die Chinesen sind nicht ganz dicht

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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von Laogai »

VielUnterwegs hat geschrieben:Bwahahaha! Wie viel die chinesischen Smartphone Hersteller sich solche Berichte wohl kosten lassen? :-D
Mal wieder eine messerscharfe Analyse von VielUnterwegs/WenigDenken.

Medienmanipulation wie im Land der begrenzten Unmöglichkeiten funktioniert halt nicht überall. Ganz davon abgesehen, dass nicht Apple, sondern Samsung eine Konkurrenz für chinesische Mobiltelefonhersteller darstellt. Aber das geht über die Vorstellung von VielUnterwegs/WenigDenken...
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Luntan
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von Luntan »

Das Weltbild vom VielUnterwegs ist eben ganz einfach, und selbstverständlich haben die USA keine Spione in Deutschland :)

Apple gibt auch keine "Donations" an Politiker, Gratisgeräte an Parteien usw. so denkt er wenigstens, Betonung auf wenig denken 8)
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VielUnterwegs
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von VielUnterwegs »

Was hatte mein Beitrag eigentlich mit den USA zu tun? ;-)
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von Sarilas »

Ganz unrecht haben die ja nicht. Bin auch dafür das iOS offener wird und wir endlich wissen was vor sich geht.
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von JensB »

Die Leute die in sensitiven Positionen arbeiten werden mit Sicherheit ihr Handy am Eingang abgeben müssen. Smartphone + Person potenzieren das Risiko. Die Armee in Singapore erlaubt ihren Leuten z.B. nur Smartphones ohne Kamera. Das wird in China, oder überall, sehr ähnlich sein.
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von happyfuture »

VielUnterwegs hat geschrieben:Was hatte mein Beitrag eigentlich mit den USA zu tun? ;-)
lass gut sein, das verstehst du nicht
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von jadelixx »

Sarilas hat geschrieben:Ganz unrecht haben die ja nicht. Bin auch dafür das iOS offener wird und wir endlich wissen was vor sich geht.
Würde ich auch gut finden. Aber dann müsste Apple Teile seines Geschäftsmodells aufgeben und dazu sind sie wohl im Moment noch nicht bereit.
Wie das ginge, könnten sie sich bei Google abschauen. Die halten ihr OS auch nur so weit offen, das ihr eigenes Geschäftsmodell nicht gefährdet wird.
http://arstechnica.com/gadgets/2013/10/ ... cessary/4/

Wie auch immer, es sollte für einen Profi kein Problem sein herauszufinden, was wann wie wo beim iOS gespeichert wird, welche Connections wann wie wo von welcher App unterhalten werden. Es gibt unzählige Beitrage im Internet darüber, wenn man etwas drüber lernen will.

Im Artikel wird am Ende ein Experte zitiert: "Mit allen diesen Daten können Beteiligte die Zustände und Aktivitäten unserer nationalen Wirtschaft und unserer Gesellschaft nachvollziehen, wenn man Big-Data-Analysen anwendet."
Ist es ein Problem, wenn die Zustände und Aktivitäten einer nationalen Wirtschaft und deren Gesellschaft nachvollziehbar sind? Das gilt nicht nur für China. Man kann darüber diskutieren.

Ist es ein Problem, wenn private Daten von Leuten eines anderen Staates abgelauscht werden können. Ja! und da ist es eben die Administration des Heimatland's der Privatperson, das die Daten per Gesetz am Ehesten schützen könnte.
Wenn es da einen Verdacht gibt, muss Apple eben ran und was tun um den Verdacht auszuräumen. Wenn das Procedere dazu öffentlich gemacht wird, sollte auch klar werden, ob diese Administration dann nicht ganz andere Prioritäten hat.
:idea: Wie wird denn bei CCTV darüber diskutiert? Ist eine unzensierte öffentliche Debatte zu dem Thema in China erlaubt?
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von Sarilas »

jadelixx hat geschrieben:Wie auch immer, es sollte für einen Profi kein Problem sein herauszufinden, was wann wie wo beim iOS gespeichert wird, welche Connections wann wie wo von welcher App unterhalten werden. Es gibt unzählige Beitrage im Internet darüber, wenn man etwas drüber lernen will.
Durchaus und deswegen weis man ja auch das Daten an Apple gesendet werden. Nur welche genau, weis man nicht, weil diese verschlüsselt übertragen werden.

Das ist ja nur eines der Probleme, was ist mit iCloud? Fotos, E-Mails, Nachrichten, Kontakte usw, alles samt Standort wird von Haus aus hochgeladen, kaum einer macht sich die Arbeit, Jailbreak drüber zu ziehen und bestimmte Dienste zu manipulieren, um mehr Privatsphäre zu haben.
Und selbst das ist ein trauriger Ansatz einer Diskussion, WARUM muss ich denn so viel tun, um ein wenig mehr Privatsphäre zu haben? Warum so umständlich, wenn Apple und co. uns doch einfach erweiterte Möglichkeiten bieten könnten unsere Daten NUR auf dem Gerät zu nutzen.
Es sind enorme Mengen an Daten, die Täglich an deren Server laufen und es stimmt, es ist ein Risiko für alle. China sollte ein Gesetz wie Russland verabschieden, dass chinesische Daten in China bleiben müssen und man diese auch nicht ins Ausland senden darf. Sehr traurig, dass man überhaupt so denken muss. Es ist Wirtschaftlich und Global gesehen der komplett falsche Ansatzpunkt.
Welche Informationen sollte Apple über mich haben?
-Email Adresse
-Land
-Geburtsdatum

Voller Name, Anschrift, Standorte, Telefonnummer usw. sollten solange ich nichts mit Kreditkarte zahle, diese Dienste nicht benötigen.
Natürlich kannst du nun den Apple Account auf ein falsches Land, falschen Namen und Adresse registrieren, aber das ist wieder der falsche Ansatz, warum werde ich für ein bisschen mehr Privatsphäre genötigt, falsche Angaben zu machen?
jadelixx hat geschrieben:Im Artikel wird am Ende ein Experte zitiert: "Mit allen diesen Daten können Beteiligte die Zustände und Aktivitäten unserer nationalen Wirtschaft und unserer Gesellschaft nachvollziehen, wenn man Big-Data-Analysen anwendet."
Ist es ein Problem, wenn die Zustände und Aktivitäten einer nationalen Wirtschaft und deren Gesellschaft nachvollziehbar sind? Das gilt nicht nur für China. Man kann darüber diskutieren.
Big-Data-Analysen sind durchaus ein Problem und man könnte dadurch die Wirtschaft manipulieren, diese sogar zum Stillstand bringen, wenn man genügen Ressourcen einsetzt.
jadelixx hat geschrieben:Ist es ein Problem, wenn private Daten von Leuten eines anderen Staates abgelauscht werden können. Ja! und da ist es eben die Administration des Heimatland's der Privatperson, das die Daten per Gesetz am Ehesten schützen könnte.
Man sieht ja wie gut EU und US Datenschutzbehörden sich gegen die NSA absichern können, gar nicht. CN ist Nachrichtendienstlich ein Feind. Da werden alle Möglichkeiten genommen um zu spionieren und Szenarien zu entwickeln, welche Chinas Wirtschaft und Politik schaden könnten.
Ich habe es schon im "Aufrüstung Japans-Thread" beschrieben. Ein normaler Krieg kommt nicht in Frage, deswegen erweiterte Spionage, Wirtschaftskrieg, Manipulation, Datendiebstahl usw. (wir erinnern uns mal daran das die NSA den SMS Traffic von China speichert). Hier kommt eben das obige Big-Data zum Einsatz, mit diesen Analysen kann man gute Angriffsszenarien entwickeln um die Wirtschaft und die Politik am effektivsten anzugreifen.
jadelixx hat geschrieben:Wenn es da einen Verdacht gibt, muss Apple eben ran und was tun um den Verdacht auszuräumen.
Dürfen die gar nicht. NSL (National Security Letter) verbietet das und steht unter Strafe. Diese und die nächstens US Administrationen werden einen Teufel drum tun, etwas klar zu stellen, denn kein Land wird diese mit wirtschaftlichen Sanktionen dazu nötigen und erpressen.
jadelixx hat geschrieben:Wie wird denn bei CCTV darüber diskutiert? Ist eine unzensierte öffentliche Debatte zu dem Thema in China erlaubt?
Nischen Diskussion, interessiert doch die itgirls nicht was deren Statussymbol macht. Mit der Privatsphäre setzen sich hier genauso wenig Menschen auseinander wie in Deutschland. Es ist erschreckend wie gläsern die Menschen sind.
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von VielUnterwegs »

Sarilas hat geschrieben:Das ist ja nur eines der Probleme, was ist mit iCloud? Fotos, E-Mails, Nachrichten, Kontakte usw, alles samt Standort wird von Haus aus hochgeladen, kaum einer macht sich die Arbeit, Jailbreak drüber zu ziehen und bestimmte Dienste zu manipulieren, um mehr Privatsphäre zu haben.
Und selbst das ist ein trauriger Ansatz einer Diskussion, WARUM muss ich denn so viel tun, um ein wenig mehr Privatsphäre zu haben?
Man kann das was du beschreibst einfach in den Einstellungen deaktivieren, da braucht es keinen Jailbreak.
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von Sarilas »

Stimmt schon, aber nicht ganz, bestimmte Dinge kannst du einfach nicht ausschalten. Was du beschreibst, kratzt ein bisschen an der Oberfläche des ganzen. Selbst wenn ich alle Dienste stilllege, greift das Handy immer wieder auf den Standort und Bereiche zu, welche es nichts angehen, solange ich das nicht explicit wünsche.

Manche jedoch, wünschen sich das, Sie wollen ihre Fotos, Kontakte und E-Mails gesichert haben. Google und Apple leisten hier ganze Arbeit, alle deren Dienste sind top und erleichtern vielen das Leben, jedoch zu welchen Preis, es steht zwar Gratis dort, aber es hat trotzdem einen hohen Preis.

Edit: auch lesenswert
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von Phytagoras »

Sarilas hat geschrieben:Ganz unrecht haben die ja nicht. Bin auch dafür das iOS offener wird und wir endlich wissen was vor sich geht.
Es ist nicht nur Apple. Alle nutzen gesammelte Daten. Was meinst du wie die Sprach- und Diktierfunktion der heutigen Handies funktioniert.

Dafür gibt es hier in China genug Firmen, die das, was in Siri und co. reingesprochen wird, "transcriben" und an Apple, MS und co. zurückschicken...
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von blur »

QQ und WeChat senden genauso Standortdaten ins Internet. Nur das die dann eben an den chinesischen Geheimdienst gehen und nicht an die NSA. Was angenehmer ist muss jeder für sich entscheiden, aber die chinesische Regierung braucht sich da nicht aufspielen, die machen es nicht anders.
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von Sarilas »

blur hat geschrieben:QQ und WeChat senden genauso Standortdaten ins Internet. Nur das die dann eben an den chinesischen Geheimdienst gehen und nicht an die NSA. Was angenehmer ist muss jeder für sich entscheiden, aber die chinesische Regierung braucht sich da nicht aufspielen, die machen es nicht anders.
Keiner am besten, aber die Chinesen sind noch nicht so fortgeschritten und die kümmern sich um die eigene Bevölkerung, nicht die ganze Welt.
Bei QQ und Wechat kannst du das aber auch abstellen. Einer App kannst es verbieten, dem System aber nicht ganz. Ich werde immer noch über Standortabfragen benachrichtigt, selbst wenn "Location Services" aus sind. :(
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von blur »

Sarilas hat geschrieben:Bei QQ und Wechat kannst du das aber auch abstellen. Einer App kannst es verbieten, dem System aber nicht ganz.
Aber auch nur wenn dein Gerät gerootet ist und du dich auskennst. Der gemeine User wird das eher nicht tun.
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Re: die Chinesen sind nicht ganz dicht

Beitrag von Sarilas »

Es ging hier mehr oder weniger um Apfel Geräte. Aber ja, Android ist auch nicht viel besser.
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