Marcus hat geschrieben:Du bist sicherlich hervorragend darüber informiert, wie es zum Pockenimpfstoff gekommen ist, oder? Der Pockenimpfstoff für Menschen wurde aus den eitrigen Beulen von Rinderpocken gewonnen. Die Haut der Menschen wurde angeritzt und in diese kleinen Verletzungen wurde dann der Eiter der Kuhpocken gerieben und nach spätestens 4 solchen "Impfungen" galt man als lebenslang immun. Dass dem nicht so ist hat man dann aber auch noch herausgefunden.
Das ist ja richtig, bestreitet auch keiner - und alle, die nicht in die Baumschule (Waldorfschule) gegangen sind, im Unterricht aufgepasst haben und last but not least mit der allg. Bildung nicht auf Kriegsfuß stehen, wissen das auch - ist also kein Geheim- sondern Allgemein-Wissen.
Dann helfe ich Dir mal auf die Sprünge.
Dass das Einritzen damals keine 100-%-ige Immunität aufwies lag an zwei Tatsachen:
1. Es war kein reiner Impf-Stoff, so wie sie heute verwendet werden, sondern Kuh-Eiter.
2. Natürlich gabs und gibts immer Menschen, die aus gesundheitl. Gründen nicht geimpft werden können.
Heute sind das hochwirksame Impfstoffe, die mit dem Kuh-Eiter nur noch eins zu tun haben: Dort wurde die Idee der Impfung geboren, weil man aus den Zusammenhängen die richtigen Schlüsse zog.
Und wie stehst Du zum Penicillin?
De facto is das ja auch aus einem ekligen Schimmelpilz hervor gegangen.
Bis zu dessen Entdeckung starben ja Unzählige schon an simplen Entzündungen, Blutvergiftungen etc.
Und ja, natürlich ist mir klar, dass durch den verantwortungslosen übermäßigen Einsatz von Antibiotika, sowohl durch die Ärzte als auch in der Tierhaltung, immer mehr Bakterien resistent werden und so weitere Gefahren geschaffen werden.
Wer als Arzt bei jedem Schnupfen oder Husten gleich Antibiotika verschreibt ohne vorher andere Therapien verordnet zu haben, handelt vorsätzl. falsch und sorgt damit für das o.g. Problem.
Andererseits gibt es bei Lungenentzündungen, TBC, oder anderen schweren Entzündungen oder Krankheiten keine andere Alternative - es sei denn, man sieht langes Leiden und in letzter Konsequenz den Tod als Alternative, was ich für meinen Teil kategorisch ausschließe.
Nur eins läßt sich trotzdem nicht leugnen; Antibiotika haben zig Mio. Menschen das Leben geretet und machen es noch.