Warst du es nicht, der mal vor Jahren nach einer ähnlichen Rede schönen Gruß an Konrad "Fischer" Kujau ausrichten ließest?Laogai hat geschrieben:Willkommen im Reich der freien, unabhängigen und absolut objektiven westlichen Medien!alanos hat geschrieben:Mir geht diese grottige Berichterstattung über Nordkorea einfach nur auf den Keks. Es wird grundsätzlich ALLES ins Lächerliche gezogen, egal was passiert. Das passiert selbst bei sonst seriösen Medien.
Was wird aus Nordkorea?
- SimonSayz
- VIP

- Beiträge: 1948
- Registriert: 19.09.2005, 19:47
- Wohnort: Beethoven, Deutsche Telekom, Haribo
Re: Was wird aus Nordkorea?
Rosen sind rot, Gras ist grüner
Ich kann nicht dichten, gegrillte Hühner
Ich kann nicht dichten, gegrillte Hühner
- Grufti
- Titan

- Beiträge: 24874
- Registriert: 30.09.2004, 22:25
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 52 Mal
Re: Was wird aus Nordkorea?
Kim Jong-Uns Haare führen zu diplomatischen Verwicklungen
Ein zu Werbezwecken in einem Londoner Friseurladen aufgehängtes Poster mit dem Bild des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-Un hat zu diplomatischen Verwicklungen geführt.
Ein zu Werbezwecken in einem Londoner Friseurladen aufgehängtes Poster mit dem Bild des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-Un hat zu diplomatischen Verwicklungen geführt.
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Re: Was wird aus Nordkorea?
In einem anderen Artikel wird noch erwähnt, dass die Nordkoreaner seinen Laden dann observiert haben 
Re: Was wird aus Nordkorea?
Menschenrechte: Uno-Ermittler will Nordkorea vor Strafgerichtshof anklagen
Was ich mich jetzt schon seit einiger Zeit frage: Warum macht die UNO nicht einfach Schluss mit Nordkorea? Ja, sie ist ein zahnloser Tiger, aber das muss doch nicht so sein. Das von der nordkoreanischen Regierung schwerste Verbrechen gegen so ziemlich jedes Menschenrecht begangen werden ist ja wohl klar, aber warum macht man nichts dagegen?
Drohen, drohen und sanktionieren. Das ist alles was jemals von der UNO oder dem Westen kommt. Lächerlich und kontraproduktiv, wie es schon oft in diesem Thread festgestellt wurde. Und darauf wird doch auch diese Show hier wieder hinauslaufen. Man stellt fest, dass die Kacke in NK am dampfen ist, alle wedeln mit dem Zeigefinger und am Ende ist alles wie vorher.
Mein Problem mit der Situation ist: Sie ist nicht unlösbar, auch wenn sie aus irgendeinem Grund immer so behandelt wird. Wenn man wöllte, könnte man das ganze Land in 5 Minuten von der Landkarte fegen, das soll jetzt nicht mein Standpunkt sein, man sollte dies nur immer im Hinterkopf behalten.
m.E. sollte man Kim Jong Un einfach ein Ultimatum stellen. Und zwar eines das auch durchgesetzt wird. Man stellt ihm umfassende Finanzmittel, limitierte sicherheitspolitische Unterstützung und einen UN-Beraterstab zur Seite, wenn er in seinem Land umfassende Reformen mit dem Ziel einer Wiedervereinigung mit Südkorea durchführt. Sollte dies zufriedenstellend umgesetzt werden erhalten er und alle kooperierenden Militärs und Politiker eine Amnestie. Sollten einzelne Subjekte innerhalb der nordkoreanischen Führung nicht kooperieren, werden sie ausgeschaltet. Das sollte mit Informationen aus Pjöngjang und Waffen, die nicht aus den 50er Jahren stammen, eigentlich kein Problem sein.
Sollte dieses Ultimatum nicht eingehalten werden verfährt man so mit der gesamten nordkoreanischen Führung, außer natürlich einzelne Regionalgouverneure entscheiden sich dafür, mit der UN-Mission zu kooperieren, diese sind dann ausgenommen und sie erhalten die oben genannte Amnestie.
Die nordkoreanischen militärischen Kapazitäten sind ein Witz, man hat einen Haufen Artillerie gen Süden gerichtet, ein paar Scuds und seeehr begrenzte (wenn überhaupt) atomare Kapazitäten. Diese Kapazitäten könnte man innerhalb der ersten paar Minuten eines Angriffes vollständig vernichten bei praktisch keinen eigenen Verlusten. Man sollte nur ausreichende Mittel zur Reparatur an südkoreanischem Zivileigentum bereitstellen, für den Fall, dass es doch die ein oder andere Granate oder Rakete nach Südkorea schafft. Wenn man diese Kapazitäten an der Grenze ausgeschalten hat, kann man sich nach Belieben mit chirugischer Präzision wichtige Personen und militärische Ziele heraussuchen herauspicken und zerstören. Danach wird das Land von UN(!!!!)-Truppen besetzt und unter ein Mandat nach Vorbild der Mandatsgebiete des Völkerbunds nach dem ersten Weltkrieg gestellt, mit dem Unterschied, dass man aus den vergangenen Fehlern lernt und das ganze wirklich so durchzieht, wie es ursprünglich gedacht war.
Wichtig wäre es, dass das Land nach der Besetzung vorerst nicht geöffnet wird, um Flüchtlingsströme o.ä. zu verhindern. Anschließend wird massiv Geld in das Land gepumpt, zur Bildung der Bevölkerung und zum Aufbau einer funkionierenden Wirtschaft. Wenn diese Phase abgeschlossen ist wird das Land Stück für Stück an Südkorea übergeben. Wichtig hier wäre, dass eben nicht Südkorea einfach so die Kontrolle übernimmt, sondern nach der Wiedervereinigung eine gesamtkoreaische Regierung gebildet wird. Dieser Prozess wird eine lange Zeit dauern und hohe Kosten mit sich bringen, wird aber auf lange Sicht sinnvoller sein, als Unsummen für Aufrüstung und den Unterhalt von Truppen an allen Seiten der nordkoreanischen Grenzen auszugeben.
Wichtig bei diesem Lösungsansatz ist, dass man nationale Interessen in den Hintergrund stellt. Sollte das ganze so durchgezogen werden wie geplant, würden trotzdem alle Anrainerstaaten profitieren. Die wichtigsten Rollen würden den USA, China und Südkorea zukommen, aus offensichtlichen Gründen.
Was ich mich jetzt schon seit einiger Zeit frage: Warum macht die UNO nicht einfach Schluss mit Nordkorea? Ja, sie ist ein zahnloser Tiger, aber das muss doch nicht so sein. Das von der nordkoreanischen Regierung schwerste Verbrechen gegen so ziemlich jedes Menschenrecht begangen werden ist ja wohl klar, aber warum macht man nichts dagegen?
Drohen, drohen und sanktionieren. Das ist alles was jemals von der UNO oder dem Westen kommt. Lächerlich und kontraproduktiv, wie es schon oft in diesem Thread festgestellt wurde. Und darauf wird doch auch diese Show hier wieder hinauslaufen. Man stellt fest, dass die Kacke in NK am dampfen ist, alle wedeln mit dem Zeigefinger und am Ende ist alles wie vorher.
Mein Problem mit der Situation ist: Sie ist nicht unlösbar, auch wenn sie aus irgendeinem Grund immer so behandelt wird. Wenn man wöllte, könnte man das ganze Land in 5 Minuten von der Landkarte fegen, das soll jetzt nicht mein Standpunkt sein, man sollte dies nur immer im Hinterkopf behalten.
m.E. sollte man Kim Jong Un einfach ein Ultimatum stellen. Und zwar eines das auch durchgesetzt wird. Man stellt ihm umfassende Finanzmittel, limitierte sicherheitspolitische Unterstützung und einen UN-Beraterstab zur Seite, wenn er in seinem Land umfassende Reformen mit dem Ziel einer Wiedervereinigung mit Südkorea durchführt. Sollte dies zufriedenstellend umgesetzt werden erhalten er und alle kooperierenden Militärs und Politiker eine Amnestie. Sollten einzelne Subjekte innerhalb der nordkoreanischen Führung nicht kooperieren, werden sie ausgeschaltet. Das sollte mit Informationen aus Pjöngjang und Waffen, die nicht aus den 50er Jahren stammen, eigentlich kein Problem sein.
Sollte dieses Ultimatum nicht eingehalten werden verfährt man so mit der gesamten nordkoreanischen Führung, außer natürlich einzelne Regionalgouverneure entscheiden sich dafür, mit der UN-Mission zu kooperieren, diese sind dann ausgenommen und sie erhalten die oben genannte Amnestie.
Die nordkoreanischen militärischen Kapazitäten sind ein Witz, man hat einen Haufen Artillerie gen Süden gerichtet, ein paar Scuds und seeehr begrenzte (wenn überhaupt) atomare Kapazitäten. Diese Kapazitäten könnte man innerhalb der ersten paar Minuten eines Angriffes vollständig vernichten bei praktisch keinen eigenen Verlusten. Man sollte nur ausreichende Mittel zur Reparatur an südkoreanischem Zivileigentum bereitstellen, für den Fall, dass es doch die ein oder andere Granate oder Rakete nach Südkorea schafft. Wenn man diese Kapazitäten an der Grenze ausgeschalten hat, kann man sich nach Belieben mit chirugischer Präzision wichtige Personen und militärische Ziele heraussuchen herauspicken und zerstören. Danach wird das Land von UN(!!!!)-Truppen besetzt und unter ein Mandat nach Vorbild der Mandatsgebiete des Völkerbunds nach dem ersten Weltkrieg gestellt, mit dem Unterschied, dass man aus den vergangenen Fehlern lernt und das ganze wirklich so durchzieht, wie es ursprünglich gedacht war.
Wichtig wäre es, dass das Land nach der Besetzung vorerst nicht geöffnet wird, um Flüchtlingsströme o.ä. zu verhindern. Anschließend wird massiv Geld in das Land gepumpt, zur Bildung der Bevölkerung und zum Aufbau einer funkionierenden Wirtschaft. Wenn diese Phase abgeschlossen ist wird das Land Stück für Stück an Südkorea übergeben. Wichtig hier wäre, dass eben nicht Südkorea einfach so die Kontrolle übernimmt, sondern nach der Wiedervereinigung eine gesamtkoreaische Regierung gebildet wird. Dieser Prozess wird eine lange Zeit dauern und hohe Kosten mit sich bringen, wird aber auf lange Sicht sinnvoller sein, als Unsummen für Aufrüstung und den Unterhalt von Truppen an allen Seiten der nordkoreanischen Grenzen auszugeben.
Wichtig bei diesem Lösungsansatz ist, dass man nationale Interessen in den Hintergrund stellt. Sollte das ganze so durchgezogen werden wie geplant, würden trotzdem alle Anrainerstaaten profitieren. Die wichtigsten Rollen würden den USA, China und Südkorea zukommen, aus offensichtlichen Gründen.
Chinese war tactics: attack in small groups of 2-3 millions.
Scientia potentia est.
Scientia potentia est.
- Topas
- VIP

- Beiträge: 2833
- Registriert: 19.09.2007, 11:11
- Wohnort: Jülich & Wuhan
- Danksagung erhalten: 4 Mal
Re: Was wird aus Nordkorea?
ingo_001 hat geschrieben: Aus der Volkswirtschaftslehre fällt mir dazu gerade folgender Satz ein:
Mit minimalem Einsatz maximalen Erfolg erzielen.
Eigentlich heißt es:
a) mit gegebenen Einsatz maximalen Erfolg erzielen, oder
b) mit minimalen Einsatz gegebenen Erfolg erzielen.
nur so nebenbei....
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
- Topas
- VIP

- Beiträge: 2833
- Registriert: 19.09.2007, 11:11
- Wohnort: Jülich & Wuhan
- Danksagung erhalten: 4 Mal
Re: Was wird aus Nordkorea?
@ alanos
...so denn alle UN-Staaten auch ein Interesse an einer Wiedervereinigung haben....haben aber nicht alle Staaten.
...so denn alle UN-Staaten auch ein Interesse an einer Wiedervereinigung haben....haben aber nicht alle Staaten.
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
- Grufti
- Titan

- Beiträge: 24874
- Registriert: 30.09.2004, 22:25
- Hat sich bedankt: 21 Mal
- Danksagung erhalten: 52 Mal
Re: Was wird aus Nordkorea?
Seltsamerweise kommt diese Idee gerade von Dir, der sich doch immer so" anti-USA" gibt...alanos hat geschrieben:Menschenrechte: Uno-Ermittler will Nordkorea vor Strafgerichtshof anklagen
Was ich mich jetzt schon seit einiger Zeit frage: Warum macht die UNO nicht einfach Schluss mit Nordkorea? Ja, sie ist ein zahnloser Tiger, aber das muss doch nicht so sein. Das von der nordkoreanischen Regierung schwerste Verbrechen gegen so ziemlich jedes Menschenrecht begangen werden ist ja wohl klar, aber warum macht man nichts dagegen?
Du hast in Deinem Artikel vergessen, daß das Pochen auf den "Menschenrechte" besonders bei den VETO-Mächten Rußland und VR China prinzipiell als billige US-Propaganda empfunden wird, die das Ziel hat, alle andersgearteten -- also auch die dortigen --- Regime zu diskreditieren und zu destabilisieren. Besonders China sieht in einem wiedervereinigten Korea als eine Abschaffung eines Pufferstaat zwischen sich und dem US-Machtbereich
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Re: Was wird aus Nordkorea?
Ich sehe mich selbst weniger als "anti-USA" und viel mehr als Realist. Ich kann ja auch nichts dafür, dass sich die USA immer selbst so zur Zielscheibe machenSeltsamerweise kommt diese Idee gerade von Dir, der sich doch immer so" anti-USA" gibt...
Das stimmt wohl. Deswegen sollte die Operation auch von der UN geführt werden und nicht von einem Staat wie z.B. den USA. Auf die Kapazitäten der USA wird man bei einem Militärschlag nicht verzichten können, sie sollten aber nicht an der Neuordnung des Nordens beteiligt sein, bzw. nur begrenzt durch die UN. Warum? Ganz einfach. Ich sehe nicht, wie Nordkorea in irgendeiner Weise die Interessen der USA tangiert. Mit der Abschaffung des Kim-Regimes würde auch die letzte fadenscheinige Begründung für die US-Präsenz dort wegfallen, nämlich die, dass Nordkorea die USA vernichten will. Dass die USA Nordkorea auch künstlich mit am Leben erhalten um die starke militärische Präsenz vor Chinas Haustür zu rechtfertigen wurde hier ja auch schon zur Genüge behandelt. Was mich zum nächsten Punkt bringt:Du hast in Deinem Artikel vergessen, daß das Pochen auf den "Menschenrechte" besonders bei den VETO-Mächten Rußland und VR China prinzipiell als billige US-Propaganda empfunden wird, die das Ziel hat, alle andersgearteten -- also auch die dortigen --- Regime zu diskreditieren und zu destabilisieren.
Sollte Nordkorea wegfallen würden die USA, wie schon gesagt, die Legitimation für ihre Präsenz in Südkorea verlieren. Deshalb würde China auch gar keinen Pufferstaat mehr brauchen und hätte, falls die USA ihre Präsenz nicht umfassend einschränken, größeres diplomatisches Gewicht bei der Forderung, die USA sollen eben genannte Präsenz an Chinas Grenze einschränken.Besonders China sieht in einem wiedervereinigten Korea als eine Abschaffung eines Pufferstaat zwischen sich und dem US-Machtbereich
Ich könnte ja jetzt in den Raum werfen, dass das ganze mit den USA steht oder fällt und die momentane Situation die ist, dass die USA knapp 24 Millionen Menschen leiden und sterben lassen, um ihre lächerlichen Sicherheitsinteressen am anderen Ende der Welt zu verteidigen, aber das würde mich wohl wieder "anti-USA" erscheinen lassen.
Chinese war tactics: attack in small groups of 2-3 millions.
Scientia potentia est.
Scientia potentia est.
- sweetpanda
- VIP

- Beiträge: 3419
- Registriert: 12.02.2013, 20:39
- Hat sich bedankt: 14 Mal
- Danksagung erhalten: 17 Mal
Re: Was wird aus Nordkorea?
Alanos du weißt doch selbst, wie viele Artillerie und Mittelstreckenraketen in unmittelbarer Nähe zu Seoul stehen. Selbst mit einem überwältigendem Erstschlag könnte man es nicht verhindern, dass ein paar Tausend Projektile doch noch in Seoul landen und wenn davon ein nur ein paar Hundert chemischen Inhalt haben, ist der Schlamassel da. Ich glaube auch, dass die Sache in einer Woche gelaufen wäre aber zu diesem Preis:
100 Tote US-Soldaten
1000 Tote Südkoreanische-Soldaten
10000 Tote Südkoreanische Zivilisten
100000 Tote Norkoreanische Soldaten ( die Clusterbomben würden hierbei gigantische Ernten einfahren)
2000 Tote Nordkoreanische Zivilisten
Das forderst du allen Ernstes? Der Westen macht doch für die Ukraine nicht mal den Finger krumm und dann am Ende der Welt unterernährte Hänflinge zerfetzen. Du überschätzt die Willensstärke des Westens zur Gewaltausübung ungemein.
100 Tote US-Soldaten
1000 Tote Südkoreanische-Soldaten
10000 Tote Südkoreanische Zivilisten
100000 Tote Norkoreanische Soldaten ( die Clusterbomben würden hierbei gigantische Ernten einfahren)
2000 Tote Nordkoreanische Zivilisten
Das forderst du allen Ernstes? Der Westen macht doch für die Ukraine nicht mal den Finger krumm und dann am Ende der Welt unterernährte Hänflinge zerfetzen. Du überschätzt die Willensstärke des Westens zur Gewaltausübung ungemein.
“If you are in favour of global liberal hegemony, you are the enemy.”
Re: Was wird aus Nordkorea?
Die Zivilbevölkerung kann man in Sicherheit bringen, die Schäden wären in erster Linie materieller Natur und könnten repariert werden.Alanos du weißt doch selbst, wie viele Artillerie und Mittelstreckenraketen in unmittelbarer Nähe zu Seoul stehen. Selbst mit einem überwältigendem Erstschlag könnte man es nicht verhindern, dass ein paar Tausend Projektile doch noch in Seoul landen und wenn davon ein nur ein paar Hundert chemischen Inhalt haben, ist der Schlamassel da.
Wie schon gesagt, man sollte die nordkoreanischen Kapazitäten nicht überschätzen. Deren Artillerie ist uralt, genau wie die Raketen, ungenau und unzuverlässig.
Mir ging es nur darum, zu zeigen das etwas gemacht werden könnte, wenn man wöllte. Mir geht diese Scheinheiligkeit auf den Keks, mit der man sich über die Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea aufregt und über das "terroristische" Regime, das dort an der Macht ist.Das forderst du allen Ernstes? Der Westen macht doch für die Ukraine nicht mal den Finger krumm und dann am Ende der Welt unterernährte Hänflinge zerfetzen. Du überschätzt die Willensstärke des Westens zur Gewaltausübung ungemein.
Was sollen diese Untersuchungen die jetzt wieder angestellt werden? Man stellt fest, dass alles so ist, wie man sich eigentlich schon sicher war, dass es so ist. Und dann? Nichts. Was soll das ganze? Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für arbeitslose Anwälte?
Die UN könnte endlich mal zeigen, dass sie mehr ist als ein impotenter Spaßverein, der am Tropf der USA hängt.
Chinese war tactics: attack in small groups of 2-3 millions.
Scientia potentia est.
Scientia potentia est.
- ingo_001
- Titan

- Beiträge: 12205
- Registriert: 02.09.2008, 14:41
- Wohnort: Berlin
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 21 Mal
Re: Was wird aus Nordkorea?
Ach Topas ...Topas hat geschrieben:ingo_001 hat geschrieben: Aus der Volkswirtschaftslehre fällt mir dazu gerade folgender Satz ein:
Mit minimalem Einsatz maximalen Erfolg erzielen.Wer lehrt das denn?
Eigentlich heißt es:
a) mit gegebenen Einsatz maximalen Erfolg erzielen, oder
b) mit minimalen Einsatz gegebenen Erfolg erzielen.
nur so nebenbei....
Da ham´ wa´s wieder
Nicht nur Lehrsätze auswendig lernen, sondern auch den Sinn dahinter verstehen
Erlerntes folgerichtig kombinieren und so ggfs. sogar ... verbessern
Die multinationalen Konzerne setzen das doch seit Jahren schon in die Tat um - ist also keine neue Idee.
Ergebnis: Siehe z.B. die heutige Situation der Lohnentwicklung in D.
Sorry fürs folgende OT:
Die Schere zwischen "den oberen 10.000" und "dem Fußvolk" ist in D. rekordverdächtig.
Nur muss man m.E. nicht jeden Rekord brechen ...
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
- ingo_001
- Titan

- Beiträge: 12205
- Registriert: 02.09.2008, 14:41
- Wohnort: Berlin
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 21 Mal
Re: Was wird aus Nordkorea?
Es müssten nicht alle UN-Staaten sein - die 5 Veto-Mächte würden vollkommen ausreichen.Topas hat geschrieben:@ alanos
...so denn alle UN-Staaten auch ein Interesse an einer Wiedervereinigung haben....haben aber nicht alle Staaten.
Aber da alle (aus unterschiedlichen Gründen) ein Interesse am Status Quo haben, wird daraus nichts werden.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Re: Was wird aus Nordkorea?
Alle Parteien haben Probleme mit den Vorstellungen der jeweils anderen, so wird z.B. das Problem Nordkorea in China ganz anders betrachtet als in den USA und dort wieder anders als im Süden. Aber hat wirklich ein Land ein Interesse an der Aufrechterhaltung der momentanen Situation? Das kann ich mir schwer vorstellen.ingo_001 hat geschrieben:Es müssten nicht alle UN-Staaten sein - die 5 Veto-Mächte würden vollkommen ausreichen.Topas hat geschrieben:@ alanos
...so denn alle UN-Staaten auch ein Interesse an einer Wiedervereinigung haben....haben aber nicht alle Staaten.
Aber da alle (aus unterschiedlichen Gründen) ein Interesse am Status Quo haben, wird daraus nichts werden.
Ist China zufrieden damit, wie die Dinge in NK laufen? Sicher nicht, sonst wäre der Militärdistrikt Shenyang nicht das "Lieblingskind" der PLA-Führung und es würden nicht jedes mal die Panzer aus dem Schuppen geholt werden, wenn Pjöngjang mal wieder mit dem Säbel rasselt.
Natürlich hat China kein Interesse an US-Truppen an der eigenen Grenze, aber ich denke, dass in dem von mir erdachten Lösungsvorschlag (Wiedervereinigung mit dem Süden -> Abzug der US-Truppen) alle Parteien gut wegkommen, bzw. keine zugunsten der anderen benachteiligt wird.
Chinese war tactics: attack in small groups of 2-3 millions.
Scientia potentia est.
Scientia potentia est.
- ingo_001
- Titan

- Beiträge: 12205
- Registriert: 02.09.2008, 14:41
- Wohnort: Berlin
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 21 Mal
Re: Was wird aus Nordkorea?
Darauf lassen sich die Chinesen mit Sicherheit nicht ein, weil so eine Vereinbarung nach einer evtl. Wiedervereinigung schlicht nicht eingehalten werden könnte.alanos hat geschrieben: Ist China zufrieden damit, wie die Dinge in NK laufen? Sicher nicht, sonst wäre der Militärdistrikt Shenyang nicht das "Lieblingskind" der PLA-Führung und es würden nicht jedes mal die Panzer aus dem Schuppen geholt werden, wenn Pjöngjang mal wieder mit dem Säbel rasselt.
Natürlich hat China kein Interesse an US-Truppen an der eigenen Grenze, aber ich denke, dass in dem von mir erdachten Lösungsvorschlag (Wiedervereinigung mit dem Süden -> Abzug der US-Truppen) alle Parteien gut wegkommen, bzw. keine zugunsten der anderen benachteiligt wird.
Was würde die chin. Regierung dann machen?
Einen Krieg deswegen anfangen?
Nein mit Sicherheit nicht.
Man müsste mit den ungeliebten US-Truppen an der eigenen Haustür leben müssen.
Nein, das wird die chin. Regierung nicht riskieren.
Ich würde es (an deren Stelle) auch nicht.
Außerdem:
Schau Dir die Situation in Europa nach der dt. Wiedervereinigung an.
Russland betont heute immer, dass es Zusagen (wenn auch keine Schriftlichen) gab, dass sich die NATO nicht nach Osten ausrichten würde.
Wenn es diese Zusagen denn wirklich gab, wissen wir ja, was daraus geworden ist.
Mal abgesehen davon, dass man den ehemaligen Warschauer Pakt Staaten wohl schwerlich den Wunsch nach einem NATO-Beitritt untersagen konnte, weil es ja eigenständige Staaten waren ...
Auf Seiten der NATO hätte man, wenns denn gewollt wäre auch "nur" ein Beistandsversprechen abgeben können - dazu hätte ein (natürlich schriftl. fixiertes) "Ja" der NATO-Mitglieder völlig ausgereicht.
Das hat man nicht gemacht.
Nun ist es müssig, im Nachhinein alles besser zu wissen ...
Aber der e.g. Punkt wird bei der chin. Regierung Deinen Vorschlag nicht "hoffähiger" machen.
Nein, der Keks ist schon vor dem Backen gegessen.
Bei allem Ärger über das Verhalten der nk-Führung überwiegen in der Sicht der chin. Regierung die Vorteile des Puffer-Staates NK - noch.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
Re: Was wird aus Nordkorea?
Da es hier glaub noch nicht gepostet wurde:
28.08.2014 - Von einer nordkoreanischen Reiseagentur bekam der britische Fotograf Rob Whitworth den Auftrag, ein Stadtporträt über Pjöngjang zu drehen. Das Ergebnis: Ein einzigartiges Zeitraffer-Video, das seltene Szenen aus dem Alltag in einer hermetisch abgeriegelten Stadt zeigt.
http://www.spiegel.de/video/pjoengjang- ... 15825.html
Edit: Was mir dabei auffällt, wie menschenleer die Stadt wirkt... Aber gut, vielleicht sind alle auf Arbeit während er gefilmt hat.
28.08.2014 - Von einer nordkoreanischen Reiseagentur bekam der britische Fotograf Rob Whitworth den Auftrag, ein Stadtporträt über Pjöngjang zu drehen. Das Ergebnis: Ein einzigartiges Zeitraffer-Video, das seltene Szenen aus dem Alltag in einer hermetisch abgeriegelten Stadt zeigt.
http://www.spiegel.de/video/pjoengjang- ... 15825.html
Edit: Was mir dabei auffällt, wie menschenleer die Stadt wirkt... Aber gut, vielleicht sind alle auf Arbeit während er gefilmt hat.
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

