Meine Meinung zu Tibet-Zerrbilder 1

Tibet liegt im Westen Chinas. Städte in Tibet sind Lhasa (拉萨) und Shigatse (日喀则市),
astroboi
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Frage

Beitrag von astroboi »

Meinst Du, was ich studiere. Ökonomie.
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Re: Frage

Beitrag von Grufti »

astroboi hat geschrieben:Meinst Du, was ich studiere. Ökonomie.



auf das hier:
Sicher hast Du auch eine Karte von Tibet 1911-1949...unter der Republik China... und als Vergleich eine Karte mit den Grenzen von Tibet ab 1960...
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Beitrag von Grufti »

Das Buch lohnt sich und reinigt von kulturalistichen und völkischen Denken, dass leider hier in der BRD immer die Interessen der Bevölkerung mit der Elite oder der Elitenkultur und Staatsräson gleichsetzt.
Dieses von Dir verlinkte Titel ist unter eine der übelsten Hetzpropaganda einzuréihen, die genau das Gleiche tut, was sie der Gegenseite vorwirft.. :roll:
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astroboi
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Weiss Du was Ideologie-Kritik heißt

Beitrag von astroboi »

@Gruftie

Komm mal runter von Deiner Voreingenommenheit. Die traditionellen Gesellschaften sind nicht harmonisch genauso wenig wie die modernen.

Staaten sind nicht Organisationen der Bevölkerung sondern Organisationen der Elite.

Die Realität kann man nur approximativ verstehen, wenn man alle Wissenschaften zur Erklärung heranzieht, also Ökonomie, Soziologie, Politik, Philosophie.

Weiss Du warum Feuerbach, Nietsche und Kierkegaard Religionskritik durchführen. Warum es in der Psychologie Religionskritik gibt ?

Wie kann das sein, dass eine besondere Gruppe von Menschen, im Falle Tibet den Staat erobern konnte. Das geht nicht mit Gewalt allein, sondern man braucht auch die Mithilfe der Beherrschten, in diesem Fall der Buddhismus.

Religionskritik ist für das Christentum gemacht worden. Es ist auch für den Buddhismus und den Islam sowie den Hinduismus zu erledigen und bekannter zu machen.

Auch wenn Du es nicht glauben solltest.

Religion hat viel mit Herrschaft zu tun. Religion hat aber gar nichts mit Demokratie zu tun. Staaten übrigens nur eingeschränkt.
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Religionskritik und der Sinn von Wissenschaft

Beitrag von astroboi »

Um einfach einmal die pauschale Verdammung von Religionskritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, der Zweck der Religionskritik ist ja gerade, den Autoritätsglauben zu kritisieren.

Gegen die Wahrheitsansprüche der "Offenbarung" setzt die europäische Philosophie die "Offenheit" wissenschaftlicher Praxis.

Gerade der Buddhismus gilt als friedliebende, gewaltlose Religion. Aber das ist falsch. Inzwischen existieren kritische Stimmen zu der Verbindung von Zen-Buddhismus und japanischen Militarismus im Vor-Kriegsjapan.

Die gesellschaftszersetzende Wirkung des Mahayana-Buddhismus kann man historisch nachweisen.

Bei dem Lamaismus sollte man konsequenterweise keine Ausnahme machen auch wenn man die KPC bekämpfen will.

Denn der Zweck der Wissenschaft ist ja für die Menschen neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Wissenschaft ist keine Legitimationsmaschine, sondern soll den Möglichkeitsgrund menschlicher Existenz feststellen.

Colin Goldner stellt den menschenverachtenden Buddhismus bloß. Und erweitert damit die Religionskritik, die in unserem Kulturraum vorwiegend auf das Christentum bezogen ist.

Wenn man eine den Ein-Parteinen Kommunismus kritisieren will, dann ist es das letzte, sich auf einen religiösen Standpunkt zu stellen, oder alles aus der Perspektive der nationalen Volkswirtschaft oder staatlichen Organisation zu betrachten. Insbesondere in einer Handelsnation wie die BRD ist eine solcher Standpunkt einfach nur komisch.

Kommunismus-Kritik macht man mit Wirtschaftstheorien und Demokratietheorien. Dann gibt es ein Haufen mathematischer Modelle und dann kann man fundiert erklären Planwirtschaft ist ineffizient. Dann kommen die Planwirtschaftler und machen neue Modelle und zeigen, ja aber es ist doch effizient.

Totalitarismus-These ist wirklich ein alter Hut von Hannah Arendt. Ich empfehle Gegner der KPC als Autoren Hayek. Dann hebt das Niveau der Argumentation gewaltig.
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Beitrag von domasla »

Seid nett zueinander.

D., der Bücher vor dem Werfen in Watte packt.
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Beitrag von Grufti »

Staaten sind nicht Organisationen der Bevölkerung sondern Organisationen der Elite.
Wenn Du den Kommunismus / Totalitarismus genauso bekämpfen würdest, wie Du die Religion an sich , den Buddhismus ..und den Dalai Lama im speziellen bekämpfst ..oder nur kritisierst, dann wäre ich noch einverstanden... aber Du versuchst den Teufel mit dem Beelzebub zu vertreiben..

und damit bin ich DEFINITIV NICHT einverstanden.. :evil: :twisted:


Du vertrittst --genauso wie der kommunismus oder Totalitarismus " die einzige ---DEINE "Wahrheit" zu verteten.....

..und die Weisheit mit Löffel gefressen zu haben....
...aber wie heißt es so schön im Buddhismus:

"Gier, Haß ..und Wahn" sind die 3 Grundübel...

8)
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Re: Weiss Du was Ideologie-Kritik heißt

Beitrag von wuseltiger »

astroboi hat geschrieben: Die Realität kann man nur approximativ verstehen, wenn man alle Wissenschaften zur Erklärung heranzieht, also Ökonomie, Soziologie, Politik, Philosophie.
Als Chemiker finde ich es ziemlich witzig, dass du meinst mit "Ökonomie, Soziologie, Politik und Philosophie" ALLE Wissenschaften aufgezählt zu haben.. :lol: :lol: :lol:
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Re: Weiss Du was Ideologie-Kritik heißt

Beitrag von devurandom »

wuseltiger hat geschrieben:
astroboi hat geschrieben: Die Realität kann man nur approximativ verstehen, wenn man alle Wissenschaften zur Erklärung heranzieht, also Ökonomie, Soziologie, Politik, Philosophie.
Als Chemiker finde ich es ziemlich witzig, dass du meinst mit "Ökonomie, Soziologie, Politik und Philosophie" ALLE Wissenschaften aufgezählt zu haben.. :lol: :lol: :lol:
Ich schliesse mich als E-Ingenieur an. :-D Dass Soziologie oder Politik ueberhaupt zur Wissenschaftlichen Gebieten zaehlen duerfen hat mich schon immer gewundert. ;-)und Oekonomie....naja :lol:
Wie sagte mein Prof. immer so schoen? "Vom Dummschwaetzen ist noch keine Gluehlampe angegangen." :lol:


Gruss
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Beitrag von Sepel »

Dass Soziologie oder Politik ueberhaupt zur Wissenschaftlichen Gebieten zaehlen duerfen hat mich schon immer gewundert.
Man darf nicht alles vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus betrachten. Geisteswissenschaften haben ihre Daseinsberechtigung, da diese eben geistige Schranken beseitigen können, wass sich wiederum positiv auf andere Wissenschaftsfelder auswirken könnten.

Aber genug Off-Topic. :)
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Tibet

Beitrag von Sonnenschein »

roshi hat geschrieben:Meinetwegen, aber worauf soll das hinauslaufen?

Ich meine, das mag ja alles so gewesen sein, wie du oben geschrieben hast, aber was willst du damit sagen? Welche Auswirkungen auf die heutige Zeit hat es denn, ob Tibet unabhängig war?
Und wenn Tibet nicht unabhängig war, was dann?
Was stört dich denn an diesem sogenannten Zerrbild?

Du schreibst, "dass Tibet historisch zu China gehört".
Die Geschichte bietet keinen Grund, dass ein Gebiet irgendjemandem gehört. Sonst könnten die Italiener ja auch behaupten, dass der Gesamte Mittelmeerraum "historisch zu Italien gehört".

Fakt ist doch, China hat Tibet besetzt, der Dalai Lama musste ins Exil fliehen.
Und das ist doch das Problem das heute existiert, China ist in Tibet ungewollte besatzungsmacht.
Vielleicht war Tibet ja schonmal ein Teil von China. Schön. Und?
Nach Ihrer Logik soll Israel auch den Arabern zurueckgegeben werden.
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Re: Tibet

Beitrag von SimonSayz »

Sonnenschein hat geschrieben: Nach Ihrer Logik soll Israel auch den Arabern zurueckgegeben werden.
. . . und somit hätten wir den ultimativen Weltfrieden. Aber ich glaube, wenn, dann "gehört" das Land den den Palästinensern . . .
Rosen sind rot, Gras ist grüner
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Re: Tibet

Beitrag von wuseltiger »

Sonnenschein hat geschrieben: Nach Ihrer Logik soll Israel auch den Arabern zurueckgegeben werden.

Auch wenn es sich heute nicht mehr ändern lässt, weil Israel eine Atommacht ist, so war die Gründung des Staates Israel doch nichts weiter als ein (Land-) Raub..
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Re: Tibet

Beitrag von chinavelo »

wuseltiger hat geschrieben: so war die Gründung des Staates Israel doch nichts weiter als ein (Land-) Raub..
Wobei jetzt noch die Frage offen bleibt, wer der Räuber war!

Bernd
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Re: Tibet

Beitrag von wuseltiger »

chinavelo hat geschrieben:
wuseltiger hat geschrieben: so war die Gründung des Staates Israel doch nichts weiter als ein (Land-) Raub..
Wobei jetzt noch die Frage offen bleibt, wer der Räuber war!

Bernd

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