sich beeindruckt von so viel Offenheit und leitet davon den Wunschgedanken ab, dass sich hier hinsichtlich der Menschenrechtsfrage tatsächlich ständig etwas verbessert. Ich bin näher am Geschehen und kann sagen: Das ist eine Illusion.
Allerdings: man darf nicht vergessen, dass China noch ein "Dritte-Welt-Land" ist. In erster Linie gibt es im Moment "wichtigeres" als die Einhaltung der Menschenrechte zu forcieren. Damit meine ich natürlich ausdrücklich KEINE Wirtschaftsinteressen, sondern die Grundversorgung eines Milliarden-Volkes. Das dabei im Moment einzelne Rechte beschnitten werden, ist natürlich nicht richtig - aber wohl unvermeidbar. Man kann westliche Schemata nicht einfach auf eine historisch andere Kultur übertragen, was eigentlich klar sein sollte.
Nunjaaa... Der Vorfall am Platz zum Tor des Himmlischen Friendens war sicherlich ein brutaler Übergriff um die innere Macht der Kommunisten zu erhalten. Jedoch darf man nicht vergessen, dass auch wir ziemlich der Propaganda der westlichen Medien ausgeliefert sind. Ich will den Vorfall nicht herunterspielen, er ist verabscheuungswürdig - jedoch sollten wir nicht für uns reklamieren, die allumfassende Wahrheit zu kennen.Meine Studenten sagen z. B. auch: Freie Berichterstattung gefährdet die Stabilität der Gesellschaft bzw. das konfuzianische Ideal der harmonischen Gesellschaft, von der auch in der zwangsläufig regierungstreuen Presse dauernd gefaselt wird. Bestes Beispiel dafür seien die Ereignisse von 1989, wo Studenten, angestachelt durch freie Berichterstattung, auf dem Tiananmen-Platz Soldaten misshandelt und ermordet hätten. Da Regimekritiker (die ja die harmonische Gesellschaft fährden) hier im Handumdrehen für Jahre in einem dieser im Westen berüchtigten, hierzulande aber selbstverständlichen Laogai-Zwangsarbeitslager landen und ich meine Studenten nicht gefährden wollte, reagierte ich zurückhaltend. Nur einen Studenten, den ich für einen besonders klugen Kopf halte und von dem ich annahm, dass er damit umgehen könne, zog ich ins Vertrauen und konfrontierte ihn mit Fotos und Augenzeugenberichten vom Tiananmen-Platz-Massaker. Er war fassungslos. Niemand hat hier eine Ahnung davon.
Nocheinmal: Menschenrechte sind nicht gleich Menschenrechte. Man muss sich nur einmal die Dimensionen dieses Landes vor Augen führen um schnell zur Antwort zu kommen, warum Umbrüche und Veränderungen (wenn überhaupt) nur langsam geschehen können.Das gruselige Terrorregime, das hier herrscht, mit einer Olympiade zu belohnen, halte ich für einen schweren Fehler. Die Glitzerfassade, die die systemimmanenten Gräuel ohnehin schon verdeckt, wird dadurch nur noch glitzeriger. Alles wird immer besser! Alles ist wunderbar! Ich hätte es für angebracht gehalten zu sagen: Ihr haltet hinsichtlich der Menschenrechtsfrage nicht einmal Mindeststandards ein, also kommen olympische Spiele für euch nicht in Frage. Punkt. Aber ich respektiere auch die Meinung derer, die sich durch die Vergabe der Olympiade an Beijing eine Öffnung des Landes und eine Verbesserung der Menschenrechtslage erhofft haben. Da die Entscheidung nun einmal gefallen ist, muss man auf die Argumente dieser Leute bauen.
Man muss also die Schönschwätzer dieses Regimes direkt angehen und sie beim Wort nehmen. Wir Ausländer, die wir nicht Gefahr laufen, in Zwangsarbeitslagern zu landen, haben die verdammte Pflicht, alle Missstände anzuprangern, ständig und immer wieder. Die Olympiade könnte eine Platform dafür sein. Aber wir sollten uns keinen Illusionen hingeben: Menschenrechte existieren hierzulande nicht.
Wir, die Ausländer, können vor allem eines tun: unseren Teil dazu beitragen, dass China sich entwickelt, wie CHINESEN es für richtig halten. Kein Ausländer hat das Recht oder gar die Pflicht, China in seinem (wenn auch noch so gut gemeinten) Sinne auszurichten. China ist ein souveränes Land, mit einer Bevölkerung von über einer Milliarde Menschen, denen wir erklären können, wie der Westen das sieht - aber wir müssen auch akzeptieren, wenn die Chinesen dies nicht so sehen.
Ich meine, es war Erhard, der sagte, dass der Westen mit seinen Vorstellungen von Moral, Demokratie und Rechten vielleicht nicht mal die richtige Lösung für die eigenen Probleme hat, wie wir es uns dann herausnehmen dürfen, ein kulturell und historisch vollkommen unterschiedliches Land mit unseren Ideen zu indoktrinieren.
Sicher ist: vieles in China ist verbesserungswürdig, sehr vieles sogar.
Nur: wir sollen und müssen unsere Ideen nicht zurückhalten, aber wir sollten auch niemals versuchen, dieses souveräne Land in ihrem eigenen Weg zu stören. Dazu haben wir kein Recht.
Mit freundlichen Grüßen,
TaugeNix^der hofft, das Niveau eines Wolfgang Bayers getroffen zu haben
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wuseltiger
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(Gut, habe den Beitrag editiert, weil ich eure Bedenken richtig finde.. Aber es steht jedem frei eine internet Suchmaschine zu benutzen...)
Ich frage mich schon, warum M.B. ein so unglaublich einseitiges Chinabild vertreten kann.
Kann man mit fremden Völkern kommunizieren, in dem man ihnen per se unterstellt:
"Menschenrechte gibt es hier keine, kann es hier auch gar nicht geben, da der Gedanke, so etwas könne es geben, dieser Gesellschaft völlig fremd ist."
Es tut mir leid, aber ich habe von anderen Forenmitgliedern, bessere Vorschläge gehört, wie man mit fremden Kulturen umgehen sollte. Nämlich zuerst einmal zuhören, zuschauen und sich eine Meinung bilden und nicht von vornherein davon ausgehen, dass unsere Lebensweise allen anderen überlegen ist.
Der Aufruf Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und öffentlich zu machen wird in diesem Forum sicherlich ausschließlich Zustimmung erhalten. Aber der erhobene Zeigefinger, sollte gerade im Hinblick auf unsere eigene europäische/deutsche Geschichte nicht erhoben werden, da dies die gewünschte Wirkung nicht erzielen wird. Hierfür ist der chinesische Nationalstolz viel zu groß.
Und auch wenn vieles in China wohl in der Tat "gruselig" ist, so wäre es doch im Sinne der Völkerverständigung besser darauf nicht mit dem Holzhammer hinzuweisen, sondern diese Dinge offen anzusprechen (auf politischer Ebene), wie uebrigens sowohl Merkel als auch Köhler dies machen! Dabei aber nicht zu vergessen, dass eine Ausgrenzung chinas nicht in unserem Interesse liegen kann, da die letzten 50 Jahre der chinesischen Ausgrenzung sicherlich nicht der richtige Weg waren.
Die Holzhammermethode (O-Ton:"Ihr haltet hinsichtlich der Menschenrechtsfrage nicht einmal Mindeststandards ein, also kommen olympische Spiele für euch nicht in Frage. Punkt.") ist doch nicht hilfreich in der interkulturellen Kommunikation.. Da gefällt mir der Merkel-Weg deutlich besser (ansprechen aber nicht anspucken). Uebrigens auch besser als der Schoedersche Weg: Wie, wo, was? Putin? "Ein lupenreiner Demokrat"...
Ich frage mich schon, warum M.B. ein so unglaublich einseitiges Chinabild vertreten kann.
Kann man mit fremden Völkern kommunizieren, in dem man ihnen per se unterstellt:
"Menschenrechte gibt es hier keine, kann es hier auch gar nicht geben, da der Gedanke, so etwas könne es geben, dieser Gesellschaft völlig fremd ist."
Es tut mir leid, aber ich habe von anderen Forenmitgliedern, bessere Vorschläge gehört, wie man mit fremden Kulturen umgehen sollte. Nämlich zuerst einmal zuhören, zuschauen und sich eine Meinung bilden und nicht von vornherein davon ausgehen, dass unsere Lebensweise allen anderen überlegen ist.
Der Aufruf Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und öffentlich zu machen wird in diesem Forum sicherlich ausschließlich Zustimmung erhalten. Aber der erhobene Zeigefinger, sollte gerade im Hinblick auf unsere eigene europäische/deutsche Geschichte nicht erhoben werden, da dies die gewünschte Wirkung nicht erzielen wird. Hierfür ist der chinesische Nationalstolz viel zu groß.
Und auch wenn vieles in China wohl in der Tat "gruselig" ist, so wäre es doch im Sinne der Völkerverständigung besser darauf nicht mit dem Holzhammer hinzuweisen, sondern diese Dinge offen anzusprechen (auf politischer Ebene), wie uebrigens sowohl Merkel als auch Köhler dies machen! Dabei aber nicht zu vergessen, dass eine Ausgrenzung chinas nicht in unserem Interesse liegen kann, da die letzten 50 Jahre der chinesischen Ausgrenzung sicherlich nicht der richtige Weg waren.
Die Holzhammermethode (O-Ton:"Ihr haltet hinsichtlich der Menschenrechtsfrage nicht einmal Mindeststandards ein, also kommen olympische Spiele für euch nicht in Frage. Punkt.") ist doch nicht hilfreich in der interkulturellen Kommunikation.. Da gefällt mir der Merkel-Weg deutlich besser (ansprechen aber nicht anspucken). Uebrigens auch besser als der Schoedersche Weg: Wie, wo, was? Putin? "Ein lupenreiner Demokrat"...
Hallo Wuseltiger,
Vorsicht bitte! Du stellst für jedermann lesbar, und das - falls vom Admin nicht gelöscht - für immer einen Zusammenhang zwischen der Meinung einer Person, die hinter einem Nikname steht (der zufällig Ähnlichkeit mit dem Namen eines deutschen Forschers hat) her.
Ich verstehe ein Forum, als anonyme Möglichkeit zu diskutieren. Die Veröffentlichung der Personalien eines Teilnehmers - auch als reine Spekulation deklariert - hat einen starken Zug von Denunziation und kann für die betroffene Person ernsthafte Konsequenzen haben.
Die Steigerung ist, eine Person, die wahrscheinlich nichts damit zu tun hat, noch dazu in einem sensiblen Bereich forscht, damit in Verbindung zu bringen und ihr (und der Organisation, bzw. Forschungsgruppe) womöglich zu schaden.
Wenn auch die Fetzen fliegen und manche Postings sehr persönlich und beleidigend werden: bitte Achtung bei der Wahl der Mittel!
annalena
Vorsicht bitte! Du stellst für jedermann lesbar, und das - falls vom Admin nicht gelöscht - für immer einen Zusammenhang zwischen der Meinung einer Person, die hinter einem Nikname steht (der zufällig Ähnlichkeit mit dem Namen eines deutschen Forschers hat) her.
Ich verstehe ein Forum, als anonyme Möglichkeit zu diskutieren. Die Veröffentlichung der Personalien eines Teilnehmers - auch als reine Spekulation deklariert - hat einen starken Zug von Denunziation und kann für die betroffene Person ernsthafte Konsequenzen haben.
Die Steigerung ist, eine Person, die wahrscheinlich nichts damit zu tun hat, noch dazu in einem sensiblen Bereich forscht, damit in Verbindung zu bringen und ihr (und der Organisation, bzw. Forschungsgruppe) womöglich zu schaden.
Wenn auch die Fetzen fliegen und manche Postings sehr persönlich und beleidigend werden: bitte Achtung bei der Wahl der Mittel!
annalena
erstens: annalena hat recht, und wolgang und manfrad haben wenig miteinander gemein. was sollte manni den in china tun, als (vermutlich) sprachdozent?
zweitens: wolfgang, du hast wohl meinen beitrag nicht sonderlich gründlich durchgelesen:
"Ich bin näher am Geschehen und kann sagen: Das ist eine Illusion."
könntest du dazu stellung nehmen? ich meine, ich kriege aufgrund meiner chinesischkenntnisse schon einiges mit und ich reise auch ziemlich viel, aber selbst erlebt habe ich bisher noch nichts. wenn du so etwas mal erlebt hast, dann würde ich dich bitten dein erlebnis hier zu schildern.
nun dein zitat:
zu taugenix:
außerdem habe ich schon geschrieben: die lage verbessert sich in china in der tat, auch andere forumsmitglieder schreiben das immer wieder. man kann den fortschritt schon sehen.
neulich haben anwohner den ausbau der transrapidstrecke gestoppt, durch klagen und petitionen!
ein pärchen hat 3 jahre lang in chongqing in ihrem nadelhaus gewohnt um wiederstand gegen die willkürliche umsiedelung zu leisten und die nationalen medien haben darüber berichtet.
87000 fälle von gewaltsamen unruhen im jahre 2006, immer mehr bauern wehren sich.
und nun hat der volkskongress privates eigentum per gesetz unter schutz gestellt! das ist eine richtige revolution!
nur wenige beispiele dafür,. dass sich eine zivilgesellschaft etabliert und auch wehrt, und die regierung erkennt das und geht mit der zeit, die frage ist, ob sie auch mit der zeit mithalten kann oder ihr hinterherhinken wird.
die lage der einzelnen und der vielen verbessert sich. eindeutig. die frage ist das ausmaß, geschwindigkeit, etc.
achja, und hier sind schon viele forumsmitglieder, die wirklich ahnung von china haben. ich will dich nicht beleidigen, aber wenn ich es richtig verstanden habe bist du sprachlehrer hier, der sich ohne viel zu denken hergekommen ist. chinesisch sprichst du wohl auch nicht. und nur weil du in hefei wohnst macht dich das noch nicht zu einem experten. hier sind mehrere, die die lage chinas in vielerlei hinsicht seit jarhen studieren, die sprache ebenso, längere zeit hier gelebt haben und auch diese personen, die von jeder deutschen zeitung gleich zum chinaexperten deklariert werden würden, sehen sich selbst bei weitem noch nicht als experten.
also andere als schwätzer zu beleidigen ist nicht sonderlich fein, und den sarkasmus auf dein erstes posting hatte ich ja schon kritisiert.
zweitens: wolfgang, du hast wohl meinen beitrag nicht sonderlich gründlich durchgelesen:
das bezog sich auf deinen kommentar:ich bezweifle, dass wolfgang selbst direkt menschenrechtsverletzungen gesehen hat bisher, ich habe hier seit dem einen jahr, das ich bald hier bin noch keine mit eigenen augen gesehen, immer wieder nur über mehrere sachen gehört. also einer erschiessung konnte ich noch nicht zuschauen und in gefängnisse gehe ich eher nicht. was ich über menschenrechtsverletzungen weiss ist auch nur das, was ich in den medien lese oder von leuten höre. was auch kein geheimnis ist hier.
"Ich bin näher am Geschehen und kann sagen: Das ist eine Illusion."
könntest du dazu stellung nehmen? ich meine, ich kriege aufgrund meiner chinesischkenntnisse schon einiges mit und ich reise auch ziemlich viel, aber selbst erlebt habe ich bisher noch nichts. wenn du so etwas mal erlebt hast, dann würde ich dich bitten dein erlebnis hier zu schildern.
nun dein zitat:
hoffe du lässt das so nicht dastehen, tut mir leid das so drastisch zu sagen, aber es ist einfach falsch. sehr wohl wissen chinesen, was menschenrechte sind, nur werden sie von einzelnen anders definiert als im westen. siehe "tians" äußerungen, das ist die typische meinung vieler chinesen. sie sehen die westliche definition nciht als weltstandard an. dass wir uns hauptsächlich auf die unocharta berufen ist dabei gleichgültig.Menschenrechte gibt es hier keine, kann es hier auch gar nicht geben, da der Gedanke, so etwas könne es geben, dieser Gesellschaft völlig fremd ist.
zu taugenix:
ok, ich weiss nicht genau, wie es an deiner fakultät ist, aber grundsätzlich stellt sich die studentenschaft an unis aus wirklich allen sozialen schichten zusammen. gut, peking hat sicherlich einen bedeutend höheren anteil an wirtschaftlich gutgestellten zöglingen, das bezweifle ich nicht, aber grundsätzlich gilt schon ein bunter mix. es gibt doch einige bauern, die studieren.Ich war ein Jahr an einer Fakultät für Rechtswissenschaften.
Den Studenten dort sind Menschenrechte keinesweg "fremd", wie auch anderen Freunden, zugegeben aus der "höheren" Schicht.
außerdem habe ich schon geschrieben: die lage verbessert sich in china in der tat, auch andere forumsmitglieder schreiben das immer wieder. man kann den fortschritt schon sehen.
neulich haben anwohner den ausbau der transrapidstrecke gestoppt, durch klagen und petitionen!
ein pärchen hat 3 jahre lang in chongqing in ihrem nadelhaus gewohnt um wiederstand gegen die willkürliche umsiedelung zu leisten und die nationalen medien haben darüber berichtet.
87000 fälle von gewaltsamen unruhen im jahre 2006, immer mehr bauern wehren sich.
und nun hat der volkskongress privates eigentum per gesetz unter schutz gestellt! das ist eine richtige revolution!
nur wenige beispiele dafür,. dass sich eine zivilgesellschaft etabliert und auch wehrt, und die regierung erkennt das und geht mit der zeit, die frage ist, ob sie auch mit der zeit mithalten kann oder ihr hinterherhinken wird.
die lage der einzelnen und der vielen verbessert sich. eindeutig. die frage ist das ausmaß, geschwindigkeit, etc.
achja, und hier sind schon viele forumsmitglieder, die wirklich ahnung von china haben. ich will dich nicht beleidigen, aber wenn ich es richtig verstanden habe bist du sprachlehrer hier, der sich ohne viel zu denken hergekommen ist. chinesisch sprichst du wohl auch nicht. und nur weil du in hefei wohnst macht dich das noch nicht zu einem experten. hier sind mehrere, die die lage chinas in vielerlei hinsicht seit jarhen studieren, die sprache ebenso, längere zeit hier gelebt haben und auch diese personen, die von jeder deutschen zeitung gleich zum chinaexperten deklariert werden würden, sehen sich selbst bei weitem noch nicht als experten.
also andere als schwätzer zu beleidigen ist nicht sonderlich fein, und den sarkasmus auf dein erstes posting hatte ich ja schon kritisiert.
Rock is my Religion
"Mein Leben hat keinen Sinn, keine Richtung, kein Ziel, keine Bedeutung. Trotzdem bin ich glücklich. Was mache ich richtig?" ; Snoopy
"Mein Leben hat keinen Sinn, keine Richtung, kein Ziel, keine Bedeutung. Trotzdem bin ich glücklich. Was mache ich richtig?" ; Snoopy
-
Wolfgang Bayer
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Gibt es verschiedene Möglichkeiten, "Menschenrechte" zu definieren? Kann man "Menschenrechte" auch ganz anders definieren als sinngemäß folgendermaßen: Menschenrechte sind grundsätzliche Rechte des Individuums, die jedem Menschen ohne Unterschied zustehen, und zwar allein auf Grund der Tatsache, dass er ein Mensch ist. Ich lass mich gern belehren.Tian hat geschrieben:also Wolfgang
wie definierst du 'Menschenrechte'?und wie hast du dich ergeben,dass die Menschenrenchte in China nicht existiert?
die Menschenrechte in china ist wesentlich besser geworden,wenn du vor 20 oder 10 Jahre schon mal in China gewessen bist,kannst du sofort merken.
und bitte nicht immer über 1989 labern!das macht echt Äger,weil du nur die secondhand Infos aus westlichen Medien hast,das hat doch jeder,und du brauchst das nicht immer wieder in china labern,das bringt nix.
wenn ich in deine Stelle stehe,würde ich vorschlagen,lern fleißig die Sprache,ohne Sprachkenntnisse kannst du in China nicht viel machen,und kannst du auch nicht viel von der Einheimischern erfahren. und am Anfang sollst du besser nicht mit großen Thema beschäftigen sonder mit kleinen Thema. weil du überhaupt nicht viele Ahnungen über China hast,und mit sowas wie 1989 kommst du nie zur Recht.
und die wichtigsten,sei bescheid in China
Im Übrigen gehe ich hier nicht mit "großen Themen" hausieren, schon gar nicht mit dem Thema Tiananmenplatz 1989. Das hat eine Einheimische ins Spiel gebracht.
Ich würde gerne noch einen anderen Gedanken ins Spiel bringen. Mir fällt auf, dass beim Thema Menschenrechte wir eigentlich immer an Recht auf freie Meinungsäusserung und so denken aber eigentlich hat man ja auch ein Recht auf Nahrung und ein Leben in Sicherheit oder so. Und ich denke dass in einem Land wie China, mit seiner Grösse, seiner Geschichte und seinen Problemen viele Leute eher solche Dinge wichtiger finden, also wie man Sicherheit und Nahrung für die grosse Masse garantieren kann als freie Meinungsäusserung.
Ich denke praktisch permanent durch die chinesische Geschichte gab es eine Furcht vor Hunger(snot) und Chaos und dass das Land auseinanderbrechen könnte. Und vor allem in der jüngsten Geschichte Chinas gabs ja eigentlich permanent Chaos. Und nach diesen Erfahrungen denkt die Regierung halt nur daran wie sie Sicherheit, Stabilität und Nahrung in China gewährleisten kann und sie denken dass sie haben Angst dass freie Meinungsäusserung und so diese Dinge gefährden könnte. Auch 1989 ist für mich nur so erklärbar, weil die Leute die damals die Panzer geschickt haben die Kulturrevolution miterlebt hatten und Angst hatten, dass die Studentenbewegung und Arbeiterbewegung zu etwas ähnlichem führen könnte. Es ging ja eine Weile bis die Entscheidung (Panzer zu schicken) gefallen war und sie fiel erst nachdem die Studentenbewegung und Arbeiterbewegung in einem Artikel als "Chaos" tituliert worden war. Und wenn dann irgendwelche westlichen Leute (z.B. aus der kleinen, reichen Schweiz) sagen sie sollen die Menschenrechte mehr beachten denken sie vermutlich wir können leicht reden, da wir ja kein so riesiges Land, mit so vielen Problemen und so vielen Unterschieden zusammenhalten und stabil halten müssen. Also denke ich muss man ihnen zeigen, dass freie Meinungsäusserung und so nicht zu Chaos führen muss.
Aber ich kann kein chinesisch und bin nicht ein Experte und lasse mich gerne belehren.
Ich denke praktisch permanent durch die chinesische Geschichte gab es eine Furcht vor Hunger(snot) und Chaos und dass das Land auseinanderbrechen könnte. Und vor allem in der jüngsten Geschichte Chinas gabs ja eigentlich permanent Chaos. Und nach diesen Erfahrungen denkt die Regierung halt nur daran wie sie Sicherheit, Stabilität und Nahrung in China gewährleisten kann und sie denken dass sie haben Angst dass freie Meinungsäusserung und so diese Dinge gefährden könnte. Auch 1989 ist für mich nur so erklärbar, weil die Leute die damals die Panzer geschickt haben die Kulturrevolution miterlebt hatten und Angst hatten, dass die Studentenbewegung und Arbeiterbewegung zu etwas ähnlichem führen könnte. Es ging ja eine Weile bis die Entscheidung (Panzer zu schicken) gefallen war und sie fiel erst nachdem die Studentenbewegung und Arbeiterbewegung in einem Artikel als "Chaos" tituliert worden war. Und wenn dann irgendwelche westlichen Leute (z.B. aus der kleinen, reichen Schweiz) sagen sie sollen die Menschenrechte mehr beachten denken sie vermutlich wir können leicht reden, da wir ja kein so riesiges Land, mit so vielen Problemen und so vielen Unterschieden zusammenhalten und stabil halten müssen. Also denke ich muss man ihnen zeigen, dass freie Meinungsäusserung und so nicht zu Chaos führen muss.
Aber ich kann kein chinesisch und bin nicht ein Experte und lasse mich gerne belehren.
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TaugeNix
Da du ja anscheinend nur auf einzelne Postings eingehst, ohne den Rest zu beachten, sollte ich eigentlich gar nicht darauf antworten.Wolfgang Bayer hat geschrieben:Gibt es verschiedene Möglichkeiten, "Menschenrechte" zu definieren? Kann man "Menschenrechte" auch ganz anders definieren als sinngemäß folgendermaßen: Menschenrechte sind grundsätzliche Rechte des Individuums, die jedem Menschen ohne Unterschied zustehen, und zwar allein auf Grund der Tatsache, dass er ein Mensch ist. Ich lass mich gern belehren.Tian hat geschrieben:also Wolfgang
wie definierst du 'Menschenrechte'?und wie hast du dich ergeben,dass die Menschenrenchte in China nicht existiert?
die Menschenrechte in china ist wesentlich besser geworden,wenn du vor 20 oder 10 Jahre schon mal in China gewessen bist,kannst du sofort merken.
und bitte nicht immer über 1989 labern!das macht echt Äger,weil du nur die secondhand Infos aus westlichen Medien hast,das hat doch jeder,und du brauchst das nicht immer wieder in china labern,das bringt nix.
wenn ich in deine Stelle stehe,würde ich vorschlagen,lern fleißig die Sprache,ohne Sprachkenntnisse kannst du in China nicht viel machen,und kannst du auch nicht viel von der Einheimischern erfahren. und am Anfang sollst du besser nicht mit großen Thema beschäftigen sonder mit kleinen Thema. weil du überhaupt nicht viele Ahnungen über China hast,und mit sowas wie 1989 kommst du nie zur Recht.
und die wichtigsten,sei bescheid in China
Im Übrigen gehe ich hier nicht mit "großen Themen" hausieren, schon gar nicht mit dem Thema Tiananmenplatz 1989. Das hat eine Einheimische ins Spiel gebracht.
Aber ja: es gibt eine mehr oder weniger einheitliche Definition. Nur fraglich ist, welche Menschenrechte "schützenswerter" sind. Grundbedürfnisse - oder doch eher Rechte, die uns als gegeben erscheinen?
Ich denke meimeis Post über mir zeigt, was ich damit meine.
Gruß,
TaugeNix^fragt sich immer noch, was Wolfgang für ein Dozent, Leherer, etc. ist..
ich habe gestern die bilder von der demo in Rostock gesehen (zum beispiel hier) und heute morgen lese ich folgenden artikel im Spiegel (übrigens: über den massenprotest in Xiamen wird heute in den medien in der ganzen welt berichtet):
Chinesen entdecken Protest per SMS
und dann lese ich die blogeinträge und sehe mir das you tube-video hier:
Xiamen
wie zigtausende friedlich flanieren und sich vor dem regierungssitz versammeln - keine steine, keine brandbeschleuniger, keine prügelnde polizei, keine wasserwerfer - nein! zigtausend demonstranten rufen ihre parolen aus und dann gehen sie nach hause.
und ich - ein mann vom kleinen verstand - frage mich, vor dem hintergrund der menschenrechtsdiskussion hier im forum, hey! wer versteht hier eigentlich mehr vom menschenrecht auf freie meinungsäußerung: wir - die, sich so der demokratischen tradition rühmen - oder die chinesen, die bisher kaum die möglichkeit hatten, sich in sowas zu üben? ich finde die dinge liegen manchmal nicht so eindeutig auf der hand, wie wir das erwarten.
Chinesen entdecken Protest per SMS
und dann lese ich die blogeinträge und sehe mir das you tube-video hier:
Xiamen
wie zigtausende friedlich flanieren und sich vor dem regierungssitz versammeln - keine steine, keine brandbeschleuniger, keine prügelnde polizei, keine wasserwerfer - nein! zigtausend demonstranten rufen ihre parolen aus und dann gehen sie nach hause.
und ich - ein mann vom kleinen verstand - frage mich, vor dem hintergrund der menschenrechtsdiskussion hier im forum, hey! wer versteht hier eigentlich mehr vom menschenrecht auf freie meinungsäußerung: wir - die, sich so der demokratischen tradition rühmen - oder die chinesen, die bisher kaum die möglichkeit hatten, sich in sowas zu üben? ich finde die dinge liegen manchmal nicht so eindeutig auf der hand, wie wir das erwarten.
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wuseltiger
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und hier reiche ich noch einen chinesischen artikel nach, der die problematik mit dem chemiewerk sehr ausführlich diskutiert:
厦门果断叫停PX应对公共危机
anzumerken ist in dem zusammenhang, dass Xiamen als die lebenswerteste stadt Chinas gilt und ihre einwohner besonders sensibel sind, wenn es um umweltverschmutzung geht.
厦门果断叫停PX应对公共危机
anzumerken ist in dem zusammenhang, dass Xiamen als die lebenswerteste stadt Chinas gilt und ihre einwohner besonders sensibel sind, wenn es um umweltverschmutzung geht.
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