voraussetzungen sinologiestudium

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
Holdersen
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Beitrag von Holdersen »

Danke nochmals für die Antworten...
no1gizmo das Thema hatten wir an anderer Stelle doch schon :P Ich weiß ja was du von der Sache hälst, es gibt allerdings auch Leute, die nichts mit Wirtschaft und schon gar nicht mit Technik anfangen können. Deshalb werde ich diesen Schritt wohl gehen, wird sich zeigen, wo ich im Endeffekt lande. Es werden viele Mathematiker, Physiker etc. gesucht .... Studiere ich oder du deswegen Mathematik? Studierst du überhaupt??

Dennis.. Dich hat ja deine Frau nach Taiwan verschlagen, hab mir die Geschichte mal zu gemüte geführt und muss sagen, respekt. Ein richtig großer Schritt den ihr da gegenagen seid und kennengelernt, meine ich übers I-Net, ne? Du bist da ja dann im Grunde ins kalte Wasser gesprungen. Hattest du in D studiert?

Denke aber, dass das Sinologiestudium oder Studium Chinesisch auf Übersetzen ausgerichtet schon sinnvoll seien kann. Klar, jedes Studium ist im Grunde sinnvoll.
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mesheel
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Beitrag von mesheel »

Holdersen, wie Dennis sagt, man kriegt von der Firma eine Arbeitserlaubnis und muss dann ein Arbeitsvisum beantragen. Auch als Deutschlehrer oder Englischlehrer kriegt man ein Arbeitsvisum, wenn man einen Pass von einem entsprechenden Land aufweisen kann.
Ohne Arbeitsvisum wuerde ich nie hier arbeiten, weil ich nicht eines Tages erwischt und fuer Jahre aus dem Land verwiesen werden will. Schliesslich ist mein Freund Taiwanese und ich habe vor, noch eine Weile hier zu bleiben.
no1gizmo hat aber schon Recht. Waere ich jemals gut in Mathe oder Naturwissenschaften gewesen, dann haette ich entweder Wirtschaft oder Ingenieurwesen studiert. Die Sprache kann man dann immer noch aufschnappen und auch wenn man nur ein paar Saetzchen stottern kann, denken die Leute, dass man schon gut Chinesisch spricht. Als Sinologe spricht man auch nicht zwingend fliessend Chinesisch.
kamillentee
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Beitrag von kamillentee »

ja no1gizmo so sehe ich das eigentlich auch, nur ich mach mir ja schon vorwürfe mich nicht für wirtschaft, technik und naturwissenschaften sonderlich zu interessieren, aber ich bin eben eher so der geisteswissenschaflter, kann ich nix dran ändern :D was soll man da machen?^^

ich finde allerdings den wert eines solchen studiums weitaus höher (als z.b. bwl das sind für mich keine akademiker sry), weil man sich eben mit beispielsweise geschichte und kultur beschäftigt und nicht ausschließlich die sprache allein lernt. dass das ne firma eher weniger interessiert is mir da schon klar. aber ich kenne auch leute die sagen, dass man kein bwl studiert haben muss, um beispielsweise in der personalabteilung zu arbeiten.
anderes beispiel: eine bekannte arbeitet als studierte sozialpädagogin in der buchhaltung einer firma in dänemark. schließlich gibt es noch programme wie bei lufthansa, die geisteswissenschaftler auf fachfremde arbeiten vorbereiten. das argument: nur mit bwl leuten haben wir einen geringeren horizont. sprachwissenschaftler sind kommunikativer, geisteswissenschaflter können wir auf grund ihrer guten analytischen fähigkeiten gebrauchen, so gibt das ne schöne mischung und mehr kompetenz.
edit: was ich damit sagen will: es gibt immer eine möglichkeit und wenn man sogar als überzeugter fachvertreter in die lehre geht und im hörsaal rumsteht ;)

gut frage ist jetzt ob man sowas will und ob man dann an die wenigen stellen dran kommt. und ich glaub auch ncih dass jeder ne chance hat z.b. im auswärtigen amt zu arbeiten aufgrund seiner sprachlichen und fachlichen kompetenzen auf diesem gebiet.

aber ich denke, dass jeder der sich für eine sache interessiert, sich selber motivieren kann und ergeizig ist, seinen weg gehen sollte und schließlich auch erfolgreich sein wird. so viel energie muss man haben und dann überzeugt man auch(man muss von sich und seiner sache überzeugt sein) und das ist dann genau das, was den leuten fehlt die nach dem motto "abi schlecht was soll ich bloß studieren", " japan ist toll, ich les gern mangas", "china interessiert mich" fehlt, das sind dann die zukünftigen arbeitslosen.

also ratschläge sind immer toll und gefragt, aber letzten endes muss jeder für scih entscheiden und die studienwahl nicht z.b. aus verlegenheit oder als sprung aus der realität machen.

und schließlich möchte ich allen sprach- und kulturwissenschaftlern etc. die hier vertreten sind meine zuneigung (lol was ich für müll schreib) zusprechen, gut so wenn euch das wirklcih interessiert, das ist besser als jura oder bwl studieren,was die meisten machen weil sie einfach keine ahnung haben was sie später ein mal machen wollen (bwl hat nicht umsonst die höchste abbruchquote) oder denken damit kann man immer was anfangen oder als jurist hab ich tolles ansehen. genau das sind dann wiederum die schlechten leute des faches(nichts gegen die andern^^).

nuja und den zukünftigen studenten eine gewissenhafte entscheidung und viel erfolg auf euerm weg
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Feuerhase
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Beitrag von Feuerhase »

Dennis (CDS) hat geschrieben:In Taiwan ist es kein Problem als Sprachlehrer sein Geld zu machen, entweder an den Nachhilfeschulen oder privat. Ich hatte am Anfang auch viel Englisch unterrichtet (....als "Westler" reicht es oftmals einigermaßen fließend sprechen zu können), und dann das Ganze nach und nach auf Deutsch umgezogen, was dann sehr entspannend ist. "Hauptberuflich" arbeite ich als Übersetzer, was insgesamt meist zu einer 6-7 Tage Woche führt. (...ich schreibe gerade am Sonntagmorgen um 7 Uhr weil ich gleich zu arbeiten anfange).
Wie wird man "Sprachlehrer"? Macht man einfach einen Aushang am Schwarzen-Brett an der Uni?
Ich würde das eventuell gerne machen, wenn ich in Taiwan bin...
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mesheel
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Beitrag von mesheel »

Dafuer sollte man vielleicht ein neues Thema aufmachen oder besser auch nicht. Denn legal wirst Du kein Englischlehrer, ausser Du kommst aus nem Englischsprachigen Land. Deutschlehrer sind nicht so gefragt.
Es gibt aber schon genug unqualifizierte "Lehrer" hier auf der Insel und Ratschlaege zu erteilen, wie man hier schnelles Geld macht, finde ich persoenlich unethisch.
Dennis (CDS)
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Beitrag von Dennis (CDS) »

Mesheel, würdest du bei privater Nachhilfe auch vorher zum CLA rennen und eine Arbeitserlaubnis bentragen? Ich meine solche Nachhilfe, die manchmal in 50% aller Fälle von den Studenten wieder abgesagt wird, weil es z.B. draußen unter 20 Grad ist und regnet? :wink:

Übrigens ist es auch als Student nicht unmöglich eine Arbeitserlaubnis zu bekommen. Die Regelungen dafür gibt es, ich kenne aber niemanden, der dieses schon mal gemacht hat. Deine Ethik ehrt dich, aber meine Studenten und ich können dir versichern, dass ich mein Geld hier mit Sicherheit nicht auf die Schnelle mache. Das Unterrichten auf Deutsch macht mir Spaß und mit durchschnittlich 400 NT pro Stunde mache ich es nicht so übertrieben teuer, wie manche Amis es gedenken. Zudem hab ich Zugriff auf Lehrmaterialien der FuDa, welche für DaF ja eine nicht ganz unbekannte Adresse in Taiwan ist. Aber wozu eigentlich rechtfertigen? Was kostet eigentlich eine Nachhilfestunde Chinesisch in Deutschland mit einem Chinesen, der neben seiner Muttersprache noch fließend zwei weitere Sprachen spricht??
mesheel hat geschrieben:Deutschlehrer sind nicht so gefragt.
Das würde ich mir manchmal fast schon wieder wünschen. :D

Ich muss demnächst wohl etwas rationalisieren, da ich auch mal wieder mindestens einen Tag in der Woche frei haben möchte.
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mesheel
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Beitrag von mesheel »

Dennis, ich geh keinen anzeigen, aber was illegal ist, ist und bleibt illegal, auch wenn Du einer von den besseren Lehrern zu sein scheinst.
Naja, jetzt bist Du ja verheiratet, damit hat sich die Sache eh erledigt. :wink:
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Feuerhase
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Beitrag von Feuerhase »

mesheel hat geschrieben: Es gibt aber schon genug unqualifizierte "Lehrer" hier auf der Insel und Ratschlaege zu erteilen, wie man hier schnelles Geld macht, finde ich persoenlich unethisch.
Vielleicht muss ich das klarstellen. Es geht mir nicht unbedingt darum schnell Geld zu machen, eher darum, dass ich befürchte in Taiwan unterbeschäftigt zu sein und mir eine sinnvolle Beschäftigung in meiner "Freizeit" suchen möchte.
Ich habe mir von Taiwanesengehört( sie haben selber Deutsch studiert) , dass durchaus ein Bedarf an wenigstens einem Sprachpartner oder eben Nachhilfelehrer für Deutschstudenten besteht. Und dabei geht es mir wirklich hicht um's Geld, das ist dann halt nur ein kleiner Bonus.
Und ich hoffe doch dass meine Deutschsprachkenntnisse als deutsche Abiturientin ausreichen um etwas Nachhilfe zu geben....
Ich sehe das als ethisch nicht so verwerflich an. :roll:
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Beitrag von Dennis (CDS) »

Was hälst du z.B. davon, dass ich ein halbes Jahr im Taipei 101 gearbeitet habe und gar niemand in der ganzen Zeit nach meiner Arbeitserlaubnis gefragt hat? Ein General Manager sollte das doch eigentlich wissen, bevor er sich freudestrahlend mit einem für ihn arbeitenen Ausländer ablichten lässt, oder?

Übrigens ist es auch illegal Fußgänger beim Überqueren der Straße zu behindern, nötigen oder zu überfahren. In Taiwan sind Gesetze und Vorschriften etwas sehr Merkwürdiges......

Diese Situation jemandem mitzuteilen finde ich legitim, was dieser jemand dann selbst aus und in dieser Situation macht, ist aber sicherlich nur seine eigene Sache mit allen Vorteieln und/oder Konsequenzen.
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mesheel
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Beitrag von mesheel »

Ich hab nur gesagt, dass es illegal ist, ohne Arbeitserlaubnis fuer eine finanzielle Entschaedigung zu arbeiten. Ob man das nun macht oder nicht, ist einem selbst ueberlassen. Ich kenn viele, die's machen und ich hab noch keinen angezeigt, obwohl man ne ziemlich hohe Belohnung fuer's Anzeigen kriegt. :lol:
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Beitrag von Dennis (CDS) »

mesheel hat geschrieben:Ich hab nur gesagt, dass es illegal ist, ohne Arbeitserlaubnis fuer eine finanzielle Entschaedigung zu arbeiten.
Wie würde ich denn bei privater Nachhilfe nachweisen, dass ich z.B. als Student nur bis zu 16 Stunden in der Woche gearbeitet habe? Soll ich mir meine eigene Stechuhr mit zu Starbucks nehmen?

Es gibt Gesetze und Verordnungen, die allgemein sinnvoll und notwendig sind und es gibt welche, die je nach Situation einen gewissen Sinn ergeben, aber von Fall zu Fall unterschiedliche Auswirkungen haben können. Glücklicherweise schließt sich der Gesetzgeber hier wohl nicht grundsätzlich deiner Meinung an und lässt sowieso schon arme Studenten dann doch folgenlos ihre paar NT durch privaten Nachhilfeunterricht machen (....schätz mal wie viele Regierungsbeamte mit internationalem Kontakt schon mal auf einen privaten Englischlehrer zurückgegriffen haben). Ohne diese Nachhilfelehrer, die mit Sicherheit zu einem Großteil keine Arbeitserlaubnis besitzen, wären die Prozesse beim BOCA mit Sicherheit noch etwas interessanter. :lol:

Dee Behörden sind doch eher auf illegale Fabrikarbeiter aus anderen Teilen Süd- und Südostasiens aus als auf Westler. Indonesier, Philippiner, Vietnamesen werden wirklich verfolgt und auch zu gewissen Teilen diskriminiert. Sowas würde ich auch als ziemlich illegal seitens der taiwanischen Behörden bezeichnen, aber das würde jetzt völlig abseits führen.
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mesheel
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Beitrag von mesheel »

Auch als Student ist es illegal sich mit Nachhilfestunden ueber Wasser zu halten, ausser man hat die entsprechende Genehmigung dazu. Diese muss man aber einholen, wenn man die nicht hat, dann ist und bleibt es illegal. Egal ob das nun Sinn macht oder nicht, die Gesetzgebung ist nun mal so. Auch wenn sich der halbe Beamtenapparat illegale Arbeiter haelt, seien das nun Maids oder Englischlehrer.

In Taiwan scheint vieles wenig Sinn zu machen und niemand scheint sich an die Gesetztgebung zu halten. Deshalb geht das "Land" auch den Bach runter momentan. Wollen wir nur hoffen, dass nicht wieder ein Idiot von der DPP zum Praesidenten gewaehlt wird. Meine Meinung, aber bevor dies jetzt in eine Diskussion ueber illegale Arbeiter, die DPP oder Taiwan ausartet, sollte vielleicht wirklich ein neues Thema aufgemacht werden. :lol:
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fankeqian
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Beitrag von fankeqian »

auch schon damals, 1980-81 habe ich mich in Taiwan mit unterricht über wasser gehalten. beispielsweise habe ich den taiwanischen mitarbeitern der - amerikanischen - Chase Manhattan (damals noch selbständig, vor der fusion mit J.P. Morgan & Co) deutsch beigebracht. dafür wurde ich von der Shifan Daxue in der Hoping Donglu nach meinem chinesisch-unterricht von einem chauffeur mit weissen handschuhen und in einer uniform mit einem riesigen schwarzen Cadillac abgeholt. ich: mit langen haaren und in einer arbeiter-latzhose steige in so einen luxusschlitten. ein bild für die götter!

die angenehmste erinnerung in diesem zusammenhang hab ich an einen taiwanischen opernsänger, mit dem ich die Ode an die Freude für die sylvesteraufführung in Taipei eingeübt habe - ich meine: den text und nicht das singen. der hat in meiner wohnung manchmal so unkontrolliert "Freude schöner Götterfunken..." losgeträllert, dass meinen nachbarn wohl die essstäbchen aus der hand gefallen sein müssen. ach was das eine schöne zeit!
ein paar fotos zum angucken
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Du hast es besser gemacht ...ich Volltrottel wollte erst eine "anständige Ausbildung" ...und dann für immer dort bleiben..
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Holdersen
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Beitrag von Holdersen »

Gutn Morgen :)

@Grufti....

Und dann warst du doch auf einmal wieder an Deutschland gebunden? Also ich entnehme deinem Post mal, dass du nach der Ausbildung nicht nach Taiwan zurück bist...
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