Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

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Israfael
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von Israfael »

fabstler hat geschrieben:
Ich werde nächste Woche meine VE holen,
Gut, berichte uns bitte!
Schau bitte auch, welches Feld der Sachbearbeiter im Abschnitt Bonität angekreuzt hat.
Die VE hab ich bis jetzt leider noch nicht, deswegen kann ich noch nichts zur Bonität sagen, da ich diese erst nächste Woche bekomme. Ich dachte eigentlich die wird gleich ausgestellt.

Zum Benötigten Gehalt kann ich aber was sagen, bei mir waren ca. 1500€ nötig (mit Nebenkosten).
fabstler
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von fabstler »

Update:
Vor 2 Wochen erhielt ich vom deutschen Standesamt die Anmeldungsbescheinigung für die Eheschließung.
Dieses Dokument habe ich per E-Mail an die zuständige Sachbearbeiterin in der Ausländerbehörde geschickt.

Heute fand der Termin im deutschen Konsulat in China statt.
Wir waren Beide da.

Drei Überraschungen für mich:
1) Das Konsulat ist nur 8 Minuten Fußweg von meiner Wohnung entfernt. Das Visa-Office des Konsulats sitzt sehr unscheinbar in einer Etage im Hochhaus im Jingan District.

2) Die Visumsgebuehr von EUR 60 muss bar in RMB gezahlt werden. Wir hatten EUR 60 abgezählt mitgenommen, aber wir hatten nicht viele RMBs dabei. Die RMB 495 haben wir gerade noch so zusammengekratzt. Zusätzlich mussten wir RMB 35 zahlen, damit das Visum/Reisepass zugesandt werden können. Eine Abholung sei wohl nicht möglich.
Obwohl an Alles Mögliche gedacht haben und mich der ganze Prozess schon weit mehr als EUR 2000 gekostet hat, wären wir Heute fast an Zahlung der Visagebuehren gescheitert.

Im nachhinein schauten wir auf der Webseite des Konsulats nach. Tatsächlich - da stand, dass zum Tageskurs in RMB gezahlt werden muss. Unser Fehler!

3) Es gab praktisch kein Interview. Die chinesische Konsulatsmitarbeiterin hinter dem Schutzglas hat nur die notwendigen Dokumente oberflächig angeschaut, Fingerabdrücke genommen und das wars.
Sie wollte keine Originale haben (die Anmeldung zur Eheschließung, Meldebescheinigung, A1 Zertifikat etc.).
Sie fragte nur kurz in chinesisch, ob ich wirklich in Shanghai lebe, da sie in meinen Reisepass-Kopien nur chinesische Business Visa fand. Ich erklärte ihr auf Deutsch die tatsächliche Situation.
Was mich auch wundert ist, dass quasi nirgendwo auf den Dokumenten die tatsächliche Wohnadresse meiner Verlobten in Shanghai steht (nur die Hukou Adresse taucht auf). Das scheint wohl Niemanden zu interessieren. Wie prüft das Konsulat, ob sie örtlich zuständig seien?

Noch ein Tip:
Ihr müsst die E-Mail mit der Terminbestätigung vom Konsulat unbedingt ausdrucken. Ohne Diese lässt Euch der nicht-Deutsch sprechende Wachmann nicht in den Warteraum.
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Israfael
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von Israfael »

Ich gehe mal davon aus, dass du im Konsulat von Shanghai warst, oder?
fabstler
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von fabstler »

Yes, Shanghai!
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von tigerprawn »

fabstler2 hat geschrieben:Ich verdiene mit ca. EUR 2150/Monat (Netto, Lohnsteuerklase I, unbefristetes Angestelltenverhältnis) knapp EUR 50 zu wenig, um meine Bonität nachzuweisen.
Hast Du denn noch irgendwelche Unterhaltsverpflichtungen an der Backe?
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von ingo_001 »

tigerprawn hat geschrieben:
fabstler2 hat geschrieben:Ich verdiene mit ca. EUR 2150/Monat (Netto, Lohnsteuerklase I, unbefristetes Angestelltenverhältnis) knapp EUR 50 zu wenig, um meine Bonität nachzuweisen.
Hast Du denn noch irgendwelche Unterhaltsverpflichtungen an der Backe
Oder (falls das ggfs. auch ne Rolle spielt) einen negativen SCHUFA-Eintrag?
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von tigerprawn »

fabstler2 hat geschrieben: Die Sachbearbeiterin in Berlin meinte, ihr seien die Hände gebunden. Die Grenze sei bei ca. EUR 2200 (heftig, vor allen Dingen für Berlin, man kann eben nur mit 43k Jahreseinkommen heiraten).
Aber sie wundere sich, wieso das Konsulat unbedingt eine Verpflichtungserklärung bei einem Ehevisum sehen will.
Was ich sehr gemein finde - wenn die Ehe geschlossen wird, rutsche ich in die Lohnsteuerklasse III und kann damit die EUR 2200 locker erreichen. Aber man lässt mich nicht.
Also:
- Die bestehen da unbedingt drauf, um abgesichert zu sein falls Deine Verlobte vor der Hochzeit auf komische Gedanken kommt. Das ist absolut üblich und richtig.
- Die Summe kommt mir etwas hoch vor. Hiernach : http://www.berlin.de/imperia/md/content ... =flyer.pdf
wäre es (viel) weniger, aber vielleicht hat sich in Berlin auch was geändert. Frag mal nach einer aktuellen Broschüre. (Ps: beim aktuellen hat sich wohl auch nicht so viel geändert:
http://www.berlin.de/imperia/md/content ... kblatt.pdf )

- Alternative: Woanders heiraten, dann braucht es auch keine VE für die FZF.
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von ingo_001 »

Heiratet in China.

Eine dort geschlossene Ehe, ist hier auch rechtskräftig.
Angenehmer Nebeneffekt: Das kommt bei Deiner Schwiegerfamily in spe gut an, weils als deren Wertschätzung angesehen wird.

Zu dem Thema Heirat, bitte einfach mal die SuFu nutzen :wink:
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von tigerprawn »

fabstler2 hat geschrieben:
Ich kenne dieses Blatt.
Aber da steht leider, dass es da um die Einladung von Touristen geht. Und das Blatt ist auch 2010.
Die SB von der Ausländerbehörde wird mich ja nicht anlügen.
- Die bestehen da unbedingt drauf, um abgesichert zu sein falls Deine Verlobte vor der Hochzeit auf komische Gedanken kommt. Das ist absolut üblich und richtig.
Ich habe ja die Verpflichtungserklärung vorgelegt. In den PDF mit den Anforderungen zum Ehevisum steht ja nicht direkt, welche Felder auf der Verpflichtungserklärung angekreuzt werden müssen.

Die Frage ist nun, ob meine Verlobte das Konsulat nun darauf bestehen sollte, dass der Antrag zügig entschieden wird (Ablehnung), um dann bei der Remonstration noch einmal deutlich zu machen, dass EUR 2150 Netto (nach der Ehe EUR 2400/Monat) genug sein muessen.
Das zweite Blatt ist von 2013.
Egal: Wenn 2150€ nicht genug sind, dann sind sie das auch nicht bei einer Remonstration. Wie viel Geld Du nach der Ehe verdienst ist vollkommen egal, da mit dem Tag der Eheschliessung die Verpflichtungserklärung sowieso nicht mehr wichtig ist. Und sollte Deine Verlobte Dich nicht heiraten, dann gibt es ja auch nicht mehr Netto, oder?
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von ingo_001 »

fabstler2 hat geschrieben:Ja, ich weiß, bei Familiennachzug scheint es einfacher zu sein mit den Verpflichtungserklärungen. Allerdings kommt eine Heirat in China momentan nicht in Frage. Nachdem ich ein halbes Jahr darum gekämpft habe, alle Dokumente zusammen zu bekommen, um die begehrte Anmeldung beim Standesamt zu erhalten, werde ich dieses Schlachtfeld mit irgendwelchen EFZ etc. nicht aufmachen.
1. Hört sich das schlimmer an, als es ist (wir hatten 2006 auch in China geheiratet - und mit einer To-Do-List ist das durchaus machbar ... ganz ohne Panikattaken) :wink:

Und ...

2. Wird Euch nichts anderes übrig bleiben, bis Du das geforderte monatl. Netto bieten kannst.
* Wie schon gesagt wurde hat eine Remonstration da keine Aussicht auf Erfolg.
fabstler2 hat geschrieben:Die Hochzeitsfeier soll in Deutschland stattfinden. Bei einem Visum für Familiennachzug muss ich ja mindestens 2 Monate zwischen Eheschliessung und nachgeholter Feier in Deutschland einplanen - no way!
Feiern könnt Ihr doch hier auch noch :wink:
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von Israfael »

Ich hab die Verpflichserklärung von meinem Vater abgeben lassen, weil der mehr verdient als ich. Jedoch hätte ich die in meiner Heimatstadt auch selber abgeben können, weil mein Einkommen auch gereicht hätte.

Leider hab ich meine Verpflichtserklärung nicht mehr hier aber ich kann mich nicht dran erinnern, dass da irgendwo was mit Bonität gestanden ist. Kannst du mir sagen, wo das bei dir steht?
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von Israfael »

Nur zwei Wochen? Das ging ja dann wirklich sehr schnell. Da kann ich doch nur hoffen, dass es bei mir auch so schnell über die Bühne geht. Ich kann dir gar nicht sagen wie "geil" das wäre, wenn ich in zwei Wochen schon bescheid wüsste, was Sache ist.

Ich gratuliere dir natürlich! Ich gehe davon aus, dass für dich nun auch ein Stein vom Herzen gefallen ist.
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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von ingo_001 »

Du sagst es ja selbst:
fabstler2 hat geschrieben:In meinen Augen können die das zahlen.
In deren Augen - nicht.
Ums klar zu sagen: Sie werden keinen Yuan an EMS zahlen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Meine Fragen zum Thema Heiraten in D

Beitrag von ingo_001 »

Es wird davon abhängen, ob sie belegen können, dass der Fehler nicht bei ihnen, sondern beim Konsulat liegt.

Können sie das, dann geht die nächste EMS-Runde (Bezahlung) aufs Haus (Konsulat).
Können sie das nicht, steht Aussage gegen Aussage, was nichts anderes heißt als: Nochmal zu zahlen.
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